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Veröffentlicht am 03.09.2024

"Und dein Name sei ... Kore." - Meine Augen weiteten sich, als ich die Bedeutung dieses Namens im Kopf durchging: ... -

Girl, Goddess, Queen: Mein Name ist Persephone
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"Persephones Rebellion gegen den Olymp ..." - So beginnt in fetten Buchstaben der Klappentext und eigentlich sagt das schon vieles über den Inhalt des Fantasyromans aus.
Die Hauptprotagonistin, Persephone, ...

"Persephones Rebellion gegen den Olymp ..." - So beginnt in fetten Buchstaben der Klappentext und eigentlich sagt das schon vieles über den Inhalt des Fantasyromans aus.
Die Hauptprotagonistin, Persephone, erweist sich als eine bemerkenswerte mutige junge Frau - Göttin - Königin, die Entschlossenheit und Stärke zeigt. Ihre Rebellion gegen den Olymp ist eine Suche nach Identität und Freiheit.
Die Persönlichkeitsentwicklung von Kore, später Persephone, steht hier im Mittelpunkt des Romans. Bereits als 8-Jährige ist sie selbstbewusst, doch im Verlauf des Buches gewinnt sie immer mehr an Stärke. Ein Jahrzehnt später wird uns Persephone als emanzipierte und unabhängige Heldin beschrieben, die entschlossen für ihre Rechte kämpft und dafür einsteht.
Bis es allerdings soweit ist sucht sie
ausgerechnet Unterschlupf bei Hades. Der Hauptprotagonist wird als eigensinniger, kluger und doch sehr sympathischer Charakter, den man einfach lieb haben muss, präsentiert. Die Interaktionen zwischen Persephone & Hades sind einfach nur köstlich. Und ob die Chemie zwischen den beiden sympathischen Göttern wirklich stimmt ... lies selbst!


Bea Fitzgerald ist auf TikTok bereits ein Star und präsentiert mit ihrem Fantasyroman "Girl, Goddess, Queen: Mein Name ist Persephone" den 1. Band aus der "Die Girl-Goddess-Queen-Reihe". Er ist in sich abgeschlossen und unabhängig vom 2. Band, der im August erschienen ist, lesbar.
Sie verwebt in ihrem Fantasyroman geschickt mythologische Elemente und viel Fantasy mit einer modernen, humorvollen Erzählweise.
Die bildhafte Sprache lässt die fantastische Welt von Zeus und Hades lebendig werden.
Aber auch tiefgründige Themen sind ein großer Inhalt ihres Buches. Sie schafft es, das wir über die Natur der Autorität und den Kampf für Gerechtigkeit nachdenken.

Für Fans einer sich langsam entwickelnden Geschichte ohne Längen und Langeweile ist dieses Buch wunderbar passend.
Das Cover schreit förmlich nach Aufmerksamkeit mit seiner pinken Farbe und den dunkelblauen Buchstaben, umrandet mit einer griechischen Verzierung. Ich finde es sehr gelungen.

Fazit:
Auf alle Fälle habe ich die Götter des Olymp und der Unterwelt mit Poseidon und Hades ganz anders kennen lernen dürfen, als es mir bisher bekannt war. Und ich muss sagen, es hat mir riesigen Spaß gemacht.
Der Titel des Buches passt wirklich gut und die Geschichte wird mir sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! Und 5 Sterne.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.09.2024

"Halbsieben", "Madness" und "Kinder, deckt den Tisch. Eure Mutter braucht einen Moment für sich!"

Eine Frage der Chemie
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Eine unangepasste junge Frau, die ihrer Zeit weit voraus ist. Stark, bewundernswert, eigenwillig. Ihr Name: Elisabeth Zott.
Die Geschichte von Elisabeth fängt die Atmosphäre der späten 50er und frühen ...

Eine unangepasste junge Frau, die ihrer Zeit weit voraus ist. Stark, bewundernswert, eigenwillig. Ihr Name: Elisabeth Zott.
Die Geschichte von Elisabeth fängt die Atmosphäre der späten 50er und frühen 60er Jahre auf beeindruckende Weise ein. In einer Zeit, die von männlicher Dominanz in der Berufswelt bestimmt wird und sexuelle Übergriffe gegenüber den Frauen völlig normal sind - ist Elisabeth fest entschlossen sich typischer Weise nicht auf die kirchliche Ehe, Haushalt und Kinder zu beschränken, sondern verfolgt ihren Traum als Chemikerin Karriere zu machen. Chemie bedeutet Veränderung der Zustände. Und Elisabeth erlebt sehr viele Veränderungen in ihrem Leben ... wird sie ihr Ziel erreichen?


In Bonnie Garmus' Debütroman geht ihre Heldin auf eine unvergleichliche Art & Weise mit den Geschlechterklischees um. Mit Elisabeth Zott hat sie eine Hauptprotagonistin zum Leben erweckt, die auf ihre Art ein bisschen naiv & ungeduldig zugleich, liebenswürdig, witzig & klug ist. Die rebellisch ist und keine Lust hat, es anderen recht zu machen. Es ist eine tolle und erfrischende Geschichte mit einigen Hindernissen und hervorragenden Nebencharakteren.

Die Autorin schreibt mit einem unterhaltsamen herrlich trockenen Humor.
Das Cover spiegelt den Zeitgeist wunderbar wieder. So kann man sich Elisabeth gut vorstellen.

Fazit:
"Eine Frage der Chemie" hat mich von der ersten bis zur letzten Seite abgeholt. Der Autorin ist eine wunderbare Glanzleistung gelungen und dieser Roman ist nicht nur für Frauen gedacht. Auch Männer hätten sicherlich ihre helle Freude beim Lesen.
Von mir gibt's eine klare Leseempfehlung! Und 5 Sterne.

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