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Veröffentlicht am 30.07.2020

Eine tolle Geschichte, die allerdings mehr Gefühle vermitteln könnte.

Fire - Prinzessin der Shetoken
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!Die Rezension kann Spoiler zu Band 1 enthalten!
[Das Buch wurde mir von der Autorin als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt!]


An dieser Stelle möchte ich der Autorin, Jessica Stephens, ...

!Die Rezension kann Spoiler zu Band 1 enthalten!
[Das Buch wurde mir von der Autorin als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt!]


An dieser Stelle möchte ich der Autorin, Jessica Stephens, danken, dass sie mir ihr Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

Dass ich den ersten Band der Reihe beendet habe, war schon einigen Zeit her, als ich mit diesem Band begonnen habe. Daher wusste ich die ganzen Hintergründe auch nicht mehr so genau.
Hier lag auch schon die erste Hürde, die dieses Buch mir bot: ich musste erst einmal wieder in die Geschichte hineinfinden, doch das war dieses Mal leider gar nicht so einfach.
Hier hätte ich mir ab und zu ein paar detaillierte Informationen gewünscht, die es leichter gemacht hätten, in das Geschehen hineinzufinden.

Die Handlung schließt nahtlos an das Ende des Vorbandes an: Fire - eine unglaublich starke Kriegerin - hat ziemlich tiefe Wunden aus der vergangenen Zeit bei den Shetoken erlitten, die sie nun immer wieder in Albträumen durchlebt. Auch in diesem Buch muss sie sich vielen Hindernissen stellen und wieder viele Verluste erleiden, doch sie bleibt dennoch standhaft und kämpft weiter.

An ihrer Seite steht der Prinz der Asharni - Strike hilft ihr, ihre Erlebnisse zu verarbeiten und bietet ihr zu jeder Zeit eine Hand, die sie ergreifen kann, falls sie Hilfe braucht. Natürlich gibt es auch in deren Beziehung Höhen und Tiefen, doch Strike kämpft ununterbrochen für ihre Beziehung und lässt es nicht zu, dass er Fire verliert.

Das Buch hätte unglaublich emotional werden können, weil es um so viele Verluste, Traumata und Trauer geht - allerdings konnte es mich fast nicht berühren. Irgendwie sind dieses Mal keine Gefühle auf mich übergesprungen und es hat sich teilweise irgendwie 'leer' und 'kalt' angefühlt.
Dennoch hat mir die Handlung an sich ziemlich gut gefallen, weil es durchgehend spannend geblieben ist und ich ständig mitgefiebert habe. Der Inhalt war nachvollziehbar und gut strukturiert - allerdings waren manche Gedankenzüge der Protagonisten manchmal nicht ganz schlüssig.


FAZIT
Schwächer als Band 1.

Es war wie bereits beim ersten Band wieder ein tolles Gefühl, in die Welt von Fire und Strike einzutauchen. Das Buch konnte mich mit seiner Spannung fesseln und ich musste die ganze Zeit mitfiebern.
Allerdings hätte das Buch sehr emotional werden können, doch mich konnten die Gefühle aus dem Buch leider nicht erreichen. Auch manche Gedankengänge der Figuren waren mir unschlüssig.

Dennoch eine tolle Geschichte, die allerdings mehr Gefühle vermitteln könnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.07.2020

Eine realistische und berührende Geschichte von zwei Personen, die sich verloren und wieder gefunden haben!

Wie die Ruhe vor dem Sturm
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Die Geschichte wird in zwei Teile eingeteilt.
Der erste Teil handelt von der Jugend von Eleanor und Greyson. Die beiden lernen sich durch Zufall auf einer Party kennen - und könnten nicht unterschiedlicher ...

Die Geschichte wird in zwei Teile eingeteilt.
Der erste Teil handelt von der Jugend von Eleanor und Greyson. Die beiden lernen sich durch Zufall auf einer Party kennen - und könnten nicht unterschiedlicher sein!
Elli ist ein ruhiges Mädchen, das schon fast dazu gezwungen werden muss, das Haus zu verlassen. Viel lieber sitzt sie in einer ruhigen Ecke, mit einem guten Buch in der Hand - vorzugsweise Harry Potter -, und genießt die Ruhe.
Greyson dagegen ist anders. Er ist einer der berühmtesten Jungen in Ellis Jahrgengsstufe. Die Mädchen scheinen ihm nur so nachzulaufen und er genießt das Ansehen, das sie ihm entgegenbringen.

Die beiden Charaktere im zweiten Teil der Buches unterscheiden sich allerdings sehr von den Figuren aus dem ersten Teil:
Elli ist zu einer jungen Frau herangewachsen. Ihre tollpatschige Art bringt immer wieder Humor in die Geschichte, auch wenn sie in ihrer Vergangenheit viele dunkle Seiten verarbeiten musste. Sie ist stark und setzt alles dafür in Bewegung, ihren Willen durchzusetzen. Hat sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt, wird es auch durchgezogen!
Greyson dagegen ist kalt und unnahbar. Seit einem schlimmen Unfall kämpft er mit grausamen Erinnerungen und hat beschlossen, keinen mehr an sich heran zu lassen. Er verkriecht sich in seiner Arbeit und ist dort auch ziemlich erfolgreich - allerdings vernachlässigt er dadurch auch seine Verbindung zu seinen beiden Töchtern.

Brittainy C. Cherry schafft es, in diesem Roman gleichzeitig viele ernste Themen mit viel Humor zu vereinen. Sie behandelt vor allem Tod, Trauer, Krankheit und Trauerbewältigung, was sehr realistisch dargestellt wird, und meiner Meinung nach den ein oder anderen etwas hart treffen könnte. Deshalb wäre meiner Meinung nach eine Triggerwarnung am Anfang des Buches angebracht.

Durch die realistische Darstellung vermittelt die Autorin die unterschiedlichsten Gefühle und konnte auch mich mit ihrem Buch tief berühren.
Ihr Schreibstil ist unheimlich gut zu lesen und es fühlt sich fast so an, als würde Brittainy C. Cherry jedem einzelnen Satz unheimlich viel Gewicht geben.
Das Buch habe ich nur so verschlungen und auch im Nachhinein verfolgt mich die Geschichte noch in Gedanken.


FAZIT:

Jeder einzelne Satz hat mich berührt!

Brittainy C. Cherry hat es auch mit diesem Buch geschafft, mich zu berühren. Sie vereint ernste Themen mit Humor und so viel Emotionen, ohne das Buch damit zu überladen.
Das Buch konnte ich ziemlich schnell durchlesen, da der Schreibstil sehr angenehm und flüssig zu lesen war. Die Geschichte bleibt in Erinnerung und lässt mich auch jetzt noch nicht los, nachdem ich das Buch bereits schon seit einigen Tagen beendet habe.

Eine realistische und berührende Geschichte von zwei Personen, die sich verloren und wieder gefunden haben!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.07.2020

Herzzerreisend und aufwühlend!

Flying High
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!Die Rezension kann Spoiler zu dem Vorband enthalten!

‚Falling fast‘ hat mit einem miesen Cliffhanger geendet – und ‚Flying high‘ setzt genau an diesem Punkt ein. Man wird unmittelbar in das Geschehen ...

!Die Rezension kann Spoiler zu dem Vorband enthalten!

‚Falling fast‘ hat mit einem miesen Cliffhanger geendet – und ‚Flying high‘ setzt genau an diesem Punkt ein. Man wird unmittelbar in das Geschehen hineingeworfen. Die Geschichte wird nahtlos weitererzählt und Bianca Iosivoni macht es einem leicht, schnell wieder in das Geschehen hineinzufinden.
Die Panik und die Angst, die Chase empfindet, nachdem er von Hailees Plan erfahren hat, überträgt sich bereits in den ersten Sätzen auf den Leser.

Mit Hailee lernte man bereits in Band 1 eine starke, junge Frau kennen, die ihr Leben lang ängstlich war und sich selten etwas getraut hat. In diesem Sommer ist es aber anders – denn sie möchte nun endlich mutig sein.
Während man im ersten Buch Hailees mutige, starke Seite kennenlernt, zeigt sich in diesem Buch ihre verletzliche Seite.

Chase hat selbst mit eigenen Problemen zu kämpfen, fügt sich immer den Wünschen anderer und lässt dabei seine Wünsche etwas außer Acht. Nebenbei ist er immer für die Menschen, die er liebt, da und hilft ihnen, wo er nur kann.
Natürlich zählt da auch Hailee darunter, für die er sogar eine mehrtägige Fahrt auf sich nehmen würde, um ihr beizustehen.

Die Autorin behandelt in dem Buch ziemlich ernste Themen, stellt diese aber keinesfalls langweilig dar. Der Humor wurde dadurch etwas beiseitegelassen, was aber völlig in Ordnung war, da es die Stimmung im Buch sonst zerstört hätte.
Das Buch spielt zur Hälfte in Boston – Hailees Geburtsort. In diesen Passagen fehlte mir etwas das heimelige Gefühl, das ich immer in der Atmosphäre in Fairwood hatte, was den ersten Band für mich ausgemacht hat.
Allgemein wirkte die Atmosphäre in diesem Buch viel anders als die im Vorband.

Die Spannung im Buch wurde durchgehend aufrechterhalten. Dennoch hat sich der Roman in der Mitte etwas gezogen und wurde langatmig.
Zu Ende hin wurde der Schreibstil aber wieder flüssiger und die Seiten sind wieder nur so dahingeflogen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.09.2019

Etwas schwächer als Band 1, aber dennoch gut!

Schicksalsjäger - Ich bin deine Bestimmung
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!Die Rezi kann Spoiler zu Band 1 enthalten!

Dort, wo Band 1 geendet hat, setzt dieser Band direkt ein. Man befindet sich schnell wieder mittem im Geschehen, bekommt allerdigs trotzdem nach und nach erzählt, ...

!Die Rezi kann Spoiler zu Band 1 enthalten!

Dort, wo Band 1 geendet hat, setzt dieser Band direkt ein. Man befindet sich schnell wieder mittem im Geschehen, bekommt allerdigs trotzdem nach und nach erzählt, was im Vorband passiert ist.
An sich war der Inhalt wieder sehr schön, aber dennoch nicht wie Band 1. Es ging weniger um das Schicksal und die Münze, mehr um Kampf und Krieg. An sich war das nicht schlecht, aber wenn ich es nicht besser wüsste, hätte ich fast nicht vermutet, dass die beiden Bände zusammengehören würden.
Dennoch war es interessant zu sehen, welchen Lauf die Geschichte nahm und vor allem, wie sich die Beziehungen der Charaktere veränderten.
Das Ende war wie ein Feuerwerk. Man konnte die Spannung fast greifen und diesmal konnte auch ich ein paar Tränen fast nicht mehr zurückhalten.

Bei Band 1 hat mich am Schreibstil der Humor etwas genervt. Wobei er dort etwas zu häufig eingesetzt wurde, fand ich ihn in diesem Buch genau passend verwendet. Ab und zu stahl sich ein Lächeln auf meine Lippen, allerdings nicht zu oft.
Allerdings kamen auch diesmal die Gefühle etwas zu kurz, obwohl schon am Anfang ziemlich viel Herzschmerz gefühlt werden sollte. Trotzdem war auch das diesmal besser, da das Ende sehr emotional und auch schockierend war.
Was gleich blieb, war die Spannung - ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, das es mich von der ersten Seite an gefesselt hat.

Allerdings gab es für mich noch einen Kritikpunkt - die Verständlichkeit. In der Mitte des Buches bin ich kurzzeitig gedanklich ausgestiegen und hab dadurch einiges nicht ganz verstanden. Es kamen viele Fragen in meinem Kopf auf, unbeantwortet blieben, was etwas schade war.

Das Buch wird durchgehend aus Kieras Sicht geschrieben. Ich hatte sie ja bereits in mein Herz geschlossen und auch diesmal behielt sie diesen Platz. Sie hat eine tolle Entwicklung über die Reihe hinweg durchgemacht und ich liebe nach wie vor ihre Schlagfertigkeit. Sie ist selbstbewusst und unglaublich stark.
Auch Phoenix, Hayden und Cody spielten natürlich wieder mit und kamen nicht zu kurz. Alle drei haben sich ebenfalls in mein Herz geschlichen und es kam auch noch eine Person hinzu, von der ich es nicht erwartet hätte - das bleibt allerdings ein Geheimnis.

Veröffentlicht am 06.09.2019

Unglaublich tolle Geschichte!

Sturmtochter, Band 1: Für immer verboten
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Der Inhalt hat mich bereits am Klappentext angesprochen. Auch im Buch hat mich die Story nicht enttäuscht – sie war kreativ und eine gute Mischung aus Fantasy und Realität. Es gab keine Lücken in der Geschichte, ...

Der Inhalt hat mich bereits am Klappentext angesprochen. Auch im Buch hat mich die Story nicht enttäuscht – sie war kreativ und eine gute Mischung aus Fantasy und Realität. Es gab keine Lücken in der Geschichte, die nicht zusammengepasst hätten, und es war auch nicht zu unrealistisch gestaltet. Ich mochte es sehr gerne, dass Bianca Iosivoni das, was es tatschlich auf der Erde gab – die Elemente – dafür nutzte, um eine Geschichte daraus zu machen.

Das Buch war durchgehend Spannend. Es gab viele Wendungen und Überraschungen, die man so nicht erwartet hätte. Dazu kam noch, dass sich die Lage mit den Elementaren immer mehr zuspitzte und natürlich nebenbei auch noch eine Liebesgeschichte erzählt wurde, die auch voller Emotionen war.

Der Schreibstil war locker und leicht zu lesen. Außerdem war alles sehr verständlich beschrieben und man konnte sich gut in die Situation versetzen.

Das Buch wurde hauptsächlich aus der Ich-Perspektive von Ava erzählt, aber hin und wieder haben auch weitere Charaktere erzählt, die in der Gschichte wichtig waren. Dadurch hat man für die Handlung wichtige Punkte aus der Vergangenheit besser verstanden.

Die Protagonistin Ava mochte ich sehr gerne. Sie ist mutig, stark und hat ein großes Herz. Wenn ihr Menschen wichtig sind, dann kämpft sie für diese und würde – wenn es darauf ankam – ihr leben für die Personen geben. Auch die anderen Charaktere waren mir gleich sehr sympathisch, aber es gab so viele Personen, die wichtig für die Geschichte waren, dass ich hier gar nicht auf alle eingehen kann.