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Veröffentlicht am 21.09.2024

In Frankreich zu Zeiten des Sonnenkönigs

Der Salon der kühnen Frauen
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Klappentext:
Ein hinreißender historischer Roman, der vom Zusammenhalt einer Gruppe von Frauen erzählt, die sich der Übermacht der Männer am Hof des Sonnenkönigs widersetzen.

Versailles zu Zeiten Ludwig ...

Klappentext:
Ein hinreißender historischer Roman, der vom Zusammenhalt einer Gruppe von Frauen erzählt, die sich der Übermacht der Männer am Hof des Sonnenkönigs widersetzen.

Versailles zu Zeiten Ludwig XIV. Am Hof des Sonnenkönigs herrschen Pomp und Verschwendungssucht. Wer einen Blick hinter die Kulissen wagt, findet Intrigen, Missgunst,  Klatsch und Tratsch. Das wissen vor allem die Frauen, die sich regelmäßig in Marie d'Aulnoys Kaminzimmer in Paris treffen und dort zusammen flirten, lachen, Champagner trinken und sich Märchen erzählen. Doch das Geschichtenerzählen ist riskant und droht die Frauen eine nach der anderen in große Gefahr zu bringen … 

Meine Meinung:
Der Klappentext klang so vielversprechend, doch leider bin ich nur bis zur Hälfte des Romans gekommen, demzufolge werde ich auch nur die, von mir, gelesenen Seiten beurteilen und auch darlegen, warum ich nicht bis zum Ende durchgehalten habe.
Berichtet wird so einiges über die Zeit am Hof von Ludwig XIV, über die Intrigen und Unzucht der herrschenden Klasse und besseren Gesellschaft.
Im Salon von Madame Marie d'Aulnoys trifft sich die Elite und dementsprechend pompös ist er auch eingerichtet. Die Besucher erzählen sich gegenseitig Märchen, die mit aktuellen Geschehnissen vermischt sind. Und beurteilen diese im Anschluss. Darin liegt auch die eigentliche Gefahr. Können die Anwesenden sich gegenseitig vertrauen und sind auch alle verschwiegen ... ?
Die Märchen sind relativ kurz gehalten, größtenteils bekannt und man erfährt auch den eigentlichen Ursprung des jeweiligen Märchens.
Nur leider nahm die Geschichte bis zur Mitte des Romans absolut keine Fahrt auf. Spannungsbögen waren bis dahin nicht vorhanden. Die Autorin konnte mich mit ihren Schreibstil leider nicht begeistern.
Das Cover allerdings ist sehr passend und sehr schön gestaltet.

Fazit:
Historisch vermutlich sehr gut recherchiert, dementsprechend sind auch die verwendeten Protagonisten authentisch. Aber dennoch hat mich der Roman absolut nicht fesseln können.
Sicherlich kommen Freunde der französischen Historie und der Zeit des Sonnenkönigs auf ihre Kosten. Aber mir hat das Lesen leider keinen Spaß gemacht.

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Veröffentlicht am 21.09.2024

In der Wildnis Norwegens

The Hike
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Die norwegische Wildnis, der perfekte Ort um dem Alltag zu entfliehen – Vier junge Frauen, die seit ihrer Jugend befreundet sind und unterschiedlicher nicht sein können, machen sich auf den Weg dorthin ...

Die norwegische Wildnis, der perfekte Ort um dem Alltag zu entfliehen – Vier junge Frauen, die seit ihrer Jugend befreundet sind und unterschiedlicher nicht sein können, machen sich auf den Weg dorthin für eine kurze Auszeit. Mit auf dem Plan steht eine Wanderung zwischen steil aufragenden Bergen, glasklaren Seen, grünen Wäldern und einsamen Blockhütten. Sie sind auf sich gestellt und ... nur drei von ihnen kehren zurück. Was war passiert?

Man fragt sich, ist die Freundschaft der vier Frauen wirklich eine so gute, wie es scheint? Zweifel daran machen sich breit, denn jede von ihnen hat so ihre Geheimnisse gegenüber den anderen Frauen. Eigentlich nichts schlimmes, jeder kann mal Geheimnisse haben, aber bei dem Trip in Norwegen droht alles ans Licht zu kommen.
Der Autorin gelingt es spannend über das Abenteuer des Quartetts zu schreiben. Und trotz aller Wendungen und Überraschungen sind mir nicht alle der 4 Protagonistinnen sympathisch und die Story hat manchmal so ihre Längen. Es ist eine kurzweilige Urlaubslektüre.
Von mir gibt es 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.09.2024

"Das Mädchen mit den roten Haaren"

Wir waren nur Mädchen
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Hannie Schaft, eine niederländische Jurastudentin, Widerstandskämpferin und die Hauptprotagonistin, deren wahre Lebensgeschichte hier in Romanform erzählt wird.
1940 im durch deutsche Nationalsozialisten ...

Hannie Schaft, eine niederländische Jurastudentin, Widerstandskämpferin und die Hauptprotagonistin, deren wahre Lebensgeschichte hier in Romanform erzählt wird.
1940 im durch deutsche Nationalsozialisten besetzte Amsterdam erlebt sie mit, wie ihre Freundinnen und deren zum teil jüdischen Familien durch die Besatzer in Gefahr geraten.
Zufällig trifft sie auf Menschen, die einer Widerstandsbewegung angehören und schließt sich ihnen an.
Sie helfen Juden und sabotieren die Nationalsozialisten. Oberstes Gebot: menschlich bleiben. Nicht nur
Hannie beweist großen Mut und bis zum Schluss viel Durchhaltevermögen ...


Es ist interessant und sehr erschreckend zugleich auch einmal lesen zu können, wie es in einem unserer Nachbarländer während der deutschen Besatzungszeit der einheimischen Bevölkerung erging. Bisher kümmerte mich die niederländische Geschichte diesbezüglich nicht wirklich.
Aber das Cover sprach mich an, dazu noch der Titel "Wir waren nur Mädchen". Was steckt nur dahinter, dachte ich mir, eine Nachkriegserzählung vielleicht ... ?
Ich laß den Klappentext und hätte vieles erwartet, aber nicht so etwas. Meine Neugierde auf Hannie und alle anderen war geboren ...

Das Cover passt zur Hauptprotagonist in schwarz/weiß und die unaufdringlichen Farben in der oberen Hälfte spiegeln, meiner Meinung nach, sehr gut die Zeit des 2. WK wider. Mir gefällt das Cover gut.
Buzzy Jackson ist preisgekrönte Autorin dreier Sachbücher und hat in Geschichte promoviert. Sie lebt in Colorado.

Fazit:
Die Autorin hat sehr gut recherchiert und schildert Hannie's Leben und ihre Erfahrungen sehr beeindruckend. Man sollte hierbei nicht vergessen, dass es sich um keine fiktive Romanfigur handelt. Der Schreibstil ist flüssig und sehr anschaulich. Emotional, spannend, mitreißend, aufwühlend kann ich nur sagen. Aber Vorsicht, dieser Roman ist nichts für schwache Nerven!
Eine klare Leseempfehlung gibts von mir! Und 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.09.2024

Ein Gewinnspiel, keine Lügen, viel Geheimnisse und 5 Millionen Euro

Scandor
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100 Menschen nehmen an einem Gewinnspiel der besonderen Art teil.
Hierbei wird ein neu entwickelter Lügendetektor getestet, der jede Halbwahrheit, Ausflucht, nicht ernstgemeinte Floskel und vor allem JEDE ...

100 Menschen nehmen an einem Gewinnspiel der besonderen Art teil.
Hierbei wird ein neu entwickelter Lügendetektor getestet, der jede Halbwahrheit, Ausflucht, nicht ernstgemeinte Floskel und vor allem JEDE LÜGE sofort entdeckt.
Sein Name: SCANDOR.
Ausgestattet mit Scandor müssen alle 100 ihren Alltag meistern ohne auch nur annähernd zu lügen. Und manchmal gibt es obendrauf sogar noch ein paar kleine fiese Challenges zu bestehen. Es gilt durchzuhalten bis sich die anderen 99 Gegner aus dem Rennen werfen und dann winken 5 Millionen Euro als Gewinn. Jedoch verliert man, bleibt einem nur übrig, sich seiner allergrößten Angst zu stellen. Für alle Verlierer der Albtraum ihres Lebens ...


Wir lernen Tessa & Philipp, die beiden Hauptprotagonisten, kennen. Beide nehmen natürlich am Spiel teil und werden von der Autorin sympathisch dargestellt. Erzählt wird aus der Sicht von Tessa und Philipp, wie deren Alltag sich mit Scandor gestaltet und die Empfindungen dazu. Schnell merken sie, ebenso wie die Leserschaft, wie oft man eigentlich am Tag lügt und sei es auch nur die kleinste Notlüge.
In der Rahmengeschichte wird uns in allerbester Crime-Time-Manier geschildert, wie es zu dem Gewinnspiel kam. Und das Ende war bis kurz vor Schluss nicht vorhersehbar.

Der Schreibstil ist fantastisch, sehr flüssig und fesselnd.
Das Cover mit der Gestaltung von Scandor ist sehr gut gelungen.

Fazit:
Das Buch hab ich kaum aus der Hand legen können, so sehr hat mich dieser Thriller begeistert. Aber auch zum Nachdenken gebracht.
Wie oft lügt man, bewusst und unbewusst? Was geschieht mit mir und meinem Umfeld, wenn man ständig die Wahrheit sagt und andere somit vor den Kopf stößt? Einen guten Einblick in unsere oft verlogene Welt vermag uns dieses Buch im Nachgang zu geben!
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! Und 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 13.09.2024

Ich kann den Hype nicht verstehen

Yellowface
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Klappentext:
June Hayward und Athena Liu könnten beide aufstrebende Stars der Literaturszene sein. Doch während die chinesisch-amerikanische Autorin Athena für ihre Romane gefeiert wird, fristet June ein ...

Klappentext:
June Hayward und Athena Liu könnten beide aufstrebende Stars der Literaturszene sein. Doch während die chinesisch-amerikanische Autorin Athena für ihre Romane gefeiert wird, fristet June ein Dasein im Abseits. Niemand interessiert sich für Geschichten "ganz normaler" weißer Mädchen, so sieht es June zumindest.
Als June Zeugin wird, wie Athena bei einem Unfall stirbt, stiehlt sie im Affekt Athenas neuestes, gerade vollendetes Manuskript, einen Roman über die Heldentaten chinesischer Arbeiter während des Ersten Weltkriegs.
June überarbeitet das Werk und veröffentlicht es unter ihrem neuen Künstlernamen Juniper Song. Denn verdient es dieses Stück Geschichte nicht, erzählt zu werden, und zwar egal von wem? Aber nun muss June ihr Geheimnis hüten. Und herausfinden, wie weit sie dafür gehen will.


Die Protagonistin ist eine sehr unsympathische selbstgefällige Figur.
Weiß, unattraktiv, mit unaufgeregtem Alltag in einer kleinen Wohnung hockend. Auch Athena kommt nicht besonders sympathisch daher. Asiatisches Äußeres, attraktiv, erfolgreich, in einem schicken großen Zuhause lebend. Beide verkörpern das komplette Gegenteil voneinander. Irgendwie langweilig. Was sie allerdings gemeinsam haben: jede Menge Oberflächlichkeit und nichts spannendes im jeweiligen Leben. Und alle weiteren Charaktere sind nur blasse Nebenrollen.
Spannend ist: wer sich für die Abläufe im Verlagswesen interessiert, bekommt hier erstklassige Einblicke.
Erwähnenswert ist noch der Umgang mit Social Media.

Rebecca F. Kuang ist New York Times-Bestsellerautorin. Und hat mit ihrem Roman "Yellowface" ein Werk geschaffen, welches stark polarisiert. Entweder man "liebt" oder "hasst" es.
Das Cover ist schlicht gehalten, in gelb. Ein mandelförmiges Augenpaar in Anspielung auf ein asiatisch geprägtes Gesicht schaut dem Betrachter fast entgegen. Meines Erachtens ist das Cover sehr gut gelungen.

Fazit:
Der Klappentext und der Hype um diesen Roman waren so vielversprechend, ich war richtig gespannt auf das Buch. Die ersten Seiten lasen sich, trotz gendern, ziemlich gut bis "Junes" Roman über die chinesischen Arbeiter während des ersten Weltkriegs auf dem Markt war. Danach habe ich mich nur noch durch das gegenderte (ich habe es dann als unheimlich störend im Lesefluss empfunden - es war einfach zu viel) Buch geschleppt. Immer wieder hatte ich auf ein fantastisches Ende gehofft. Aber, dem war leider nicht so. Man stolpert von einer nervenden Katastrophe in die nächste Katastrophe und gefühlt nimmt es leider kein Ende. Somit zog sich alles noch mehr in die Länge.
"Yellowface" hat mir, bis auf die wenigen erwähnten Stellen, absolut nicht zugesagt. Ein Roman ohne jegliche Brillance, leider.

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