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Veröffentlicht am 04.08.2023

Das Buch berührt mich

Das St. Alex - Abendstern
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Für mich ist es das zweite Buch der Autorin und das erste Mal lese ich ein Buch über gleichgeschlechtliche Liebe.

Um was es geht:
Beruflich liegt eine neue Aufgabe vor Maya und mit viel Aufregung im Bauch ...

Für mich ist es das zweite Buch der Autorin und das erste Mal lese ich ein Buch über gleichgeschlechtliche Liebe.

Um was es geht:
Beruflich liegt eine neue Aufgabe vor Maya und mit viel Aufregung im Bauch beginnt sie ihren ersten Arbeitstag auf der Intensivstation des Sankt Alex. Schnell erkennt sie das nicht nur die ungewohnte Arbeit Gefühlsstürme in ihr wecken, sondern auch Ella, die stellvertretende Stationsleiterin.

Zur Umsetzung:
Nach dem 1. Band darf ich den 3. Teil genießen und der Schreibstil ist wieder ein Highlight. Er ist atmosphärisch dicht und angereichert mit Humor, der die schweren Passagen erträglich macht. Mich treffen sämtliche Emotionen von Maya mitten ins Herz. Überhaupt verliebe ich mich in jede Figur. Die Entwicklung und Annäherung von Ella und Maya wird liebevoll und nachvollziehbar geschildert und Kollegen wie Noah, Caro, Jara und Mathias wünschen sich sicher viele an ihre Seite.

Mehr als nur ein Job:
Der Alltag auf der Intensivstation ist im wahrsten Sinne des Wortes intensiv. An Mayas erstem Arbeitstag bin ich mindestens so nervös wie sie und ich freue mich riesig zu erleben, wie sie in ihre Aufgabe hineinwächst. Ich finde kaum Worte dafür, wie genial es der Autorin gelungen ist, alles authentisch wirken zu lassen, auch die Emotionen, die Maya dort durchfluten. Es gibt einige Momente, in denen ich schlucken oder ein Tränchen wegblinzeln muss. Verflixt ist Lück gut.

Von Herz zu Herz:
Die Lovestory ist nicht weniger fesselnd. Sie entwickelt sich leise, aber stetig und ich schließe Ella und Maya blitzschnell in mein Herz, fiebere mit ihnen mit und spüre jedem erhöhten Pulsschlag nach. Dass es keine großen Dramen gibt, gefällt mir prima, aber etwas Herzschmerz gehört dazu, das ist klar. Ob Maya und Ella am Ende zueinanderfinden, darfst du selbst herausfinden. Die Geschichte wird aus Mayas Ich-Perspektive in der Vergangenheit erzählt und ich liebe das Setting Berlin.

Mein Fazit:
„Das St. Alex – Abendstern“ zieht mich zügig in seinen Bann. Einmal an Mayas Seite möchte ich nicht mehr weg. Mit ihr fühle ich mich so wohl. Sobald ihre neuen Arbeitskollegen die Bildfläche betreten, will ich das Buch überhaupt nicht mehr aus den Händen legen. Ella ist eine beeindruckende Frau und ich wünsche mir nichts sehnlicher, als das sie und Maya zusammenfinden. Der Krankenhausalltag erhält einen großen Anteil in der Geschichte und ich genieße jeden Augenblick davon, auch wenn es nicht immer leicht auszuhalten ist. Der Zusammenhalt, die Arbeit, die Menschen, denen geholfen werden kann und die Gefühle, die das alles transportieren, sind total eindrucksvoll und herzerwärmend. Mit dem Buch fliegen die Lesestunden nur so vorbei und dabei beschert mir die Autorin Glücksmomente, die mich leise lächeln lassen. Der Schreibstil bietet mir ausreichend Raum für eigene Gedanken und Emotionen, was für mich als Leser ein großes Geschenk bedeutet.

Von mir erhält „Das St. Alex – Abendstern“ 5 berührende Sterne von 5 und eine absolute und unbedingte Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 02.08.2023

Das Buch begeistert mich

A Place to Shine
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Mit diesem Buch starte ich in den letzten Teil meiner geliebten „Cherry Hill“ Reihe. Die Bände sind unabhängig voneinander lesbar, auch wenn man sich dann minimal auf die anderen Folgen spoilert.

Kurz ...

Mit diesem Buch starte ich in den letzten Teil meiner geliebten „Cherry Hill“ Reihe. Die Bände sind unabhängig voneinander lesbar, auch wenn man sich dann minimal auf die anderen Folgen spoilert.

Kurz zum Inhalt:
Poppy findet eines Nachts den verunglückten Countrysänger Trace. Nicht die Tatsache, dass dieser ein Star ist, macht es so problematisch für Poppy, sondern das er ihr vor 5 Jahren das Herz gebrochen hat. Wie soll sie nur den Deal überstehen, seine Fake-Freundin zu spielen?

Zu den Figuren:
Die jüngste der McCarthy Schwestern ist Poppy, 22 Jahre alt, äußerst sensibel, ein Freigeist und sie verabscheut Countrymusik. Geradlinig verfolgt sie ihren Weg und zeigt Eigenschaften, auf die sie stolz sein kann. Doch leider versteht sie es, sich in schlecht erklärbare Situationen zu manövrieren, aus denen sie selten gut herauskommt. Ihre Impulsivität steht ihr dabei im Weg. Ab und an auch ihre Naivität, die sie aber total liebenswert macht.

Trace Bradley ist ein Countrystar. Die Musik ist seine Welt und dafür hat er einiges in Kauf genommen, um diesen Wunsch umzusetzen. Ich mag seinen Humor, seine Feinfühligkeit und liebe sein Talent, Gefühle in Noten und Worte zu verwandeln.

Zur Umsetzung:
Poppy hat leider kein Date-Glück und bei dem, was sie erlebt und schon erlebt hat, muss ich lachen. Die Autorin vergisst es nie, den Humor in ihre Geschichten einfließen zu lassen. Und schon bin ich drin in der Story von Trace und Poppy, die ihren Ursprung vor 5 Jahren hatte. Mit Feingefühl werden Rückblenden eingeflochten, damit ich nichts verpasse und Poppys Verhalten auf Trace nachvollziehen kann.

Der emotionale und bildhafte Schreibstil hält mich dabei immer im Sog der Story und ich genieße einen gelungenen Kinofilm, der gestochen scharf vor meinen Augen abläuft. Was für ein Lesegenuss. Logischerweise haben auch Poppys Schwestern June, Lilac und Maggy ihre Auftritte in den Seiten und ich fühle mich vom ersten Moment an wieder wohl auf Cherry Hill. Wie sehr werde ich diese Farm und ihre Bewohner vermissen.

Die Chemie zwischen den Protagonisten stimmt und egal in welcher Situation sie aufeinanderprallen, ist das spürbar. Die Liebe verläuft selten linear und so befinde ich mich immer wieder in einem emotionalen Schleudergang, weil mir besonders Poppy einiges abverlangt. Gelegentlich möchte ich sie gerne zur Seite nehmen, aber es ist ihre Geschichte und ich bin nur stiller Leser mit ganz viel Herzklopfen in der Brust. Es wird humorvoll, dramatisch, äußerst prickelnd und so romantisch, ehe es kalt wird und ich nur stumm zusehen kann, wie alles auseinanderbricht, was so hoffnungsvoll aussieht. Haben die beiden eine Chance, ihre Liebe zurückzugewinnen?

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Poppy in der Vergangenheit geschildert und unbedingt erwähnen möchte ich die verspielte Innengestaltung. Ich liebe die Kapitelzierden.

Mein Fazit:
Mit „A Place to Shine“ schreibt sich Lucas direkt in mein Herz. Es ist so ein Wohlfühlbuch, auch wenn mir Poppy einige graue Haare beschert, so fühle ich in jedem Winkel ihres Herzens die Liebe für Trace. Die beiden gehören zusammen, auch wenn ich am Anfang keinen Schimmer habe, wie das funktionieren soll. Den Aufenthalt auf Cherry Hill genieße ich in vollen Zügen, wie die Zeit, die ich mit ihrer wachsenden Familie verbringen darf. Ich habe alle tief in mein Herz geschlossen. Es ist eine gefühlvolle, romantische und mit Humor versehene New-adult-Lovestory, die ich jedem empfehle, der gerne träumt und blitzschnell seinen Alltag hinter sich lassen möchte.

Von mir erhält „A Place to Shine“ 5 stimmungsvolle Sterne von 5 und eine absolute und unbedingte Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 30.07.2023

Die Story ist berührend

Seaside Hideaway – Unsafe
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Um was es geht:
Nevah zieht mit ihrer Familie nach Rockaway Beach und vermisst ihre Freundin und ihre Heimatstadt unendlich. Der Nachbarsjunge Jackson und neue Freund ihres Bruders ist der erste Mensch ...

Um was es geht:
Nevah zieht mit ihrer Familie nach Rockaway Beach und vermisst ihre Freundin und ihre Heimatstadt unendlich. Der Nachbarsjunge Jackson und neue Freund ihres Bruders ist der erste Mensch seit langem, dem es gelingt, sie aus ihrer Einsamkeit zu holen und Gefühle in ihr zu wecken. Doch hat eine Liebe Sinn, die auf einer Lüge aufgebaut ist?

Zur Umsetzung:
Die Autorin versteht es, mit Winzigkeiten eine packende Atmosphäre aufzubauen und mit jedem Kapitel steigt der Spannungsaufbau ein wenig weiter. Mit Nevah, Miller, Blake und Jax fühle ich mich absolut wohl. Die Figuren sind prima ausgearbeitet und speziell der Hintergrund von Nevahs Familie berührt mich total. Doch auch Jax‘ Zerwürfnis mit seinen Eltern lässt mich nicht kalt. Hier ist alles nachvollziehbar. Die witzigen Dialoge schenken mir immer wieder etwas Licht, wenn es in den Seiten dunkel wird.

Die Annäherung von Jax und Nevah lässt mein Herz schneller schlagen und ich genieße jedes Kribbeln zwischen den beiden. Immer wieder möchte ich Nevah in die Arme nehmen, wenn sie von ihren Ängsten überwältigt wird und ihr sagen, dass alles gut werden wird. Je weiter ich im Buch vorankomme, umso schwieriger wird es, Fiktion und Realität auseinanderzuhalten. Das ist Lastella großartig gelungen.

Nevah ist 19 Jahre alt und ihr Bruder 21 und ich finde, sie agieren absolut altersgerecht. Ich erfahre alles aus den wechselnden Ich-Perspektiven der Protagonisten im Präsens, was für maximale Nähe sorgt. Der Schreibstil liest sich flüssig, ist atmosphärisch dicht und ab und an poetisch. Im Ende steckt ein kleiner Cliffhanger, der meine Lesefreude auf den 2. Teil weiter anheizt.

„Hass uns nicht dafür, dass wir dich lieben“. Zitat aus „Unsafe“ Seite 317

Was mir nicht gefallen hat:
Die Umschreibung „er umrahmt ihr Gesicht“ und „er oder sie schlingt die Arme um seine/ihre Mitte“ wird mir zu oft gebraucht und ich habe keine Ahnung, wie man die Arme um seine Mitte schlingen soll. Mir gelingt es nur, sie um den Oberkörper zu schlingen. Das hat mich jedes Mal aus dem Lesefluss geworfen.

Mein Fazit:
Mit „Unsafe“ ist der Autorin eine berührende und fesselnde New-Adult-Lovestory gelungen, die mich mit großer Neugier auf Band 2 zurücklässt. Der Neustart für Miller und Nevah in Rockaway Beach ist nicht leicht und ich bekomme jeden Zweifel und jede ungeweinte Träne mit. Zu erleben, wie Jax langsam zu Nevah durchdringt, beschert mir eine Gänsehaut. Was ich absolut hervorheben möchte, ist die Tatsache, dass Miller nicht dem typischen Bruder-Klischee entspricht. Für ihn ist es okay, wenn sich Jax seiner Schwester nähert und das ist derart erfrischend beim Lesen, weil ich es in dieser Form kaum in Büchern finde. Vielen Dank dafür. Das Tempo der Geschichte ist angenehm und das Setting ansprechend. Mein Kopfkino bekommt jede Menge zu tun. Bis auf die zu häufigen Wiederholungen hat mich die Story bestens unterhalten.

Von mir bekommt „Unsafe“ 4 mitreißende Sterne von 5 und eine absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 25.07.2023

Das Buch bietet viel Humor, Prickeln und Romantik

Just Business
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Du liebst Dirty-Office-Romance? Dann solltest du dir dieses Buch nicht entgehen lassen.

Um was es geht:
Annalise und Bennett sind wie füreinander geschaffen, wäre da nicht die klitzekleine Tatsache, das ...

Du liebst Dirty-Office-Romance? Dann solltest du dir dieses Buch nicht entgehen lassen.

Um was es geht:
Annalise und Bennett sind wie füreinander geschaffen, wäre da nicht die klitzekleine Tatsache, das sie Konkurrenten sind und es am Ende nur einen Sieger im Büro geben kann, für den sich der jahrelange Einsatz harter Arbeit gelohnt hat.

Die Umsetzung:
Vi Keeland besitzt das Talent, mich mit ihren Büchern mitten ins Herz zutreffen. Auch diesmal dauert es nur wenige Zeilen und ich muss lauthals lachen. In ihre Geschichten einzutauchen, gleicht dem Betreten einer Wellness-Oase, wo nur meine Bedürfnisse im Vordergrund stehen.

Mit wenigen Worten baut sie eine Atmosphäre auf, die mich einhüllt. Sie bietet mir Figuren, die eindrucksvoll ausgearbeitet sind, und schenkt mir einen Spannungsaufbau, der mich bis zum Schluss nicht mehr loslässt. Dabei prickelt es in den Seiten und in meinem Bauch wirbeln unzählige Schmetterlinge auf.

Die Figuren gehen rasch über das oberflächliche Geplänkel hinaus und erreichen eine angenehme Tiefe. Bei Bennett und Annalise stimmt die Chemie, aber der Kampf um den Posten des „Creative Directors“ zwingt sie, auf Abstand zu gehen. Doch das Leben lässt sich nicht in die Karten schauen und so überrascht die beiden eine nie gekannte Leidenschaft. Bennett trägt eine große Last mit sich herum und ist aus einem konkreten Grund Single. Seine Entwicklung gefällt mir megagut. Es ist faszinierend zu beobachten, wie die beiden ständig aneinandergeraten, aber immer wieder den Weg zueinanderfinden. Dabei wirkt nichts aufgesetzt oder kitschig.

„Danke, dass du mich geliebt hast, als ich mich selbst gehasst habe.“ Zitat aus “Just Business” Seite 410

Mein Romantiker-Herz kommt voll auf seine Kosten, was mich glücklich macht. Wer schon Bücher von Keeland gelesen hat, der weiß, das auch der Humor ausreichend Platz in den Zeilen findet. Ihr Schreibstil ist atmosphärisch dicht, lebendig und stets auf Augenhöhe. Beim Lesen habe ich das Gefühl, einer guten Freundin zu lauschen, die mir ihre innigsten Lebensmomente anvertraut.

Mein Fazit:
„Just Business“ ist humorvoll, temporeich, verblüffend im Verlauf und dabei verflixt feurig. Die frechen Dialoge und dieser wahnsinnig verführerische Protagonist lassen mich nicht einen Augenblick entwischen und so fliege ich durch die Seiten und habe dabei großen Lesespaß. Schmutzige Gedanken, gepaart mit peinlichen Momenten und tiefgründigen Erkenntnissen, entlocken mir mehr als ein Lächeln und ich fühle mich so wohl. Für mich ist es eine rundum gelungene „Dirty-Office-Romance“, von denen ich nie genug bekommen kann.

Von mir erhält „Just Business“ 5 prickelnde Sterne von 5 und eine absolute und unbedingte Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 22.07.2023

Das Buch macht mich glücklich

Highland Happiness - Das Herrenhaus von Kirkby
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Es gibt wieder Neues aus Kirkby und das ist großartig. Solltest du noch kein Buch aus dieser Reihe kennen, ist das kein Problem. Du kannst zu jeder Zeit einsteigen. Am Ende des Buches gibt es immer ein ...

Es gibt wieder Neues aus Kirkby und das ist großartig. Solltest du noch kein Buch aus dieser Reihe kennen, ist das kein Problem. Du kannst zu jeder Zeit einsteigen. Am Ende des Buches gibt es immer ein Figurenregister, das sehr hilfreich ist.

Um was es geht:
Ainslee und ihr Pudel Jules haben sich nach wenigen Monaten gut in Kirkby eingelebt, als sie auf Paul und seine süße Ivy treffen. Der smarte Historiker löst ungeahnte Gefühle in ihr aus und hinterlässt unzählige Fragen in ihrem Kopf. Für die beiden Pudel hingegen scheint die Sache klar zu sein.

Die Umsetzung:
Was für eine turbulente Ankunft in Kirkby. Wer schon ein Buch aus dieser Reihe gelesen hat, weiß, wie die Bewohner ticken. Sie sind charmant, schrecklich neugierig und gerne etwas übergriffig, aber immer im besten Sinn. Ich habe sofort ein Lachen im Gesicht und die Entwicklung reißt mich mit.

Was mir besonders gut gefällt, ist, dass sich die Liebesgeschichte zwar langsam entwickelt, aber das Gesamtpaket drumherum mächtig an Fahrt aufnimmt. So genieße ich den Wechsel zwischen ruhigen und flotten Szenen. Ich komme dabei Ainslee und Paul total nahe und kann mich gerade am Anfang in den männlichen Part sehr stark hineinfühlen. Doch so anziehend Paul auch ist, er hat Ecken und Kanten und sie dienen alle dazu, den Spannungsfaktor zu erhöhen, aber mir auch einzelne graue Haare zu bescheren.

Wie es sich für ein Buch der Autorin gehört, bekommen einige Tiere ihren Platz in den Seiten und das freut mich sehr. Obendrein darf ich wieder schottisches Flair auf mittelalterlichen Feierlichkeiten inhalieren und damit werde ich sehr verwöhnt. Das Setting ist absolut genial und es taucht eine Figur mit einem Raben auf, die ich hoffentlich in weiteren Bänden wieder entdecken darf. Ich habe jede Menge Spaß mit ihr.

Natürlich gibt es auch ernstere Themen und McGregor beschert mir einige Gänsehautmomente, die mich tief berühren. Mit Paul und Ainslee betreten gut ausgearbeitete Figuren die Bühne und geben mir das Gefühl, sich rasch von allen Erwartungen der Autorin befreit zu haben, um ihre Geschichte zu leben, wie sie nur das Leben schreiben kann, oder eben McGregor.

Der Schreibstil ist gehaltvoll, herzerwärmend und absolut fesselnd. Trotz Tiefe und Dramatik verliert er nie seine Leichtigkeit, die mich alle Glückstaumel noch intensiver fühlen lassen.

Mein Fazit:
„Highland Happiness – Das Herrenhaus von Kirkby“ macht mich beim Lesen rundum glücklich. Die Autorin versteht es, ihre Geschichten mit der richtigen Mischung aus Romantik, Spannung und Unterhaltung zu versehen. Auf den Festen habe ich mindestens so viel Spaß wie die Besucher und dann all die Tiere in den Seiten, da geht mir das Herz auf. Wie sich Paul und Ainslee nähern, ist so stimmig. Ich mag es, Paul so intensiv zu fühlen: seine gelegentlichen Trotzreaktionen gegenüber seinem Vater, seinen Sturkopf und sein weiches Herz. Der Schreibstil ist wieder so fesselnd und schenkt mir viel Wohlfühlatmosphäre. Ich ärgere mich über jede Unterbrechung, weil ich wissen möchte, wie sich alles weiterentwickelt. Das Buch steckt voller Emotionen, Romantik und Gänsehautmomente und am Ende bleibe ich mit einem strahlenden Lächeln zurück und einem weiteren Eintrag auf meiner Lesshighlight-Liste.

Von mir erhält „Das Herrenhaus von Kirkby“ 5 glückliche Sterne von 5 und eine absolute und unbedingte Leseempfehlung.

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