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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.12.2017

Klasse Buch mit furchtbarem Cliffhanger

The New Dark - Dunkle Welt
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Dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen. Zombies sind bei mir immer so eine Sache. Je nach dem wie es in der Geschichte untergebracht wird mag ich es oder eben nicht. Die Autorin versteht sich aber darauf ...

Dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen. Zombies sind bei mir immer so eine Sache. Je nach dem wie es in der Geschichte untergebracht wird mag ich es oder eben nicht. Die Autorin versteht sich aber darauf sie nicht nur als schreckliche Wesen darzustellen, sondern beleuchtet auch die Hintergründe die dazu geführt haben, dass alles so furchtbar schief ging.
Somit find ich es komplett in Ordnung.

Besondere gefesselt hat mich, dass die Geschichte aus unterschiedlichen Sichtweisen erzählt wird. Sowohl Sorrels als auch Davids Sicht sind packend, spannend und fesselnd. Ich bin ihnen auf ihren Abenteuern gerne gefolgt. So wird die Geschichte auch um einiges schnelllebiger und komplexer.

Spannung ist etwas was bei dieser Geschichte in keiner Weise fehlt. Erschreckende und völlig überraschende Momente gibt es recht häufig. Auch die Wendungen hatten es in sich.

Der Schreibstil ist gelungen. Man wird komplett mitgenommen und verliert sich in den Seiten. Gerade an den spannenden Stellen wollte ich das Buch nicht beiseite legen. Die Dialoge und der Ausbau der Figuren hat mir gefallen. Man konnte sich gut in sie hineinversetzen, weil sie trotz des fantastischen Grundaufbaus sehr realistisch und nachvollziehbar handeln.

Der Cliffhanger am Ende hat er aber richtig schlimm gemacht. Ich war extrem aufgewühlt und frage mich wirklich wie man diese Wartezeit auf den nächsten Teil rumkriegen soll? Hier hätte ich mir wirklich ein klein wenig mehr Aufklärung gewünscht.

Ansonsten kann ich nur sagen, dass es eine unglaublich gute Unterhaltung war. Ich werde die Fortsetzung auf jeden Fall lesen.

Veröffentlicht am 11.09.2017

Story Top, Sprache Flop

Marthas Widerstand
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Meine Meinung:

Ich hatte wirklich hohe Erwartungen an das Buch. Die Inhaltsangabe hörte sich schon so gut an, dass ich wirklich gespannt war.

Es war mir gleich klar, dass es ein anderes Buch wird, als ...

Meine Meinung:

Ich hatte wirklich hohe Erwartungen an das Buch. Die Inhaltsangabe hörte sich schon so gut an, dass ich wirklich gespannt war.

Es war mir gleich klar, dass es ein anderes Buch wird, als das was man derzeit in jedem zweiten Buch liest. Ich hätte vermutet, dass es ein wenig an „Die Tribute von Panem“ erinnern könnte, dass war aber vorwiegend nicht der Fall (eventuell am Anfang), da es einfach ganz anders aufgebaut ist.

Die Geschichte finde ich erst mal mega. Ganz tolle Ideen, so wie ich sie noch nie zuvor, geschweige denn in einem Jugendbuch gelesen habe. Man hätte für meinen Geschmack aber mehr aus dem Buch herausholen können. Die Geschichte bliebt für meinen Geschmack stets recht oberflächlich, sogar als es auf das Finale zuging. Das größte Problem, welches diese Einschätzung verursacht hat, ist denke ich der Schreibstil.

Den Schreibstil finde ich schlecht. Ich kann es, wenn ich ehrlich bleiben soll nicht anders sagen. Stellenweise passt er mal ganz gut, zum Beispiel, wenn die Fernsehshow einsetzt. Da passt dieser nüchterne und stockende Schreibstil. Aber gerade bei den Protagonisten fällt mir der Schreibstil negativ auf. Sicherlich werden einige rechtfertigend einwenden, dass Martha ein unnahbarer Charakter sein sollte, der durch diese nüchterne und sachliche vielleicht auch unfreundliche Art ihr Schutzschild aufrecht erhalten wollte. Aber mir hat es einfach nicht gefallen. Die Sätze waren sogar für ein Jugendbuch übermäßig simpel. Noch dazu kommt die Übersetzung, wobei ich nicht weiß, wie schlimm diese Stellen im Original geklungen haben müssen. Ich weiß gar nicht wie ich das beschreiben soll, aber es gibt Figuren, die streckenweise gar kein Hochdeutsch sprechen. Ob es sich dabei um einen Dialekt halten soll weiß ich nicht genau, aber es klingt eher wie jemand der nicht gut Deutsch spricht und noch dazu einer bildungsfremden Schicht angehört. So eine Art etwas zu übersetzen ist mir bisher noch nicht untergekommen. Und das stört mich.

Martha ist als Charakter am Anfang leider gar nicht greifbar. Sie hat sich nicht öffnen können und ist sehr geheimnisvoll. Man weiß nicht wie man sie einschätzen soll. Wirkliche Empathie konnte ich mit ihr nicht empfinden, weil sie mir nicht so wirklich sympathisch war. Ich habe sie aber auch nicht nicht gemocht. Innerhalb des Buches durchlebt sie aber eine steile Entwicklung.

Auch die verschiedenen Sichtweisen sind hier sehr weise gewählt. Das hat der Geschichte wirklich gut getan. Speziell finde ich auch den Wechsel bezüglich Marthas Sichtweise und der Sichtweise auf Martha durch eine andere Person bzw. Erzähler. Das hat mir gut gefallen.

Spannung kam durchgehend auf, was einfach an dem System liegt. Man weiß nicht so recht wie alles in den Zellen funktioniert und ist immer wieder aufs neue Überrascht über die Entwicklungen.

Ich mochte dieses Buch insgesamt gesehen. Abgesehen vom Schreibstil hat mich nichts gestört. Auch Marthas Art hat seine Daseinsberechtigung. Aber die Idee des Buches finde ich so lobenswert, weil sie spannend und mitreißend ist. Deswegen ziehe ich auch nur einen Stern ab, weil ich es durchaus als lesenswert empfinde.

Veröffentlicht am 12.12.2018

Tolles Buch

Die Geschichte eines neuen Namens
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Meinung:

Nun ist der zweite Band der Saga endlich erschienen. Ich habe bereits den ersten Teil verschlungen.

Dieser Teil beleuchtet die Jugendjahre der beiden Protagonistinnen näher. Ich konnte mich ...

Meinung:

Nun ist der zweite Band der Saga endlich erschienen. Ich habe bereits den ersten Teil verschlungen.

Dieser Teil beleuchtet die Jugendjahre der beiden Protagonistinnen näher. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Ihre unterschiedliche Art lässt sie nicht immer gemeinsame Wege gehen. Beide wären stellenweise gerne wie die andere. Ich mag sie beide. Sie wirken sehr authentisch und ich kann ihre Handlungsweise nachvollziehen.

Der Schreibstil gefällt mir hervorragend. Er ist eher ruhig. Was aber keinesfalls zu langweiligen Szenen führt. Vielmehr hat hier fast jede Szene eine ganz besondere Bedeutung. Das Buch lässt sich flüssig und zügig lesen, obwohl es durchaus eine anspruchsvollere Sprache hat als in gängigen Unterhaltungsromanen.

Zusammenfassend finde ich diese Reihe sehr lesenswert. Auch dieser Teil hat mich begeistert.

Veröffentlicht am 30.09.2018

Durchwachsen aber mit einer guten Tendenz

American Royals - Wer wir auch sind
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Meinung:

Neugierig gemacht hat mir der Klappentext in Verbindung mit der Leseprobe. Dieser klangen sehr interessant und versprachen mal etwas anderes. Das Cover finde ich zwar extrem cool gemacht, jedoch ...

Meinung:

Neugierig gemacht hat mir der Klappentext in Verbindung mit der Leseprobe. Dieser klangen sehr interessant und versprachen mal etwas anderes. Das Cover finde ich zwar extrem cool gemacht, jedoch ist die dunkle Farbe auch nicht das, wonach ich im Buchladen als erstes greife. Ich kann mir aber vorstellen, dass man mit diesem Design eine optisch ansprechende Reihe auf den Markt bringen kann.

Die Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein. Diesen Aufbau finde ich am Anfang von Liebesgeschichten immer sehr interessant. Beide haben eine harte Schale und man muss sie erst einmal kennenlernen. Auf den ersten Blick scheinen sie nicht so viele Gemeinsamkeiten zu haben. Aber eine unterschwellige Anziehung scheint die ganze Zeit vorhanden zu sein. Ich finde beide Figuren sehr komplex und vielschichtig. Innerhalb des Romans hatte ich auch wirklich das Gefühl, dass sie sich entwickeln.

Ich finde, dass der Roman auch insbesondere durch seine Nebenfiguren lebt. Hier gibt es eine ganze Palette, die der Handlung immer wieder neuen Schwung in ganz andere Richtungen gibt. Dabei bedient sich die Autorin auch nicht nur der gängigen Klischees, sondern macht etwas ganz eigenes daraus.

Besonders gelungen ist es, den Roman aus zwei Sichten zu erzählen. Auf diese Weise kommen wir beiden Protagonisten nahe und können sie so besser kennenlernen sowie die jeweilige Handlungsmotivation verstehen. Wobei ich sagen muss, dass ich gerade in diesem Punkt bei Jake das ein oder andere Mal Probleme hatte.

Thematisch bleibt die Autorin nicht bei einer klassischen Liebesgeschichte. Vielmehr bedient sie sich auch tiefgehender, ernster Themen, die in der Gesellschaft vielleicht insgesamt mehr ins Gespräch rücken sollten. Mir hat es gefallen, wie sie den Roman gleichzeitig als Unterhaltung wie auch als Medium nutzt. Ein schöner Aspekt.

Das Buch macht in den ersten beiden Dritteln einen wirklich soliden Eindruck, indem auch das Storytelling wirklich stimmig ist. Im letzten Drittel geht die Autorin jedoch einen Weg, den ich als Leser zugegebener Maßen nur sehr ungern mitgegangen bin. Ich hatte mir hier wirklich mehr erwartet. Die Geschichte wirkte ab da überhastet und unvollständig. Anfang und Ende mochten nicht zueinander passen. Da ich mich ja nun mit der Machart des Endes abfinden musste, konnte ich es inhaltlich dann doch noch genießen.

Der Schreibstil ist so wie man es von dieser Art Buch erwartet: Unterhaltend, leicht zu lesen und schnelllebig. Die Beschreibungen waren nicht zu ausführlich, aber so, dass man sich ein gutes Bild vom Setting und den Personen machen konnte. Mit dem Buch kann man perfekt vom Alltag abschalten und einfach mal entspannen.

Zusammenfassend kann ich festhalten, dass mir dieser Auftakt zusagt. Ich mag die Reihe und Idee des Settings. Leider gab es ein paar Schwachstellen, dann aber auch wieder richtig gute Aspekte. Somit war es durchwachsen aber durchaus lesenswert.

Veröffentlicht am 12.08.2018

Der erste war leider besser

Fire Queen
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Meinung:

Ich habe auf diese Fortsetzung wirklich gespannt gewartet. Der erste Teil endet so abrupt und so unvollendet, dass man hier nun endlich wissen möchte was Sache ist.
Dort geht es auch direkt ...

Meinung:

Ich habe auf diese Fortsetzung wirklich gespannt gewartet. Der erste Teil endet so abrupt und so unvollendet, dass man hier nun endlich wissen möchte was Sache ist.
Dort geht es auch direkt weiter. Das Warten hat also zum Glück ein Ende.

Ich finde es ziemlich heftig was Saphira alles passiert. Ein hartes Leben. Ich kann es daher auch gut verstehen wie sich ihr Charakter entwickelt. Gerade in diesem Teil war es wohl auch wichtig wie sie sich entwickeln würde, denn davon ist wohl auch abhängig ob zwischen ihr und Madox noch wieder eine Beziehung entstehen kann oder nicht. Ich finde es zwar klar erklärt wie es zu dem Ende dieses Teils kommen konnte, trotzdem bin ich nicht ganz damit zufrieden. Es war vieles sehr vorhersehbar und hat mich daher nicht überrascht. Ich hätte mir auch ein anderes Ende gut umsetzbar vorgestellt.

Gut gefallen hat mir, dass einige Charaktere in diesem Teil nochmal ein ganz anderes Gesicht zeigen konnten. Hier gab es dann auch mal Wendungen die nicht vorhersehbar waren.

Es gab auch wieder sehr gewaltbereite Szenen, in denen auch Charaktere dran glauben mussten, mit denen man nicht unbedingt gerechnet hat.

Die Spannung war meiner Meinung nach nicht konstant vorhanden. Gerade wenn ich mir Dinge bezüglich der Entwicklung von Saphira denken konnte, ging davon einiges verloren.

Der Schreibstil ist aber extrem gelungen. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen. Ich setzte mich nur eben hin, um ein paar Seiten zu lesen und schon sind zwei Kapitel um. Wirklich schön. Auch der Wortwitz von den Charakteren gefällt mir.

Ich finde den ersten Teil um einiges besser, auch weil ich nicht so zufrieden bin mit dem Ende. Das war mir einfach alles ein wenig zu einfach gelöst. Ich hatte mir mehr erwartet.