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Veröffentlicht am 25.09.2017

Leute, dieses Buch müsst ihr unbedingt lesen! Es ist einfach genial!

Morgen lieb ich dich für immer
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Mallory und Rider haben eine gemeinsame schreckliche Vergangenheit. In ihrer Kindheit lebten sie gemeinsam bei schrecklichen Pflegeeltern und nach einem besonders schlimmen Ereignis, wurden die beiden ...

Mallory und Rider haben eine gemeinsame schreckliche Vergangenheit. In ihrer Kindheit lebten sie gemeinsam bei schrecklichen Pflegeeltern und nach einem besonders schlimmen Ereignis, wurden die beiden getrennt. Mallory hatte Glück und kam zu guten Pflegeeltern, die sich liebevoll um sie kümmern und ihr mit einem Therapeuten zur Seite stehen. Langsam erholt sie sich wieder und zurück bleibt nur noch ihre Schüchternheit mit der Unfähigkeit vor Fremden zu sprechen. Diese möchte sie nun überwinden, indem sie zur Highschool geht und ein „normales“ Leben führt. Vorher wurde sie nämlich zuhause unterrichtet. Doch wer hätte gedacht, dass an der Highschool noch ganz andere Herausforderungen warten, als eine übervolle Mensa und die Rhetorikstunden? Diese Herausforderung ist Rider. Nach vier Jahren sehen sie sich wieder, weil sie zufällig zusammen Rhetorik haben. Die beiden erkennen sich natürlich sofort und sie fühlen sich sofort wieder einander nah. Und trotzdem ist ihre gemeinsame Vergangenheit mittlerweile vier Jahre her. Sie beide haben sich verändert. Mallory, die von Rider immer nur Maus genannt wurde, möchte nicht mehr das kleine hilfslose Mädchen sein und stattdessen ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Rider lebt nun auch bei einer Pflegefamilie, hat eine Freundin und ein Badboy-Image an der Schule. Doch natürlich möchte er immer noch nur eins: Die Schwächeren beschützen und sich dabei selbst hinten an stellen. Mallory ist zwar überglücklich ihn wieder zu sehen, doch sie möchte auch, dass er mehr an sich selbst und seine Zukunft denkt. Doch typisch Rider, konzentriert er sich ganz auf seine Maus und darauf, wie es ihr ergangen ist. Immer wieder muss Mallory sich einreden, dass ihre Gefühle nur freundschaftlicher Art sein dürfen, sein müssen! Rider hat doch eine Freundin und er war doch schon immer nur ihr bester Freund. Plötzlich steht Mallorys Leben und Gefühlswelt auf dem Kopf und ihre neuen Pflegeeltern, Carl und Rosa, machen sich sorgen, dass es ihr wieder schlechter gehen könnte. Aber sie ist sich sicher: Bei Rider war sie schon immer gut aufgehoben und er wird auch diesmal gut zu ihr sein. Aber was, wenn es um ihn viel schlechter steht, als er zugibt? Wird Mallory das verkraften können?


Wie schon gesagt: Dieses Buch ist ein MUST-READ! Es überzeugt einfach durch alles: Kreative Charaktere, eine interessante Hintergrundgeschichte und tiefe Gefühle.
Die Charaktere sind vielfältig und jeder einzelne hat seine eigene Geschichte und ist ausdifferenziert, auch wenn es nur eine Nebenfigur ist. Aber besonders Mallory habe ich in mein Herz geschlossen. Sie hat eine sehr starke und unglaubliche Persönlichkeit und ich bewundere sie für ihre Kraft. Im Laufe der Geschichte macht sie einen Wandel durch. Immer wieder reflektiert sie sich selbst und auch ihre Gefühle sind tief und glaubhaft dargestellt. Sie hat eine schwierige Vergangenheit, die sie jedoch umso stärker macht. Im Laufe des Buchs hat sie starke Erkenntnisse, die dazu führen, dass sie sich weiterentwickelt und unabhängige Entscheidungen trifft. Die kleine Maus von früher gibt es nicht mehr und ich bin irgendwie stolz auf Mallory, dass sie so viel geschafft hat.


„Aber so war ich nicht mehr.
Ich war keine Maus mehr.
Ich war kein Feigling.
Ich war nicht schwach.“

Auch Rider ist ein toller Kerl, der der typische „harte Schale, weicher Kern“-Typ ist. Er hat sich aufgrund seiner Vergangenheit ein unnahbares Äußeres zugelegt, durch das er nur wenige blicken lässt. Doch durch Mallorys Augen sieht der Leser auch seine verletzliche Seite und ich muss gestehen, dass ich mich sofort in ihn verliebt habe. Und da bin ich nicht alleine mit! Mallory liebt ihn auch und ich habe die beiden von Anfang an zusammen gesehen! Doch in ihrer Welt ist nicht alles immer nur voller rosaroter Herzchen. Das hat mir schon der Prolog gezeigt. Allein diese ersten Seiten haben mich sofort überzeugt! Jennifer L. Armentrout kann nicht nur Fantasy Geschichten schreiben, sondern auch packende Romane. Die Hintergrundgeschichte von Mallory und Rider ist traurig und berührend. Und das liegt vor allem daran, wie gut sie geschrieben ist.

„ Ein lautes Klatschen ertönte, dann ein dumpfer Schlag, als etwas zu Boden fiel. Miss Becky schien es wieder besser zu gehen, denn sie brüllte plötzlich ebenfalls herum. Doch hier im Schrank zählte nur das harte Klatschen einer fleischigen Faust auf einem mageren Kinderleib, das wieder und wieder zu hören war. Sie öffnete den Mund und schrie lautlos in den Bauch ihrer Puppe hinein.
Sei ganz still.“

„Sei ganz still.“ Das wird zu Mallorys Leitsatz. Und so wie der Prolog geschrieben ist, war mir sofort klar: Dieses Buch musst du lesen! Und es hat sich gelohnt. Auf 540 Seiten hatte ich kein einziges Mal den Gedanken „Wann ist das Buch endlich vorbei?“ Nein! Mein Gedanke am Ende des Buches war eher: „Warum muss es schon vorbei sein?!“ Es ist echt genial geschrieben und kann die Autorin wieder einmal nur für ihren Schreibstil bewundern! Und auch für ihre Kreativität! Die Geschichte von Mallory und Rider bei ihrer Pflegefamilie ist tragisch, aber nicht übertrieben. Und die Probleme, die sich dadurch mit sich tragen, sind nicht unrealistisch, sondern verständlich und nachvollziehbar.
Okay, und jetzt zu meinen kleinen Kritikpünktchen: Erstens, mag ich die Namen Mallory und Rider nicht so gerne und zweitens, hat mir die Übersetzung an ein, zwei Stellen nicht gefallen. Aber bei sowas spricht man wohl von Meckern auf hohem Niveau. Und außerdem macht der Spitzname Maus, die Sache mit den Namen wieder wett und für die Übersetzung kann die Autorin ja nichts. Ich bin also trotzdem ein riesiger Fan!

Mein Fazit (auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole): Ihr MÜSST dieses Buch unbedingt lesen! Es ist voll von tiefen Gefühlen und ich meine jetzt nicht nur kitschige. Bei „Morgen lieb ich dich für immer“ geht es nicht nur um eine übertrieben romantische Liebesgeschichte, sondern es geht um echte und tiefgehende Gefühle. Auch um Angst, Enttäuschung und Trauer. Leuten, die etwas näher am Wasser gebaut sind (so wie ich), empfehle ich ein Taschentuch bereitzuhalten!

Veröffentlicht am 25.09.2017

Kennt ihr dieses Gefühl? Man liest die ersten Worte, die erste Seite, das erste Kapitel und man weiß: Dieses Buch werde ich nicht mehr aus der Hand legen können. Das ist Liebe auf den ersten Blick. Das ist Liebe auf den ersten Seiten!

Götterfunke 1. Liebe mich nicht
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Jess und ihre beste Freundin Robyn wollen ihre letzten gemeinsamen Sommerferien gemeinsam in einem Sommercamp in den Rockys verbringen. Bereits auf dem Hinweg passiert ihnen etwas Merkwürdiges und sie ...

Jess und ihre beste Freundin Robyn wollen ihre letzten gemeinsamen Sommerferien gemeinsam in einem Sommercamp in den Rockys verbringen. Bereits auf dem Hinweg passiert ihnen etwas Merkwürdiges und sie liegen nach einem Autounfall im Sterben. Jess begegnet während ihrer vermeintlichen Nahtoderfahrung einem Jungen mit wunderschönen Augen, der sie retten will. Sie wacht auf und nichts erinnert an diesen schrecklichen Unfall. War also alles nur ein Traum? Doch dann begegnet Jess im Camp diesem Jungen wieder. Wie kann das sein? Der Junge, Cayden, ist übernatürlich schön und alle Mädchen aus dem Camp sind ihm sofort verfallen. Und das ist keine Überraschung. Denn Cayden ist in Wirklichkeit der Gott Prometheus und er ist nur auf der Erde, um seine Sterblichkeit zu erlangen. Zeus hat sie ihm versprochen, wenn er ein Mädchen findet, die ihm widerstehen kann. Das scheint ziemlich unwahrscheinlich, denn nicht nur Jess ist total fasziniert. Auch ihre Freundin Robyn kann sich ihm nicht entziehen und das obwohl sie einen festen Freund hat. Es scheint vorprogrammiert: Diesen Sommer werden einige Mädchenherzen gebrochen. Doch das ist nicht Jess einziges Problem. Es geschehen merkwürdige Dinge um sie herum und schon bald findet sie heraus, dass mit Cayden und seiner Familie etwas nicht stimmt.

„Liebe mich nicht“ So lautet der Untertitel des Buches. Wenn das nicht gerade dazu auffordert es zu lieben! Wie schon gesagt: Es war Liebe auf den ersten Blick. Jess verliebt sich in Caydens smaragdgrüne Augen und ich habe mich sofort in das wunderschöne Cover verliebt. Als ich dann den Buchrücken gelesen habe, war klar: Dieses Buch muss ich lesen. Jess ging es genauso. Erst war sie nur von Caydens Aussehen geflasht, doch je näher sie ihn kennenlernte, desto mehr verliebte sie sich in ihn. Was soll ich sagen? Mir ging es mit ihrer Geschichte genauso. Ich bin verliebt! In die liebevolle Gestaltung der Charaktere, in die dargestellte Welt der Götter, in den Schreibstil der Autorin, in die Gefühle, die dieses Buch vermittelt, in einfach alles!
Die Charaktere sind genial und jeder hat seine eigene ausgefeilte Persönlichkeit. Die Protagonistin ist ein super starkes und mutiges Mädchen, das seine Qualitäten immer unterschätzt und sich selbst viel zu häufig zurück nimmt. Genau das macht sie mir sehr sympathisch. Und Cayden? Er hat in mir die gleichen Gefühlsverwirrungen hervorgerufen wie in Jess. Er treibt mich in den Wahnsinn, aber ich liebe ihn! Mein absoluter Lieblingsnebencharakter: Apoll. Er ist einfach extrem witzig und hat immer einen klugen Spruch auf den Lippen. Er hat mich wirklich immer zum Lachen gebracht.
Neben Apoll und Prometheus tauchen auch noch andere Götter in der Geschichte auf: Hera, Zeus und Athene sind die, deren Persönlichkeit man auch kennenlernt. Was mir total gut gefallen hat: Die Götter in Götterfunke werden sehr menschlich dargestellt was ihre Eigenschaften betrifft. Ein besonders gutes Beispiel ist Hera. Sie wird in den Sagen, Mythen und Legenden immer sehr rachsüchtig dargestellt, weil sie es ihrem Mann Zeus nicht verzeihen kann, dass er sie immer wieder betrügt. In Götterfunke zieht sie Athene, die Tochter von Zeus und eine seiner Geliebten, mit ihm zusammen groß und liebt sie wie ihre eigene Tochter. Es ist toll mal einen positiveren Blick auf die griechischen Götter zu bekommen. Ich bin ein großer Fan von Percy Jackson, in dem es bekanntermaßen auch um die griechischen Götter geht. Die beiden Geschichten lassen sich aber eigentlich gar nicht miteinander vergleichen. Man sollte einfach auf keine von beiden verzichten!
Die Autorin hat ihr Buch teilweise aus der Sicht von Hermes, dem Götterboten, geschrieben. Seine Kommentare zu dem Geschehen auf der Erde zu lesen war immer sehr amüsant und ich finde es eine klasse Idee. Auch so erhält man einen ganz anderen Eindruck von den Göttern. Sozusagen aus den eigenen Reihen.
Der einzige Kritikpunkt an diesem Buch: Es war zu schnell vorbei! Ich kann es kaum erwarten noch mehr von Jess und Cayden zu erfahren. Hinten im Buch war eine Leseprobe und die hat mich jetzt schon von dem zweiten Band überzeugt. Auch da ist es wieder Liebe auf den ersten Seiten. Für die, die das Buch lesen werden und sich auch verlieben werden. Der zweite Teil Götterfunke – Hasse mich nicht erscheint 2017 im September. Ich werde es lesen und ihr?

Was bleibt noch zu sagen? Ich empfehle dieses Buch einfach jedem, der sich für griechische Mythen interessiert und der eine gute Geschichte um Liebe, Frust und Gefahr mag. Los lest es und verliebt euch! Ihr werdet es nicht bereuen.

Veröffentlicht am 24.09.2017

Mal etwas anderes

Conversion (Band 1)
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Ein Einblick in Skayas und Zeros Welt:
Skya: „Ich bin Skya und lebe auf der Insel Diés. Mein Volk ist äußerst intelligent und wir beten die Göttin Solaris an, die uns tagsüber ihre Gabe leiht. Dann gibt ...


Ein Einblick in Skayas und Zeros Welt:
Skya: „Ich bin Skya und lebe auf der Insel Diés. Mein Volk ist äußerst intelligent und wir beten die Göttin Solaris an, die uns tagsüber ihre Gabe leiht. Dann gibt es noch diese gehirnlosen Muskelpakete, die auf der Nachbarsinsel Nox leben und deren Kräfte nachts von ihrem Gott Lunos verstärkt werden ...“
Zero: „Was willst du damit sagen, Prinzessin?“
Skya: „Unterbrich mich nicht. Ich versuche gerade, den Lesern zu erklären, wie unsere Welt funktioniert.“
Zero: „Du meinst wohl eher: unsere beiden Inseln.“
Skya: „Dieser Besserwisser hier ist übrigens Zero, der selbstverliebte Anführer der Nox. Aber immerhin hilft er mir, meine Freundin Mona vor den Diés zu verstecken.“
Zero: „Mhm. Aber nur, weil mein dämlicher Bruder sich mit deiner Freundin eingelassen und sie geschwängert hat!“
Skya: „Wir müssen jetzt zusammenarbeiten und versuchen, die Schwangerschaft vor den Ältesten geheim zu halten. Ansonsten droht uns allen die Todesstrafe wir dürfen untereinander keinen Kontakt haben. Und schon gar keine Kinder zeugen, weil Mona ... sie wird bei der Geburt wahrscheinlich sterben ...“
Dieser Text ist der offizielle Klappentext von Conversion und trifft es so gut auf den Punkt, wie nichts anderes. Zum einen gewährt er einen kleinen Einblick in die Geschehnisse und die Welt, in der die beiden Protagonisten leben und zum anderen wird man sofort in die Streitereien zwischen Skya und Zero eingeführt. Meiner Meinung nach, sind es diese Streitgespräche, die das Buch so besonders machen. Aber zurück zum Inhalt:
Skyas Freundin Mona ist also schwanger. Die beiden Mädchen sind die Töchter der Ratsältesten von Diés, Praeda. Besser gesagt sind sie ihre Ziehtöchter, denn die Diés bekommen keine eigenen Kinder, sondern erhalten sie bei einer Zeremonie als Baby von den sogenannten Inducern, die übers Meer kommen. Niemand weiß, wo sie herkommen, weil sich keiner an seine Herkunft erinnern kann. Nur bei Skya ist das etwas anders. Sie war älter als die meisten, als sie nach Diés kam und kann sich noch verschwommen an ein paar Dinge erinnern. Nicht nur in diesem Punkt ist sie anders, als die anderen Inselbewohner. Sie möchte außerdem alles erfahren und fragt Fragen, die sie in Schwierigkeiten bringen könnten. Aber genau deswegen ist Mona bei ihr genau richtig aufgehoben, denn Skya ist sofort dazu bereit, ihr zu helfen und schleust sie hinüber auf die Nachbarinsel der Nox, wo sie erstmal am sichersten ist. Denn Verbindungen zwischen den Bewohnern der beiden Inseln werden von beiden Seiten nicht gebilligt. Zero ist Calems Bruder und auch er hat von der Schwangerschaft erfahren. Calem und Mona sind am Boden zerstört und so bleibt es Zero und Skya überlassen einen kühlen Kopf zu bewahren und einen Plan zu schmieden. Wenn sie sich beide gegenseitig nur nicht so furchtbar anstrengend, abstoßend, liebenswürdig und bezaubernd halten würden. Mitten in diesem Gefühlschaos stehen die vier Jugendlichen kurz davor, das Geheimnis um die beiden Inseln zu lösen.

Meine Meinung
Wie bereits erwähnt, finde ich die Inhaltsangabe einfach super. Sie ist sehr ansprechend und außergewöhnlich, weil sie als Dialog geschrieben ist und verrät zusätzlich genau die richtigen Dinge über den Inhalt – nämlich nicht zu viel und nicht zu wenig. Die Form des Dialogs war übrigens mit ein Grund für das MJJ-Vorbereitungsteam, das Buch auf die Titelliste zu nehmen. Und man kann sagen: Es hat sich gelohnt! Denn Conversion ist der Siegertitel der diesjährigen Moerser Jugendbuch Jury.
Absolut zu Recht, wie ich finde.
Am besten haben mir die Charaktere gefallen. Skya ist ein tolles Mädchen mit einem frechen Mundwerk, das auch mal Kontra geben kann. Und dann trifft sie ausgerechnet auf Zero, der sowohl arrogant, als auch selbstverliebt ist und obendrein ein ganz schönes Arschloch sein kann. Natürlich kommt es direkt zum Streit. Ich liebe diese kleinen Streitereien zwischen den beiden. Vor allem, weil das Buch mal aus Skyas, mal aus Zeros Perspektive geschrieben ist, sodass man einen Einblick in beide Gefühlswelten und Gedanken erhält. Und schnell wird einem klar, dass hinter den Sätzen „Gegensätze ziehen sich an“ und „Was sich neckt, das liebt sich“ mehr steckt, als nur Floskeln.
Es ist echt interessant, was sich die Autorinnen bis jetzt für ihre dystopische Zukunft ausgedacht haben. Die beiden Inseln sind schon eine coole Idee und im Laufe der Geschichte erfährt man immer mehr, was dahinter steckt. Doch am Ende des ersten Bands weiß man trotzdem nicht genau, wo alles hinführen wird und ich freue mich deswegen auf den angekündigten zweiten Band, der hoffentlich weitere Einblicke in diese neue Welt eröffnet. Ich möchte euch nicht jetzt schon erzählen, was die vier alles herausfinden und wo sie das am Ende hinführt. Dafür müsst ihr schon selbst das Buch lesen!

Veröffentlicht am 10.10.2021

Fantasy vom Feinsten!

Der Name des Windes (Die Königsmörder-Chronik, Bd. 1)
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Die Geschichte:
Der große und mächtige Kvothe lebt unerkannt und zurückgezogen in einem kleinen Dorf. Als aber ein Chronist in sein Wirtshaus kommt, entschließt er sich dazu, seine Geschichte zu erzählen. ...

Die Geschichte:
Der große und mächtige Kvothe lebt unerkannt und zurückgezogen in einem kleinen Dorf. Als aber ein Chronist in sein Wirtshaus kommt, entschließt er sich dazu, seine Geschichte zu erzählen. Es ist die Geschichte eines schlauen und magiebegabten Sohnes fahrender Spielleute, der sich, nach dem Tod seiner Eltern als Straßenjunge durchschlagen muss. Dabei hat er ein Ziel vor Augen: er möchte die Universität besuchen und lernen, die höchste Magie der Namenskunde zu beherrschen. Dass sein Weg nicht immer gradlinig verlaufen wird, ist keine Überraschung, doch die Abenteuer, die er erlebt, sind Ereignisse, die ihresgleichen suchen.

Meine Meinung:
Dieses Buch wird völlig zu Recht mit dem High-Fantasy-Klassiker „Herr der Ringe“ verglichen. Nicht, weil es auch um Orks, Kriege zwischen den Völkern und den Einen Ring geht, sondern weil es sich hier um eine ähnlich komplexe und ausgestaltete Welt handelt, die Patrick Rothfuss erschaffen hat. Die Tiefe, die diese Geschichte hat, ist einfach beeindruckend.
Aber fangen wir von vorne an: Ich hatte viel Gutes über dieses Buch gehört und war dementsprechend gespannt. Der Anfang hat mich dann erst irritiert, da ich etwas anderes erwartet hatte, doch schnell wurde klar: All meine Erwartungen bleiben hinter der Geschichte zurück.
Der Anfang und das Ende bilden einen wunderschönen, poetischen und geheimnisvollen Rahmen um die Handlung. Generell ist „geheimnisvoll“ ein gutes Wort, um diese Geschichte zu beschreiben, denn auch nachdem man über 800 Seiten gelesen hat, bleiben noch viele Fragen offen und man ist gespannt, auf den weiteren Verlauf von Kvothes Geschichte. Das liegt vor allem an dem Aufbau des Buches. Es gibt nämlich eine Rahmenhandlung, in der man Kvothe als Wirt im Gasthaus eines kleinen Dorfes kennenlernt, und eine Binnenhandlung, in der Kvothe einem Chronisten seine Geschichte zum Mitschreiben erzählt. Als Leser:in weiß man also schon, wie es um den Kvothe der Gegenwart bestellt ist und es gibt einige Andeutungen zu seiner Vergangenheit. Da seine Geschichte mit seiner Kindheit beginnt, erfährt man allerdings vorerst noch nichts über seine unmittelbare Vergangenheit, was einen durchaus gespannt bleiben lässt, wie es weitergehen könnte. Es gibt immer wieder geheimnisvolle Andeutungen und Momente. Außerdem liebe ich das Prinzip der Geschichte in einer Geschichte.
Insgesamt ist das Erzähltempo recht langsam – kein Wunder bei so vielen Seiten. Eigentlich hat mich das nicht gestört und ich möchte jede:n bitten, sich nicht von dem Buchumfang abschrecken zu lassen! Dennoch muss ich sagen, dass mir gerade Kvothes Kindheit und Jugend etwas zu lang wurde. Es gab einen Teil mit eher wenig Abwechslung, aber ich verstehe trotzdem, dass dieser Teil der Geschichte wichtig für Kvothes Charakterbildung ist.
Kvothe als Protagonist ist mir dadurch, dass man seine Geschichte verfolgt, ohnehin schnell ans Herz gewachsen. Er ist eine vielschichtige Figur, die zwar Held der Geschichte, aber auch nicht vollkommen fehlerfrei ist. Das hat mir gut gefallen. Auch die Nebenfiguren sind alle sehr greifbar beschrieben worden. Es gibt so einige geheimnisvolle Charaktere, bei denen ich es gar nicht erwarten kann zu erfahren, was es mit ihnen auf sich hat.
Alles in allem handelt es sich bei diesem Buch um eine durchaus anspruchsvolle Geschichte, die einem aber, wenn man sich drauf einlässt, die Möglichkeit bietet, sich vollkommen darin zu verlieren. Fantasy vom Feinsten!

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Veröffentlicht am 15.07.2021

Definitiv noch eine Steigerung zum ersten Teil!

Magic Tales (Band 2) - Wachgeküsst im Morgengrauen
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Die Geschichte:
Seit den Ereignissen in der Walpurgisnacht lässt Chris´ Mutter ihn kaum noch vor die Tür. Doch er verspürt diesen unbändigen Drang, sich um Mara zu kümmern und ihr nah zu sein. Ob das damit ...

Die Geschichte:


Seit den Ereignissen in der Walpurgisnacht lässt Chris´ Mutter ihn kaum noch vor die Tür. Doch er verspürt diesen unbändigen Drang, sich um Mara zu kümmern und ihr nah zu sein. Ob das damit zusammenhängt, dass er sie bei einem Autounfall gerettet hat?
Mara geht es nach dem Unfall zwar besser, aber sie hat mit seltsamen Sehstörungen zu kämpfen. Außerdem ist sie sich sicher, dass bei dem Zusammenstoß etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen ist und Chris etwas damit zu tun hat. Ausgerechnet Chris, den sie eigentlich nie leiden konnte und in dessen Nähe sie sich plötzlich so wohl fühlt.
Als Chris auf einmal spurlos verschwindet, ist für Mara klar, dass sie etwas unternehmen muss. Doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und nichts ist, wie es vorher war…

Meine Meinung:


Der erste Band hat mir schon richtig gut gefallen und der zweite Teil hat sogar nochmal eins draufgesetzt! Ich habe mich richtig in Stefanie Hasses Hexen-Märchen-Adaptionen verliebt. Diesmal geht es um ihr „Dornpunzel“ und mir hat die Geschichte zwischen Mara und Chris richtig gut gefallen.
Die Handlung setzt parallel zum Ende des ersten Teils ein, sodass man wirklich sehr gut in die Geschichte hineinkommt und die übergreifenden Zusammenhänge noch mal vor Augen hat. Es war auch spannend, einen Teil der Geschichte um Tristan und Ela aus einer außenstehenden Perspektive mitzubekommen. Außerdem fand ich Mara schon im ersten Band klasse und als Protagonistin ist sie einfach nur super! Sie bringt viel Witz in die Geschichte hinein und lässt sich, egal was kommt, nicht unterkriegen. Und es kommt einiges! Vieles wurde schon im ersten Teil angeführt und wird nun aufgelöst. Es gab eine Offenbarung nach der anderen und das hat es sehr spannend gemacht.
Überhaupt hat mich die Geschichte wieder so gepackt, dass ich einfach weiterlesen musste bis ich am Ende angelangt war. Ich bin übrigens ein Fan von dem Ende, möchte euch aber nicht zu viel verraten. Nur so viel: Mir wurde richtig warm ums Herz.
Wie schon gesagt, fand ich die Wendungen, die die Handlung genommen hat, sehr überraschend und dadurch ist der zweite Teil für mich nochmal besser als der erste Magic Tales-Band, weil es nicht so vorhersehbar war. Es gibt übrigens auch einen dritten Teil, der aber (Achtung!) von einem anderen Verlag herausgebracht wird: Der dunkelste Fluch ist am 01.07.2021 im Drachenmond Verlag erschienen und ich bin sehr gespannt, wie Stefanie Hasse die Geschichte zu Ende führt. Die Charaktere, um die es im dritten Teil gehen wird, hat man schon in den ersten beiden kennen gelernt. Das ist auch eine Sache, die mir an der Magic Tales-Reihe gut gefällt: Die wechselnden Charaktere bringen Abwechslung hinein und so hat man immer eine in sich abgeschlossene Geschichte in jedem Band und einen übergeordneten Handlungsstrang für die ganze Reihe.
Wie ihr merkt, bin ich wirklich sehr angetan von Magic Tales. Der zweite Teil hat mir noch besser gefallen als der erste und ich bin gespannt, was der dritte noch für uns bereit hält.

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