Einblick in Hollywoods Filmindustrie und deren dunkle Ecken
EveInhalt
Willkommen in Hollywood am Ende der 30er Jahre. Zwischen den Machtspielen der damaligen Produzenten, verzweifelten Künstlern, Stars, die eigentlich an Berühmtheit schon verloren haben und natürlich ...
Inhalt
Willkommen in Hollywood am Ende der 30er Jahre. Zwischen den Machtspielen der damaligen Produzenten, verzweifelten Künstlern, Stars, die eigentlich an Berühmtheit schon verloren haben und natürlich Frauen, besonders die sehr jungen Frauen, welche versuchen, es in Hollywood ganz nach oben zu schaffen. Und dem Umgang mit all diesen Menschen. Genau dort trifft man auf Eve. Eine wunderschöne, geheimnisvolle Frau, die durch eine Narbe im Gesicht auffällt und es mit Selbstbewusstsein und Stil schafft, die Menschen um sich herum für sich einzunehmen ...
Meine Meinung
Der Autor benutzt eine elegante Sprache und das Cover ist zum Inhalt des Buches sehr gut gelungen.
Die Beschreibungen Hollywoods im ersten Teil sind etwas schleppend. Die Protagonisten werden einzeln dargestellt und nur langsam fügt sich alles zu einer Handlung zusammen und wird klarer, ähnlich einem zusammengesetzten Puzzle. Im zweiten Teil erlebt man einen spannenden Krimi. Und die letzte Szene im Buch wird ausgezeichnet geschildert. Der Autor beschreibt, wie die Tara-Kulisse beim Dreh von „Vom Winde verweht“ umgestaltet wird, um die kriegsbedingten Veränderungen der Plantage zu zeigen.
"Eve" ist ein satirisch-humorvoller
Roman, der gesellschaftskritisch daher kommt und einen Blick auf eine nach außen schillernde und perfekte Welt wirft.
Fazit
Der erste Teil ist etwas holprig, der zweite Teil ist durchaus spannend und die Titelrolle, Eve, ist leider ein wenig zu blass. Ich hätte gern ein bisschen mehr von ihr erfahren.
Trotzdem gibt's eine klare Leseempfehlung und 4 Sterne.