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Veröffentlicht am 03.11.2025

Band 3 der Bergpraxis Reihe

Liebesglück in der Bergpraxis
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Dieses Mal dreht sich alles um Mila, die als Versorgungsassistentin in der Bergpraxis arbeitet. Na ja, eigentlich geht es um Mila und ihren Jugendfreund Jonas, diesen gut aussehenden, pferdeschwanztragenden ...

Dieses Mal dreht sich alles um Mila, die als Versorgungsassistentin in der Bergpraxis arbeitet. Na ja, eigentlich geht es um Mila und ihren Jugendfreund Jonas, diesen gut aussehenden, pferdeschwanztragenden Bauernburschen.

Jonas hat es mit seiner Familie nicht leicht. Sowohl sein Vater als auch sein Bruder bestimmen das Wohl der Familie, zumindest glauben sie das. Und wer sich ihnen in den Weg stellt, der wird auch einfach mal eine Böschung runtergeschubst. So ist es zumindest Jonas ergangen, der seine Wiesen einer Bio-Kräuter-Beauty-Kette zur Verfügung stellt, anstand darauf ein Chemiewerk zu bauen, wie es sein Vater so gerne hätte. 
Und während Jonas noch im Familienclinch liegt, entfacht eine Leidenschaft äh, Liebe zu Mila, die fast schon beispiellos ist. Natürlich startet nun ein Tauziehen der Gefühle und wie sollte es anders sein, ist der Weg des Bekenntnisses auch kein einfacher. 


Dieses Buch stellt den Reihenabschluss der 3-teiligen Bergpraxis-Reihe dar, der auch ohne Vorkenntnisse sehr gut gelesen werden kann. Die Handlungen wirken authentisch, wenn auch manche Szenen oder Darstellungen etwas klischeehaft wirken. Aber hey, es ist ein Liebesroman! 


Ob nun diese Querverweise zu TV-/ Buchserien von Nöten war, wage ich zu bezweifeln, da auch einfach eine Umschreibung genügt hätte. Was mich aber vielmehr stutzig gemacht hatte, war die Tatsache, dass die Bergpraxis fast ausschließlich nur im ersten Band eine Rolle spielte, was ich bereits beim zweiten Band sehr schade fand. Dieses Mal koppelt sich die Geschichte aber noch weiter ab. Lediglich ein paar Sätze zu Beginn und am Ende lassen auf das Warum und Weshalb der Praxisübernahme schließen. Anhand der Protagonisten wollte die Autorin zwar die Geschichte weitererzählen und den berühmten roten Faden weiterlaufen lassen, aber leider wurde dadurch die Ausgangssituation sehr vernachlässigt. 


Ich möchte diesen Roman nicht kleinreden, da er mir wirklich gut gefallen hat, dennoch hätte ich mir für Band 2 und 3 mehr Bezug zum Reihentitel gewünscht. 
Voller Vorfreude warte ich nun auf die nächste Romanreihe der Autorin.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Sterben wo andere Urlaub machen

Mordseekrabben
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Inmitten der ruhigen Idylle von Fredenbüll, wo die Kühe mehr Rechte haben als manche Autofahrer, kämpft unser aufrechter Polizist Thies Detlefsen gegen die Plage der Schnellfahrer und Falschparker. Besonders ...

Inmitten der ruhigen Idylle von Fredenbüll, wo die Kühe mehr Rechte haben als manche Autofahrer, kämpft unser aufrechter Polizist Thies Detlefsen gegen die Plage der Schnellfahrer und Falschparker. Besonders ein silberner Alfa mit einem Kennzeichen aus Palermo lässt ihn nicht los – vielleicht ein kolumbianisches Drogenkartell oder einfach nur ein Urlauber mit dem Hang zur Dramatik?


Thies' Gemahlin Heike und die Zwillinge sind bereits nach Amrum abgetaucht. Doch als er endlich bei seiner Familie ankommt, erwartet ihn die schockierende Entdeckung: eine Leiche in der Ferienwohnung! Aber Moment mal – die Leiche ist blitzschnell wieder verschwunden. Wo ist das gute Stück hin? 


Mit einem Seufzer ruft Thies die KHK Nicole Stappenbeck zur Hilfe, sehr zum Missfallen von Heike, die sich gerade auf eine ruhige Woche ohne Verbrechen eingestellt hat. Die Zwillinge, unerschütterliche kleine Detektive, helfen tatkräftig mit ihrer Erbsenpistole – denn wer braucht schon echte Waffen?


„De Hidde Kist“ wird zum Schauplatz des Chaos, als die skurrilen Fredenbüller einmarschieren: Schimmelreiter, der Alt-Hippie Bounty und Antje, die neue Rezepte ausprobiert.


 Nicht zu vergessen: Krischan Koch schafft es sogar, uns mit den Absurditäten des Tourismus und Umweltschutzgedanken zum Nachdenken zu bringen. Schließlich soll Fredenbüll doch nicht zum Partyzentrum verkommen! Ein Hoch auf die schrägen Vögel und das Verbrechen – absurd, witzig und alles andere als todernst!

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Die perfekte Bescherung

Miss Merkel: Mord unterm Weihnachtsbaum
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Im neuesten Abenteuer des Miss Merkel-Universums, dem fünften Band, wird gemunkelt, dass der Weihnachtsmann nicht nur Geschenke bringt, sondern auch das ein oder andere Geheimnis verbirgt. 

Angela und ...

Im neuesten Abenteuer des Miss Merkel-Universums, dem fünften Band, wird gemunkelt, dass der Weihnachtsmann nicht nur Geschenke bringt, sondern auch das ein oder andere Geheimnis verbirgt. 

Angela und Achim, frisch aus einem skurrilen Weihnachtsurlaub mit Barack und Michelle Obama – bei dem sie mehr über Zwischenmenschliches gelernt haben, als ihnen lieb war – kehren in ihre beschauliche Heimat zurück. Doch kaum haben sie die Koffer ausgepackt, da erwartet sie eine schockierende Überraschung: Ein toter Weihnachtsmann hängt im Kamin!


Natürlich bleibt Angela, die neugierige Natur, nichts schuldig. Mit dem Aufgebot ihrer ganz eigenen „Ermittlerfähigkeiten“ und einer Portion Humor geht sie dem Rätsel auf den Grund. Wer hätte gedacht, dass der Weihnachtsmann mit einem geheimen Leben, einem Sack voller unerledigten Aufgaben die Geschenke verteilt? Während sie sich durch den kleinen Ort Klein-Freundenberg schnüffelt, stellt sie fest, dass selbst die kleinsten Orte ihre großen Geheimnisse haben.


Die Mischung aus Witz, Spannung und weihnachtlicher Vorfreude macht dieses Buch zum perfekten Begleiter für die kälteren Tage. Man könnte sagen, es ist wie ein Glühwein für die Seele: leicht, lecker und sorgt für ein Schmunzeln. 

Ein Muss für alle, die sich nach einem wenig traditionellen Weihnachtsabenteuer sehnen!

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Jetzt schlägt's 13

Apfelstrudel-Alibi
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In der neuesten Ausgabe der Eberhofer-Reihe, dem 13. Band, kriegt man als Leser nicht nur ein Schmunzeln, sondern gleich eine ganze Lachsalve! 

Susi hat es tatsächlich geschafft: Sie ist jetzt Bürgermeisterin ...

In der neuesten Ausgabe der Eberhofer-Reihe, dem 13. Band, kriegt man als Leser nicht nur ein Schmunzeln, sondern gleich eine ganze Lachsalve! 

Susi hat es tatsächlich geschafft: Sie ist jetzt Bürgermeisterin von Niederkaltenkirchen und bringt frischen Wind in die beschauliche Gemeinde. Doch während sich einige über die junge Bürgermeisterin freuen, macht sich bei Franz unmissverständlich ein Gefühl des Unbehagens breit – schließlich hat seine Frau jetzt weniger Zeit für ihn und die Familie. Armer Franz! Während er sich fragt, ob er irgendwann wieder ein normales Leben mit Susi genießen kann, bleibt Paul, ihr kluger Sohn, gut behütet und beobachtet das Chaos.


Doch kaum hat sich Franz halbwegs gefangen, kommt auch noch die Meldung eines Mordes aus den Dolomiten – und oh Wunder, die Patentochter vom Moratschek ist betroffen! Klar, dass unser Lieblingspolizist nun alles andere als entspannt bleibt. Mit Koffer und Paul an seiner Seite geht’s auf zur Berg-Aktion – und man kann sich lebhaft vorstellen, wie Franz im steinigen Gelände nach Hinweisen sucht und nebenbei versucht, seinen Junior vom Blödsinnmachen abzuhalten.


Die Autorin hat wirklich ein Talent dafür, ihre Charaktere altern zu lassen und damit eine nachvollziehbare Geschichte zu weben. Manchmal sind die Szenen knallhart überspitzt, aber das macht sie nur umso authentischer und urkomischer. 

Ich kann es kaum erwarten, die nächste Portion Leberkäs-Semmel direkt aus Niederkaltenkirchen zu konsumieren!

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Das Leben der Helene

Die stille Heldin
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Dieser Roman erzählt die bewegende Lebensgeschichte von Helene, einer jungen Frau, deren Dasein von Liebe und gleichzeitig von tiefen Demütigungen geprägt ist. 

Im Alter von 16 Jahren wird Helene zwangsverheiratet ...

Dieser Roman erzählt die bewegende Lebensgeschichte von Helene, einer jungen Frau, deren Dasein von Liebe und gleichzeitig von tiefen Demütigungen geprägt ist. 

Im Alter von 16 Jahren wird Helene zwangsverheiratet mit einem Großbauern, dessen brutale Gewalt und Erniedrigungen sie in eine dunkle Zukunft führen. Schläge und Vergewaltigungen sind an der Tagesordnung, doch trotz des Schmerzes bringt sie schnell zwei Kinder zur Welt.


Als ein Brief eintrifft, der den Tod ihres Mannes im Krieg verkündet, empfindet Helene eine Art Befreiung. Alleine gestellt, wagt sie es, einen neuen Lebensweg einzuschlagen und bringt insgesamt zwölf Kinder in diese Welt. Tragischerweise verliert sie fünf davon durch Unfälle, den Zweiten Weltkrieg und ein schreckliches Kriegsverbrechen.


Die Autorin nutzt die Erinnerungen und Notizen von Helenes Enkelin, um das Leben ihrer Großmutter in einer unruhigen Zeit voller Umbrüche detailliert zu schildern. Es wird deutlich, dass die Enkelin mit großer Liebe und Respekt auf das Leben ihrer Großmutter zurückblickt, die in einer Ära lebte, in der Lebensmittelknappheit und minimalistische Lebensbedingungen vorherrschten.


Mit einem beklemmenden Gefühl verfolgt man Helenes Schicksal, das an die Erzählungen der eigenen Familie erinnert und in seiner Tragik berührt. Diese Familiengeschichte lässt einen tief in die Vergangenheit eintauchen und vermittelt ein starkes Gefühl der Dankbarkeit für die geteilten Erinnerungen.

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