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Veröffentlicht am 14.11.2019

spannender, facettenreicher Thriller

Er wird dich jagen
2

Er wird dich jagen
Autorin: Alexandra Ivy
Erscheinungsdatum: 1. November 2019
Verlag: beThrilled
Genre: Thriller / Romtantischer Thriller
Reihe: Band 2 / unabhängig voneinander lesbar


Inhalt:
Er kennt ...

Er wird dich jagen
Autorin: Alexandra Ivy
Erscheinungsdatum: 1. November 2019
Verlag: beThrilled
Genre: Thriller / Romtantischer Thriller
Reihe: Band 2 / unabhängig voneinander lesbar


Inhalt:
Er kennt dich. Er will dich. Und er wird dich jagen.

Nach der Veröffentlichung ihres Serienkiller-Buches "Das Herz des Jägers" zieht sich die Journalistin Carmen Jacobs in eine einsame Hütte im Wald zurück, um endlich zur Ruhe zu kommen. Doch dann findet sie einen Umschlag auf ihrer Veranda, der Fotos von brutal ermordeten Frauen enthält. Die Polizei glaubt, dass es sich dabei um einen PR-Gag ihres Verlages handelt. In ihrer Verzweiflung wendet Carmen sich an Griffin Archer, einen attraktiven Computerexperten und Software-Millionär. Die beiden haben eine gemeinsame Geschichte, und Griffin ist zunächst nicht begeistert davon, als Carmen ihn um Hilfe bittet. Zu sehr hat sie ihn in der Vergangenheit verletzt. Aber der Killer spielt ein krankes Katz-und-Maus-Spiel mit der jungen Journalistin, und Griffin ist der Einzige, der ihr helfen kann ...
(Quelle: amazon)


Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird überwiegend aus Carmens und Griffins Sichtweise erzählt, sodass ich ihre Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen gut nachvollziehen konnte. Immer mal wieder erhielt ich als Leser Einblick in die Gedanken und Gefühlswelt des Täters, erfuhr so etwas über die Hintergründe und seine Tatmotive. Aber auch die „letzten Gedanken, einen kurzen Einblick in ihr bisheriges Leben“ bei einigen der Opfer wurde mit als Leser mitgeteilt. So erhielten diese ein „Gesicht“ und mir als Leser wurde das Ausmaß der Tat nochmals bewusster vor Augen geführt. Mir als Leser wurde immer sofort klar, welcher der Protagonisten nun erzählt.
Die Geschichte lässt sich sehr gut ohne den ersten Teil lesen (– ich selbst habe mit diesem Teil begonnen.)


Die Charaktere sowohl die Opfer, als auch die Täter und die beiden Protagonisten waren gut ausgearbeitet. Das Leben der Opfer knapp aber einprägsam beschrieben, die Vorgehensweise, die Motive/Motivation des Täters waren gut herausgearbeitet.
Carmen und Griffin – waren mir sympathisch, ihre Eigenheiten – wurden in Gesprächen miteinander über ihre Kindheit erklärt – und so für mich als Leser nachvollziehbarer und verständlicher.
Insgesamt war es nicht so, dass ich beim Lesen eher ein „Beobachter“ blieb, alles gut nachvollziehen konnte. Aber nicht „mitlitt“. Mich nicht so stark mit ihnen identifizierte – was ich für dieses Genre auch gut finde. Eine gewisse Distanz wahren zu können. Mir als Leser andererseits jedoch immer wieder ein Schauer über den Rücken lief, angesichts der Erkenntnis dessen, wozu ein Mensch fähig ist.

Die Handlung durchgehend spannend und facettenreich mit vielen, selbst für geübte Krimi/Thriller-Leser, unerwarteten Wendungen. Der Focus liegt auf den Tatmotiven, dem Verdeutlichen was bzw. Herausarbeiten, durch welche Erlebnisse – Menschen zu Tätern werden können. Der Romantikanteil war für mich eine perfekte Ergänzung.


Fazit:

Für mich eine klare Leseempfehlung. Eine spannende Facettenreiche Geschichte, mit gut ausgearbeiteten Charakteren, in der sich der Thriller- und Romantic-Anteil sehr gut ergänzten.


Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines ebooks für die Leserunde bei Lesejury.


Coverrechte: Verlag

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 12.11.2019

schöne Geschichte die zum nachdenken anregt

Postscript - Was ich dir noch sagen möchte
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Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Hollys Sichtweise erzählt, sodass ich ihre Gedanken, ...

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Hollys Sichtweise erzählt, sodass ich ihre Gedanken, Gefühle, sowie ihre Handlungsweisen nachvollziehen konnte.

Es handelt sich um die Fortsetzung zu P.S. Ich liebe dich – kann in meinen Augen, aber auch sehr gut eigenständig gelesen werden. (ich kannte den ersten Teil nicht).

Die Geschichte blieb für mich einerseits recht „oberflächlich“ – als daß ich nicht mit der Protagonistin mitlitt. Mich beim Lesen eher in der Rolle des „Betrachters“ von Außen empfand.
Andererseits ist es eine Geschichte voller Tiefe, ich fühle mich als Leser ständig hin und her gerissen.
Empfand Verständnis für Holly, ihre Gefühle. Ihr hin- und hergerissen sein. Demgegenüber stand die „Gruppe der unheilbar Kranken“ deren Beweggründe für mich genauso nachvollziehbar waren.
So werden im Verlaufe der Geschichte die verschiedensten Standpunkte aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Aus der Sicht des Kranken, der seinen Lieben etwas hinterlassen möchte, der sie ein Stück weit in der Trauer begleiten möchte. Den Weg ebenen möchte – für ein Leben – ohne Ihn. Die Einblicke in die Reaktionen der „Überlebenden“ gibt, die diese „Hinterlassenschaft Überraschend erhalten“.
Sie zeigt, wie lande Trauer anhält, nachwirkt – und wie der Prozess erneut angestoßen wird, wenn nach Jahren das Thema Tod und Sterben wieder unmittelbar zu einem kommt.

Fazit:

Eine Leseempfehlung für alle, die diese Thematik in einer Geschichte lesen möchten. Er regt zum Nachdenken an.
Beleuchtet das Thema aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln, ohne zu werten und gibt so dem Leser die Möglichkeit sich selbst ein Bild zu machen. Seine Einstellungen zu überdenken.

Veröffentlicht am 08.11.2019

interessanter Auftakt

Hekates Erbe
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Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Katharinas Sichtweise erzählt, sodass ich als ...


Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Katharinas Sichtweise erzählt, sodass ich als Leser einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühlswelt erhielt, ich ihre Handlungen gut nachvollziehen konnte.

Die Charaktere waren gut ausgearbeitet. Es war spannend aber auch frustrierend zusammen mit Katharina immer mehr über sie zu erfahren, an ihre Gedanken teilhaben zu können. Etwas über ihre Vergangenheit zu erfahren, aber vor allem zu erfahren, wie sich Katharinas Welt mit dem Umzug nach Heidelberg immer mehr änderte. Wie immer mehr Geheimnisse ans Tageslicht kamen, gleichzeitig aber auch neue Fragen aufgeworfen wurden – und bis zum Schluss unbeantwortet blieben – neugierig auf den 2. Teil machen. Katharinas Wandel, ihre Entwicklung vom eher unscheinbaren ängstlichen Außenseiter zu mehr Mut und Entscheidungswillen wurden gut umgesetzt und glaubwürdig vermittelt. Auch die anderen Charaktere wurden gut gezeichnet. Ihre Charaktereigenschaften, ihre Geheimnisse, die Unsicherheit – ob sie Freund oder Feind sind, sehr schön umgesetzt.

Die Handlung selbst spannend, fantastisch und faszinierend. Geister, Dämonen, Wesen des Himmels und der Hölle – die immerwährende Frage nach Gut und Böse – sehr schön und spannend verarbeitet.
Während des Lesens, kamen immer neue Fragen auf, stelle ich Vermutungen an – wie die Zusammenhänge sind, was die Prophezeiung aussagen könnte. Wer mit den Andeutungen gemeint ist.

Fazit:

Für mich eine rundum gelungene Geschichte. Mit interessanten, sympathischen und geheimnisvollen Charakteren und einer spannenden Handlung – die den Kampf ums Gleichgewicht zwischen Gut und Böse, Himmel und Hölle, den Göttern und Engeln beleuchtet.

Von mir eine Leseempfehlung



Veröffentlicht am 04.11.2019

Lesehighlight - ein Stück Vergangenheitsbewältigung und viel mehr

Leas Spuren
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Meine Meinung.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Für mich überraschend, wird die Geschichte in zwei Zeitsträngen und ...


Meine Meinung.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Für mich überraschend, wird die Geschichte in zwei Zeitsträngen und 3 Erzählperspetiven erzählt. Als Leser erlebe ich die letzten Tage, Stunden des „Erblassers Victor, der mich in seinen Erinnerungen mitnimmt in die Kriegsjahre 1940-1949. Hier erlebe ich die Geschichte Victors und Maries Großtante, aus beider Sichtweise. Gleichzeitig nähre ich mich der Geschichte aus Maries Sichtweise an, verfolge wie sie zusammen mit Nicolas, dem verschollenen Gemälde und dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen.

Die Charaktere wurden fein ausgearbeitet. Leise und fast unbemerkt wurde ich als Leser immer weiter in die Geschichte hineingezogen. Ich erlebte mit Victor und Lotte ein Stück weit ihres Lebens während des zweiten Weltkrieges mit. Der Charme, die Magie von Paris, das Vorgehen der Nazis, die Organisation des Kunstraubes – eindringlich mit leisen Worten beschrieben, den schleichenden Prozess der immer größeren Judenfeindlichkeit, das „Wegsehen der Menschen“.
Gleichzeitig näherte ich mich über Marie und Victor dem schwierigen Thema: Des Umgangs mit der Vergangenheit. Der Vergangenheitsbewältigung – insbesondere derjenigen, die diesen Krieg mitgemacht haben. Der Frage nach „Schuld“ oder „Unschuld“, wieviel hat der „einzelne“ gewusst, verdrängt – die Augen davor geschlossen. – Sollte man nach der „Wahrheit“ suchen – oder den „Menschen ihren Frieden lassen“.


Für mich eine schwierige Geschichte, für die man sich Zeit nehmen muss, sie genau lesen muss – um ihre Aussagekraft zu begreifen und auf sich wirken zu lassen. Vieles betrifft die Auseinandersetzung mit dem „Kunstraub“ der Deutschen, sodass hier viele Fachbegriffe fielen, tief in das Thema eingestiegen wurde. Sowohl die Vergangenheit, aber auch die Gegenwärtige Suche nach den geraubten Bildern beleuchtet wurde.
Anhand der Protagonisten werden viele Fragen aufgeworfen, dem Leser Gedankenansätze als Antworten an die Hand gegeben – und somit aufgefordert, selbst Stellung zu beziehen. Sich selbst Gedanken zu den Einzelnen Fragen zu machen. Für sich nach einer Antwort zu suchen. Gleichzeitig schlichen sich die einzelnen Figuren ins Herz, sodass ich als Leser mit dem Schicksal der einzelnen mitfühlen konnte.


Fazit:

Für mich eine klare Leseempfehlung.
Ein schwieriges emotionales Kapitel unserer Vergangenheit, sowie deren Auswirkungen für die heutige Zeit – eindringlich, mit emotionaler Tiefe, ohne Verurteilung der Personen erzählt.


Veröffentlicht am 27.10.2019

auf den Spuren ihrer Schwester

Der Zwilling von Siam
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Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen.D ie Sprache bildreich sodass ich mich als Leser nach Siam versetzt fühlte. Ich mit Emilie zusammen Siam, seine Landschaften und Menschen ...

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen.D ie Sprache bildreich sodass ich mich als Leser nach Siam versetzt fühlte. Ich mit Emilie zusammen Siam, seine Landschaften und Menschen zur damaligen Zeit entdecken konnte. Die Geschichte wird aus Emilies Sichtweise erzählt.

Die Charaktere waren fein ausgearbeitet. Ihre Charakterzüge/Ihr Wesen gut herausgearbeitet. Sodass ich mir diese als Leser sehr gut vorstellen konnte.

Die Geschichte, die Handlung selbst konnte mich in ihren Bann ziehen. Ich verfolgte mit Spannung Emilie´s Suche nach der Todesursache ihrer Schwester Marie. Gleichzeitig faszinierten mich die Menschen in Siam, allen voran der Kronprinz, sowie die Machtspiele und Intrigen zwischen den Deutschen und Engländern, im Zusammenhang mit dem Bau der siamesischen Eisenbahn.
In diesem Hexenkessel, bei der kleinste eher unbedarft ausgesprochene Worte – eine Lawine auslösen – versucht Emilie den Tod ihrer Schwester aufzuklären, und entdeckt eine ihr vollkommen unbekannte Schwester, die sich in Siam sehr verändert hat.
Gekonnt wurde ich hier als Leser durch die Geschichte – und in die Irre - geführt. Erhielt immer wieder kleinste Hinweise, deren Bedeutung dem Leser oft genug, erst zu einem wesentlich späteren Zeitpunkt bewusst wurde.


Für alle, die sich für die historischen Ereignisse des Bahnbaus in Siam, den Intrigen und Machtspielereien in diesem Zusammenhang interessieren (auch wenn diese zugunsten der Romanhandlung in den Hintergrund rückten).
Für alle, die gerne auf Spurensuche gehen.


Fazit:

Eine spannende, mitreißende Geschichte, die den Leser auf eine spannende und überraschende Suche schickt.

Von mir eine klare Leseempfehlung.