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Veröffentlicht am 05.01.2017

Klar ist es Liebe - Sandy Hall

Klar ist es Liebe
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Zwei Verliebte, 14 Erzähler – eine außergewöhnliche romantische Komödie zum Mitverlieben und Mitleiden
Lea und Gabe wären das perfekte Paar. Das erkennen alle um sie herum: der beste Freund, die Mitbewohnerin, ...

Zwei Verliebte, 14 Erzähler – eine außergewöhnliche romantische Komödie zum Mitverlieben und Mitleiden
Lea und Gabe wären das perfekte Paar. Das erkennen alle um sie herum: der beste Freund, die Mitbewohnerin, ja sogar der Busfahrer und die Starbucks-Bedienung. Sie haben denselben College-Kurs belegt, sie bestellen das gleiche Essen, die mögen dieselben Filme. Aber obwohl die Luft zwischen ihnen knistert und alle Vorzeichen stimmen, scheinen sie den richtigen Augenblick immer zu verpassen. Werden Lea und Gabe es schaffen, trotzdem zueinanderzufinden?
(Klappentext)


Ich fand die Idee mit 14 verschiedenen Erzählern, aber nicht aus der Sicht der Hauptpersonen, klang total spannend und ich habe mich sehr darauf gefreut.
Die Umsetzung davon hat mir auch gleich sehr gut gefallen. Es erzählen Freunde, Leute aus dem Kurs Kreatives Schreiben oder fremde Leute in relativ kurzen Abschnitten über das Leben von Lea und Gabe, besonders süß war dabei z.B. das Eichhörnchen.
Zitat Eichhörnchen! : "Da kommen ein Junge und ein Mädchen. Das Mädchen hat mir mal Erdnüsse gegeben, und sie guckt oft den Jungen an. Er guckt sie auch an. Allerdings immer im falschen Moment. Aber heute gucken beide im richtigen Moment, und dann lächeln sie so erfreut, dass es aussieht, als würden sie lachen. Hoffentlich lachen sie. Hoffentlich mögen sie Eicheln."
Und wirklich amüsant waren Fremde, wie Starbucks-Bedienungen oder die Kursleiterin, die unbedingt wollen, dass die beiden ein Paar werden und alle Ereignisse immer irgendwie verfolgt haben. Sie tauschen sie auch mit anderen Leuten aus ihrem Umfeld darüber aus und das Ganze war irgendwie total verrückt, aber doch sympathisch und extrem lustig. Schön ist mir dabei aufgefallen, was für eine gute Beobachtungsgabe diese verschiedenen Personen haben.
Gabe ist eher ein ruhiger Charakter, der nach außen hin nett wirkt, aber vor allem in Bezug auf Lea ein Problem mit seiner Schüchternheit hat. Man merkt, dass er sie mag, jedoch ist er bei mir schnell nervös und weiß nicht, wie er sich gegenüber ihr verhalten soll. Richtig gut gefallen hat mir an der Stelle, dass er charakterlich auch tiefere Seiten hat und das merkt dahinter steckt.
Lea ist dagegen aufgeschlossener und weiß gleichzeitig aber auch nicht wie sie mit Gabe umgehen soll. Ich mochte beide Protagonisten sehr gerne und es war schön, süß und ein wenig traurig zu sehen, wie die beiden sich mögen, aber doch durch viele Missverständnisse sich nicht richtig kennen lernen.
Zitat Victor (Seminarteilnehmer Kreatives Schreiben): "Sie haben sich noch nicht entdeckt, und das geht mir extrem auf die Nerven, weil sie eigentlich als verdammtes Paar hier antanzen sollten. Sie verdienen einander. Wenn ich ihnen in den vier Monaten, die ich in ihrer gesellschaft verbringen musste, etwas beizubringen versucht habe, dann, dass sie sich einen Ruck geben und sich endlich ihre Liebe gestehen sollen. Ich meine, es ist mir eigentlich egal, aber dieses Getue geht mir echt auf den Wecker."
Ein guter Aspekt war für mich auch, dass man total merkt, wie wichtig die jeweiligen Freunde für Lea und Gabe sind. Sie unternehmen viel zusammen und sind für den anderen da und geben Ratschläge.
Schön und interessant fand ich den Pluspunkt mit dem Kurs Kreatives Schreiben und welche Aufgaben die Kursleiterin gestellt hat.

Fazit :
Süßes und schönes Wohlfühl-Buch mit einer tollen Liebesgeschichte und vielen verschiedenen Erzählern.

Veröffentlicht am 02.01.2017

Mondprinzessin - Ava Reed

Mondprinzessin
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Lynn bemerkt an ihrem Geburtstag, wie sich auf der Haut ihres Unterarms ein Sternenbild abzeichnet. Die einzelnen Punkte leuchten und Lynn versucht verzweifelt, sie zu verstecken. Als nicht nur die Sterne ...

Lynn bemerkt an ihrem Geburtstag, wie sich auf der Haut ihres Unterarms ein Sternenbild abzeichnet. Die einzelnen Punkte leuchten und Lynn versucht verzweifelt, sie zu verstecken. Als nicht nur die Sterne auf ihrem Arm, sondern auch sie selbst zu leuchten beginnt, ist nichts mehr, wie es war. Dunkle Schatten jagen sie die Wächter des Mondes. Und sie begegnet Juri, der ihr erzählt, sie sei eine Prinzessin kein Waisenkind. Trotz Lynns Unglauben folgt sie dem Mondkrieger und stellt sich ihren Verfolgern. Juri verliebt sich in Lynn, doch sie ist einem Prinzen bestimmt und nicht ihm...
(Klappentext)


Was mir gleich neben dem wunderschönen Cover aufgefallen ist, dass das Buch innen auch fantastisch illustriert ist und zu Beginn jeden Kapitels gibt es einen Spruch oder ein Zitat, der ein bisschen etwas von einer Weisheit hat. Hauptsächlich wird die Geschichte aus der Sicht von Lynn erzählt, aber ab und zu gibt es ein Kapitel aus der Sicht des männlichen Protagonisten.
Lynn als Protagonistin war mir direkt sympathisch, dennoch tat sie mir am Anfang erstmal nur Leid. Denn sie wurde und wird immernoch in dem Waisenhaus schlecht behandelt, hat keine richtigen Freunde und ihr Leben wirkt eher traurig und einsam.
Zitat : "Heute schimmert der flache Boden des Daches leicht, der Mond erleuchtet den rauen Belag vollkommen. Es ist, als würde ich die Sterne nicht nur ansehen, sondern zwischen ihnen sitzen, einer von ihnen sein. Am Tag ist die Welt hektisch und unruhig, in der Nacht steht sie still und erholt sich - sie kommt zur Ruhe - und ich mit ihr."
Gut gefallen hat mir dabei dann, dass durch ihre Rettung und der Erkenntnis, dass sie eine Prinzessin auf dem Mond ist, sich ihr Leben zum Guten wendet.
Ihre Reaktionen auf die großen Veränderung in ihrem Leben und den vielen Details über ihr Leben und ihre Zukunft fand ich gut nachvollziehbar und verständlich.
Ein wirkliches süßes und niedliches Detail waren die Schutzgeister, die bei jedem Sternenkind mit der Volljährigkeit auftauchen und ihre treuen Begleiter sind. Es war vor allem schön zu sehen, wie Tia Lynn als ihr Schutzgeist sie glücklicher macht und dass Lynn endlich jemanden hat, dem sie sich anvertrauen kann.
Den Schreibstil der Autorin mochte ich besonders gerne. Weil Geschichte war sehr bildhaft beschrieben war und sich angenehm und flüssig lesen ließ. Auch die erschaffene Atmosphäre hat gut dazu gepasst.
Schön und auch süß waren immer wieder die Szenen zwischen Juri und Lynn. Er hat eine freche Seite und provoziert sie öfters ein wenig, wodurch sie aus ihrer Reserve gelockt wird und sich mehr öffnet. Man hat gleich gemerkt, wie gut die beiden zusammen passen würden und ein Pluspunkt war dabei noch, dass sie zusammen trainieren und Lynn eine kämpferische Seite von sich zeigt.
Zitat : "Wir haben uns angeschrien und stehen völlig außer Atem voreinander. [...] Juris Worte dringen langsam zu mir durch und ich beginne zu begreifen, was er da gerade gesagt hat. Ich bin nicht mehr allein. Es gibt da jemanden, der sich um mich sorgt. Meine Augen brennen ganz komisch und mein Finger pikt weiterhin Juris Brust."
Den Aspekt mit den Prinzen fand ich interessant und amüsant und es hat für mich gut dazu gepasst. Hier erfährt der Leser auch noch mehr über die verschiedenen Planeten, Traditionen und gesellschaftliche und königliche Sitten.
An manchen Stellen hätte ich mir insgesamt mehr Ausführungen von bestimmten Aspekten gewünscht, z.B. war ein Konflikt meiner Meinung nach zu kurz behandelt worden, und ein paar Seiten mehr wären vielleicht für die Geschichte besser gewesen. Nicht gestört hat mich, dass es nicht unbedingt komplett neu wirkte, aber kleinere Details waren mir dann doch zu klischeehaft.
Was mir leider nicht so gut gefallen hat war das Ende der Geschichte. Ich kann verstehen, was die Autorin damit bezwecken wollte. Aber ich fand es trotzdem irgendwie schwierig und nicht so hervorragend gelöst.

Fazit :
Eine schöne und süße Geschichte, die gut gefallen hat und der Schreibstil war super. Aber ich hatte auch ein paar kleinere Kritikpunkte.

Veröffentlicht am 02.01.2017

All The Pretty Lies - Erkenne mich - M. Leighton

Erkenne mich
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Nichts in ihrem Leben hätte Sloane und Hemi darauf vorbereiten können, was sie miteinander entdecken: Besessenheit und Verstörung, Liebe und Besitzergreifen. Doch was sie vergeblich suchen werden, ist ...

Nichts in ihrem Leben hätte Sloane und Hemi darauf vorbereiten können, was sie miteinander entdecken: Besessenheit und Verstörung, Liebe und Besitzergreifen. Doch was sie vergeblich suchen werden, ist eine Zukunft. Bisher nimmt es keiner von beiden mit der Wahrheit genau. Und schon bald müssen sie feststellen, dass der Teufel im Detail steckt. Im Detail und in den Lügen. Wie weit werden zwei Menschen für die Liebe gehen?
(Klappentext)


Ich hatte mich bei diesem Buch eine schöne New-Adult-Story erwartet, aber leider hat es mich nicht überzeugen könnten.
Die ersten paar Seiten waren eigentlich recht interessant, man lernt die Protagonistin Sloane kennen, die sich ihr erstes Tattoo für den Beginn eines neues Lebensabschnitts stechen lassen will und in dem Studio lernt sie dann den Tatowierer Hemi kennen.
Eines meiner größten Probleme in dem Buch war dann leider, dass ich Sloane überhaupt nicht mochte und auch nicht wie sie sich verhalten hat. Sie erzählt gleich zu Beginn, dass sie unbedingt freier sein möchte, ihr Leben genießen will und mit dem Gedanke, man lebt ja nur einmal. Ihre Umsetzung dessen fand ich aber viel zu übertrieben, es wirkte oft trotzig. Sie möchte vieles jetzt tun, weil ihre drei großen Brüder und ihr Vater ihr keine Freiheiten gegeben haben und sie in allem beschützen wollten.
Zitat Sloane : "»Ich fühle mich, als wäre mein bisheriges Leben lang in einer Muschel eingeschlossen gewesen. Jetzt endlich, nach all den Jahren, werde ich sie aufbrechen und meine Flügel ausbreiten.«"
Viele ihrer Entscheidungen waren für mich in dem Ausmaß nicht nachvollziehbar und auch wie sie unbedingt mit Hemi schlafen möchte und von ihrer besten Freundin, die mir noch unsympathischer war, dazu auch noch angestachelt wird, war einfach nicht mehr schön. Auf mich wirkte Sloane viel zu oft naiv und unüberlegt, der Gedanke dahinter war gut, die Umsetzung jedoch nicht.
Der Aspekt der mit ihrer Vergangenheit zu tun hat und auch immer noch in ihrer Gegenwart präsent ist, war leider in meinen Augen deutlich vorhersehbar.
Dazu kam leider noch, dass ich auch den männlichen Hauptcharakter nicht wirklich mochte. Er ist nur auf sein eines Ziel fixiert, was man erst später erfährt, und will nichts mit Sloane anfangen, tut es dann aber doch und hat dabei noch einige Geheimnisse vor ihr und öffnet sich ihr gegenüber nicht.
Zitat Hemi : "Ich bin nur aus einem einzigen Grund hier, und Sloane stellt genau die Art von Ablenkung dar, die ich jetzt gerade nicht brauchen kann. Und obwohl mir das sonnenklar war, habe ich mich trotzdem mit ihr eingelassen."
Wirklich überzeugend war die Handlung insgesamt im Weiteren eher nicht. Den Konflikt und was dahinter steckte, war nicht so gut rüber gebracht und gegen war die Geschichte oft zu dramatisch und kitschig.
Den Schreibstil fand ich ganz okay, manche Szenen hätten meiner Meinung schöner beschrieben werden können und er hatte nichts besonderes, was mir noch im Gedächtnis geblieben ist.
Was mir gut gefallen hat, war der Aspekt der Kunst in dem Buch. Denn Tattoos und Zeichnen haben öfters eine größere Rolle gespielt, das war interessant und mal etwas anderes.

Fazit :
Das Buch konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen, die Charaktere waren mir total unsympathisch und die Handlung hatte auch ihre Schwächen.

Veröffentlicht am 30.12.2016

Auf den ersten Blick - Jede große Liebe hat ihre Geschichte - Stephanie Perkins (Hrsg.)

Auf den ersten Blick
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Immer an Silvester sieht Mags ihrem besten Freund Noel dabei zu, wie er ein anderes Mädchen um Mitternacht küsst - doch dieses Jahr soll es anders ablaufen, beschließt sie. Der Junge Shy dagegen wird bei ...

Immer an Silvester sieht Mags ihrem besten Freund Noel dabei zu, wie er ein anderes Mädchen um Mitternacht küsst - doch dieses Jahr soll es anders ablaufen, beschließt sie. Der Junge Shy dagegen wird bei einem Schneesturm eingeschneit und findet unverhofft seine große Liebe hinter der nächsten Wohnungstür. Nachdenklich, verspielt, lustig und überraschend anders: Die zwölf Kurzgeschichten bestechen durch die verschiedenen, humorvollen Schreibstile und bieten eine bunte Mischung aus realistischen und fantastischen Geschichten.
(Klappentext)


1) Mitternächte - Rainbow Rowell
Die erste Kurzgeschichte hat mir gut gefallen. Sie war süß und die Hauptcharatere waren mir gleich sympathisch. Aber es war mir ein wenig zu klischeehaft.
> 4 Sterne

2) Die Dame und der Fuchs - Kelly Link
Hier hat mir leider gar nichts gefallen. Der Schreibstil war nicht angenehm zu lesen, die Handlung war langweilig und vor allem gab es keine richtigen Zusammenhänge. Zu viele verschiedenen Themen, die nicht zusammen passten.
> 1 Stern

Zitat aus "Engel im Schnee" :
"Wir waren zwei Menschen, die zufällig während eines Schneesturms allein in einem Gebäude waren. Sobald der Himmel sich aufgeklart hatte, würde dieser merkwürdige kleine Traum, in dem wir festsaßen, wie weggewischt sein."

3) Engel im Schnee - Matt de la Peña
Diese gehört zu meinen liebsten aus der Sammlung. Sie war schön und auch mit einem ernsteren Thema traurig und die Geschichte war einfach toll rüber gebracht. Auch der Schreibstil hatte etwas ganz Besonderes.
> 5 Sterne

4) Willst du mich finden, dann folge dem Polarstern - Jenny Han
Tolle Idee, die Umsetzung mochte ich auch gerne und es hatte eine schöne magische und weihnachtliche Atmosphäre. Irgendetwas hat mir dann aber doch gefehlt.
> 4 Sterne

5) Es ist ein Weihnachtswunder, Charlie Brown - Stephanie Perkins
Wunderschön und auch süß. Zwei schlagfertige Charaktere und die Themen mit Zukunftsproblemen und Weihnachtsbäume war richtig gut dargestellt.
> 5 Sterne

Zitat aus "Willst du mich finden, dann folge dem Polarstern" :
"Elfen. Elfen bewegen sich einfach, als wären sie von einer anderen Welt. Sie sind groß und anmutig und schlank. Und wenn sie tanzen, drehen sie sich wie wirbelnde Derwische, die funkeln und glitzern wie Schnee im Sonnenlicht. Ich muss es wissen, denn ich habe sie mein ganzes Leben lang beobachtet."

6) Aushilfs-Santa - David Levithan
Die Geschichte konnte mich überhaupt nicht mitreißen, ich fand sie größtenteils nur langweilig und steckte für mich zu wenig dahinter.
> 2 Sterne

7) Der Krampus-Lauf - Holly Black
Ganz okay und die Grundidee war eigentlich gut, aber der Sinn und der Fantasy-Aspekt waren komisch und leider nicht überzeugend.
> 3 Sterne

8) Was hast du verdammt noch mal getan, Sophie Roth ? - Gayle Forman
Hat mir richtig gut gefallen und mit wirklich schöner Botschaft und war einfach eine tolle Geschichte.
> 5 Sterne

9) Biereimer und das Jesuskind - Myra McEntire
Auch einer meiner Lieblingsgeschichten mit einem chaotischen und amüsanten Krippenspiel und insgesamt einfach nur schön.
> 5 Sterne

10) Willkommen in Christmas, Kalifornien - Kiersten White
Überzeugende Idee und gut umgesetzt. Aber für mich fehlte ein kleiner Wow-Effekt.
> 4 Sterne

11) Der Stern von Bethlehem - Ally Carter
Fand ich leider an vielen zu Stellen etwas seltsam und ich hatte auch keine Verbindung zu der Geschichte, trotzdem aber insgesamt okay.
> 3 Sterne

12) Das Mädchen, das den Träumer weckte - Laini Taylor
Irgendwie nichts so meins. Den Fantasy-Aspekt fand ich seltsam und die Stimmung war auch größtenteils zu drückend, obwohl ich den Sinn dahinter verstehen kann, war es mir öfters zu viel.
> 2 Sterne


Fazit :
Wirklich schöne und gute, aber leider auch einige enttäuschende Geschichten.

Veröffentlicht am 29.12.2016

Finding Cinderella - Colleen Hoover

Finding Cinderella
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Nur ein einziges Mal sind sie sich begegnet, doch Daniel kann sie nicht vergessen: die Unbekannte, die nach einer mehr als romantischen Stunde vor ihm davonlief wie Cinderella vor dem Prinzen. Seither ...

Nur ein einziges Mal sind sie sich begegnet, doch Daniel kann sie nicht vergessen: die Unbekannte, die nach einer mehr als romantischen Stunde vor ihm davonlief wie Cinderella vor dem Prinzen. Seither redet Daniel sich erfolgreich ein, dass es die große Liebe ohnehin nur im Märchen gibt. Bis er bei seinem Freund Dean Holder auf Six trifft, die beste Freundin von Sky – und es ihn trifft wie einen Blitzschlag.
(Klappentext)


Die erste Szene mit der Begegnung zwischen Daniel und seiner "Cinderella" in einer Putzkammer fand ich schon sehr gelungen und es war gleich etwas Besonderes. Auch vor allem deswegen, wie die beiden in dieser ungewöhnlichen Situation sich zueinander verhalten haben und was dieser Moment mit ihnen im Nachhinnein mit ihnen gemacht hat.
Daniel war mir als Hauptcharakter gleich sympathisch, ich mochte seine lockere Art, seinen Humor und auch seine Angewohnheit anderen Leuten Spezialnamen zu geben, wie Sky "Wonder Woman".
Richtig gut gefallen hat mir, dass man direkt bei dem ersten Treffen von ihm und Six merkt, dass sie auf einer Wellenlänge sind und dass es zwischen ihnen schon knistert.
Zitat : "Bei jeder anderen hätte ich jetzt sofort die Flucht ergriffen. Aber mit Six ist alles anders. Sie stößt mit jedem Satz, der über ihre Lippen kommt, alles um, was ich je über mich selbst zu wissen geglaubt habe."
Auch Six mochte ich gerne, nach außen hin wirkt sie nicht wie ein typisches Mädchen, ist schlagfertig und spontan. Sie ist für Spaß zu haben und gemeinsam mit Daniel hat das Buch dadurch an ein paar Stellen sehr humorvolle Momente. Schön war dabei ebenfalls zu sehen, wie ehrlich die beiden sich gegenüber dem anderen in ihren Unterhaltungen geben und wie sich ihre Liebesgeschichte entwickelt.
Zitat : "Das ist die Realität. Aber in unser unvollkommenen Realität verlieben Menschen sich nicht so, wie wir uns verliebt haben. Sie entwickeln nicht so tiefe Gefühle für jemanden, den sie kaum kennen."
Überzeugend fand ich auch die Darstellung des problematischen Aspekts und des Konflikts, die Handlung hat mir insgesamt einfach total gut gefallen und alles hat super gepasst. Und es hat mich ehrlich positiv überrascht wie intensiv und vielschichtig die Geschichte auf so wenigen Seiten war.
Der Schreibstil der Autorin war wie gewohnt toll und konnte die Gefühle der Charaktere berührend herüberbringen und war an anderen Stellen wiederum schön amüsant und humorvoll.

Fazit :
Schöne und berührende Liebesgeschichte, die mich auch mit ihrer eher geringeren Seitenzahl, sympathischen Charakteren und gutem Humor überzeugen konnte.