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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.07.2024

Wie ein K-Drama

Seoulmates - Believe in Us
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Da ich den ersten Band nicht ganz so gut fand, war ich wirklich gespannt, wie mir Band zwei gefallen wird. Ich hatte Sorge, dass ich zu hohe Erwartungen stellen könnte und im Nachhinein denselben Eindruck ...

Da ich den ersten Band nicht ganz so gut fand, war ich wirklich gespannt, wie mir Band zwei gefallen wird. Ich hatte Sorge, dass ich zu hohe Erwartungen stellen könnte und im Nachhinein denselben Eindruck haben könnte.

An dieser Stelle möchte ich auf mögliche Spoiler hinweisen.

Das Cover gefällt mir sehr gut, denn es hat etwas Sanftes und Niedliches. Besonders die kleinen Kirschblüten auf dem Cover gefallen mir sehr - es wirkt rundum stimmig.

Schreibstil und Ausdruck gefallen mir auch sehr gut - es wird Spannung aufgebaut und die Figuren erlangen eine authentische Persönlichkeit.
Elijah und Jessica wurden wirklich gut geschrieben. Auch wenn das Buch nicht so viele Seiten hat, ist bei beiden eine Entwicklung zu beobachten, die besonders zum Ende hin deutlich wird.
Zu Beginn ist mit Jessica etwas zu naiv geschrieben - dennoch finde ich ihre Naivität auch passend, da sie noch sehr jung ist und anfängt ihre ersten Erfahrungen zu sammeln. Daher ist sie aus meiner Sicht eine authentische und gut geschriebene Figur. Dennoch habe ich mich beim Lesen gefragt, wieso ihr erst so spät auffällt, dass eine Verwechslung vorliegt - auch die Reaktion von Elijah war mir zu perfekt. Ich hätte es bevorzugt, wenn er etwas mürrischer gewesen wäre.
Verwundert war ich zu Beginn von Elijahs Charakter. Er wächst im guten Hause auf und ist nur das Beste gewohnt. Daher habe ich eigentlich mit einem verwöhnten Protagonisten gerechnet, der sauer ist, dass er nicht wie gewohnt lebt. Doch hat mich diese sanfte Art sofort einfangen können - ich fand ihn einfach so liebevoll. Aber auch er muss erst Erfahrungen sammeln.

Die Idee rund um die Verwechslung, weil die beiden denselben koreanischen Namen haben, hat mich sofort interessiert. Ich finde, dass es gut umgesetzt wurde. Zu Beginn läuft alles sehr gut, wodurch ich skeptisch wurde und nur darauf gewartet habe, dass sie auffliegen. Aber dass die Eltern, der beiden so reagieren, wie sie es tun, habe ich nicht erwartet und war wirklich überrascht. Den Vater von Elijah fand ich wirklich unsympathisch, aber gut geschrieben.

Das Buch war bis zum Ende spannend. Es wird erst im Prolog deutlich, ob die beiden zusammenkommen oder ob sie getrennte Wege gehen.

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Veröffentlicht am 06.07.2024

Ich fand Band drei besser als den ersten Teil

Captive - Ich will nur dich
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Bevor diese Rezension gelesen wird, möchte ich auf drei Dinge hinweisen.
Zunächst einmal gehört das Buch zu dem Dark Romance Genre, daher ist Minderjährigen vom Kauf abzuraten.
Der zweite Punkt, auf ...

Bevor diese Rezension gelesen wird, möchte ich auf drei Dinge hinweisen.
Zunächst einmal gehört das Buch zu dem Dark Romance Genre, daher ist Minderjährigen vom Kauf abzuraten.
Der zweite Punkt, auf den ich an dieser Stelle eingehen möchte, ist, dass dies der dritte Teil einer Reihe ist. Band eins und drei bauen aufeinander auf, daher kann dieser Teil nicht unabhängig gelesen werden. Abschließend ist noch zu sagen, dass meine Rezension inhaltliche Spoiler beinhaltet - sofern man Band eins nicht gelesen hat / nicht gespoilert werden mag, sollte diese Rezension übersprungen werden.


Nachdem mir der erste Teil nicht gefallen hat, war ich wirklich skeptisch, ob der dritte Teil mich überzeugen kann. Anders als gedacht ist dieser Band aus meiner Sicht besser geschrieben und konnte mein Interesse sehr schnell wecken. Ich fand den Schreibstil und den Ausdruck der Autorin wirklich sehr angenehm zu lesen.
Die Charaktere, die mir im ersten Band nicht zugesagt haben, haben sich in diesem Teil wirklich sehr entwickelt. Besonders gefallen hat mir, dass die beiden die Kosenamen nicht weiter verwendet haben - im ersten Teil war es wirklich anstrengend damit umzugehen, weil ich diese als unpassend empfand, da sie sehr viel Platz eingenommen haben und mein Fokus beim Lesen immer wieder auf sie fiel, wodurch ich aus dem Geschehen gerissen wurde.
Beide Hauptfiguren fand ich dieses Mal sehr authentisch und emotional geschrieben. Die Beziehung zwischen Ihnen und die dargestellten Emotionen haben mich schnell für sich gewinnen können. Die Art und Weise, wie die Autorin die beiden dargestellt hat, konnte mich überzeugen - beide passen wirklich sehr gut zum Rest der Geschichte. Auch, dass die Geschichte aus beiden Sichten zu lesen ist, hat dafür gesorgt, dass ich mich sehr gut in die beiden hineinversetzen konnte und die Gefühle und Emotionen nachempfinden konnte.

Das Geschehen an sich wird abwechslungsreich und spannend beschrieben. Jemand, der intern Schaden anrichtet und damit die Familie hintergeht und in Schwierigkeiten bringt, spricht mich (eigentlich) immer an - es sorgt einfach immer für Spannung und Drama. Vor allem wird man als Lesender direkt einbezogen, weil man immer wieder darüber nachdenkt, wer denn unbekannt versucht, sich Vorteile zu verschaffen.

Ein Aspekt, den ich noch einbringen möchte, ist, dass die Figuren aus dem zweiten Band - in Band zwei sind es andere Protagonisten, die im Fokus stehen - sehr gut mit eingebaut wurden. Sie wirkten nicht "fremd", sondern gehörten zur Story dazu.

Ab hier möchte ich auf die Triggerwarnung des Buches verweisen (Achtung, weitere Spoiler folgen): Zu Beginn empfand ich das Buch als eins sehr schwaches und sanftes Dark Romance Buch. Ich lese viel und gerne Dark Romance. Im Vergleich zu meinen Favoriten ist dieses Buch wirklich nicht so dunkel und finster - aber der Rückblick der Protagonistin auf ihre Vergangenheit passt wirklich sehr gut ins Genre. Im ersten Teil erfährt man, dass die Tante sie verkauft, damit diese ihre Schulden begleichen kann. Die Erlebnisse während ihrer Zeit als "Gefangene" sind sehr emotional und sollten mit Vorsicht gelesen werden, sofern man selbst Ähnliches erlebt hat.

Allgemein würde ich die Reihe eher Anfängern empfehlen, die das Genre kennenlernen wollen - im Vergleich zu anderen Reihen, die ich gelesen habe, sind die intimen Szenen und die typischen Dark Romance Elemente noch nicht so, dass ich durchatmen müsste. Sollte dein Interesse geweckt sein, dann möchte ich dennoch auf die Triggerwarnung verweisen, da nicht jeder mit den Themen gut zurechtkommt und Leseeindrücke immer individuell sind.

(Für weitere Rezensionen schaut gerne bei Instagram auf dem Account @chihirosbookworld vorbei)

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Veröffentlicht am 26.06.2024

Klare Leseempfehlung

If We Ever Meet Again
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(Diese Rezension beinhaltet inhaltliche Spoiler - wenn du das Buch noch nicht gelesen hast, dann empfehle ich dir diese Rezension auszulassen. Ansonsten hoffe ich, dass sie dir gefällt. )

Mich hat das ...

(Diese Rezension beinhaltet inhaltliche Spoiler - wenn du das Buch noch nicht gelesen hast, dann empfehle ich dir diese Rezension auszulassen. Ansonsten hoffe ich, dass sie dir gefällt. )

Mich hat das Cover sofort angesprochen. Nicht nur, weil Ana Huang es geschrieben hat, sondern weil ich die Farben wirklich schön finde - und weil Ana Huang draufsteht. Ich hab bis jetzt (fast) jedes (auf Deutsch übersetzen) Buch von ihr gelesen, daher musste ich dieses unbedingt auch lesen.

Mir hat der Schreibstil sehr gefallen, da ich sehr gut in die Story hineingekommen bin und die Charaktere authentisch geschrieben wurden. Zu Beginn und an einigen Stellen im Buch hat mich die Sicht, aus der das Buch geschrieben ist, irritiert und aus dem Lesegeschehen herausgerissen. Das Buch ist aus der Sicht des auktorialen Erzählers geschrieben - doch immer zu einer Sicht. Im Großen und Ganzen hat mich das gar nicht gestört, aber an einigen Stellen fand ich die Form ungünstig, da die Schilderungen der Personen den Eindruck machten, dass sie selbst von sich in der dritten Person sprechen würden.


Die Figuren sind wirklich gut geschrieben. Beim Lesen kann man deutlich nachverfolgen, wie die beiden miteinander wachsen - besonders bei dem Protagonisten lässt sich das ausmachen. Ich finde echt gut, dass die Autorin zwei grundverschiedene Persönlichkeiten geschaffen hat. Vor allem hat mir aber die Art und Weise des Protagonisten zu Beginn echt Kopfschmerzen bereitet, weil ich ihn einfach als unglaublich arrogant und dadurch teilweise als zu viel empfand - an dieser Stelle erwähne ich, dass das gut ist, denn wenn Figuren derartige Gefühle/ Empfindungen in mir auslösen, dann ist es aus meiner Sicht wirklich gutes Buch.

Die Entwicklung der Beziehung finde ich spannend geschrieben, es gibt Hürden, die zu überwinden sind und die sie teilweise zusammen meistern. Zu Beginn bekommt man als Lesender einen Prolog, der zum Ende hin erneut aufgegriffen und vertieft wird - vorher wusste man noch nicht, was passiert ist und umso emotionaler empfand ich dieselbe Szene im späteren Verlauf .. Sie hat mir auch einfach das Herz gebrochen.

Ich bin wirklich sehr gespannt, wie es im zweiten Teil mit den beiden weitergeht, denn die Situation mit der Ex-Freundin und der Schwangerschaft wirft eindeutige Frage auf, die es zu klären gibt.

Mein Fazit: Eine klare Leseempfehlung mit Suchtfaktor!

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Veröffentlicht am 16.06.2024

Der beste Teil der Reihe

Belladaire Academy of Athletes - Misfits
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Zu Beginn möchte ich darauf hinweisen, dass meine Rezension inhaltliche Spoiler enthält.

Ich habe die ersten beiden Teile wirklich sehr gemocht und war schon sehr gespannt, wie der dritte Teil sich entwickelt, ...


Zu Beginn möchte ich darauf hinweisen, dass meine Rezension inhaltliche Spoiler enthält.

Ich habe die ersten beiden Teile wirklich sehr gemocht und war schon sehr gespannt, wie der dritte Teil sich entwickelt, da man über Delphine nicht sonderlich viel erfahren hat. Diese distanzierte Art und Weise, die die Protagonistin zu Beginn aufweist, wurde auch schon in den ersten beiden Teilen aufgebaut, was mir nach dem Lesen des letzten Teils wirklich sehr zusagt.

Von den drei Teilen ist dieser der, der mir am meisten zusagt. Mir gefallen die ersten Spannungen zu Beginn wirklich sehr. Die kühl erscheinende Protagonistin trägt eine Maske, die zunächst undurchdringlich erscheint. Auch der Protagonist trägt eine Maske, anders als Delphine ist diese aber nicht unterkühlt, sondern versucht, mit einem Lächeln die Leute nicht die Wahrheit sehen zu lassen. Dass beide ihre Geheimnisse haben, die erst nach und nach, nachdem man die beiden näher kennenlernt, hat mir wirklich sehr gefallen. Beide Geschichten sind unterschiedlich, doch weisen auch die Gemeinsamkeit auf, dass sie nicht allein sein wollen und sich nach echter menschlicher Bindung sehnen.

Die Autorin weist auf ein wichtiges Thema in ihrem Buch hin. Dabei geht sie sehr umsichtig mit dem Thema um. Ich habe es als sehr umsichtig wahrgenommen. Die Protagonistin weist eine Essstörung auf, die sie erst sehr spät auch so wahrnimmt. Die Ursache dessen ist nicht nur die Sportart, sondern ihre Mutter, die ihr immer wieder sagt, sie habe zu viel Gewicht, sie sei nicht ansehnlich und müsste an sich arbeiten. Auch macht diese ihr dauernd ein schlechtes Gewissen und psychischen Druck. Die ganze Art und Weise dieser Figur hat in mir negative Gefühle geweckt. Ich habe sie einfach gehasst, weil sie so falsch mit ihrem Kind umgeht - auch, dass Delphine nicht sieht, dass das Verhalten ihrer Mutter nicht richtig ist, fand ich sehr gut geschrieben und hat mich beim Lesen zum Nachdenken gebracht.
Dass sie sich zum Ende hin gegen sie auflehnt und ihre Meinung äußert, war sehr abzusehen, aber dennoch hat die Autorin vermieden, es komplett glücklich enden zu lassen. Denn die Beziehung zwischen Mutter und Tochter ist am Ende nicht komplett glücklich, sondern weist Schwierigkeiten auf.

Coveys Entwicklung fand ich mindestens genauso gut. Anders als sie versucht er immer fröhlich und perfekt zu wirken. Zu Beginn nervt mich diese ganze Art einfach, weil er so wirkt, als würde er nichts wirklich ernst nehmen und aus allem einen Spaß machen. Dieser Eindruck verliert sich jedoch schnell, da man den wahren Covey kennenlernt. Seine Hintergrundgeschichte hat mich emotional tief berühren können, da sie einfach traurig ist.

Der Schreibstil der Autorin hat mir auch dieses Mal sehr gefallen - wieder gelingt es ihr eine wunderbar spannende Geschichte zu schreiben.

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Veröffentlicht am 16.06.2024

Eine spannende Fortsetzung

Golden Bay − How it hurts
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Zu Beginn möchte ich darauf hinweisen, dass meine Rezension inhaltliche Spoiler enthält.

Ich fand schon den ersten Teil der Reihe wirklich sehr spannend und fesselnd. Ich habe diesen sehr gern gelesen ...

Zu Beginn möchte ich darauf hinweisen, dass meine Rezension inhaltliche Spoiler enthält.

Ich fand schon den ersten Teil der Reihe wirklich sehr spannend und fesselnd. Ich habe diesen sehr gern gelesen und geliebt. Daher waren meine Erwartungen an den zweiten Teil sehr hoch - zu Beginn hatte ich Sorge, dass mich der zweite Teil enttäuschen könnte.
Meine Sorge war aber eindeutig unberechtigt. Ich habe auch Band zwei geliebt.

Das Cover gefällt mir wirklich gut, auch, dass es zum ersten Teil passt. Auch den Ausdruck und den Schreibstil finde ich angenehm zu lesen. Der Autorin gelingt es wirklich gut, Spannung aufzubauen und zu halten. Ich habe im ersten Band recht früh vermutet, dass Embers Vater der Grund dafür ist, dass Holden seine Heimat und Ember verlässt. Doch wird dieser Verdacht schnell widerlegt von der Autorin, indem sie eine kriminelle Vergangenheit für ihn schafft, die ihn zwingt aufzubrechen und sie zurückzulassen. Ich bin der neu gelegten Spur der Autorin einfach gefolgt und habe meine erste Theorie vergessen, bis sie diese Vermutung dann doch bestätigt. Im Zuge dessen hat sie in mir Abscheu gegenüber dieser Nebenfigur geschaffen. Sein Vorgehen ist einfach so widerlich, auch dass er seine Tochter im Dunklen lässt und auch belügt. Vor allem dieses Handeln hat mich wirklich aufgeregt, weil die beiden endlich dabei waren, sich wieder näherzukommen.
Auch wenn ich im ersten Band eine Vermutung hatte, waren die Handlungen sehr überraschend und spannend geschrieben.

Das Setting rückt etwas mehr in den Hintergrund, als noch im ersten Band, denn es stehen besonders die beiden Hauptfiguren und die kriminelle Vergangenheit von Holden im Fokus, doch wird dieses weiterhin wirklich anschaulich und bildhaft dargestellt.

Auch die Figuren bleiben authentisch, die neu eingeführten Nebenfiguren sind abwechslungsreich geschrieben. Ich finde vor allem die "dunkleren" Persönlichkeiten sehr gut geschrieben, da sie auf mich zwar stereotypisch wirken, aber auch Abwechslung in die Story bringen.

Wer den ersten Band gelesen hat, der wird diesen Band mindestens genauso gern lesen - wenn nicht sogar noch lieber. Ich freue mich wirklich sehr auf den letzten Band, da ich sehr gespannt bin, wie es mit Holden und Ember weitergeht.

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