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Veröffentlicht am 17.07.2017

Love & Gelato - Jenna Evans Welch

Love & Gelato
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Das Land von Gelato und Amore! Doch Lina ist nicht in Urlaubsstimmung. Sie ist nur in die Toskana gereist, um ihrer Mutter den letzten Wunsch zu erfüllen. Aber dann findet sie das alte Tagebuch ihrer Mom, ...

Das Land von Gelato und Amore! Doch Lina ist nicht in Urlaubsstimmung. Sie ist nur in die Toskana gereist, um ihrer Mutter den letzten Wunsch zu erfüllen. Aber dann findet sie das alte Tagebuch ihrer Mom, das von deren Zeit in Italien erzählt. Plötzlich erschließt sich Lina eine Welt aus romantischen Kunstwerken, magischen Konditoreien – und heimlichen Affären. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte und ein Geheimnis, das nicht nur ihr Leben verändern wird …
(Klappentext)


Das Buch klangt total sommerlich und richtig gut, und so hatte ich mich schon sehr darauf gefreut es zu lesen.
Auch schon die ersten Seiten der Geschichte mochte ich gerne. Ich fand es nachvollziehbar, wie Lina überhaupt keine Lust auf Italien hat. Sie hat noch mit dem Tod ihrer Mutter zu kämpfen und soll dann nach in ein fremdes Land ziehen, wo sie niemanden kennt.
Sie war mir als Protagonistin sympathisch, ich fand es spannend wie sie gemeinsam mit dem Tagebuch ihrer Mutter und Ren Florenz und die Toskana entdeckt. Dabei war es auch schön, wie Ren an ihrer Seite war.
Zitat : "Ich ging in mein zimmer und blieb am Fußende des Bettes stehen. Sonia hatte das Buch mitten auf mein Kissen gelegt, als mache sie sich Sorgen, ich könnte es übersehen. Es drückte die Matratze ein wie ein Stapel Ziegelsteine. »Bereit ?«, sagte ich laut. Ich war definitiv nicht bereit, aber ich ging hin und nahm es trotzdem in die Hand."
Witzig gemacht, fand ich dann ihr neues Zuhause auf einem amerikanischen Soldaten-Friedhof und ihre erste Begegnung mit Ren. Auch ihn mochte ich direkt gerne, er verbringt schnell viel Zeit mit Lina, nimmt sie mit gleich mit auf eine Party und er hat einen schönen Humor.
Leider war die Liebesgeschichte nicht ganz so meins, für mich war sie recht vorhersehbar. Und anfangs die Sache mit Thomas fand ich deswegen fast schon unnötig und vor allem auch mit Mimi und Ren mochte ich nicht. Die Liebesgeschichte war an einigen Stellen süß gemacht, aber insgesamt hat sie mir nicht ganz so gut gefallen.
Zitat : "»Hey, hast du Lust auf ein Gelato ?« Ich runzelte die Stirn. »Was ist das ?« Er stöhnte. »Gelato. Italienisches Eis. Das Großartigste, was du je gekostet hast. Was hast du eigentlich gemacht, seit du hier bist ?« »Mit dir abhängen.« »Und dann erzählst du mir, dass du nur den Sommer über hier sein möchtest.«"
Wirklich toll an dem Buch fand ich den Schauplatz mit Italien, wie schön die Autorin dort die Umgebung beschrieben hat und man gleich das Gefühl hatte dort mit der Protagonistin zu sein. Die Geschichte war flüssig geschrieben und ließ sich schnell lesen. Mir hat auch richtig gut gefallen, wie es die Reiselust nach Italien und besonders nach Florenz geweckt hat, um dort die von Lina besuchten Orte, wie den Ponte Vecchio, auch zu erkunden.
Die Geschichte von Linas Mutter fand ich interessant, was sie vor vielen Jahren in Italien erlebt hat und in welcher Beziehung sie zu Howard stand. Es war gut gemacht mit ihren Tagebucheinträgen, aber für mich war ein gewisser Aspekt doch vorhersehbar, was ich ein wenig schade fand.

Fazit :
Tolles Sommerbuch, die Liebesgeschichte konnte mich leider nur nicht so richtig überzeugen.

Veröffentlicht am 15.07.2017

Nemesis - Geliebter Feind - Anna Banks

Nemesis - Geliebter Feind
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Verliebt in den Feind
Prinzessin Sepora ist auf der Flucht: Ihr Vater will sich mithilfe ihrer einzigartigen Gabe zum Herrscher über alle fünf Königreiche aufschwingen. Um das zu verhindern, taucht sie ...

Verliebt in den Feind
Prinzessin Sepora ist auf der Flucht: Ihr Vater will sich mithilfe ihrer einzigartigen Gabe zum Herrscher über alle fünf Königreiche aufschwingen. Um das zu verhindern, taucht sie im verfeindeten Theoria unter, wo sie unfreiwillig als Dienerin am Königshof landet. Prompt verliebt sie sich in den jungen, smarten König Tarik – und steht schon bald vor einer folgenschweren Entscheidung: Ist sie bereit, ihren Gefühlen nachzugeben und Tarik die Wahrheit über ihre Herkunft zu verraten?
(Klappentext)


Der Einstieg in das Buch hat mir gut gefallen, ich fand es bemerkenswert, wie selbstlos Sepora handelt. Lieber in die Armut zu flüchten, als durch ihre Fähigkeit Spektorium zu schmieden ihrem Vater zu helfen, Krieg gegen die anderen Königreiche zu führen, wo bei viele Menschen sterben würden.
Zitat Sepora : "Vielleicht ist es passend, dass ich in ein leidgepürftes, ödes Königreich fliehe. Dass ich, falls ich überleben sollte, unter der niedriggeborenen Klasse Theorias leben werde. [...] Ich ziehe es einer Ewigkeit in den kalten Winkeln der Gefängniszelle vor, die mein Vater für mich reserviert hat."
Ich mochte Sepora als Protagonistin, obwohl sie mir öfters mal zu leichtsinnig war, z.B. auf ihrer Flucht. Gegenüber Tarik, dem König von Theoria, zeigt sie sich taff, leicht frech und sagt ihre Meinung. Wobei sie auch immer das Wohl von ihrem Königreich Serubel im Blick hat und auf keinen Fall einer der Seite zu einem Krieg verhelfen will. Ich fand es nachvollziehbar, warum sie nicht erzählt, dass sie Spektorium schmieden kann und lieber nach Alternativen sucht.
Das Buch wird abwechselnd aus Sicht von Sepora und Tarik erzählt, und auch Tarik war mir sympathisch. Auf ihm lastet als König viel, es gibt viele Probleme in Theoria, wie die Seuche, um die er sich kümmern muss. Cool fand ich seine Fähigkeit als Lingot, das war gut und spannend gemacht.
Die Liebesgeschichte von den beiden Protagonisten hat mir hat mir gut gefallen. Es war eine kleine Hass-Liebe, sie wollen sich nicht mögen, tun es aber doch. Sie verbringen viel Zeit miteinander und er fragt sie bei den Schwierigkeiten in seinem Königreich um Rat. Öfters gab es aber auch Dinge, die ihnen an dem jeweils anderen nicht gefallen haben. Sepora kann seine Handlungen nicht immer nachvollziehen und Tarik sollte es stören, wie wenig Respekt sie ihm vor ihm als König hat, bewundert es aber und lässt sie eher gewähren.
Zitat Tarik : "»Ebenso wie Eure Gleichgültigkeit«, wirft Sepora ein und steht auf, was die Wachen hinter ihr in Unruhe versetzt. Tarik bedeutet ihnen mit Blicken, sich zurückzuhalten, während das Mädchen die Hände flach zwischen ihnen auf den Marmortisch legt und sich vorbeugt. Sie ist ein erstaunlicher Anblick, diese Sepora."
Super gemacht und interessant fand ich das Worldbuildung. Eine teilweise orientalische Welt, mit Tarik als Pharao und Herrscher über Theoria, Raubkatzen als Hauskatzen und der Wüste. Und die Serpen und Parani waren ein toller zusätzlicher Fantasy-Aspekt.
Insgesamt hatte ich dann doch aber einen Kritikpunkt an dem Buch. Es ließ sich zwar sehr flüssig und angenehm lesen, jedoch ist recht wenig passiert. Mir fehlte es an actionreichen und fesselnden Momenten, die für mich das Buch noch besser gemacht hätten. Ich denke, es ist aber auf jeden Fall noch Luft nach oben für den zweiten Teil.

Fazit :
Ich mochte das Buch richtig gerne, mit sympathischen Charakteren, einer interessanten Welt und coolen Fantasy-Aspekten. Mir hat es aber doch an Action gefehlt.

Veröffentlicht am 06.07.2017

Der schwarze Thron - Die Schwestern - Kendare Blake

Der Schwarze Thron 1 - Die Schwestern
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Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und ...

Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren ― doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod ― er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …
(Klappentext)


Der Klappentext hatte ich mich total angesprochen und es klang nach einem richtig guten und fesselndem Fantasy-Buch, das ich unbedingt lesen wollte.
Ich mochte sehr gerne, wie in die Geschichte eingeführt wurde. Nacheinander lernt der Leser jede der drei Schwestern und ihre Umgebung kennen.
Jede von ihnen fand ich charakterlich interessant und irgendwie sympathisch. Sie sind alle sehr unterschiedlich, belastet von ihrer Rolle als Königin und innerlich mehr verletzlich, als die Menschen, mit denen sie am meisten zu tun haben, ahnen. Sie haben auch eine starke Seite und es war interessant, wie jede auf ihre eigene Weise versucht hat mit ihrem Schicksal umzugehen.
Dabei gab es noch den spannenden Punkt, wie stark ausgeprägt ihre Gaben sind und wie sehr Mirabella von vielen schon als Siegerin angesehen wird.
Zitat : "Doch Natalia weiß, dass Katharine mehr brauchen wird als das. Keine Königin aus dem Hause Arron musste sich je einer Gegnerin stellen, deren Gabe so ausgeprägt war wie die von Mirabella. Mehrere Generationen sind herangewachsen, seit es auf der Insel eine Königin gegeben hat, die auch nur halb so stark war."
Auch bei den Nebencharakteren gab es die verschiedensten Personen, die super zu der Geschichte gepasst haben und oft eine große Rolle gespielt haben. Dabei sympathische wie Elizabeth, Jules, Billy oder Bree, oder eher unsympathischere und machtsüchtige wie Natalia, Genevieve, Rho oder Luca.
Die verschiedenen Liebesgeschichte spielen nur am Rande eine Rolle, aber es gab jeweils auch Höhen und Tiefen, und ich bin gespannt, wie sich diese weiterentwickeln werden.
Total gut gefallen hat mir an dem Buch das Worldbuilding und die Fantasy-Aspekte. Einmal mit den Giftmischern, die liebend gerne vergiftetes Essen verschlingen, den Naturbegabten mit ihrer eher bodenständigen Art und den coolen Familiaris, wie Camden. Und die Elementwandler mit ihren Fähigkeiten und den Priesterinnen auf ihrer Seite. Das fand ich überzeugend gemacht und es war spannend mehr über die Insel Fennbrinn und alles was mit ihr zusammenhängt zu erfahren.
Das Buch wird abwechselnd aus den drei verschiedenen Sichten erzählt, von Katharine, Arisone und Mirabella. Dabei fand ich super, dass auch immer der Ort angegeben war, wo das Geschehen gespielt hat, z.B. oft Greavesdrake Haus, Wolfsquell oder Rolanth, und man es dann mit der Karte vorne im Buch zusammen gut verfolgen konnte.
Zitat : "Königinnen dürfen ihre Schwestern nicht lieben. Das hat sie immer gewusst, selbst als sie noch zusammen in der Schwarzen Kate gelebt hatten, und trotzdem hatte sie die beiden geliebt. »Sie sind heute nicht mehr diese Kinder«, flüstert sie sich selbst zu. Sie sind Königinnen. Sie müssen sterben."
Die Handlung des Buches mochte ich zwar eigentlich, aber leider ist mir insgesamt zu wenig passiert. Es gab nicht genug Action und es wirkte zu einem großen Teil eher wie Vorgeschichte, bis es richtig losgeht. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, aber an manchen Stellen war es dann für mich nicht so fesselnd und spannend, wie ich es mir gewünscht hätte.
Ein gelungener Auftakt, allerdings erhoffe ich mir von dem zweiten Teil doch noch etwas mehr.

Fazit :
Tolles Worldbuilding mit spannenden Fantasy-Aspekten und drei interessanten Protagonisten. Aber leider nicht immer so spannend, actionreich und fesselnd, wie gehofft.

Veröffentlicht am 01.07.2017

Das Mädchen aus Brooklyn - Guillaume Musso

Das Mädchen aus Brooklyn
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Raphaël ist überglücklich, in wenigen Wochen wird er seine große Liebe Anna heiraten. Aber wieso weigert sie sich beharrlich, ihm von ihrer Vergangenheit zu erzählen? Während eines romantischen Wochenendes ...

Raphaël ist überglücklich, in wenigen Wochen wird er seine große Liebe Anna heiraten. Aber wieso weigert sie sich beharrlich, ihm von ihrer Vergangenheit zu erzählen? Während eines romantischen Wochenendes an der Côte d’Azur bringt Raphaël sie dazu, ihr Schweigen zu brechen. Was Anna dann offenbart, übersteigt alle seine Befürchtungen. Sie zeigt ihm das Foto dreier Leichen und gesteht: »Das habe ich getan.« Raphaël ist schockiert. Wer ist die Frau, in die er sich verliebt hat? Doch ehe Anna sich ihm erklären kann, verschwindet sie spurlos. Raphaël bittet seinen Freund Marc, einen ehemaligen Polizisten, um Hilfe. Gemeinsam setzen sie alles daran, seine Verlobte wiederzufinden – der Beginn einer dramatischen, atemlosen Suche nach der Wahrheit, die sie bis in die dunklen Straßen von Harlem und Brooklyn führt.
(Klappentext)


Der Einstieg in das Buch war in dem ersten Kapitel eher schwierig, man erlebt den Streit zwischen Raphaël und Anna und wird dabei etwas in das Geschehen hineingeworfen. Erst in den folgenden Kapitel erfährt man mehr über das gemeinsame Leben der beiden, wie er sie kennengelernt hat und warum er schon lange nicht mehr schreibt.
Mir hat gleich gut gefallen, dass er, zurück in Paris, mit seinem Freund, Marc Caradec, einem ehemaligen Ermittler, geredet hat und ihn von dem Ganzen erhält hat. Marc konnte Raphaël durch seine Polizei-Fertigkeiten und Kontakte bei den ersten Schritten auf der Suche nach Anna super helfen.
Zitat : "»Gut, wir durchsuchen die Wohnung!«, entschied Marc. [...] »Ich weiß nicht, ob das richtig ist, Marc.« [...] »Ich darf dich darauf hinweisen, dass du damit anfangen hast! Hättest du nicht die Vergangengheit deiner Freundin heraufbeschworen, würdest du jetzt in Nizza mit ihr in der Sonne liegen.« »Aber das ist kein Grund, um ...« »Raphaël«, unterbrach er mich, »als du Anna Fragen gestellt hast, bist du einer Intution gefolgt, die sich als richtig erwiesen hat. Jetzt musst du die Arbeit auch zu Ende bringen.«"
Ich fand es cool, wie die beiden sich in die Ermittlungen gestürzt haben und auf allen möglichen Wegen nach Informationen gesucht haben. Dabei war es spannend und interessant gemacht, wie die beiden immer mehr erfahren über verschiedenen Dinge erfahren haben und wie man schließlich als Leser gemerkt hat, wie alles irgendwie miteinander zusammenhängt.
Leider hat mir auch ein Aspekt an dem Buch nicht so richtig gefallen, denn ich hatte Probleme eine richtige Bindung zu den Charakteren aufzubauen. Besonders zu den Hauptcharakteren, Raphaël und Marc, ich fand sie nett, aber da fehlte mir etwas.
Für mich waren sie weder sympathisch noch unsympathisch, sondern eigentlich die ganze Zeit nur neutral. Dabei fand ich sie charakterlich zu blass, ich hatte das Gefühl, dass bei ihnen hauptsächlich ihre leidenschaftliche Suche nach Anna, der "frühere" Beruf und familiäre Ereignisse oder Probleme in der Vergangenheit im Vordergrund steht. Da hätte ich mir charakterlich doch mehr gewünscht und ich hatte gehofft, dass die beiden für mich nicht nur neutral gewesen wären.
Die Nebencharaktere fand ich interessant, allerdings waren sie meist auch nur für eine kurze Zeit präsent und man konnte sie eher oberflächlich kennenlernen. Ich mochte es aber, dass jeder in einer bestimmten Weise für Raphaël und Marc hilfreich war.
Zitat : "Bist du überhaupt noch am Leben ? Bis jetzt habe ich nie daran gezweifelt, doch das war wohl mehr Wunschdenken als eine auf soliden Beweisen beruhende Überzeugung. [...] Während dieser letzten Stunden hatte ich alles getan, um meine Ängste im Zaum zu halten. Ich, der ich für gewöhnlich durch meine Romanhelden handelte, hatte mich in einen echten Ermittler verwandelt. Ich hatte die Geheimnisse deiner Vergangenheit aufgedeckt, alle Spuren verfolgt, alle Türen geöffnet."
Ganz angenehm zu lesen war der Schreibstil von Guillaume Musso. Er beschreibt viel von den Schauplätzen, besonders in Paris, es wird aus meistens aus der Sicht von Raphaël erzählt, aber auch ab und zu aus der Sicht von Marc. Ein schönes Detail war dabei, dass über jedem Kapitel ein passendes Zitat steht.
Die gemeinsame Suche von Raphaël und Marc nach Anna hat mir insgesamt gut gefallen und die Handlung war spannend gemacht.

Fazit :
Interessante und gut gemachte Suche von einem Schriftsteller und einem ehemaligen Ermittler nach der verschwundenen Anna. Ich hatte jedoch einen größeren Kritikpunkt bei den Charakteren.

Veröffentlicht am 28.06.2017

The Score - Mitten ins Herz - Elle Kennedy

The Score – Mitten ins Herz
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Allie Hayes steckt in einer Krise. Sie hat keinen Plan für die Zukunft und außerdem ein gebrochenes Herz. Zügelloser Sex ist sicher nicht die Lösung ihrer Probleme, aber dem unglaublichen Hockeystar Dean ...

Allie Hayes steckt in einer Krise. Sie hat keinen Plan für die Zukunft und außerdem ein gebrochenes Herz. Zügelloser Sex ist sicher nicht die Lösung ihrer Probleme, aber dem unglaublichen Hockeystar Dean Di Laurentis kann sie – zumindest in dieser Nacht – nicht widerstehen. Dean dagegen bekommt immer, was er will. Deshalb kann er es auch nicht fassen, dass Allie nach ihrer gemeinsamen Nacht nichts mehr von ihm wissen will. Dean findet, Allie muss um jeden Preis erobert werden. Aber weiß er wirklich, worauf er sich da einlässt?
(Klappentext)


Ich liebe die "Off-Campus"-Reihe und auch dieser Teil konnte mich total überzeugen und begeistern.
Allie und Dean waren mir als Protagonisten beiden gleich sympathisch, sie waren auch schon mal kurz in den vorherigen Bänden aufgetaucht, aber erst jetzt hat man sie richtig kennen gelernt.
Allie gerade die Beziehung mit ihrem langjährigen Freund Sean beendet und versucht damit klar zukommen, weil sie ihm auf keinen Fall noch mal eine Chance geben will. Sie studiert Schauspiel am College und ich fand es super, wie man eine kleine Einblicke dazu bekommen hat, z.B. wie sie von ihrem allersten Casting erzählt hat.
Dean halten für viele arrogant und sehen nur, dass seine Familie reich ist, und er deswegen nichts zu tun braucht. Sie sehen oft nicht, dass viel mehr dahintersteckt. Er ist nämlich witzig, humorvoll und loyal, und ein guter Zuhörer. Seine Leidenschaft steckt im Eishockey, er will zwar kein Profi nach dem College werden, aber liebt diesen Sport und alles was dazu gehört. Er strebt schon ein Jura-Studium in Harvard an und hat diese, von seiner Familie auch teilweise erwartete, Zukunft nie wirklich in Frage gestellt.
Zitat Dean : "»Noch so eine Regel im Leben des Dean. Sag , was du meinst, und meine was du sagst.«
»Und tu, was du willst.«
»Und tu, was du willst«, wiederhole ich.
»Ich denke, das Leben des Dean gefällt mir wirklich.«
Ich denke, du gefällst mir wirklich, entfährt es mir fast."
Beiden wollen von Anfang an, nachdem sie gemerkt haben, dass eine starke Anziehungskraft zwischen ihnen besteht, keine feste Beziehung. Allie ist zwar eher der Beziehungsmensch, kann sie aber eine richtige Beziehung mit Dean, der viel was mit anderen Frauen hat, gar nicht vorstellen. Dean hat dagegen auch überhaupt kein Bedürfnis dazu. So haben die beiden dann eine Affäre miteinander und halten diese vor ihren Freunden geheim, weil sie nicht wollen, dass diese eine Meinung mit Vorurteilen darüber bilden.
Der Schreibstil von Elle Kennedy war wie gewohnt super, humorvoll und flüssig geschrieben. Die Seiten flogen einfach nur so dahin. Ein schönes Detail war, dass Hannah und Garrett und auch ein paar andere bekannte Charaktere, kleinere Auftritte hatten.
Zitat Allie : "Ich presse meine Lippen zusammen. Selbst wenn ich wollte, könnte ich nicht abstreiten, was letzte Nacht passiert ist. Mein erstes Bedürfnis war, Deans Arme um mich zu spüren, denn ich hatte das Gefühl, dass es mir gleich danach besser gehen würde."
Insgesamt hat mir das Buch total gut gefallen. Allie und Dean waren echt süß zusammen und es toll zu sehen, wie gut die beiden sich tun. Es gab viele witzige, aber auch ernste Momente. Die Handlung war gut gemacht und ich fand die Umsetung der Probleme überzeugend gemacht. Für mich eine super gelungene Geschichte der beiden.
Ich freue mich schon sehr auf den letzten Teil der Reihe.

Fazit :
Das Buch hat mir total gut gefallen, Allie und Dean waren tolle Protagonisten und die Handlung war überzeugend mit humorvollen, schönen und ernsteren Momenten.