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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.03.2019

Wollt ihr träumen, wollt ihr lieben, wollt ihr kämpfen?

Die letzte Königin - Das schlafende Feuer
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"Die letzte Königin-Das schlafende Feuer" ist der Auftakt zu einer Fantasyreihe welche vom Setting her an 1001 Nacht erinnert. Wundervoll bildlich und ausdrucksstark erschafft die Autorin eine sagenhafte ...

"Die letzte Königin-Das schlafende Feuer" ist der Auftakt zu einer Fantasyreihe welche vom Setting her an 1001 Nacht erinnert. Wundervoll bildlich und ausdrucksstark erschafft die Autorin eine sagenhafte Welt voller Gefahren. Mir ist es sehr leicht gefallen in die Geschichte einzutauchen. Sofort hat mich der einzigartige Zauber dieser Welt gefangen genommen.
Auch wenn es bisher nur wenige Fantasyelemente gibt so wohnt der Story doch eine gewisse Magie inne. Ich mochte die Charaktere auch unheimlich gern.
Kali ist mutig, herzlich und gerecht. Sie hinterfragt vieles und scheut sich nicht ihre Meinung zu sagen, auch wenn das für sie gefährlich wird und ihren Tod bedeuten könnte. Ebenso die Nebencharakter sind sehr farbenfroh und authentisch gestaltet. Einzig Deven blieb etwas blass. Zu ihm konnte ich am wenigsten einen Bezug aufbauen. Da hat auch nichts die Liebesgeschichte dran geändert. Ich hoffe, dass es Deven vielleicht doch noch gelingt im zweiten Teil mein Herz zu erobern. Apropo Lovestory. Ich bin ja eher nicht so der Fan von Liebesgeschichten. Hier fand ich sie dennoch passend und erfrischend. Die kleinen Liebelein haben mir bei der sehr spannenden und rasanten Story die Möglichkeit gegeben einmal durchzuatmen. Die Liebesgeschichte lockert die von Kämpfen und Intrigen gezeichnete Handlung wunderbar auf. Überhaupt war ich überrascht, wie schnell ich durch das Buch geflogen bin. natürlich bleibt auch der typische Cliffhanger am Ende nicht aus. Und irgendwie hatte ich nach dem Lesen das Gefühl, dass das jetzt erst der Anfang war und ich im nächsten band mit allem rechnen muss.
Unbedingt möchte ich den nächsten Teil lesen.

Mein Fazit

"Die letzte Königin- Das schlafende Feuer" hat mich überrascht, fasziniert und tief in die Welt von 1001 Nacht eintauchen lassen. Auch wenn mich nicht jeder Charakter komplett von sich überzeugen konnte, so freue ich mich doch auf ein Wiedersehen im nächsten Teil. Wollt ihr träumen, wollt ihr lieben, wollt ihr kämpfen und euch verzaubern lassen, dann kann ich euch den Auftakt zu der Hundredth Queen Reihe nur nahe legen.

Veröffentlicht am 11.04.2019

Was zuvor geschah

Das Biest in ihm
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"Das Biest in ihm" ist das zweite Buch aus der Disneybösewichtereihe. Wobei ich Das Biest jetzt vielleicht nicht unbedingt als Bösewicht bezeichnen würde.
Wie das Biest zum Biest geworden ist, erfährt ...

"Das Biest in ihm" ist das zweite Buch aus der Disneybösewichtereihe. Wobei ich Das Biest jetzt vielleicht nicht unbedingt als Bösewicht bezeichnen würde.
Wie das Biest zum Biest geworden ist, erfährt man ja eigentlich schon im Orginalmärchen, doch was genau hat er denn jetzt gemacht, dass er verflucht wurde und was hat es eigentlich mit der Zauberin auf sich? Und wie passen die 3 seltsamen Hexen denn in die Geschichte?
Ich fand die Idee hinter der Märchenvor-/-nacherzählung grandios. Ich betrachte Das Biest jetzt mit völlig anderen Augen und finde diesen Blickwinkel äußerst interessant. Hat er vielleicht sogar das verdient, was ihm da wiederfahren ist?
Auch diesmal hat die Geschichte nicht viel von dem typischen Disneymärchen. Es wird düster, es wird traurig und ja es wird auch ein bisschen gruselig und grausam.
Sehr gut gelungen fand ich die kleinen Anspielungen auf die anderen Märchenbösewichte, weshalb ich hoffe, dass auch diese Bücher demnächst in der deutschen Übersetzung erscheinen. Dennoch kann man auch die Geschichte um das Biest unabhängig von den andren Büchern lesen.
Wie das Märchen ausgeht wissen wir ja, aber jetzt kann man lesen wie eigentlich alles begann.

Mein Fazit

"Das Biest in ihm" ist eine wunderbare Geschichte über die Macht der Liebe, über Vergebung und über das Gute im Menschen.

Veröffentlicht am 11.04.2019

Fleischlos gut

Green Bonanza
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Es muss nicht immer Fleisch sein. Das hat mich dieses Kochbuch definitiv gelehrt.
Die Aufmachung ist sehr hochwertig und die Bilder ansprechend gestaltet. Überhaupt bekommt man gerade bei den Fotos von ...

Es muss nicht immer Fleisch sein. Das hat mich dieses Kochbuch definitiv gelehrt.
Die Aufmachung ist sehr hochwertig und die Bilder ansprechend gestaltet. Überhaupt bekommt man gerade bei den Fotos von den einzelnen Gerichten Hunger und Lust diese nachzukochen.
Das haben wir dann auch gleich mal gemacht. Für einige Gerichte braucht man auch nicht viele Zutaten und zum Glück findet man in jedem gängigen Supermarkt das Jahr über eine große Gemüseauswahl. Gemüse bildet ja auch für jedes Rezept die Grundlage.
Die Zutatenliste ist oft kurz und übersichtlich gehalten und man braucht nicht viele exotische Zutaten. Die Rezepte sind einfach erklärt und waren auch für mich (Ich bin nicht so der große Koch) nachvollziehbar. Die Mengenangaben sind meist auf 4 Portionen ausgerichtet, lassen sich aber leicht hoch- und runterrechnen. Tatsächlich hat das Endergebnis auch ohne großes Nachwürzen gut geschmeckt und bei uns wird es jetzt auch öfters mal fleischlose Gerichte geben.

Unser Fazit

"Green Bonanza" bietet wundervolle fleischlose Rezeptideen für das ganze Jahr. Ob mal eben schnell für Zwischendurch oder als aufwendiges Gericht, in diesem Kochbuch findet man etwas für jede Gelegenheit.

Veröffentlicht am 11.04.2019

Märchenhaft

Die Schönste im ganzen Land
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Wer wollte nicht schon immer mal wissen, warum die böse Königin zur bösen Königin wurde.
Jetzt erhält man endlich einen Einblick in die Vorgeschichte der Stiefmutter Schneewittchens. Doch als eine typische ...

Wer wollte nicht schon immer mal wissen, warum die böse Königin zur bösen Königin wurde.
Jetzt erhält man endlich einen Einblick in die Vorgeschichte der Stiefmutter Schneewittchens. Doch als eine typische glitzernde, schöne Welt-Disney-Geschichte würde ich sie jetzt nicht beschreiben, denn es wird stellenweise ganz schön grausam.
Die Königin war nicht immer böse, im Gegenteil, sie war mal eine wunderschöne, liebevolle junge Königin. Aber dann holt sie ihre Vergangenheit ein.
Ich empfand den Schreibstil als angenehm leicht, bildlich und sehr passend zu einer Märchenerzählung. Natürlich taucht auch die bekannte Märchenfigur des Schneewittchens auf und man begleitet sie beim Aufwachsen. Und natürlich findet auch die berühmte Apfelszene ihren Platz. Es war toll das Märchen mal aus einem anderen Blickwinkel zu lesen und jetzt beide Seiten zu kennen.
Ein wenig überrascht hat mich das Auftauchen 3 besonderer Gestalten, welche auch in dem Buch "Das Biest in ihm" vorkommen und das fand ich sehr gut gelungen, denn plötzlich zieht sich ein roter Faden durch die Disneyreihe um die "Bösewichte".
Da die Geschichte sehr spannend war, bin ich regelrecht durch die Seiten geflogen und habe mit der bösen Königin gelitten, gehasst und getrauert.

Mein Fazit

"Die Schönste im ganzen Land" ist eine wunderbar erzählte Vorgeschichte der bösen Königin. Wer sagt, dass es nicht genauso gelaufen ist. Was ist wohl geschehen, dass es eben für jene Königin kein glücklich bis an ihr Lebensende gibt? Ich freue mich auf weitere Bücher aus dieser Disneybösewichtereihe.

Veröffentlicht am 10.04.2019

mystisch und mythisch

Die Tierkriegerin und das Ende der Menschheit
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Ich habe mich sofort in das wunderschöne Cover von "Die Tierkriegerin"verliebt und auch der Klapptext klang so wundervoll mythisch und mystisch.
Die Autorin bedient sich nordischer Sagen und Mythologien. ...

Ich habe mich sofort in das wunderschöne Cover von "Die Tierkriegerin"verliebt und auch der Klapptext klang so wundervoll mythisch und mystisch.
Die Autorin bedient sich nordischer Sagen und Mythologien. Ich empfand den Schreibstil von Felicity Green als angenehm leicht und bildlich. Ohne Probleme konnte ich in die Geschichte einsteigen. Diese wird aus der Sicht von Alannah erzählt. Alannah entspricht so gar nicht der typischen Protagonistin, sie ist oft wütend, fährt schnell aus der Haut und ist gefährlich. Diese Eigenschaften haben allerdings einen guten Grund, welchen man im Laufe der Geschichte erfährt und dann auch gut nachvollziehen kann. Trotz ihrer unbeständigen Art mochte ich Alannah ganz gern, auch wenn ich nicht jede Handlung von ihr nachvollziehen und gutheißen kann. Ein wenig genervt war ich allerdings von Alannahs scheinbar endlosen Gedanken, die sich oft im Kreis drehen und für meinen Geschmack öfters unwichtig für die Handlung waren. Auch ist Alannahs erster Instinkt bei Problemen die Flucht was sie oft kopflos macht und mir etwas auf die Nerven ging.
Auch habe ich mir etwas mehr Mythologie und Action erhofft. Immer wenn es spannend und interessant wurde, war es ganz schnell auch schon wieder vorbei damit. Schade, denn die Idee hinter der Geschichte und die Ansätze waren wirklich interessant und haben ich neugierig auf mehr gemacht.
Überhaupt nicht leiden konnte ich allerdings den Hauptprotagonisten. Für Nic habe ich keinerlei Sympathiepunkte übrig. Ich empfand ihn als hochnäsig, arrogant und egoistisch. Für meinen Geschmack hätte es also die kleine Lovestory nicht gebraucht.
Die restlichen Charaktere blieben hingegen etwas blass. Ich hätte gern von dem ein oder anderen Protagonisten noch etwas mehr erfahren und sie näher kennengelernt.
Die Autorin hält am Ende noch eine große Überraschung für den Leser bereit, welche natürlich neugierig auf den nächsten Teil macht.

Mein Fazit

Der Auftakt der Troll-Saga Reihe befasst sich auf fantastische Art und Weise mit der nordischen Mythologie. Allerdings hatte ich so meine Schwierigkeiten mit dem Hauptprotagonisten und auch Alannahs Handlungen konnte ich nicht immer befürworten und nachvollziehen. Die Fantasyelemente haben mir hingegen sehr gut gefallen und ich hoffe, dass die Autorin diese im nächsten Teil noch weiter ausarbeitet.