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Veröffentlicht am 08.03.2026

Ein runder Abschluss der The Darlington Reihe!

The Darlington - Logan & Rose
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Zwei Jahre ist es her, dass Logan und Rose eine magische Nacht miteinander verbracht haben, doch dann verschwand Rose aus Logans Leben. Besonders er konnte sie nie vergessen und er sucht noch immer nach ...

Zwei Jahre ist es her, dass Logan und Rose eine magische Nacht miteinander verbracht haben, doch dann verschwand Rose aus Logans Leben. Besonders er konnte sie nie vergessen und er sucht noch immer nach ihr.
Als er die Stelle als Küchenchef im Darlington Dining annimmt, ahnt er nicht, dass ihre Wege sich wieder kreuzen werden, doch wird Rose dieses Mal bleiben?

"Logan & Rose" von Laura Kneidl ist der dritte und abschließende Band der The Darlington Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der dreiundzwanzig Jahre alten Rose Kennedy und des fünfundzwanzig Jahre alten Logan Darlington erzählt wird.

Logan ist der mittlere der drei Darlington Brüder und Rose ist mit Grace und Kate befreundet, sodass wir die beiden schon aus den vorherigen Bänden kannten.
Rose ist Küchenhilfe im The Darlington, deren großer Traum es ist, an die Kingston Cookery School zu gehen und eine Ausbildung zur Köchin zu machen.
Sie arbeitet zwar im Darlington, doch möchte keinen Kontakt zu den Hotelerben haben, was schon zu einem Konflikt zwischen ihr und Grace geführt hat, doch erst nach und nach erfahren wir, welche Gründe Rose dafür hat.
Sie ist eine mutige und loyale junge Frau, die sich nicht unterkriegen lässt und für sich und andere einsteht.

Mit Logan hat sie vor zwei Jahren eine wirklich magische Nacht verbracht, die wir dank Rückblenden auch noch mal erleben durften. Die Gespräche gerieten nie ins Stocken und sie waren von Beginn an auf einer Wellenlänge, doch dann hat Rose erfahren, dass Logan ein Darlington ist und verschwand ohne ein Wort des Abschieds aus seiner Wohnung.
Weder Logan noch Rose haben diese Nacht vergessen, besonders Logan hat Rose nicht aus dem Kopf bekommen, doch er wusste nicht, wo er nach ihr suchen musste. Keine andere Frau konnte mit Rose mithalten und Logan hat die Hoffnung, dass er sie jemals wiedersehen würde, schon fast aufgegeben, als er sie am letzten Ort, an dem er sie jeden vermutet hätte, unverhofft wiedersieht: in der Küche des The Darlington.
Logan wollte nie ins Hotel zurückkehren, geschweige denn dort arbeiten.
Er hat schon vor sieben Jahren mit seinen Eltern gebrochen, sich von ihnen und ihrem Geld losgesagt und gemeinsam mit seinem Freund Maxton das The Meridian eröffnet. Ein Restaurant, das sehr gut läuft.
Doch als Henry ihn bittet als Küchenchef im Darlington Dining auszuhelfen, gibt Logan schließlich nach, denn er hat die Hoffnung, dass er Beweise finden kann, die im Prozess gegen seinen Vater Richard das entscheidende Zünglein an der Waage sein könnten.

Auch der dritte Band der The Darlington Reihe hat mir gut gefallen, auch wenn Logan und Rose in meinen Augen nicht ganz mit Ethan und Grace mithalten konnten.
Ich mochte Rose und besonders Logan echt gerne, auch wenn es etwas gedauert hat, bis ich mit Rose warm geworden bin. Am Anfang war sie noch sehr verschlossen und hat sich erst nach und nach geöffnet, was aber auch verständlich war. Ihre Geschichte ist keine einfache, wobei ich sagen muss, dass ich da emotional auch nicht komplett mitfiebern konnte, vielleicht auch weil Rose sie nie detailliert erzählt hat, was auch völlig okay war! Ich hatte so zwar Mitgefühl mit ihr, aber es hat mich auch nicht komplett mitgenommen.
Logan hat mir dagegen von Beginn an sehr gut gefallen, weil er einfach ein lieber Kerl ist, der weiß, was er will und dafür gekämpft hat. Er ist unabhängig von seinen Eltern und auch hier haben wir endlich erfahren, warum er im Alter von dreizehn Jahren alleine nach Frankreich aufs Internat geschickt wurde.

Ich mochte es, wie Laura Kneidl die Fäden im dritten Band zusammenlaufen lässt!
Das Hotel war wirklich ein tolles Setting, das Auf und Ab des The Darlington spannend, aber der Prozess gegen Richard Darlington stand hier im Fokus. Der zweite Band endete mit dem Cliffhanger, dass ein Freispruch möglich wäre, was einfach undenkbar ist, denn Richard hat sich über Jahre hinweg an Frauen vergriffen, doch ihr Wort steht gegen seins.
Der Prozess geht dem Ende entgegen und Logan kehrt ins Hotel zurück, um nach Beweisen für Richards Schuld zu suchen, doch da ist er nicht der einzige.
Ich mochte die Handlubng hier richtig gerne, einfach weil es sehr spannend war. Manchmal dachte ich, dass es doch nicht sein kann, dass Richard jahrelang mit seinen Taten ungeschoren davongekommen ist, aber das ist ja leider die Realität.
Ich mochte es auch, dass Logan und Rose eher unkompliziert waren und die beiden kein großes Drama gebraucht haben. Die beiden waren wirklich toll zusammen und ich mochte es auch wieder Zeit mit Henry, Kate, Ethan und Grace zu verbringen.
Auch mit dem Ende bin ich sehr zufrieden und so hat mir die Reihe insgesamt auch richtig gut gefallen und ich bin doch etwas traurig, dass diese nun schon zu Ende ist!

Fazit:
Zwar bleibt der zweite Band der The Darlington Reihe mein Lieblingsband, aber ich mochte auch "Logan & Rose" von Laura Kneidl richtig gerne und bin mit dem Abschluss der Reihe sehr zufrieden!
Logan und Rose haben eine gemeinsame Vergangenheit, was ich sehr mochte.
Die beiden brauchten ihre Zeit, um wieder zueinanderzufinden, aber waren wirklich toll zusammen und ich mochte es, dass sie kein großes Drama gebraucht haben!
Auch der Skandal um das The Darlington und der Prozess um Richard Darlington gehen spannend weiter und hier hat mir die Auflösung auch sehr gut gefallen!
Insgesamt habe ich den dritten Band und die gesamte Reihe echt gerne gelesen und so vergebe ich für den Abschluss gute vier Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Eine außergewöhnliche und mitreißende Liebesgeschichte!

In the Likely Event – Bis wir uns wiedersehen
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Zehn Jahre ist her, dass Izzy und Nate einen Flugzeugabsturz überlebt haben.
Danach verloren sie sich aus den Augen, doch ihre Wege sollten sich ein weiteres Mal kreuzen und dieses Mal wollten sie einander ...

Zehn Jahre ist her, dass Izzy und Nate einen Flugzeugabsturz überlebt haben.
Danach verloren sie sich aus den Augen, doch ihre Wege sollten sich ein weiteres Mal kreuzen und dieses Mal wollten sie einander nicht gehen lassen, zu groß ist die Anziehungskraft zwischen ihnen.
Nur scheinen ihre Lebensumstände nie zueinanderzupassen, sie studiert Jura an der Ostküste, er reist für seine Ausbildung beim Militär durch die ganzen Staaten und setzt sein Leben auch bei Einsätzen immer wieder aufs Spiel.
Vor drei Jahren haben sie sich zuletzt gesehen und es schien wie das Ende ihrer außergewöhnlichen Beziehung, doch nun stehen sie sich auf einem Flugplatz in Afghanistan gegenüber und Nate soll für Izzys Sicherheit sorgen, während das Land immer weiter auseinanderfällt und Izzy eigene Pläne für ihre Reise hat.
Werden die beiden allen Widerständen zum Trotz zueinanderfinden?

"In the Likely Event - Bis wir uns wiedersehen" von Rebecca Yarros ist ein Einzelband, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der achtundzwanzig Jahre alten Isabeau Astor und des neunundzwanzig Jahre alten Nathaniel Phelan erzählt wird.

Nate und Izzy lernen sich vor zehn Jahren im Flugzeug kennen. Aufgrund von Izzys Flugangst kommen die beiden schnell ins Gespräch, bis das Undenkbare passiert und ihr Flugzeug kurz nach dem Start wirklich abstürzt und die beiden wie durch ein Wunder überleben.
Schon vor dem Absturz merken sie, wie leicht sie miteinander sprechen können, wie gut sie sich verstehen, allerdings verlieren sie sich nach dem Absturz aus den Augen.
Doch wie es das Schicksal will, treffen die beiden erneut aufeinander.

Das Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt.
Die Gegenwart spielt im Jahre 2021 in Afghanistan, wo Izzy und Nate sich nach drei Jahren ohne Kontakt ohne Vorwarnung wiedersehen. Izzy ist in die Politik gegangen, obwohl sie dort nie hin wollte und Nate ist in einer Spezialeinheit beim Militär und für Izzys Schutz zuständig.
Nach jedem Kapitel im Jahr 2021 springen wir in die Vergangenheit. 2011 nach Saint Louis zum Flugzeugabsturz, dann zweieinhalb Jahre später nach Tybee Island, wo die beiden sich durch Zufall wieder begegnen. So begleiten wir die beiden über die Jahre bis ins Jahr 2018 nach New York.
Man erfährt schon früh, dass das, was in New York geschah, die beiden entzweit hat und man war natürlich sehr gespannt, was wirklich passiert ist.

Ich muss sagen, dass die Geschichte mich schon stark packen konnte, aber dadurch, dass man wirklich nach jedem Kapitel durch die Zeit springt, ich auch nicht komplett gefesselt war. Vielleicht weil man auch immer wieder rausgerissen wurde und die Kapitel zum Teil auch mit Cliffhangern endeten, sodass ich gerne mehrere Kapitel in einer Zeitebene am Stück gelesen hätte.
Auch der Kontrast zwischen dem Kriegsgebiet Afghanistan und der Zeit, die Nate und Izzy miteinander in den Staaten oder im Urlaub verbracht haben, war schon extrem.
Ich fand die Zeit in Afghanistan wirklich sehr intensiv, sehr belastend, weil man die beiden begleitet hat, als das Land auseinandergefallen ist, aber für meinen Geschmack hätte es auch gerne noch einen Tick gefährlicher sein können. Besonders, wenn man bedenkt, dass Izzy eigene Pläne verfolgt.

Die Beziehung von Nate und Izzy war einfach sehr speziell und ungewöhnlich.
Der Flugzeugabsturz hat die beiden unweigerlich miteinander verbunden und das erste Wiedersehen hat dafür gesorgt, dass die beiden den jeweils anderen nicht mehr gehen lassen wollten.
Doch sie waren nie wirklich zusammen, denn ihre Lebensumstände haben nie gepasst.
Allerdings klang diese Erklärung für mich, je mehr ich gelesen habe, immer stärker nach einer Ausrede.
Wenn die beiden wirklich mit dem jeweils anderen hätten zusammen sein wollen, dann hätten die beiden das auch irgendwie hinbekommen. So hatten sie über Jahre nichts Halbes und nichts Ganzes, haben immer nur auf die wenige Zeit hingefiebert, die sie miteinander verbringen konnten.
Besonders Nates Zeit beim Militär, in verschiedenen Trainingsprogrammen und bei Einsätzen hat die beiden ausgebremst und zum Schluss hat man auch verstanden, warum er so lange daran festgehalten hat. Ich hätte zum Ende hin mit einem größeren Knall gerechnet, aber auch so konnte mich Rebecca Yarros gut überraschen, weil ich mit diesem einen Twist nicht gerechnet hätte, auch wenn ich vorher schon das Gefühl hatte, dass irgendetwas nicht passt.
Ich muss auch sagen, dass ich zu den beiden nicht ganz so eine starke Bindung aufgebaut habe, was vielleicht daran lag, dass die Geschichte einfach über einen sehr langen Zeitraum erzählt wurde.
Mich konnte das Buch emotional nicht ganz so stark abholen, wie es besonders ein früheres Werk von Rebecca Yarros konnte, dennoch hat es mir sehr gut gefallen!

Fazit:
"In the Likely Event - Bis wir uns wiedersehen" von Rebecca Yarros ist ein toller Einzelband!
Die Geschichte von Izzy und Nate konnte mich mitreißen, jedoch nicht ganz so stark emotional fesseln, wie ich es mir erhofft hatte.
Die Geschichte der beiden wird über einen langen Zeitraum erzählt, wodurch ich das Gefühl hatte, die beiden nicht ganz so gut kennengelernt zu haben und ich mochte es auch nicht ganz so gerne, dass wir nach jedem Kapitel die Zeitebene gewechselt haben.
Dennoch hat es mir wieder richtig gut gefallen, weil auch das Setting und die Thematiken wieder richtig spannend waren. Ich vergebe vier Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Ein Stück weit oberflächlich, aber dennoch mitreißend!

A Million Stars Above
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Als Tochter der Zirkusdirektoren träumt Heaven schon lange davon, einmal der Hauptact des Himmelszirkusses zu sein, doch diese Rolle blieb ihr bislang immer verwehrt.
Doch dann verletzt sich die Hauptbesetzung ...

Als Tochter der Zirkusdirektoren träumt Heaven schon lange davon, einmal der Hauptact des Himmelszirkusses zu sein, doch diese Rolle blieb ihr bislang immer verwehrt.
Doch dann verletzt sich die Hauptbesetzung und Heaven darf einspringen und wird die Luftakrobatin der anstehenden Himmelstour.
Ihr zur Seite steht der Kraftakrobat Helix, mit dem sie in der Öffentlichkeit ein Paar spielen soll und den sie verabscheut, auch wenn er Gefühle in ihr weckt, die sie zuvor nie gefühlt hat.

"A Million Stars Above" von Ayla Dade ist der Auftakt der Sky-Circus-Dilogie, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zwanzig Jahre alten Heaven Fairchild und des dreiundzwanzig Jahre alten Helix Winchester erzählt wird.

Heaven und Hell könnten kaum unterschiedlicher sein.
Heaven ist im Sky Circus aufgewachsen, wurde seit ihrer Kindheit von ihrer Mutter gedrillt, doch hat trotzdem noch nie den Hauptact als Luftakrobatin bekommen.
Sie ist ein ruhiger und vorsichtiger Mensch, dem der Mut für so manche Übung am Trapez fehlt, doch mithilfe von Helix gelingt es ihr über ihre Grenzen hinauszugehen. Sie ist ein liebes Mädchen, das nicht über die Stränge schlägt, aber auch das ändert sich in Hells Gegenwart.
Helix und seine Zwillingsschwester Ella wurden von ihren Eltern ebenfalls gedrillt, denn sie sollten in Hollywood erfolgreich werden, was ihnen nicht gelungen ist.
Helix war Stuntdouble, bevor er als Gastartist zum Himmelszirkus kam und diesen gehörig aufgewirbelt hat. Er ist ein typischer Bad Boy, der sich nichts sagen lässt, doch nach der anfänglichen beiderseitigen Abneigung trägt er Heaven auf Händen.

Die Bücher von Ayla Dade finde ich zum Teil sehr oberflächlich, voller Klischees und einfach geschrieben, mir oft auch ein wenig zu derbe, aber die Geschichte ließ sich trotzdem richtig gut lesen und konnte mich auch mitreißen!
Man erfährt schnell, dass Heaven ein dunkles Geheimnis hat und auch hinter Helix' Aufenthalt im Zirkus steckt mehr, als es auf den ersten Blick den Anschein hat.
Die beiden sind wie Feuer und Wasser, provozieren sich und mögen sich auch nicht besonders, aber sie müssen zusammenarbeiten und geben der Anziehung zwischen ihnen auch immer mehr nach.
Ich mochte es, dass Helix Heaven aus ihrer Komfortzone gelockt und sie über ihre Grenzen geschickt hat, gleichzeitig hat Heaven eine sanfte Seite in Helix angesprochen, von der man nicht wusste, dass es sie gibt.
Ich mochte das Zirkussetting echt gerne, auch wenn ich gerne noch mehr von Helix und Heaven beim Training oder während der Shows gesehen hätte, auch weil die beiden sich bei ihrer Vorstellung absolut aufeinander verlassen müssen und ich den Prozess gerne stärker begleitet hätte.
Es gab zahlreiche Nebencharaktere, die ich nicht alle auseinanderhalten konnte und manche waren mir sympathischer als andere.
Ich mochte es, dass wir schnell mehr über Helix wahre Absichten erfahren haben und fand es spannend, was er herausgefunden hat. Ich mochte es allerdings nicht, wie er und seine Eltern miteinander umgegangen sind, bin aber sehr gespannt, wie dieser Konflikt im zweiten Band fortgeführt wird.
Auch die Beziehung von Heaven und Helix hat gut gefallen. Am Anfang dachte ich, dass Hell nur mit ihr spielen würde, aber ihre Entwicklung hat mich positiv überrascht.
Insgesamt habe ich das Buch sehr gerne gelesen und bin auch echt gespannt, wie die Geschichte im zweiten Band weitergehen wird, auch weil der Auftakt mit einem fiesen Cliffhanger geendet hat!

Fazit:
"A Million Stars Above" von Ayla Dade ist ein gelungener Auftakt der Sky-Circus-Reihe!
Die Geschichte von Heaven und Helix ließ sich richtig gut lesen und die beiden haben mir auch echt gut gefallen!
Ich mochte das Zirkussetting und hätte allerdings gerne noch mehr Zeit mit den beiden in der Manege verbracht, aber auch so konnte die Handlung mich fesseln und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band!
Ich vergebe vier Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 24.02.2026

Der Funke wollte leider nicht überspringen!

Mont Lacroix (Band 1) - Longing for Lelibeth
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Es war immer Lelibeths Wunsch, einmal das Hotel ihrer Familie zu übernehmen.
Als stellvertretende Hoteldirektorin geht sie mit einem immensen Tatendrang an ihre Aufgaben heran und hat nun von ihrem Vater ...

Es war immer Lelibeths Wunsch, einmal das Hotel ihrer Familie zu übernehmen.
Als stellvertretende Hoteldirektorin geht sie mit einem immensen Tatendrang an ihre Aufgaben heran und hat nun von ihrem Vater das Okay für ein neues Projekt bekommen: Im Mont Lacroix wird sie nun die erste exklusive Hochzeit ausrichten und mit dem Floristen Noah Benz kommt jemand ins Hotel, der Leli unter die Haut geht.
Doch kann sie ihm wirklich bedingungslos vertrauen?
Und wie steht es wirklich um das Mont Lacroix?

"Longing for Lelibeth" von Alexandra Flint ist der erste Band der Mont Lacroix Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der dreiundzwanzig Jahre alten Lelibeth Lacroix und des vierundzwanzig Jahre alten Jonathan Goldbach erzählt wird, der unter dem Namen Noah Benz als Florist im Mont Lacroix anfängt.

Lelibeth ist unglaublich strukturiert und arbeitet sehr effizient für ihren Wunsch, das Luxushotel Mont Lacroix einmal von ihrem Vater zu übernehmen. Nichts kann sie so leicht aus der Ruhe bringen, bis Noah zum ersten Mal vor ihr steht.
Noah, der als jüngster Sohn von Rudolph Goldbach aufwuchs und noch nicht weiß, was er mit seinem Leben anfangen möchte.
Noah, der nun von seinem Vater ins Hotel seines Konkurrenten Frederick Lacroix geschickt wird, um die Schwachstellen des Luxushotels herauszufinden.
Noah mochte ich echt gerne, weil er eigentlich das Herz am rechten Fleck hat und weiß, was richtig und was falsch ist. Ich mochte es, dass er seinen Weg findet und beginnt für sich einzustehen.
Lelibeth vertraut nicht leichtfertig, doch etwas an Noah sorgt dafür, dass sie viele ihrer Prinzipien über Board wirft. In seiner Gegenwart kann sich die sonst so beherrschte Hotelerbin kaum konzentrieren und auch wenn sie versucht, ihn auf Abstand zu halten, so geht er ihr immer stärker unter die Haut.

Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch wirklich lieben möchtet, dann aber leider schon schnell merkt, dass es euch nicht so begeistern kann, wie erhofft?
So ging es mir leider mit "Longing for Lelibeth". Ich bin nur schwer in die Geschichte hineingekommen und wirklich mitreißen konnten mich Leli und Noah bis zum Schluss nicht.
Dabei hat das Mont Lacroix alles, was es braucht, um zu einem Wohlfühlort zu werden!
Das alte Schloss hat Charakter, viele interessante Mitarbeiter und tolle Orte wie die Orangerie.
Aber der Funke wollte nicht wirklich überspringen und ich habe auch die Anziehung zwischen Leli und Noah nicht wirklich gefühlt. Vielleicht, weil er sie so aus dem Konzept gebracht hat, dass sie in seiner Gegenwart fast wie ein anderer Mensch war. Oder ich auch nicht das Gefühl hatte, dass die beiden sich wirklich kennengelernt haben,
Es gab aber auch ein paar Dinge, die ich persönlich nicht ganz logisch fand. Noah ist Florist für die Hochzeit, die zu Beginn noch Wochen in der Zukunft liegt, dennoch bekommt er ohne weitere Nachfragen ein Zimmer und einen Arbeitsraum im Hotel und ich fand es auch komisch, dass er als Mitarbeiter eines Luxushotels keine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben musste. Ich bin da keine Expertin und vielleicht auch zu pingelig, aber es hat sich für mich nicht ganz stimmig angefühlt.
Ich hoffe auf jeden Fall, dass der zweite Band mir besser gefallen wird, denn ich freue mich schon sehr auf Adelaides Geschichte!

Fazit:
"Longing for Lelibeth" von Alexandra Flint ist ein guter Auftakt der Mont Lacroix Reihe, der aber ein wenig hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben ist.
Ich wollte das Buch wirklich lieben und das Mont Lacroix war auch ein Wohlfühlort, aber die Geschichte von Noah und Leli konnte mich kaum fesseln und die Liebesgeschichte hat mich leider nicht emotional berührt. Der Funke wollte einfach nicht überspringen, auch weil ich persönlich ein paar Kleinigkeiten unstimmig fand.
Ich vergebe gute drei Kleeblätter und hoffe einfach, dass mir der zweite Band besser gefallen wird.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Noch stärker als der erste Band, hat mir sehr gut gefallen!

Purple Clouds - Meet Cute
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Eigentlich sollte Louis Thorne dem Purple Clouds Magazine ein Interview geben, um nach einem Shitstorm positive News zu generieren, doch als er sich aufs Dach flüchtet, um dem Interview zu entgehen, kommt ...

Eigentlich sollte Louis Thorne dem Purple Clouds Magazine ein Interview geben, um nach einem Shitstorm positive News zu generieren, doch als er sich aufs Dach flüchtet, um dem Interview zu entgehen, kommt alles anders.
Er trifft auf Riley Wang, die ihm anbietet, ihm bei seiner Flucht zu helfen und bringt ihm kurz entschlossen in ihre WG.
Niemand außer den beiden weiß, wo Louis steckt und gemeinsam erkunden sie das nächtliche New York, doch Louis kann sich nicht ewig verstecken und sein Filmstarleben ruft.
Kann die zarte Beziehung der beiden die Rückkehr ins normale Leben überstehen?

"Meet Cute" von Mounia Jayawanth ist der zweite Band der Purple Clouds Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der vierundzwanzig Jahre alten Riley Wang und des gleichaltrigen Louis Thorne erzählt wird.

Riley arbeitet erst seit kurzem als Assistenz beim Purple Clouds Magazine und lebt gemeinsam mit Emory, Camilla, Xander und Rahim in einem Haus im New Yorker Stadtteil Astoria.
Sie entstammt einer wohlhabenden Familie, doch hat kein gutes Verhältnis zu ihren Eltern.
Nachdem die letzten Jahre bei ihr sehr chaotisch waren, kommt sie aktuell etwas zu Ruhe, trinkt keinen Alkohol mehr und hat mit ihrem Job beim Purple Clouds Magazine endlich einen Job, den sie ernst nimmt und der ihr Spaß macht.
Mit Louis kommt eine schillernde Persönlichkeit in ihr Leben. Er ist zwar ein ruhiger Typ, der es den Leuten immer recht machen möchte, aber er ist auch ein erfolgreicher Schauspieler, dem seine Fans oft folgen und die ihn natürlich auch in der Öffentlichkeit erkennen und ansprechen. Er musste schon einiges durchmachen, was dafür gesorgt hat, dass er nicht leichtfertig vertraut.

Nach einem Shitstorm soll Louis dem Magazin ein Interview geben und anschließend an einer Realityshow teilnehmen, zumindest wenn es nach seinem Manager Pete geht. Doch Louis will das nicht, möchte einfach nur von der Bildfläche verschwinden und Riley ist da, um ihm zu helfen. Sie verlangt nichts von ihm, nimmt ihn mit zu sich in die WG und sagt nicht mal ihren Mitbewohnern Bescheid, um Louis zu schützen.
Und abseits von Hollywood kommt er das erste Mal seit Jahren richtig zur Ruhe. Er und Riley erkunden das nächtliche New York, kommen sich dabei immer näher, auch weil ihre Gespräche tief gehen.
Doch Louis kann sich nicht ewig verstecken und schnell gerät er zurück in die Mühlen der Filmindustrie. Mit an seiner Seite ist Riley, doch kann ihre zarte Beziehung bestehen?

Schon der erste Band der Purple Clouds Reihe hat mir sehr gut gefallen und ich habe mich schon sehr auf Rileys Geschichte gefreut, die wir auch schon aus der Van Day Reihe kennen. Ich fand es sehr spannend, dass man Rileys Geschichte nun schon über drei Bände verfolgen konnte, bevor sie ihre Geschichte nun selbst erzählen durfte.
Ich mochte sie auch echt gerne, denn Riley ist im Laufe der Bände echt gewachsen und hat eine tolle Entwicklung durchgemacht! Sie ist hilfsbereit, steht aber auch für sich selbst ein, auch wenn es ihr schwergefallen ist.
Ich mochte auch Louis sehr gerne, fand die beiden wirklich toll zusammen! Besonders ihre gemeinsame Zeit in New York hat mir richtig gut gefallen. Umso krasser war dann aber der Unterschied zu ihrer Zeit in Los Angeles. In New York war es ruhig und fast schon besinnlich, in Los Angeles dann laut und toxisch, ein Fiebertraum!
Ich fand es sehr spannend zu sehen, wie zwei Welten aufeinandergeprallt sind, wie Riley und Louis es miteinander versucht haben, ihrer Beziehung eine Chance gegeben haben. Die Themen wurden ernster, denn Alkohol- und Drogenmissbrauch sind in der Welt der Schauspieler keine Seltenheit und manches konnte mich dann doch echt überraschen!
Mir hat der Verlauf sehr gut gefallen, die Geschichte von Riley und Louis konnte mich echt fesseln und ich habe bis zum Schluss mit ihnen mitfiebern können! Die beiden waren nicht immer gut füreinander, aber auch hier mochte ich ihre Entwicklung total gerne und so hat mir der zweite Band dann sogar besser gefallen als der Auftakt!

Ich bin schon sehr gespannt auf Xanders Geschichte im dritten Band! Er ist ein Mitbewohner von Riley und arbeitet ebenfalls beim Purple Clouds Magazine. Da er ein eher ruhiger und schweigsamer Typ ist, kennt man ihn noch nicht so gut, was mich aber nur noch neugieriger macht!
Generell mochte ich die WG auch im zweiten Band wieder richtig gerne, denn ich habe mich dort sehr wohlgefühlt und fand es toll, dass wir die Bewohner noch besser kennenlernen durften!

Fazit:
"Meet Cute" von Mounia Jayawanth ist ein toller zweiter Band der Purple Clouds Reihe, den ich noch stärker fand als den Auftakt!
Ich mochte Riley und Louis einfach richtig gerne! Besonders ihre Zeit in der WG und im nächtlichen New York habe ich sehr genossen, fand es aber auch mega spannend, dass es mit den beiden auch noch nach Los Angeles ging. Eine Zeit, die ihre Beziehung sehr herausgefordert hat.
Ich mochte die Entwicklung der beiden echt gerne und konnte komplett mit ihnen mitfiebern!
Ich vergebe starke vier Kleeblätter.

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