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Veröffentlicht am 14.05.2025

Wenn ein Herz bricht, beginnt eine neue Geschichte

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Dieses Buch hat mich mitten ins Herz getroffen.

Der zweite Teil dieser Reihe knüpft nahtlos an das an, was mein Herz im ersten Band erschüttert hat: Rubys Welt liegt in Trümmern. James ist nicht mehr ...

Dieses Buch hat mich mitten ins Herz getroffen.

Der zweite Teil dieser Reihe knüpft nahtlos an das an, was mein Herz im ersten Band erschüttert hat: Rubys Welt liegt in Trümmern. James ist nicht mehr der Junge, den sie zu kennen glaubte, und ihr Herz, einst vorsichtig geöffnet... ist nun gebrochen. Und doch ist da diese unglaubliche Stärke in Ruby. Selbst in ihrem tiefsten Schmerz bleibt sie selbstlos, liebevoll, aufrecht. Als Lydia in Not ist, zögert Ruby keinen Moment. Sie stellt ihre eigenen Gefühle hinten an, weil sie weiß: Jetzt braucht jemand anderes sie mehr.

Diese wachsende Freundschaft zwischen Ruby und Lydia ist so sanft, so ehrlich, dass ich oft schlucken musste. Zwei Mädchen, so unterschiedlich und doch durch Schmerz verbunden, wachsen zusammen. Und plötzlich ist auch Lin ein Teil von Rubys innerem Kreis. Und natürlich Ember, mein Herz ging auf, wenn die Mädchen zusammenkamen. Trotz aller Dramen entsteht da etwas Wertvolles, etwas, das bleibt. Und dann ist da James. Zerrissen. Verloren. Der Kampf, den er mit sich selbst führt, ist kein leiser. Es ist ein Aufbäumen gegen einen Vater, der Härte mit Stolz verwechselt, Kontrolle mit Liebe. Es ist herzzerreißend zu lesen, wie James versucht, sich selbst wiederzufinden und dabei das Vertrauen der Menschen um ihn herum aufs Spiel setzt. Besonders das von Ruby.

Denn zwischen Ruby und James herrscht für einen Großteil des Buches Funkstille. Kein Liebesdrama, kein Zurück-in-die-Arme-und-alles-ist-gut. Nein und das ist gut so. Es passt nicht zu der Ruby, die wir kennen. Sie gibt sich selbst nicht auf für ein Märchen. Sie bleibt sich treu. Und die Autorin gibt den Figuren Raum. Zum Atmen. Zum Wachsen. Zum Heilen. Währenddessen öffnet sich der Blick auch für andere Stimmen: Lydia, deren Schicksal mich tief erschüttert hat. Schwanger von einem Mann, der inzwischen ihr Lehrer ist und doch war ihre Beziehung keine Geschichte von Machtmissbrauch, sondern von echter, leiser Liebe. Und trotzdem: Ein Dilemma, aus dem es kein richtiges Entkommen gibt. Umso bewundernswerter ist es, wie Ruby ihr beisteht. Mit Wärme. Mit Mut. Mit Freundschaft.

Und James? Er erkennt langsam, was er verloren hat... was er zerstört hat. Sein Versuch, Ruby zu zeigen, dass er sich ändern kann, ist aufrichtig. Schmerzhaft. Wunderschön. Doch während er kämpft, lässt er andere Menschen zurück. Die vertrauten Bande zu seinen Freunden beginnen zu reißen und es fühlt sich an wie das Ende einer Ära. Alles verändert sich. Noch bevor sie ihr Leben wirklich beginnen. Und dann ist da Mortimer Beaufort, dieser Schatten über allem. Kalt, berechnend, unberechenbar. Ein Antagonist wie aus einem düsteren Traum, der mit einem einzigen Wort ganze Welten ins Wanken bringen kann. Sein Griff reicht tief... bis zu Ruby, die plötzlich selbst in sein Visier gerät. Und man ahnt: Das ist erst der Anfang.

Ein Lichtblick bleibt: Ember. Endlich darf auch sie ein Stück dieser glitzernden, chaotischen Maxton-Welt erleben. Und als sie dort einem von James’ Freunden begegnet, spürt man: Da kommt noch etwas. Etwas, das zwischen Schwestern stehen könnte.

Und dann... das Ende. Es hat mich kalt erwischt. Ich war fassungslos, wütend, traurig. Rubys Mutter, bisher das Sinnbild von Wärme, zeigt eine Seite, die weh tut. Und doch: Es macht sie menschlich. Ecken und Kanten, Ängste und Schwächen, all das macht diese Geschichte so echt, so greifbar. Was diese Autorin geschaffen hat, ist weit mehr als nur eine Liebesgeschichte. Es ist ein Netz aus Gefühlen, Entscheidungen, inneren Kämpfen. Jede Nebenfigur ist ein Puzzlestück, jede Szene ein Spiegel für das, was in uns allen tobt: Angst, Liebe, Hoffnung, Schmerz.

Fazit:
Dieser Band ist kein Lückenfüller. Er ist das pochende Herzstück der Reihe. Voller Emotionen, voller Tiefe, voller Wahrheit. Und wenn am Ende alles auseinanderzubrechen scheint, weiß man: Der Sturm ist noch nicht vorbei. Aber vielleicht... vielleicht kommt danach etwas Schönes.

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Veröffentlicht am 14.05.2025

Höhen, Tiefen und ganz viel Glück

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Eine intensive, emotionale Liebesgeschichte mit Höhen, Tiefen und ganz viel Gefühl

Auch wenn ich die Serie bereits vor dem Buch kannte und die Handlung somit in vielen Teilen vorhersehbar war, war es ...

Eine intensive, emotionale Liebesgeschichte mit Höhen, Tiefen und ganz viel Gefühl

Auch wenn ich die Serie bereits vor dem Buch kannte und die Handlung somit in vielen Teilen vorhersehbar war, war es für mich dennoch eine ganz besondere Erfahrung, in die Originalgeschichte einzutauchen. Es war, als würde ich bekannte Wege noch einmal gehen nur diesmal mit mehr Tiefe, mehr Gefühl, mehr Zwischentönen. Und obwohl ich wusste, was auf mich zukommt, hat mich die Geschichte von Ruby und James vollkommen gepackt. Keine Seite war verschwendet, kein Kapitel zu lang, ich habe jede Minute mit diesem Buch genossen!

Was mich am meisten berührt hat, war die Dynamik zwischen Ruby und James. Diese Anziehungskraft, die knisternde Spannung, die selbst in stillen Momenten spürbar war, es war fast greifbar. Ihre Beziehung ist alles andere als einfach, sie ist voller Missverständnisse, Konflikte und verletzender Momente, aber genau das macht sie so realistisch und aufregend. Es passiert ständig etwas Neues zwischen den beiden, sodass ich das Gefühl hatte, emotional nie zur Ruhe zu kommen, im besten Sinne. Man fiebert mit, hofft, leidet, freut sich, es ist ein ständiges Auf und Ab, das mich als Leserin komplett mitgerissen hat.

Aber auch das, was sich außerhalb der Liebesgeschichte abspielt, ist nicht zu unterschätzen. Das Drama rund um James’ Familie, insbesondere seine Schwester Lydia, die im Buch ganz anders dargestellt ist als in der Serie, hat der Geschichte eine zusätzliche Tiefe verliehen. Seine Eltern, die mit aller Macht gegen seine Beziehung zu Ruby arbeiten, schaffen eine Atmosphäre, in der man ständig mit einem unguten Gefühl liest. Und als dann das große Unglück passiert, war ich ehrlich erschüttert. Ich habe die Seiten verschlungen, wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht, und hatte dabei ständig ein flaues Gefühl im Magen.

Was mich ebenfalls sehr bewegt hat, war Rubys Familie. Es tut einfach gut, eine so bodenständige, liebevolle Familienstruktur zu lesen, ein Vater im Rollstuhl, eine Schwester, die nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht, aber dafür umso echter wirkt. Diese Szenen waren wie kleine Ruhepole im Sturm der Ereignisse. Sie zeigen, wie viel Rückhalt und Liebe in einer Familie stecken kann, auch wenn das Leben nicht immer leicht ist...

Das Akademie-Setting hat mir gefallen, auch wenn es für mich nicht die düstere „Dark-Academia“-Stimmung hatte, die der Titel vielleicht erwarten lässt. Vielmehr war es ein Hintergrund, der die Geschichte getragen, aber nie dominiert hat.

Die Charaktere waren insgesamt solide geschrieben. Besonders Ruby konnte ich schnell ins Herz schließen, sie ist stark, verletzlich, klug und nachvollziehbar in ihrem Handeln. James hingegen war schwieriger. Ich verstehe, dass er mit vielen inneren Konflikten kämpft, aber sein Verhalten, insbesondere gegen Ende des Buches, war in manchen Momenten schlichtweg grausam. Ich musste mehrfach schlucken, und obwohl ich weiß, dass er ebenfalls leidet, fiel es mir schwer, ihm sein Handeln zu verzeihen. An dieser Stelle war ich ehrlich zerrissen: Einerseits wünsche ich mir, dass Ruby und James wieder zueinanderfinden, andererseits weiß ich nicht, ob ich es an ihrer Stelle könnte.

Eine kleine Besonderheit war für mich, dass ich durch die Serie bereits ein festes Bild der Figuren im Kopf hatte. Trotzdem ist es der Autorin gelungen, mir neue Facetten dieser Charaktere zu zeigen, sie greifbarer und tiefgründiger wirken zu lassen, als es die Serie je konnte.

Fazit:
Dieses Buch war für mich eine emotionale Achterbahnfahrt. Es hat mir nicht nur spannende Lesestunden geschenkt, sondern auch viele Gedanken und Gefühle hinterlassen, die mich noch lange nach dem letzten Kapitel beschäftigt haben. Ich freue mich sehr auf den nächsten Band und darauf, zu sehen, ob und wie Ruby und James ihren Weg zueinander finden. Auch wenn mein Herz noch nicht weiß, ob es ihm wirklich verzeihen kann.

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Veröffentlicht am 14.05.2025

Zusammen stark

Stronger Than Ever (Erstauflage exklusiv mit Farbschnitt und Character Card)
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Stronger Than Ever“ von Larissa Schira ist ein eindrucksvoller Roman, der Themen wie Selbstfindung, Liebe und das Überwinden persönlicher Hürden auf feinfühlige Weise behandelt. Die Geschichte dreht sich ...

Stronger Than Ever“ von Larissa Schira ist ein eindrucksvoller Roman, der Themen wie Selbstfindung, Liebe und das Überwinden persönlicher Hürden auf feinfühlige Weise behandelt. Die Geschichte dreht sich um die Protagonistin Josie und ihren Weg, sich von einer schwierigen Vergangenheit zu befreien und ihre eigene Stärke zu finden. Gleichzeitig wird ihre komplexe Beziehung zu Ryan thematisiert, der selbst mit inneren Dämonen zu kämpfen hat. Der Roman bietet eine tiefgründige Erzählung, die emotionale Tiefe und Charakterentwicklung gekonnt in den Mittelpunkt stellt.

Josie, die Hauptfigur, ist eine junge schüchterne Frau, die sich nach Jahren der inneren Zerrissenheit und schwierigen Erfahrungen endlich auf den Weg macht, sich selbst zu finden und ihre eigenen Träume zu verfolgen. Als sie Ryan kennenlernt, stehen sie beide vor der Herausforderung, ihre Beziehung zu festigen, während sie gleichzeitig versuchen, ihre persönlichen Wunden zu heilen.

Die Handlung nimmt den Leser mit auf eine Reise der inneren Heilung, während Josie Schritt für Schritt lernt, sich selbst zu lieben und für ihre eigenen Bedürfnisse einzustehen. In den letzten Kapiteln spitzt sich die Situation zwischen Josie und Ryan zu: Beide stehen vor der Entscheidung, ob sie sich ihren emotionalen Herausforderungen stellen und zusammenwachsen können. Beide müssen an sich arbeiten, um an ihr Ziel zukommen.

Larissa Schira gelingt es, ihre Charaktere authentisch und vielschichtig darzustellen. Josie ist eine mutige, aber verletzliche Figur, die durch ihre Vergangenheit stark geprägt wurde. Ihre inneren Konflikte und Unsicherheiten werden mit großer Sensibilität beschrieben, sodass der Leser sich leicht in sie hineinversetzen kann. Im Laufe der Geschichte wächst Josie enorm! Sie entwickelt sich von einer unsicheren Frau, die oft von den Erwartungen anderer geleitet wird, zu einer selbstbewussten Person, die ihre eigene Stimme findet.

Ryan, ihr Liebesinteresse, ist ebenfalls ein tiefgründiger Charakter. Er hat eine selbstbewusste und offene Art und ist anfangs emotional verschlossen. Im Verlauf des Romans wird jedoch deutlich, dass auch er bereit ist, sich seinen Problemen zu stellen und für seine Gefühle zu kämpfen. Beide Charaktere durchlaufen eine starke persönliche Entwicklung, die realistisch und nachvollziehbar ist.

Die Nebencharaktere, wie Josies Freunde und ihr Vater unterstützen die Handlung und bieten wertvolle Einblicke in die Dynamik von Josies Leben. Sie helfen dabei, die zentralen Themen des Romans – Freundschaft, Liebe und Selbstakzeptanz, zu vertiefen.

„Stronger Than Ever“ beschäftigt sich intensiv mit den Themen Heilung, persönliches Wachstum und Selbstliebe. Josies Reise ist geprägt von der Frage, wie man sich von der Last der Vergangenheit befreien kann, um in der Gegenwart wirklich zu leben. Die Autorin zeigt, dass der Weg zur Selbstfindung oft schmerzhaft, aber auch lohnenswert ist. Ein wiederkehrendes Motiv ist die Bedeutung von Vergebung, sowohl sich selbst als auch anderen gegenüber. Josie muss lernen, nicht nur ihre Fehler zu akzeptieren, sondern auch Ryan zu verzeihen, damit sie beide eine Zukunft haben können.

Die romantische Komponente des Buches ist ebenfalls stark präsent, wobei die Beziehung zwischen Josie und Ryan als Spiegel für ihre jeweiligen inneren Kämpfe dient. Ihre Liebesgeschichte ist weniger von glatten, perfekten Momenten geprägt, sondern von realen Herausforderungen und emotionaler Arbeit. Dies verleiht dem Buch eine erfrischende Authentizität, die viele Leser ansprechen dürfte, die sich für tiefere, reflektierte Liebesgeschichten interessieren.

Larissa Schiras Schreibstil ist flüssig und gefühlvoll, wodurch es leicht fällt, sich in die Emotionen der Charaktere hineinzuversetzen. Sie schafft es, komplexe Gefühle auf eine zugängliche Weise zu vermitteln, ohne dass es zu schwer oder melodramatisch wirkt. Ihre Dialoge sind realistisch und gut platziert, während die inneren Monologe von Josie tiefgehende Einblicke in ihre Gedankenwelt bieten.

Die Autorin versteht es, Spannung aufzubauen, besonders in den letzten Kapiteln, in denen sich Josie und Ryan entscheiden müssen, wie es mit ihrer Beziehung weitergeht. Durch ihre präzise und emotionale Sprache wird der Leser in die Geschichte hineingezogen und fiebert bis zum Ende mit.

Fazit:

„Stronger Than Ever“ ist mehr als nur eine Liebesgeschichte, es ist eine Geschichte über Selbstermächtigung, Heilung und das Finden der eigenen Stärke. Larissa Schira hat einen Roman geschaffen, der sowohl emotional tiefgründig als auch inspirierend ist. Die Protagonistin Josie ist eine Figur, die vielen Lesern aus der Seele sprechen wird, insbesondere jenen, die sich mit Themen wie Selbstfindung und persönlicher Entwicklung beschäftigen.

Die Liebesgeschichte zwischen Josie und Ryan ist realistisch und berührend, mit all ihren Höhen und Tiefen, und zeigt, dass wahre Liebe Arbeit erfordert, aber auch lohnend sein kann. Für Leser, die auf der Suche nach einer emotional mitreißenden, aber auch ermutigenden Geschichte sind, ist „Stronger Than Ever“ eine ausgezeichnete Wahl.

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Veröffentlicht am 14.05.2025

Was sich neckt, das liebt sich...

New Beginnings
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Ein Neuanfang, der Herz und Seele berührt!

Manchmal kommt ein Buch genau im richtigen Moment. New Beginnings war für mich so ein Buch. Es war wie eine warme Umarmung, ein tiefes Durchatmen, ein Lächeln ...

Ein Neuanfang, der Herz und Seele berührt!

Manchmal kommt ein Buch genau im richtigen Moment. New Beginnings war für mich so ein Buch. Es war wie eine warme Umarmung, ein tiefes Durchatmen, ein Lächeln mitten im Trubel des Alltags. Lilly Lucas hat mit dieser Geschichte nicht nur einen romantischen Roman geschrieben, sondern ein echtes Wohlfühlbuch, voller Herz, Tiefe und Echtheit.

Lena ist eine Protagonistin, die mir unglaublich schnell ans Herz gewachsen ist. Ihre Entscheidung, aus Deutschland in die USA zu gehen und sich in Green Valley als Au-pair zu arbeiten, ist mutig und so nachvollziehbar. Sie flieht nicht einfach vor etwas, sondern sucht aktiv einen Neuanfang, etwas, das uns wohl allen mal im Leben vertraut ist. Und genau dieser Wunsch nach Neuausrichtung, nach sich selbst finden, das hat mich sofort berührt.

Ryan, der männliche Protagonist, ist zunächst kühl, zurückhaltend, fast ein bisschen abweisend. Aber genau das macht ihn so faszinierend. Denn hinter dieser Fassade verbirgt sich ein Mann mit vielen Gefühlen, einer gewissen Verletzlichkeit und einer Geschichte, die einen still werden lässt. Die Art, wie er und Lena sich annähern, langsam, vorsichtig, ehrlich, war so intensiv, dass ich oft selbst Herzklopfen hatte. Ihre Gespräche, ihr Humor, ihre Zweifel und kleinen Berührungen waren so echt, dass ich das Gefühl hatte, ihnen beim Verlieben zuzusehen und nicht nur eine Geschichte zu lesen.

Aber New Beginnings ist nicht nur eine Liebesgeschichte. Es ist eine Geschichte über Familie, über Heimat, über das Loslassen und das Ankommen. Es geht um Trauer, Verantwortung und den Mut, neue Wege zu gehen, auch wenn man nicht weiß, wohin sie führen. Die emotionale Tiefe der Charaktere und die leisen, bedeutungsvollen Momente zwischen den Zeilen haben mich mehr als einmal zu Tränen gerührt.

Besonders schön war auch die Atmosphäre von Green Valley. Dieses kleine Städtchen mit seinen liebevollen Nebenfiguren und der Landschaft. Und das alles hat sich angefühlt wie nach Hause kommen. Lilly Lucas hat hier ein Setting geschaffen, das man am liebsten selbst besuchen würde. Und am Ende wollte ich eigentlich gar nicht mehr gehen.

Fazit:
New Beginnings ist für mich nicht einfach nur ein Liebesroman, es ist ein Buch über das Leben, über zweite Chancen und darüber, wie schön es sein kann, wenn man sich selbst erlaubt, neu anzufangen. Ich habe es mit dem Herzen gelesen und werde es mit einem Lächeln im Herzen in Erinnerung behalten. Ein echtes Herzensbuch: ehrlich, gefühlvoll, wunderschön.

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Veröffentlicht am 14.05.2025

Wo sich die Herzen treffen

A Place to Love
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Ein Ort, der das Herz berührt und die Seele heilt.

Es gibt Bücher, die einen von der ersten Seite an in ihren Bann ziehen, und A Place to Love von Lily Lucas ist genau so eines. Es ist ein Buch, das tief ...

Ein Ort, der das Herz berührt und die Seele heilt.

Es gibt Bücher, die einen von der ersten Seite an in ihren Bann ziehen, und A Place to Love von Lily Lucas ist genau so eines. Es ist ein Buch, das tief unter die Haut geht und das Herz auf eine ganz besondere Weise berührt. Die Geschichte von Juniper und Henry ist eine Reise voller Liebe, Heilung und dem Mut, nach einem Verlust wieder aufzustehen und zu leben.

Juniper ist eine junge Frau, die nach einer schmerzhaften Trennung in ihr Heimatdorf zurückkehrt, um einen Neuanfang zu wagen und ihre eigene Stärke wiederzuentdecken. Sie ist auf der Suche nach einem Ort, an dem sie sich selbst wiederfinden kann, und dieser Ort scheint eine charmante Obstfarm zu sein. Doch dann trifft sie wieder auf Henry, das Schicksal wollte das sie sich wieder sehen. Und somit bricht ein Gefühlschaos bei June aus.

Die Entwicklung der Beziehung zwischen Juniper und Henry ist so wieder zart, langsam und gleichzeitig kraftvoll. Es ist keine schnelle Romanze, sondern eine, die sich auf Vertrauen und gegenseitigem Verständnis aufbaut. Beide haben ihre Wunden, aber gemeinsam schaffen sie es, sich zu öffnen und füreinander da zu sein. Ihre Chemie ist einfach umwerfend, es ist eine Liebe, die wächst, die sich Zeit nimmt und die von den tiefen Emotionen der beiden getragen wird.

Besonders schön fand ich, wie authentisch und menschlich beide Charaktere dargestellt werden. Juniper ist nicht die perfekte Heldin, sie hat ihre Zweifel, Ängste und inneren Kämpfe. Aber gerade diese Unvollkommenheit macht sie so sympathisch und nachvollziehbar. Henry ist ebenfalls ein Mann, der mit seiner Vergangenheit kämpft und auf eine sanfte, aber tiefgründige Weise für Juniper da ist. Zusammen sind sie einfach ein großartiges Paar, dessen Entwicklung ich voller Freude und Mitgefühl verfolgt habe.

Lily Lucas hat es geschafft, eine Atmosphäre zu schaffen, die so warm und einladend ist, dass ich fast das Gefühl hatte, selbst in diesem kleinen, idyllischenOrt zu sein. Die Menschen, die Juniper und Henry umgeben, die Natur, der Alltag auf der Obstfarm alles wird so liebevoll und detailreich beschrieben, dass ich mich sofort in diese Welt hineinversetzen konnte. Es ist ein Ort, der wirklich heilend wirkt und der den beiden ermöglicht, sich selbst und einander zu finden.

Fazit:
„A Place to Love“ ist für mich ein absolutes Herzensbuch. Die Geschichte von Juniper und Henry ist emotional, tiefgründig und wunderschön erzählt. Es geht nicht nur um Liebe im romantischen Sinne, sondern auch um das Finden von Frieden mit sich selbst, um die Heilung der eigenen Wunden und um den Mut, sich wieder ganz auf das Leben und die Liebe einzulassen. Ich habe dieses Buch über alles geliebt und es wird mich noch lange begleiten. Wenn du ein Buch suchst, das dich mit Wärme erfüllt und dir gleichzeitig die Schönheit von Heilung und Hoffnung näherbringt, dann ist A Place to Love genau das Richtige für dich.

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