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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.05.2026

Charmant chaotisch

Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West)
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„Worst Date Ever“ ist eine humorvolle, leichte Romance, die sich perfekt für Zwischendurch eignet. Der flüssige und angenehme Schreibstil machte es mir leicht, in die Geschichte einzutauchen und den Alltag ...

„Worst Date Ever“ ist eine humorvolle, leichte Romance, die sich perfekt für Zwischendurch eignet. Der flüssige und angenehme Schreibstil machte es mir leicht, in die Geschichte einzutauchen und den Alltag zu vergessen. Im Mittelpunkt der Handlung steht Margot, die in der Verlagsbranche arbeitet und deshalb auch in privaten Liebesdingen nach dem perfekten MeetCute sucht. Nur doof, dass da Oliver ist, mit dem sie vor ein paar Jahren zwar ein furchtbares erstes Date hatte, der sie aber dennoch nicht so richtig losgelassen hat, weil die Chemie zwischen den beiden vor Funken nur so sprühte...

Margot ist eine Protagonistin, die meist sagt, was sie denkt, was ich erfrischend fand. Gleichzeitig ist sie jedoch ziemlich chaotisch und steht sich durch ihre Impulsivität und Unsicherheiten oft selbst im Weg. Gerade diese Mischung machte sie greifbar, auch wenn ich mir manchmal wünschte, sie würde sich etwas mehr konzentrieren und strukturieren. Dies schaffte sie dann auch, denn Margot zeigte im Verlauf der Handlung eine glaubwürdige Weiterentwicklung, die mich begeistern konnte. Interessant empfand ich außerdem Margots Job in der Verlagsbranche, der kleine Einblicke in dieses Umfeld bot.

Oliver, ihr Love Interest, war mir schnell sympathisch und wuchs mir sofort ans Herz. Umso enttäuschender empfand ich sein Verhalten gegen Ende des Buches, was auf mich etwas unnötig wirkte. Die Situation hätte man direkt offen ansprechen und unter Erwachsenen klären können - insbesondere in Anbetracht des Alters der beiden Hauptfiguren. Nichtsdestotrotz empfand ich ihn als tolle Figur mit angenehmer Tiefe und davon abgesehen hat er sich Margot gegenüber immer tadellos verhalten.

Etwas schade fand ich, dass es gefühlt eine kleine Weile dauerte, bis Margot und Oliver sich tatsächlich im echten Leben begegnen. Doch sobald es dazu kam, gewann die Geschichte für mich deutlich an Tempo und Charme. Die Dialoge wurden spritzig, das Knistern zwischen den beiden war direkt spürbar, und die Romance entwickelte einen echten Sog. Sehr positiv fand ich dabei, dass Margot in ihrer Beziehung zu Oliver insgesamt offen kommunizierte. Missverständnisse, die in vielen Romance-Romanen künstliches Drama erzeugen, blieben hier aus. Gleichzeitig wäre diese Ehrlichkeit auch in anderen Beziehungen wünschenswert gewesen, wie z.B. gegenüber ihrer Schwester, die sich teilweise ziemlich übergriffig verhielt. Zudem wirkte die wiederholte Behauptung, Margot und Oliver würden nicht zusammenpassen, weniger überzeugend auf mich, bzw. verwunderte mich, denn ihre Chemie sprach eine andere Sprache. Zum Glück ließ das Beharren darauf aber im Verlauf des Romans nach.

Ein kleiner Kritikpunkt am E-Book-Layout: Die Nachrichten zwischen den Figuren hätten für mich klarer vom restlichen Text abgesetzt sein dürfen, da sie beim Lesen bei mit teilweise für Verwirrung sorgten. Das hätte mir für meinen Lesefluss sehr geholfen.

Insgesamt ist „Worst Date Ever“ eine süße, unterhaltsame Liebesgeschichte mit Charme und eignet sich hervorragend als leichtere Kost für Zwischendurch.

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Sommer der Veränderungen

Du hast noch einen Sommer, sagt der Tod
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Alba ist eine sehr introvertierte junge Frau, die ihr Leben eher an sich vorbeiziehen lässt als es aktiv zu gestalten. Ihre Unsicherheiten und Ängste hemmen sie dabei, ihren Lebenstraum vom Singen auf ...

Alba ist eine sehr introvertierte junge Frau, die ihr Leben eher an sich vorbeiziehen lässt als es aktiv zu gestalten. Ihre Unsicherheiten und Ängste hemmen sie dabei, ihren Lebenstraum vom Singen auf Bühnen zu verfolgen. Als ihr eines Tages der Tod in Form einer Steckdose erscheint und ihr sagt, dass sie am Ende des kommenden Sommers sterben wird, muss Alba endlich das tun, was ihr am meisten Angst bereitet: Leben.

Mir hat der Roman insgesamt gut gefallen. Die Ich-Perspektive der weiblichen Hauptfigur Alba sorgte dafür, dass ihre Ängste auf mich direkt greifbar wirkten und sie zu einer Figur machten, mit der ich schnell mitfühlen konnte. Auch, wenn ihr Verhalten stellenweise sehr zurückhaltend und fast schon resigniert erschien.

Das Setting in Berlin im Sommer empfand ich als gut gewählt und so kam ich schnell in ein sommerliches Gefühl trotz aktuell doch eher kühler Temperaturen. Ein echtes Highlight waren für mich aber die Begegnungen mit dem Tod, der auf kreative und teils humorvolle Weise in Erscheinung trat. Ob als Steckdose, Gitarre oder Ohrring: Diese Szenen brachten Leichtigkeit in eine ansonsten eher nachdenkliche Geschichte und sorgten für einige wirklich unterhaltsame Momente mit Schmunzelfaktor.

Auch die Nebenfiguren trugen wesentlich zur Handlung bei: Rei als loyale beste Freundin und Marlon als sanfter, etwas esoterischer Gegenpol zu Alba. Besonders die Entwicklung zwischen Alba und Marlon empfand ich als ruhig, gefühlvoll und angenehm unkitschig erzählt. Diese Szenen habe ich besonders genossen und hätte von Marions Sanftheit auch noch 100 Seiten mehr in mich aufgesogen. Andere Momente und Konfrontationen im Roman mit weiteren Figuren wirkten auf mich hingegen stellenweise leider etwas gestelzt oder zu glatt und ließen es an der Tiefe vermissen, die stets zwischen Alba und Marlon aufkam.

Der Schreibstil war insgesamt flüssig, auch wenn die Zeitsprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit zu Beginn für mich etwas verwirrend waren. Die Entwicklung von Alba erfolgte jedoch glaubwürdig und Schritt für Schritt, ohne zu überstürzt zu wirken – auch wenn das Tempo gegen Ende etwas anzog und manche Konflikte vergleichsweise schnell aufgelöst wurden.

Besonders gelungen war in meinen Augen die zentrale Botschaft des Romans: das Leben bewusst wahrzunehmen, Ängste zu überwinden und den eigenen Weg zu finden. Trotz kleiner Schwächen in der Tiefe einzelner Handlungsstränge bleibt bei mir insgesamt ein warmes, hoffnungsvolles Gefühl eines fast endlosen Sommers zurück.

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Im Schatten des Künstlers

The Artist
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Im Mittelpunkt von "The Artist" von Lucy Steeds stehen drei Figuren, die unterschiedlicher kaum sein könnten: der gefeierte, aber schwer zugängliche, cholerische Künstler Edouard Tartuffe, seine zurückhaltende ...

Im Mittelpunkt von "The Artist" von Lucy Steeds stehen drei Figuren, die unterschiedlicher kaum sein könnten: der gefeierte, aber schwer zugängliche, cholerische Künstler Edouard Tartuffe, seine zurückhaltende Nichte Ettie und ein junger Journalist Joseph aus England. Im Jahr 1920 reist Joseph nach Südfrankreich, um ein Interview von Edouard Tartuff "Tata" zu erlangen. Vor Ort wird er nicht sonderlich warmherzig empfangen, doch der Maler engagiert ihn als Modell für sein neuestes Bild "Junger Mann mit Orange". Nach und nach lernt Joseph den Maler und seine Nichte näher kennen und deckt ein großes Geheimnis auf, das die Zukunft der beiden vollkommen verändern könnte...

"The Artist" hat mich sehr schnell in seinen Bann gezogen. Besonders beeindruckt hat mich dabei der bildhafte, sinnliche Schreibstil: Farben, Gerüche und Details wurden von der Autorin so lebendig beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, selbst Teil der Szenerie zu sein.

Im Fokus stand neben der Malerei stets die außergewöhnliche Konstellation rund um Tata, Ettie und Joseph. Die wirklich spannende Dynamik, die sich im Laufe der Geschichte immer weiter verdichtete, hat mich das Buch zeitweise nicht mehr aus der Hand legen lassen. Während der Künstler Tata mit seiner cholerischen, dominanten Art schnell aneckte, wuchs mir vor allem die Nichte Ettie ans Herz. Ihre Situation war berührend und warf viele Fragen auf – über Selbstbestimmung, Abhängigkeit und die Möglichkeiten, ein eigenes Leben zu führen. Auch Joseph empfand ich als eine interessante Figur, deren persönliche Geschichte nach und nach mehr Raum einnahm und zusätzliche Tiefe in den Roman brachte. Besonders zu Beginn erinnerte er mich an ein kleines Küken, das aus dem Nest gefallen ist. Man musste ihn einfach gern haben.

Die wechselnden Perspektiven zwischen Joseph und Ettie erzeugten einen intensiven Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der beiden Figuren. Aus Dritter Hand erfuhr man so von Tata, der bei mir ziemlich schnell an Sympathie verlor. Unterschwellig herrschte stets eine subtile, aber durchgehende Spannung vor, die auch ruhigere Passagen trug.

Atmosphärisch überzeugte der Roman mich sehr, denn die Schauplätze, insbesondere die südfranzösische Umgebung, wurden eindrucksvoll eingefangen. Einzelne Szenen – etwa auf einem Markt beim Kauf von Obst oder in emotional aufgeladenen Momenten – blieben mir lange und bildlich im Gedächtnis.

Trotz der eher ruhigen Handlung entwickelte die Geschichte eine starke Sogwirkung, die vor allem aus der Beziehung zwischen den Figuren und der unausgesprochenen Spannung entstand. Doch im letzten Abschnitt hätte ich mir stellenweise deutlich mehr Raum und Ausarbeitung gewünscht. Denn der Roman endete sehr abrupt, was nicht etwas enttäuschte.

Insgesamt ist "The Artist" ein stilistisch sehr starker, atmosphärischer Roman, der mich weniger durch große Handlungssprünge als durch Figuren, Sprache und Stimmung überzeugte.

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Ganz viel Herz

The Girls Ghostbusting Agency – Kooky Spooky Love
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Mit "Kooky Spooky Love" liefert Josie Silver einen wunderbar unterhaltsamen zweiten Band, der erneut über klassische Cozy Fantasy hinausgeht und der Reihe "The Girls Ghostbusting Agency" ihren ganz eigenen ...

Mit "Kooky Spooky Love" liefert Josie Silver einen wunderbar unterhaltsamen zweiten Band, der erneut über klassische Cozy Fantasy hinausgeht und der Reihe "The Girls Ghostbusting Agency" ihren ganz eigenen Charme verleiht. Diesmal verschlägt es Geisterseherin Melody Bittersweet und ihre kleine, liebgewonnene Geisterbefreier-Truppe (bestehend aus ihrer besten Freundin Marina und dem herzallerliebsten Azubi Art) in ein Schloss, das für Dreharbeiten von Geistern befreit werden soll. Was zunächst nach einem routinierten Auftrag klingt, entwickelt sich schnell zu einer emotionalen Herausforderung: Melody, sonst stark auf ihr Bauchgefühl vertrauend, hat plötzlich Schwierigkeiten, Zugang zu den Geistern zu finden. Zusätzliche Probleme entstehen durch die erzwungene Zusammenarbeit mit ihrem Ex-Freund Leo, der sich ausgerechnet in einen der Geister verliebt, wodurch Chaos und Drama natürlich vorprogrammiert sind. Und auch Journalist Fletcher ist wieder mit von der Partie und sorgt wieder für knisternde Spannung: Obwohl er weiterhin nicht so recht an Melodys Fähigkeiten glauben will, kann er seine Anziehung zu ihr nicht mehr leugnen.

Mich konnte der Roman wieder sehr begeistern. Die Handlung schritt angenehm und konstant voran, ohne zu hetzen. Besonders gelungen fand ich dabei aber die Weiterentwicklung der Figuren. Melody und Fletcher durchliefen eine glaubhafte, ruhige Entwicklung, die sich für mich organisch anfühlte und vor allem nicht überstürzt wirkte. Es gab insbesondere einen sehr persönlichen Moment von Fletcher, in dem er erstmals hinter die Fassade blicken ließ, was mich wahnsinnig begeisterte.

Auch emotional traf das Buch viele richtige Töne. Es gab romantische und leicht „spicy“ Momente, die auf mich jedoch nie übertrieben wirkten, sondern sich harmonisch in die Geschichte einfügten. Der Humor kam ebenfalls nicht zu kurz und ich empfand ihn wieder als subtil, charmant und mit viel Herz statt plumpem Klamauk.

Ein kleines Highlight war für mich erneut Azubi Art. Auch wenn er gefühlt diesmal etwas weniger vorkam als im ersten Band, hatte er wieder einige Szenen, die mich gleichzeitig berührten und zum Schmunzeln brachten. Er ist und bleibt einfach eine der liebenswertesten Figuren der Reihe!

Insgesamt hat mich Band 2 "Kooky Spooky Love" mit seinem einzigartigen Mix aus Humor, Herz und einem leichten Ghostbuster-Vibe – allerdings ohne überdrehten Slapstick, sondern mit viel Gefühl - wieder überzeugen können. Umso größer ist meine Vorfreude auf Band 3 und gleichzeitig die Wehmut darüber, dass die Reihe nur als Trilogie angelegt ist!

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Emotionale Distanz

Seamere College 1. Strange Familiars
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Der Auftakt von "Strange Familiars" von Keshe Chow bot eine spannende Grundidee: Magische Tiermedizin, rivalisierende Studierende und mysteriöse, gefährliche Entladungen. Die Handlung rund um Harrisford ...

Der Auftakt von "Strange Familiars" von Keshe Chow bot eine spannende Grundidee: Magische Tiermedizin, rivalisierende Studierende und mysteriöse, gefährliche Entladungen. Die Handlung rund um Harrisford und Gwendolynne, die am Seamere College studieren und gezwungen sind, zusammenzuarbeiten, um die Ursache für die magischen Entladungen zu finden, hatte definitiv Potenzial. Doch leider wurde dies nicht ganz so umgesetzt, wie ich erhofft hatte.

Denn ich hatte große Schwierigkeiten, emotional wirklich in die Geschichte einzutauchen. Obwohl das Buch aus wechselnden Ich-Perspektiven der beiden Hauptfiguren erzählt wird, blieb eine echte Verbindung zu Harrisford und Gwendolynne für mich aus. Ich konnte nicht richtig mitfühlen, was dazu führte, dass mich die Handlung insgesamt weniger gefesselt hat, als ich es mir gewünscht hätte.

Die Dynamik zwischen Harrisford und Gwendolynne wurde als Enemies-to-Lovers angelegt, und gerade der „Enemies“-Teil kam auch gut zur Geltung. Die Entwicklung hin zur romantischen Ebene hingegen konnte mich weniger überzeugen. Dafür fehlte mir spürbare emotionale Nähe und vor allem Kommunikation zwischen den beiden. Hier wäre in meinen Augen deutlich mehr möglich gewesen.

Ein Kritikpunkt, der für mich dabei besonders herausstach, war eine Szene gegen Ende: Gwendolynne trifft eine Entscheidung, die zwar riskant für sie ist, aber dennoch ihre eigene. Dass Harrisford sich darüber hinwegsetzte und eigenmächtig eingriff, wirkte auf mich problematisch und hat mich aus der Geschichte gerissen. Solche Momente nehmen der weiblichen Figur ihre Handlungsmacht – und das fühlte sich für mich unnötig und frustrierend an!

Auch die titelgebenden „Familiars“, insbesondere der Kater Percy, kamen mir insgesamt zu kurz. Gerade hier hätte ich mir mehr Beschreibungen, mehr Interaktion und mehr emotionale Bindung gewünscht. Das gleiche gilt für die Nachwirkungen der tiermedizinischen Fälle, die oft nur angerissen wurden.

Dennoch gab es positive Aspekte, wie, dass die Geschichte sich nicht ausschließlich auf die Romance konzentrierte, sondern die Haupthandlung klar im Fokus blieb. Auch der tiermedizinische Aspekt wirkte auf mich gut recherchiert und überzeugend umgesetzt, was dem Setting eine glaubwürdige Tiefe verlieh. Auch einige der fantasievollen Tierwesen und Szenen konnten mich durchaus begeistern.

Insgesamt hatte das Buch einen gewissen Unterhaltungswert für mich. Es las sich angenehm, und der Cliffhanger am Ende sorgt dafür, dass ich durchaus neugierig bin, wie es weitergeht. Ich werde den zweiten Teil wahrscheinlich lesen oder hören – in der Hoffnung, dass dort mehr emotionale Tiefe und eine stärkere Charakterentwicklung geboten werden!

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