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Veröffentlicht am 21.03.2020

Viel weniger Fantasy als erwartet

Das Mal der Götter 1: Berufen
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Wenn es um Göttergeschichten geht, dann schaue ich mir das Buch einfach näher an und 'Das Mal der Götter' klang einfach zu gut.

Alle 50 Jahre wird in Sirion ein König durch den Sonnengott erwählt und ...

Wenn es um Göttergeschichten geht, dann schaue ich mir das Buch einfach näher an und 'Das Mal der Götter' klang einfach zu gut.

Alle 50 Jahre wird in Sirion ein König durch den Sonnengott erwählt und dieser soll sich eine der drei Priesterinnen als Braut nehmen. Auch diese wurden von den Göttinnen bei der Geburt erwählt. Celeste ist eine dieser Priesterinnen und so sehr sie es liebt für das Volk da zu sein, so sehr hasst sie es, dass sie vielleicht einen Fremden heiraten muss. Dann wird aber auch noch der Mann erwählt, der ihr das Leben gerettet hat und der dazu nicht mal an die Götter glaubt.

Celeste ist stur und dickköpfig und möchte am liebsten das tun, was sie will und nicht, was von ihr verlangt wird. Aber da sie weiß, was auf dem Spiel steht, reizt sie die Grenzen aus, aber sie übertritt sie nicht. Sie liebt das Königreich und glaubt an die Wahl der Götter, auch wenn sie manchmal an sich selbst zweifelt. Man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen.

Nathaniel war in seinem Glauben das komplette Gegenteil von Celeste. Er zweifelt an dem System, an der Existenz der Götter und auch an der Priesterin der Stadt Celeste. Dadurch entstehen natürlich Reibereien, die ich sogar ganz amüsant fand. Manchmal hat mich seine sture Art aber auch genervt, da er unbedingt auf seine Meinung gepocht hat und der Meinung war, dass er alles besser wüsste.

Neben den beiden Protagonisten gab es auch unglaublich viele Nebencharaktere, die ich mir alle nicht wirklich merken konnte. Die Priesterinnen und auch die neuen Freunde von Nathaniel gingen noch, aber der Beraterstab des Königs oder auch die ganzen Zofen machten das ganze schwierig.

Der Schreibstil hat mich definitiv gepackt und man liest das Buch in einem Rutsch durch. Aber ich muss zugeben, dass da noch Luft nach oben ist. Der 'Götter-Fantasy'-Teil , wodurch ich erst aufmerksam auf die Reihe wurde, war sehr gering. Ich hoffe, dass der Fantasy-Anteil größer wird, wenn es zum zweiten Band kommt. Denn bisher wirkt es mehr wie eine reine Liebesgeschichte, ohne dass es eine richtige Liebesgeschichte gibt, denn dafür passiert zu wenig.

Das Ende kam sehr abrupt und anstatt eines Cliffhangers, endete es mitten in der Geschichte. Aber ich musste trotzdem sofort weiterlesen, da ich schon wissen wollte, wie es weitergehen würde.

Insgesamt hat mich die Geschichte gepackt und trotz kleiner Schwächen konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.

  • Cover
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Veröffentlicht am 11.02.2020

Nicht so gut wie andere Bücher der Autorin

Cursed. Unendliche Verdammnis
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Das Buch lag jetzt unglaublich lange auf meinem Reader und ich hatte es schon fast vergessen, aber dann habe ich den Klappentext gelesen und hatte mega Lust drauf.

Ich war absolut gespannt auf den Lord ...

Das Buch lag jetzt unglaublich lange auf meinem Reader und ich hatte es schon fast vergessen, aber dann habe ich den Klappentext gelesen und hatte mega Lust drauf.

Ich war absolut gespannt auf den Lord und vorallem darauf, vorallem was seine Vergangenheit angeht. Leider wurde diese lieblos abgearbeitet und nicht wirklich in die Geschichte eingeflochten, dabei spielt seine Lebensgeschichte ja eigentlich eine große Rolle. Ich hatte einfach viel mehr von Brandyn erwartet und dachte sein Charakter würde interessanter werden.

Zara fand ich dagegen ganz sympathisch und sie war eine tolle Protagonistin. Teilweise hätte ich mir etwas mehr Ecken und Kanten gewünscht, aber insgesamt hat sie mir besser gefallen als Brandyn. Auch die Nebencharaktere gefielen mir sehr gut, auch wenn ein bisschen mit Klischees gearbeitet wurde, aber das ist ja bei den meisten Büchern so.

Zu Beginn zieht sich die Geschichte ziemlich und ich hatte nicht das Gefühl, dass wirklich viel passiert. Und dann kam vieles sehr plötzlich und es passierte gefühlt alles auf einmal. Dazu war das Ende etwas unbefriedigend und ich hätte mir ein paar mehr Informationen gewünscht.

Der Schreibstil war flüssig und ich habe das Buch relativ schnell durchgelesen, auch wenn es so einige Kritikpunkte gab. Es war unterhaltend und ich mochte Zara sehr gerne, aber tiefgründig war es nicht so unbedingt.

Es ist nicht das erste Buch der Autorin, aber für mich das wohl schwächste. Es gab zu viele Handlungsstränge, auf die nicht komplett eingegangen wird und der Protagonist hat mich nicht umgehauen. Schade, ich hatte mehr erwartet.

  • Cover
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  • Handlung
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Veröffentlicht am 10.02.2020

Ich war sehr enttäuscht. Es wurde zu viel versprochen

Disney – Villains 3: Die Einsame im Meer
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'Die kleine Seejungfrau' ist eins meiner Lieblingsmärchen. Arielle ist einer meiner Lieblinge von Disney. Dementsprechend hatte ich ziemlich hohe Erwartungen.

Ursula kennt man als die böse Meerhexe aus ...

'Die kleine Seejungfrau' ist eins meiner Lieblingsmärchen. Arielle ist einer meiner Lieblinge von Disney. Dementsprechend hatte ich ziemlich hohe Erwartungen.

Ursula kennt man als die böse Meerhexe aus dem Film und ich war gespannt auf die Erklärung, warum sie so böse war und wie sie vorher war. Leider gab es nicht wirklich einen wirklich nachvollziehbaren Grund für mich und es gab insgesamt auch einfach keine Entwicklung.

In den ersten beiden Teilen ging es wirklich um die Entstehung der Bösewichte. Von der liebevollen Stiefmutter zur bösen Königin, vom Biest und dessen besten Freund Gaston zu einer Bestie oder eher gesagt zwei Bestien. Hier gab es das gar nicht, sondern einfach eine böse Meerhexe. Ende.

Abgesehen davon ging es vielleicht zu 60% der Geschichte wirklich um Ursula, was bei 200 Seiten im Endeffekt nicht viel war. In den anderen Teilen ging es um Tulip (bekannt aus Das Biest in ihm) und die Odd Sisters. Ich finde die drei Schwestern ja wirklich klasse und mega interessant, aber sie waren schon stark im Vordergrund hier, wo es doch eigentlich die Geschichte von Ursula war und sie in den Hintergrund schob.

Eigentlich ist es sogar ganz komisch. Während ich Schneewittchen nie wirklich mochte, gefiel mir die Disney Villains Story der bösen Königin von den erschienenen Bändern bisher am besten. Dafür gefiel mir der Villain aus meinem Lieblingsfilm am wenigsten.

Ich bin gespannt, wie mir die Geschichte von Maleficent gefallen wird und hoffe, dass es da wieder mehr um die Böse geht und auch mehr um den Grund, warum sie böse ist.

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Veröffentlicht am 22.01.2020

Auch nach 9 Bändern gehört Elemental Assassin zu meinen Highlights

Spinnenherz
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Ich dachte erst, dass es vom Aufbau her ähnlich sein würde, wie der Vorgänger 'Spinnefalle'. Also dass es in der Geschichte nur um einen kleinen Teil eines Tages geht und einen Kampf gegen einen momentanen ...

Ich dachte erst, dass es vom Aufbau her ähnlich sein würde, wie der Vorgänger 'Spinnefalle'. Also dass es in der Geschichte nur um einen kleinen Teil eines Tages geht und einen Kampf gegen einen momentanen Gegner, aber es war doch anders.

Gin weiß noch nicht alles über Sophias Vergangenheit, aber als sie entführt wird, erfährt sie, dass dieser sadistische Feuermagier dies nicht zum ersten Mal getan hat. Gin weiß, dass sie dieses Mal Hilfe braucht, um die Zwergin zu retten. Die größte Hilfe ist ihr Ex Owen, der weiß, wer sie wirklich ist.

Gin zeigt auch hier wieder wie sehr ihre selbstgewählte Familie ihr bedeutet und dass sie für diese Menschen in den Tod gehen würde. Sie ist stark und selbstlos, aber sie kann auch grausam sein. Zumindest ist sie es denen gegenüber, die für sie oder für die, die ihr nahe stehen eine Bedrohung darstellen.

Auch wenn Gin die Protagonistin ist und man die Geschichte aus ihrere Sicht sieht, so geht es doch in großen Teilen um Sophia und ihre Vergangenheit. Es fiel mir schwer, mir die Grufti-Zwergin vorzustellen, wie sie früher war. Ich fand sie schon immer interessant, aber hier hat ihr Charakter an Tiefe gewonnen.

Owen gefällt mir von Band zu Band besser und ich will nicht zu sehr spoilern, deswegen werde ich nicht viel sagen. Nur eine Kleinigkeit. Er gefiel mir von Anfang an und sieht Gin wie sie wirklich ist.

Der Schreibstil ist packend, wie man es von Frau Estep kennt. Es gibt natürlich Wiederholungen, wie es bei ihr üblich ist, aber wenn der Vorgänger etwas her ist, dann sind diese doch ganz angenehm. Man ist sofort in der Geschichte drin und kann das Buch nicht aus der Hand legen.

Ich kann einfach nicht genug von Gin Blanco bekommen, aber ich weiß nicht, wie lange die Autorin die Geschichte um die magische Auftragskillerin noch ziehen will. Ich habe Angst, dass es irgendwann nicht mehr so viel Spaß macht und dass es einfach zu lange geht und die Qualität abnimmt. Aber momentan bin ich noch begeistert von ihrer Geschichte.

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Veröffentlicht am 22.01.2020

Die Protagonisten waren mir nicht ganz so sympathisch, wie ich es von NR kenne

So hoch wie der Himmel
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Ich liebe Nora Roberts und ich liebe ihre Trilogien, aber diese Trilogie ging irgendwie an mir vorbei, deswegen sind sie mir erst mit den neuen Covern aufgefallen.

In der Templeton-Trilogie geht es um ...

Ich liebe Nora Roberts und ich liebe ihre Trilogien, aber diese Trilogie ging irgendwie an mir vorbei, deswegen sind sie mir erst mit den neuen Covern aufgefallen.

In der Templeton-Trilogie geht es um die drei Freundinnen Margo, Laura und Kate, die sich seit ihrer Kindheit kennen und immer füreinander da sind. Nachdem Margo mit 18 auszog, um berühmt zu werden, ist sie hochgeflogen und tief gefallen. Sie wurde betrogen und um einen großen Teil ihres Vermögens gebracht und kehrt zurück nach Hause zu ihren Freundinnen. Obwohl diese ihre eigenen Probleme haben, helfen sie Margo und auch der Mann, der schon immer da war, steht ihr bei.

Margo war mir leider nicht wirklich sympathisch, da sie sich für etwas besseres hielt. Sie wollte mehr, mehr werden als ihre Mutter, die nur eine Angestellte ist und mehr als sie bisher war, einfach mehr. Sie war sehr Ich-bezogen und hatte kaum einen Blick für die Probleme von anderen Leuten. Ich habe nicht verstanden, was Josh anfangs in ihr gesehen hat. Im Laufe der Geschichte hat sie aber eine Entwicklung durchgemacht, hat nicht mehr nur an sich gedacht und stand hinter ihren Freundinnen.

Josh war leider genauso arrogant wie Margo. Zwischendurch fand ich ihn interessant und er hat Margo nicht wie die Prinzessin behandelt, für die sie sich hielt. Daher war er mir doch ein wenig sympathischer, auch wenn ich ihn zwischendurch gerne geschüttelt hätte. Ich muss einfach zugeben, dass Nora Roberts schon sympathischere und bessere männliche Protagonisten erschaffen hat.

Es geht aber nicht nur um die Liebesgeschichte zwischen Josh und Margo, sondern auch um die Freundschaft der drei Frauen. Das ist das Besondere an Nora Roberts. Sie schreibt nicht nur 0-8-15 Liebesromane, sondern schafft Charaktere mit Tiefe, auch wenn ich dieses Mal diese Charaktere nicht so sehr mochte.

Ich werde noch den zweiten Teil der Trilogie lesen und hoffen, dass mir die Charaktere dort besser gefallen.

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