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Carolinchen

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.12.2019

stellenweise zu ausführlich

Der Tag, an dem Hope verschwand
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Inhalt
Mit 16 merkt Hope, dass ihre Umwelt sie nach und nach vergisst. Als dann auch noch ihre einzige Freundin tot aufgefunden wird, stellt sie Nachforschungen an und geht dem Geheimnis ihres Vergessenwerdens ...

Inhalt
Mit 16 merkt Hope, dass ihre Umwelt sie nach und nach vergisst. Als dann auch noch ihre einzige Freundin tot aufgefunden wird, stellt sie Nachforschungen an und geht dem Geheimnis ihres Vergessenwerdens auf den Grund.

Eigene Meinung
Ich habe das Hörbuch gehört und nicht das Buch gelesen. Julia Nachtmann hat sehr angenehm gelesen und man konnte gut folgen.

Die Geschichte ist stellenweise sehr philosophisch, mir teilweise zu sehr. Außerdem wird ziemlich viel, scheinbar nebensächliches, bis ins kleinste Detail erklärt. Mir hat es das Buch sehr langatmig gemacht. Es waren einfach zu viele und zu lange Ausschweifungen.

Außerdem lässt es mich jetzt etwas ratlos zurück. Wo war der Sinn des Ganzen? Ich hatte gehofft, dass es etwas befriedigender endet.

Fazit
Vielleicht ist es angenehmer das Buch zu lesen, als das Hörbuch zu hören. Hätte ich auf den langen Straßen von Namibia besseres zu tun gehabt, hätte ich es nicht bis zum Ende gehört.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.12.2019

Gewalt, Lobbyismus und Survival - passte hier leider nicht zusammen

Draussen
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Inhalt
Cayenne und ihr Bruder Joshua sind mit ihrem Beschützer Stephan auf der Flucht. Dabei verstecken sie sich schon jahrelang im Wald und trainieren für den Ernstfall. Sowohl für den Kampf, als auch ...

Inhalt
Cayenne und ihr Bruder Joshua sind mit ihrem Beschützer Stephan auf der Flucht. Dabei verstecken sie sich schon jahrelang im Wald und trainieren für den Ernstfall. Sowohl für den Kampf, als auch für das Überleben in der Wildnis hat Stephan die beiden vorbereitet.
Keiner der Kinder glaubt, dass dieser Fall eintreten wird. Als Cayenne jedoch angegriffen wird wissen sie, dass der Tag, auf den sie sich all die Jahre vorbereitet haben, gekommen ist.

Eigene Meinung
Nach dem Klappentext habe ich einen ganz anderen Thriller erwartet. Ich dachte, wir begleiten die drei bei ihrem täglichen Training im Wald und später bei der Flucht vor dem Angreifer. Doch plötzlich finde ich mich mitten unter Lobbyisten und Politikern wieder und es wird heiß über Energie diskutiert. Wie bitte??
Seite um Seite wird über dieses oder jenes diskutiert. Interessiert mich nicht die Bohne und scheinbar war das alles auch nur dafür da, dass wir ein schlechtes Bild von Wagner bekommen. Danke... das hätte man auch anders machen können. Diese Passagen fand ich echt ätzend.

Über die kursiv geschriebenen Kapitel lässt sich streiten. Hier erzählt ein Söldner von seinen Erfahrungen bei der Fremdenlegion. Nach und nach kann man sich erschließen, wie diese Geschichte wohl mit dem Rest zusammenpasst. Dafür muss man leider auch nicht Sherlock Holmes sein.

Stephan war mir von Anfang an nicht sympathisch und bleibt es leider auch. Immer wieder wird klar, dass er ein Geheimnis vor den Kindern hat. Cayenne und leider auch ich, haben irgendwann die Schnauze davon voll. Diese blöde Heimlichtuerei nervt, statt dass sie Neugier oder Spannung aufbaut.

Es ist offensichtlich, dass Stephan nicht der Vater der Kinder ist. Doch wie er zu den beiden gekommen ist, war auch das einzige, das mich halbwegs interessiert hat. Leider wird das erst ganz am Ende aufgedeckt (wenn man sich sowieso schon gut genug zusammengereimt hat, was damals geschehen ist), somit war es keine große Überraschung mehr.

Überhaupt handeln alle Figuren total unlogisch und auch die Beweggründe, warum es zu dieser oder jener Situation gekommen ist, sind nicht nachvollziehbar.

Angesiedelt ist es unter dem Genre "Polit-Thriller". Dafür ging es mir dann aber doch zu wenig um die Lobbyisten-Szene und wie der Staat da involviert ist. Zudem war es auch alles zu oberflächlich und ließ sich meiner Meinung nach nicht reibungslos in die restliche Handlung einfügen.

Zudem ist alles total schwammig und wirkt wie gewollt und nicht gekonnt. Alles mal anreißen und irgendwie am Ende hinhudeln. Der Schluss war dann auch viel zu theatralisch.

Fazit
Ich verstehe nicht ganz, was ich hier gelesen habe. Eine handvoll Survival, eine Prise Lobbyismus und zwei Kellen Gewalt - fertig ist der Politthriller? So einfach ist das leider nicht, wie man hier eindrucksvoll lesen kann.
Das wird mein erster und letzter Roman der beiden Autoren gewesen sein.

Veröffentlicht am 03.12.2019

Der Reihenauftakt macht Lust auf mehr.

Im Schatten des Fuchses
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Inhalt
Der Tempel, in dem Yumeko aufgewachsen ist, wurde von einem Dämon ausgelöscht. In letzter Sekunde konnte sie fliehen und muss nun eine geheime Schriftrolle in einen weit entfernten Tempel bringen. ...

Inhalt
Der Tempel, in dem Yumeko aufgewachsen ist, wurde von einem Dämon ausgelöscht. In letzter Sekunde konnte sie fliehen und muss nun eine geheime Schriftrolle in einen weit entfernten Tempel bringen. Ihr schließt sich Tatsumi der Schattenkrieger an und gemeinsam machen sie sich auf die lange Reise. Was er nicht weiß: Yumeko hat, wonach er sucht.

Eigene Meinung
Ich brauchte einige Zeit, bis ich mit der Geschichte warm wurde. Allerdings ging es von da an steil bergauf.
Die Charaktere sind einfach toll. Yumeko ist super sympathisch und bringt durch ihre naive Art viel Humor in die Geschichte. Tatsumi gefällt mir auch von Mal zu Mal mehr, da er Seite für Seite mehr auftaut. Den beiden schließen sich noch ein paar weitere Figuren an. Wer will ich nicht verraten, aber auch sie haben mir unglaublich gut gefallen!

Unterwegs treffen sie auf allerhand Gefahren und Stück für Stück nähern sie sich aneinander an. Aber das sooo langsam, dass es einfach perfekt ist.

Außerdem erfährt man immer mehr über das Land und darüber, was es mit den Schriftrollen auf sich hat. Diese sind nämlich so begehrt, dass im Hintergrund viele danach lechzen und die haben alle ihre eigenen Beweggründe. Diese Handlungen haben noch keine Auswirkungen auf Yumekos und Tatsumis Handlungsstrang, daher bin ich gespannt, wie später alles zusammen geführt wird.

Leider endet Band eins genau dann, wenn man mehr über Tatsumi erfahren soll. Er hat nämlich auch das ein oder andere gefährliche Geheimnis. Die Wendung am Ende ist so unglaublich, dass ich am liebsten sofort weitergelesen hätte. Es ist zum Fingernägelabkauen!

Fazit
Ich hätte es nicht gedacht, aber Seite um Seite gefiel mir "Im Schatten des Fuchses" immer besser, so dass ich jetzt drauf brenne, Band zwei zu lesen!

Veröffentlicht am 29.11.2019

konnte mich nicht genug für Band zwei überzeugen

Sonnenblut
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Inhalt
Die Hexe Alysea trifft am Tag ihrer Hochzeit der Fluch von Seraphia. Das Silberband verbindet das Leben von ihr mit dem des Wandlers Dameo. Nun haben sie die Aufgabe, den Fluch der über Gamea liegt, ...

Inhalt
Die Hexe Alysea trifft am Tag ihrer Hochzeit der Fluch von Seraphia. Das Silberband verbindet das Leben von ihr mit dem des Wandlers Dameo. Nun haben sie die Aufgabe, den Fluch der über Gamea liegt, zu brechen. Doch ihnen bleibt nicht viel Zeit, denn ihre Vorgänger haben nie bis zur Vollendung des Silberbandes überlebt.

Eigene Meinung
Ich habe mich unheimlich schwer damit getan, in einen guten Lesefluss zu kommen. Die Sprache war etwas holprig und vieles in dieser neuen Welt wurde nicht richtig erklärt, stattdessen wurde vom Leser erwartet, dass er sich alles selbst erschließt. Bis zu einem gewissen Grad ist das auch ok, aber hier blieb ich oft etwas zu ratlos zurück.

Die Protagonisten sind mir zu schnell eingelenkt:
Wandler und Hexen sind durch ihre Lebensweise voneinander getrennt. Hexen wachen am Tag, Wandler in der Nacht. Außerdem werden ihre Gebiete durch den Fluß getrennt. Zudem hassen sie sich abgrundtief.
Alysea und Dameo sind anfangs verzweifelt und ohnmächtig, aber sehr schnell wird das zu einem "Wir gegen den Rest der Welt.". Diese Entwicklung hätte ich mir etwas langsamer gewünscht.

Die Geschichte an sich hat mir richtig gut gefallen. Sehr mystisch und voller Magie und natürlich gibt es ein Geheimnis aufzudecken. Allerdings schlägt es nach ca. zwei Dritteln eine andere Richtung ein, als gedacht und alles kristallisierte sich zu einem zweiten Band heraus. Zwar mein Fehler, dass ich mich nicht gut genug informiert habe, aber es war auch nicht direkt ersichtlich, dass es sich hierbei um einen ersten Band handelt.

Fazit
Mich konnte die Romanze der beiden leider nicht überzeugen und die restliche Geschichte nicht so sehr fesseln, als dass ich mir Band zwei holen würde.

Veröffentlicht am 28.11.2019

Starker Anfang, schwache Mitte, grausiges Ende

Vier Jahre
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Inhalt
Vor vier Jahren gab es einen schrecklichen Unfall mit Todesfolge und Fahrerflucht.
Nun bekommt Sandra, die damals eine der Beteiligten war, einen Anruf auf dem Seelentelefon und leiht einer Frau ...

Inhalt
Vor vier Jahren gab es einen schrecklichen Unfall mit Todesfolge und Fahrerflucht.
Nun bekommt Sandra, die damals eine der Beteiligten war, einen Anruf auf dem Seelentelefon und leiht einer Frau ihr Ohr, die ihr Leben drastisch verändern wird. Denn durch diesen Anruf wird ein Stein ins Rollen gebracht, der alles was damals vergraben wurde, systematisch aufdeckt.

Eigene Meinung
Der Klappentext klingt sehr spannend und auch der Anfang war wirklich vielversprechend. Es hat einen sofort mitgerissen und ich war super gespannt, was sich wohl vor vier Jahren wirklich ereignet hat. Denn so einfach wie man am Anfang denkt, ist das alles gar nicht.

Beim Erzählen springen wir zwischen den beteiligten Personen und Gegenwart und Vergangenheit hin und her. Zudem gibt es nach jedem größeren Abschnitt einen Zeitungsartikel, passend zu den Ereignissen. Das alles macht schon eine tolle Thrillerstimmung und Lust auf mehr.

Doch dann ab Mitte des Buches, ging es für mich bergab. Nach und nach wurde es immer abstruser und konstruierter. Alle hingen plötzlich zusammen und jeder hat damals eine entscheidende Rolle gespielt. Leider waren mir auch die Charaktere nicht sehr sympathisch. Allesamt handeln sie oft nicht nachvollziehbar und durchleben dann teilweise Wendungen, die für den Leser nicht verständlich sind. Man muss es dann einfach mit einer fadenscheinigen Begründung hinnehmen, dass sich gewisse Personen plötzlich um 180 Grad wenden.

Noch dazu kommen ein paar Logikfehler, die leider so offensichtlich waren, dass es mir immer weniger Spaß gemacht hat. Eine der Figuren scheint auch nur Mittel zum Zweck zu sein. Sie wird total unsympathisch dargestellt, stößt ihre Lieben immer wieder von sich, aus nicht nachvollziehbaren Gründen und wird am Ende einfach fallen gelassen.

Ich habe die ganze Zeit Vermutungen über den Täter gehabt. Diese waren so offensichtlich, dass ich auf eine Wendung am Ende gehofft habe. Die kam dann auch, machte in meinen Augen aber alles nur noch schlimmer und noch unlogischer.

Fazit
Es hat vielversprechend begonnen und wurde zum Ende hin immer schwächer. Man hätte so eine gute Geschichte aus der ganzen Sache machen können, aber hier wurde zu viel gewollt.