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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.03.2026

Der Weg eines Serienmörders zurück zu ihr…

Spur der Finsternis
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》EIGENE MEINUNG:

Seit mehr als 2 Jahrzehnten lese und liebe ich Nora Roberts-Romane und freue mich dabei gerade auf die Romantic Suspense-Titel.

Auch hier haben wir es mit der Geschichte einer jungen ...

》EIGENE MEINUNG:

Seit mehr als 2 Jahrzehnten lese und liebe ich Nora Roberts-Romane und freue mich dabei gerade auf die Romantic Suspense-Titel.

Auch hier haben wir es mit der Geschichte einer jungen Frau zu tun, die in den Blick eines kaltblütigen Serienmörders gerät. Morgan ist dabei taff, tatkräftig und hat ihre Träume fest im Blick. Nachdem diese zerstört wurden kehrt sie notgedrungen an den Heimatort ihrer Familie zurück und muss dort nicht nur ganz von vorne beginnen, sondern auch sich selbst und ihren Platz neu finden. Dieser Strang der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ich bin der Barkeeperin und den starken Frauen um sie herum gerne gefolgt.

Dazu kommt eine Briese Liebe – und mehr in diesem Falle wirklich nicht, denn Morgans Love Interest ist nicht der große Redner oder Romantiker. Er ist ein verbindlicher und loyaler Typ, konnte mich dabei jedoch nicht wirklich mitreißen, was sich dadurch auch auf die Liebesgeschichte zwischen den beiden ausgedehnt hat.

Und dazwischen darf natürlich der Spannungsbogen durch den Killer nicht fehlen, in dessen Gedanken wir ebenfalls immer wieder abtauchen und seinen Weg verfolgen… Hier war die Entwicklung stark erkennbar und auch wenn das Finale ruhig noch etwas länger hätte dauern können, gab es einen würdigen Abschluss!



》FAZIT:

Eine gelungene Mischung, auch wenn man lange in der Beobachterrolle liest, Morgans Neuanfang im Mittelpunkt steht und das Finale ruhig länger hätte dauern dürfen!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.02.2026

Zeit für mich

Rauhnächte – 12 Tage nur für dich
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》EIGENE MEINUNG:

Es gibt viele Bücher zur Zeit der Rauhnächte – dieses hat mich jedoch angesprochen, weil es einen klaren Einstieg in das Thema verspricht, eine Rückbesinnung auf Traditionen, Sortierung ...

》EIGENE MEINUNG:

Es gibt viele Bücher zur Zeit der Rauhnächte – dieses hat mich jedoch angesprochen, weil es einen klaren Einstieg in das Thema verspricht, eine Rückbesinnung auf Traditionen, Sortierung von Informationen und sich auf eine starke me-time fokussiert. Jedoch hat mich bereits in der Einleitung besonders angesprochen, dass sich die Autorin von esoterischen Inhalten distanziert und dagegen die Chancen der Rauhnächte mit ihrem Wissen sowie ihrer Erfahrung als Diplom-Psychologin und Persönlichkeitsentwicklung verknüpft.

Dabei führt sie einen mit einfacher und klarer Sprache in die Thematik ein, strukturiert gekonnt und leitet durch das Ritual der 13 Wünsche. Jede Nacht verfügt im Anschluss über eine kurze Einleitung, Tipps zum Tag, Räuchervorschläge und als Herzstück die kompakte Erläuterung des Tagesmottos mit passenden Reflexionsfragen. Die Rauhnächte behalten dennoch ihre Magie und werden durch kraftvolle Coaching-Impulse zugänglich. Auch das Thema Räuchern findet seinen Platz.

Zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl zu etwas gedrängt zu werden. Es war nie von oben herab, belehrend oder dogmatisch. Im Gegenteil: Es macht Mut, motiviert, gibt Anstöße, Raum und Klarheit. Für mich war es auch Entschleunigung, inneres Aufräumen, Neuausrichten und Reflektieren.

Die Gestaltung ist modern, schlicht und ich finde es ist als besonderes Geschenk wunderbar geeignet. Die Einladung, auch über das kommende Jahr hinweg, jeden Monat nochmal auf die eigenen Gedanken der einzelnen Rauhnächte zurück zu blicken gefällt mir sehr.



》FAZIT:

Ohne Esoterik wird hier eine ganz wunderbare Zeit vorgestellt – und wie man sie im besten Sinne für sich nutzen kann, wenn man bereit ist hinzuschauen.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Holly Cottage

Schneezauber in Winterbury
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》EIGENE MEINUNG:

Jedes Jahr freue ich mich auf den Weihnachtsroman von Sarah Morgan und auch dieser hat mich wieder gut unterhalten, winterlich gestimmt und darin versinken lassen.

Im Vergleich zu den ...

》EIGENE MEINUNG:

Jedes Jahr freue ich mich auf den Weihnachtsroman von Sarah Morgan und auch dieser hat mich wieder gut unterhalten, winterlich gestimmt und darin versinken lassen.

Im Vergleich zu den letzten Romanen, in denen jeweils anteilig drei Frauen eine große Rolle gespielt haben, konzentriert sich dieses Buch aus meiner Sicht stärker auf die Hauptprotagonistin Imogen. Diese ist sympathisch, verstrickt sich allerdings durch vergangene Erfahrungen in einem Gebilde, dass nicht Leben zu nennen ist. Auf ihrem Weg zu Selbstbestimmtheit und innerer Klarheit trifft sie auf wunderbare Nebencharaktere und zeigt durchaus Stärke, auch wenn sie für mich ruhig noch etwas mehr Pepp hätte haben können.

Dagegen gefallen mir die beiden anderen Frauen – Dorothy (etwa 60 Jahre alt) und ihre Tochter Sara – um einiges besser: Sie haben beide ihre eigenen Themen zu bearbeiten, aber dabei Schwung und sorgen für das typische Sarah Morgan-Setting.

Das sich im Hintergrund ein verbindender roter Faden abzeichnet ist schnell klar, dennoch kann die Ausführung hier berühren und bringt die richtige Portion Spannung in Spiel. Daneben wird die Liebesgeschichte ruhig eingeflochten und darf wachsen.

Der Schreibstil ist gewohnt angenehm zu lesen und die Perspektivwechsel zwischen den drei Frauen sorgen für viel Nähe zu ihnen. Der Anfang machte es mir bei diesem Roman etwas schwerer, als bei anderen ihrer Geschichten. Aus meiner Sicht nimmt er sich zu viel Zeit für Imogens Geschichte, bevor sich ihre mit denen von Sara und Dorothy verflicht. Dafür finde ich die neuen Cover-Gestaltungen wesentlich ansprechender!

Und Du meine Güte: Kann mich jemand für einen Monat in dieses winterliche Cottage in den Cotswolds, mit prasselndem Kaminfeuer und einem Berg an Gemütlichkeit schicken?



》FAZIT:

Ein weiterer Sarah Morgan-Weihnachtsroman, der sich den dauerhaften Aufenthalt in meinem Regal redlich verdient hat: Gemütlichkeit, Familie, Liebe, Spannung, Tiefe, Raum für Entwicklung,… Berührend, aber nicht belastend, sondern einfühlsam!

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Veröffentlicht am 31.12.2025

Flucht, Rebellion, Magie

Rebel Witch. Der rote Nachtfalter, Band 2
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》EIGENE MEINUNG:
Bei „Rebel Witch“ handelt es sich um den Abschlussband der Dilogie „Der rote Nachtfalter“.
Nachdem „Heartless Hunter“ mit einem grandiosen Cliffhanger geendet hatte, war ich voller Vorfreude ...

》EIGENE MEINUNG:
Bei „Rebel Witch“ handelt es sich um den Abschlussband der Dilogie „Der rote Nachtfalter“.
Nachdem „Heartless Hunter“ mit einem grandiosen Cliffhanger geendet hatte, war ich voller Vorfreude darauf, wie die Geschichte zwischen Rune und Gideon weiter gehen wird. Und mein erster Gedanke ist: Das war ein ganz schönes hin und her!
Allerdings nicht nur wegen der Beziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren, sondern vor allem wegen den vielen Strecken, die innerhalb der Geschichte zurückgelegt wurden. Im Grunde sind wir mit Rune und/oder Gideon ständig auf der Flucht, was die Spannung hoch hält, aber gerade im Mittelteil dieses, 576 Seiten starken Buches teilweise etwas ermüdend für mich war.
Die Erzählung selbst hat jedoch wieder alles um mich zu begeistern: Eindringliche Magie, Freundschaft, Intrigen, Gefahr, Spannung, Abenteuer, Liebe, Grausamkeit… Es stellt sich fast durchgehend die Frage, wem man vertrauen kann, wem man vielleicht vertrauen muss, wo die nächste Gefahr lauert, wie man jetzt auf die neusten Ereignisse wieder am besten reagiert und natürlich vor allem wie das alles zu einem guten Ende kommen soll.
Besonders gelungen finde ich Runes Entwicklung im Laufe des Buches, weil sie eindringlich darstellt, dass auch an ihr nicht alles spurlos vorüber geht – auch wenn sie dadurch nicht immer die einfachste Protagonistin war. Ich habe mitgefiebert, wurde immer wieder überrascht, war gerührt und entsetzt.

》FAZIT:
Ein würdiger Abschlussband, der nicht ganz mit Teil 1 mithalten kann, aber dennoch mitreißt!

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Veröffentlicht am 31.12.2025

Herbstlich, hexig, cozy & düster!

A Dark and Secret Magic
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》EIGENE MEINUNG:

„A dark and secret magic“ ist die seit langem beste Hexen-Geschichte, die ich gelesen habe. Sie vereint viele Elemente guter Hexen-Geschichten in sich und schafft dennoch etwas Neues: ...

》EIGENE MEINUNG:

„A dark and secret magic“ ist die seit langem beste Hexen-Geschichte, die ich gelesen habe. Sie vereint viele Elemente guter Hexen-Geschichten in sich und schafft dennoch etwas Neues:

Hier erlebt man wieder echte Magie. Und zwar in einem Magiesystem in dem sich die meisten Hexen auf eine Art spezialisieren, was durchaus auch kostet... Da sind Haushexen, Metahexen, Schattenhexen, Zeithexen, Heckenhexen, Bücherhexen, Sirenen,… Die Zauber sind anschaulich dargestellt, eindringlich und eindrücklich dargestellt sowie weitreichend. Die Frage nach Gut und Böse stellt sich dabei auf besondere Weise.
Kate lebt in einem gemütlichen Cottage und wir nähern uns Halloween – es ist also cozy und herbstlich. Das Fest selbst ist beschrieben, wie ich es noch nirgends zuvor gelesen habe – ein schauriger, atmosphärischer Traum! Wenn Kate kocht, wäre ich so gerne mit dabei gewesen, hätte von ihr gelernt und natürlich auch probiert. Zugleich ist es düster, gefährlich und gespickt von Lügen, Intrigen und Geheimnissen.
Familie, Freundschaft und Liebe spielen eine große Rolle, aber wir haben es hier klar wieder mit Fantasy, nicht mit Romantasy zu tun. Der männliche Hauptcharakter ist dabei genauso wenig perfekt, wie Kate es ist. Beide wachsen gemeinsam und einzeln im Laufe der Geschichte.
Der Spannungsbogen war für mich stets spürbar, es gab einige Wendungen, das Finale konnte mich richtig mitreißen und die Rezepte am Ende runden das Buch wunderschön ab!



》FAZIT:

Eine tolle Mischung! Dieses Buch eignet sich perfekt für den Herbst, perfekt für Leser/-innen die es cozy aber zugleich düster mögen und die echte Hexen-Geschichten lieben!

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