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Veröffentlicht am 25.04.2026

Ein tierisch unterhaltsamer Mäusekrimi voller Witz, Charme und Mitratespaß.

Meisterdetektiv Mausebart – Wo ist Gustav Giftzahn? Ein Mäusekrimi (Band 1)
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Monsieur Mausebart ist ein weltberühmter französischer Meisterdetektiv und gerade in das Städtchen Bath gezogen. Bereits an seinem ersten Tag bekommt er es mit einem äußerst spannenden Fall zu tun: Der ...



Monsieur Mausebart ist ein weltberühmter französischer Meisterdetektiv und gerade in das Städtchen Bath gezogen. Bereits an seinem ersten Tag bekommt er es mit einem äußerst spannenden Fall zu tun: Der stadtbekannte Restaurantbesitzer Gustav Giftzahn ist spurlos verschwunden! Und es bleibt nicht bei dem einen Opfer. Monsieur Mausebart beginnt natürlich sofort mit dem Ermitteln, unterstützt von seinem neuen Gehilfen (und großen Fan) Mopsi Hakenschlag. Gemeinsam entdecken sie am Tatort erste Hinweise in Form von einer rätselhaften Nachricht in der Buchstabensuppe des Entführungsopfers. Als sie die Spur des Verbrechers verfolgen (unterstützt vom etwas verpeilten Polizeikommissar Pummler), zeigt sich sehr schnell, dass nicht alle in Bath dem Meisterdetektiv wohlgesonnen sind. Der Fall ist viel kniffliger und gefährlicher als gedacht. Ob Monsieur Mausebart und Mopsi ihn wohl lösen werden?

Die englische Autorin und Illustratorin Charley Rabbit präsentiert hier einen mausestarken Comic-Roman, an dem nicht nur kleine Krimifans ihre helle Freude haben. Schon das Cover mit der Ausstanzung ist ein Hingucker und dahinter geht es ganz genauso weiter. Eine wunderbare Mischung aus Textpassagen und Comicsequenzen erwartet einen hier, begleitet von zahlreichen lustigen Illustrationen, unterschiedlichen Schriftarten und vielen Lautmalereien. Sehr cool ist auch die schwarz-gelbe Farbgebung, die für eine ganz besondere Atmosphäre sorgt und einfach die perfekte Wahl ist. Denn welche Farbe könnte besser zu einem Mäusehelden passen als käsegelb? Man spürt einfach auf jeder Seite, wie viel Kreativität und Liebe zum Detail in diesem Buch stecken. Selbst der größte Lesemuffel wird hier seinen Spaß haben.

Auch inhaltlich begeistert dieser Reihenauftakt vom ersten Moment an. Mit einer ordentlichen Portion Witz und Charme erzählt Charley Rabbit diese spannende Detektivgeschichte, die mit lauter überraschenden Wendungen punkten kann und vor schrägen Gestalten nur so sprüht. Vieles ist sehr überzeichnet, das Ganze rutscht aber niemals ins Alberne ab. Für meinen Geschmack hätte es das ständige Gepupse zwar nicht gebraucht, aber bei Kindern kommt so etwas ja immer gut an. Junge Spurnasen werden es lieben, den cleveren und mutigen Meisterdetektiv Monsieur Mausebart bei seinen Ermittlungen zu begleiten und mit ihm mitzurätseln – langweilig wird es dabei zu keiner Zeit. Ganz nebenbei vermittelt die Geschichte auch noch ein paar schöne Botschaften über Selbstvertrauen, Freundschaft und Hilfsbereitschaft. Sie zeigt uns, wie wichtig es ist, niemals den Mut zu verlieren und dass es nichts Wertvolleres im Leben gibt als gute Freunde, die immer zu einem halten. Viel zu schnell ist man auch schon am Ende angelangt und würde sich am liebsten sofort ins nächste Abenteuer stürzen. Soweit ich weiß, gibt es bisher noch keinen zweiten Teil, ich hoffe aber sehr, dass sich das noch ändern wird.

Fazit: „Meisterdetektiv Mausebart – Wo ist Gustav Giftzahn?“ ist ein tierisch unterhaltsamer und originell gestalteter Mäusekrimi voller Humor, Spannung und Mitratespaß. Ein vielversprechender Auftakt für alle Detektivfans ab 8 Jahren, der Lust auf mehr macht. Herrlich schrullig und charmant. Ich habe mich beim Lesen bestens amüsiert und freue mich schon sehr auf den zweiten Band. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 25.04.2026

Ein unterhaltsames Ferienabenteuer, das zum Nachdenken anregt.

Der Sommer, als wir die Weltherrschaft übernahmen
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Die zwölfjährigen Zwillinge Fili und Karo und ihr kleiner Bruder Jeps verbringen ihre Sommerferien wie jedes Jahr auf der kleinen Nordseeinsel Wegeland bei ihrer Patentante Flora. Diese ist mittlerweile ...



Die zwölfjährigen Zwillinge Fili und Karo und ihr kleiner Bruder Jeps verbringen ihre Sommerferien wie jedes Jahr auf der kleinen Nordseeinsel Wegeland bei ihrer Patentante Flora. Diese ist mittlerweile Bürgermeisterin, allerdings sind nicht alle Inselbewohner einverstanden mit ihren Plänen. Tante Flora möchte den Autoverkehr auf Wegeland abschaffen und stattdessen Esel und Kutschen einsetzen. Vor allem der Nachbar Bauer Böckmann scheint überhaupt nichts von den Ideen der neuen Bürgermeisterin zu halten, was er auch ordentlich zum Ausdruck bringt. Als sich Tante Flora durch ein Missgeschick das Bein bricht und aufs Festland ins Krankenhaus muss, stehen die Geschwister und ihre zwei Freunde Martje und Tammo vor einigen Herausforderungen. Bauer Böckmann stachelt die Insulaner richtig gegen Tante Flora auf, die frisch eingetroffenen Esel müssen versorgt werden und dann steht auch noch wichtiger Besuch an. Ob es den Kindern wohl gelingen wird, wieder für Frieden zu sorgen und die Zukunft der Insel zu retten?

Rieke Patwardhan hat mal wieder ein gelungenes Kinderbuch geschaffen hat, das viel mehr ist als nur eine vergnügliche Ferienlektüre. Auf eine kindgerechte und humorvolle Weise erzählt die Autorin von Freundschaft, Miteinander, Umweltschutz, Demokratie und Diplomatie. Die Geschichte liefert Diskussionsstoff und veranschaulicht gekonnt, dass aus kleinen Meinungsverschiedenheiten schnell große Konflikte werden können und wie wichtig es ist, miteinander zu kommunizieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Ich-Erzählerin Fili, ihre Geschwister und ihre Freunde von der Insel sind eine tolle aufgeweckte Truppe. Völlig verschieden und gemeinsam unschlagbar. Sie halten stets fest zusammen und zeigen uns, dass man nie zu klein oder zu jung ist um Großes zu bewirken.
Trotz der ernsten Themen kommt die Geschichte keineswegs schwer oder bedrückend daher. Mit der kleinen fiktiven Nordseeinsel Wegeland hat die Autorin ein herrliches Wohlfühlsetting geschaffen, das direkt Fernweh weckt. Man kann die idyllische Landschaft förmlich vor sich sehen, riecht die salzige Meeresluft (und den Eselmist, lol) und bekommt richtig Lust auf ein Fischbrötchen.

Auch an Spannung mangelt es hier nicht. Das Buch wird insgesamt zwar eher ruhig erzählt, weiß aber dennoch zu fesseln und ist zu keiner Zeit langweilig. Vor allem zum Ende hin wird es ganz schön aufregend. Dass das Ganze vielleicht nicht immer realistisch ist, tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Allerdings hat es mich schon ein wenig verwundert, wie entspannt die Eltern der Geschwister reagieren, als sie erfahren, dass Tante Flora nicht mehr auf die Kinder aufpassen kann. Besonders, da Jeps gerade mal fünf Jahre alt ist. Junge Leser*innen werden sich an diesem Punkt aber sicherlich nicht stören, im Gegenteil. Ohne Eltern jede Menge Abenteuer erleben – solche Sommerferien wünscht sich sicherlich jedes Kind.

Die unverwechselbaren schwarz-weiß Illustrationen von Regina Kehn untermalen das Erzählte treffend und runden das Leseerlebnis perfekt ab.

Fazit: „Der Sommer, als wir die Weltherrschaft übernahmen“ ist ein spannendes und unterhaltsames Ferienabenteuer über Zusammenhalt, Kompromissbereitschaft und den Mut, für das Richtige einzustehen. Eine wunderbare Sommergeschichte ab 10 Jahren mit sympathischen Charakteren, atmosphärischem Insel-Feeling und wichtigen Themen, die zum Nachdenken anregen. Rieke Patwardhan und Regina Kehn haben es mal wieder geschafft, mich zu begeistern, ich kann ihr neues gemeinsames Kinderbuch wärmstens empfehlen. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 24.04.2026

Ein herrlich schräger Kinderkrimi in bester David-Walliams-Manier!

Die beste Spürnase der Welt
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Dilly hat es nicht leicht. Nachdem ihren Eltern verstorben sind, lebt sie bei ihrer grässlichen Tante Gladys, die Kinder nicht ausstehen kann. Und Dilly hasst sie ganz besonders. Ein großer Trost für das ...

Dilly hat es nicht leicht. Nachdem ihren Eltern verstorben sind, lebt sie bei ihrer grässlichen Tante Gladys, die Kinder nicht ausstehen kann. Und Dilly hasst sie ganz besonders. Ein großer Trost für das Mädchen ist die riesige Büchersammlung, die ihr Vater ihr vererbt hat. Dilly liebt das Lesen, vor allem von Krimis kann sie gar nicht genug bekommen. Sie träumt sogar davon, selbst eine berühmte Detektivin zu werden, so wie ihr großes Vorbild Sherlock Holmes. Sie hat daher ihren Hund Watson genannt und ihm beigebracht, Hinweise und Spuren zu erschnüffeln. Leider hat sich bisher aber noch kein spannender Fall blicken lassen – abgesehen von entlaufenen Katzen oder einem verschwundenen Schaf, das gar nicht verschwunden war. Doch dann erbt Tante Gladys durch Zufall ein großes Vermögen und Dilly und Watson bekommen endlich die Chance, ihr Können unter Beweis zu stellen. Gemeinsam mit Gladys und deren neuen Verehrer Lord Fox machen sie eine Kreuzfahrt auf dem prächtigen Luxusdampfer Maskerade. Mit tausenden Passagieren an Bord sticht das Schiff in See und die Reise von New York nach London beginnt. Bereits am Abend zeigt sich jedoch, dass es keine ruhige Ozeanfahrt werden wird. Ein Passagier kommt auf rätselhafte Weise ums Leben und es wird nicht nur bei dem einem Mord bleiben. Ob Dilly und Watson den Fall wohl lösen werden?

Als großer David-Walliams-Fan fiebere jedem neuen Buch von ihm immer ganz vorfreudig entgegen. Bei „Die beste Spürnase der Welt“ war die Vorfreude sogar besonders groß – ich liebe Detektivgeschichten! Meine Erwartungen waren entsprechend hoch und ich wurde nicht enttäuscht.

David Walliams stellt hier definitiv unter Beweis, dass er auch tolle Kinderkrimis schreiben kann. Nachdem er mich mit seinen letzten Büchern nicht mehr ganz so vom Hocker hauen konnte wie früher, hat er es nun endlich wieder geschafft, mich richtig zu begeistern. „Die beste Spürnase der Welt“ (übersetzt von Bettina Münch) ist einfach ein echter Walliams, der von Beginn in gewohnter Manier daherkommt. Ehe es mit der eigentlichen Handlung losgeht, werden kurz alle wichtigen Personen vorgestellt und schon da wird mehr als deutlich, dass der britische Autor mal wieder die herrlichsten Gestalten ins Leben gerufen hat. Vor allem die Erwachsenen werden wie immer sehr überspitzt dargestellt wie Dillys Tante Gladys, die ihre Nichte auf den Tod nicht ausstehen kann. Unsere Hauptprotagonistin führt zu Beginn der Geschichte wahrlich kein rosiges Leben – ein weiteres typisches Merkmal des Autors. Doch auch hier lässt sich die Heldin nicht unterkriegen. Mutig, pfiffig und clever stürzt sich Dilly in die Ermittlungen (mit tatkräftiger Unterstützung von Hund Watson) und macht ihrem großen Idol Sherlock Holmes alle Ehre. Ihr erster Kriminalfall hat es wirklich in sich und lässt sogar Erwachsene eifrig miträtseln. Ständig passiert etwas neues Unvorhergesehenes, es gibt Tote (viele Tote!) und bis zum Schluss ist nicht klar, wer der Täter ist. Dass es währenddessen auch noch urkomisch und verrückt zugeht (wie man es von Walliams eben kennt), lässt den Lesespaß nur noch größer werden. Das Ganze wird dabei aber nie zu abgedreht oder albern. Die Geschichte steckt auch voller Herz und zeigt uns, dass man nie zu klein ist, um Großes zu bewirken.

Adam Stower hat diese mörderische Kreuzfahrt kongenial in Szene gesetzt. Seine zahlreichen schwarz-weiß Illustrationen sind humorvoll und lustig und passen einfach perfekt zur Story. Nahezu auf jeder Seite kommen wir in den Genuss seiner wunderbaren Bilder, sodass die Lesezeit mal wieder nur so im Fluge vergeht.

Fazit: David Walliams ist einfach immer ein Garant für großartige Unterhaltung! „Die beste Spürnase der Welt“ ist ein spannender und witzig-schräger Kinderkrimi ab 9 Jahren zum Lachen und Mitraten. Ein herrliches Lesevergnügen für Jung und Alt. Wer gerne Detektivgeschichten liest und britischen Humor mag, wird hier ganz auf seine Kosten kommen. Ich jedenfalls wurde bestens unterhalten und hoffe sehr auf ein Wiedersehen mit Dilly und ihrem Hund Watson. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Tierisch schön und hasenstark! Ein wunderbarer Lesespaß für Groß & Klein.

Hilda Hasenherz. Das Abenteuer am Drachenfels
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Hilda Hasenherz ist immer noch auf der Suche nach ihren verschwundenen Eltern. Gemeinsam mit ihren drei besten Freunden Igromir, Robinius und Eicho macht sie sich daher auf den Weg zum Drachenfels. Denn ...

Hilda Hasenherz ist immer noch auf der Suche nach ihren verschwundenen Eltern. Gemeinsam mit ihren drei besten Freunden Igromir, Robinius und Eicho macht sie sich daher auf den Weg zum Drachenfels. Denn der Adler von der Adlerinsel hat ihnen berichtet, dass dort immer wieder Tiere verschwinden. Allerdings hat er am Drachenfels auch den fiesen Baron Ratzezahn gesichtet. Und dieser ist bestimmt auf Rache aus, nachdem Hilda ihn vertrieben hat. Davon lassen sich die vier Freunde aber nicht unterkriegen. Mit einem Floß fahren sie den Fluss hinunter und kommen schon bald an ihrem Ziel an. Der Fels und die Burg werden jedoch von einer ausbeuterischen Grauhörnchen-Bande bewacht. Sie behaupten, dass sie die Waldbewohner vor dem gefährlichen Drachen beschützen, der in einer Höhle unter dem Berg haust. Diesen Drachen hat aber noch nie jemanden gesehen. Gibt es ihn wirklich? Ob sie Hildas Eltern wohl noch finden werden?

Hierbei handelt es sich bereits um das dritte Abenteuer rund um Hilda Hasenherz. Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich, allerdings macht es mehr Freude, wenn man mit dem ersten Band startet.
Ich kenne und liebe die ersten beiden Hilda-Hasenherz-Geschichten. Den dritten Teil konnte ich daher kaum erwarten und ich wurde mal wieder nicht enttäuscht!

Tobias Goldfarb präsentiert hier ein weiteres wunderbares Tierabenteuer, welches genauso liebenswert daherkommt wie die Vorgänger. Die Geschichte knüpft gekonnt an die vorangegangenen Ereignisse an und nimmt schnell an Fahrt auf. Gemeinsam mit Hilda und ihren treuen Begleiterinnen Igel Igromir, Eichhörnchen Eicho und Rotkehlchen Robinius begeben wir uns auf eine neue abenteuerliche Reise voller Überraschungen, unerwarteter Begegnungen und Herausforderungen. Hilda ist einfach eine tolle Heldin: Mutig, klug, besonnen und entschlossen. Gemeinsam mit ihren Freundinnen wächst sie über sich hinaus und zeigt uns einmal mehr, dass Zusammenhalt stark macht und es sich lohnt, niemals aufzugeben.

Auch die weiteren Figuren sind so liebevoll gestaltet, dass man sie einfach gernhaben muss. Ob alte Bekannte oder neue Gesichter – alle sind sie unvergesslich und machen das Lesen zu einem echten Vergnügen. Eine diebische Elster beispielsweise oder (mein persönliches Highlight) der philosophierende Maulwurf Grabistoteles, der nach dem Sinn des Lebens sucht und köstliche Sprüche von sich gibt wie „Ich grabe, also bin ich.“ Nicht nur Kinder werden hier bestens unterhalten, auch für Erwachsene ist diese Reihe ein großer Spaß. Die Erzählung sprüht nur so vor herrlichen Wortwitzen und originellen Ideen und wird stellenweise ganz schön spannend. Man fiebert und bangt mit Hilda und ihren Gefährtinnen mit und möchte aus dem Buch gar nicht mehr auftauchen.

Die zahlreichen warmen und farbenfrohen Illustrationen von Verena Körting untermalen das Erzählte wieder auf eine bezaubernde Weise und runden das Leseerlebnis perfekt ab.

Fazit: Ein zauberhaftes Vorlesebuch haben Tobias Goldfarb und Verena Körting hier mal wieder geschaffen. „Hilda Hasenherz – Das Abenteuer am Drachenfels“ ist eine warmherzige, spannende und lustige Abenteuergeschichte ab 6 Jahren voller Fantasie, Mut und Köpfchen. Ein tierisch schöner Vorlesespaß für die ganze Familie – nicht nur zur Osterzeit. Ich bin auch von diesem Band hellauf begeistert. Wer die mutige Abenteuerhäsin Hilda und ihre Freund
innen noch nicht kennt, sollte das unbedingt ändern. Auf den vierten Band, der im Oktober erscheinen wird, freue ich mich schon sehr! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Ein zauberhafter Reihenauftakt, der einfach glücklich macht!

Maries Glücksküche – Die Schule am Meer
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Marie zieht mit ihrer Familie von Hamburg nach Frankreich, in ein kleines Städtchen an der Atlantikküste. Während sich ihr großer Bruder Jules und ihre kleine Schwester Rose schnell einleben, tut sich ...

Marie zieht mit ihrer Familie von Hamburg nach Frankreich, in ein kleines Städtchen an der Atlantikküste. Während sich ihr großer Bruder Jules und ihre kleine Schwester Rose schnell einleben, tut sich Marie zunächst ziemlich schwer. Sie fühlt sich fehl am Platz, findet keine Freunde und muss sich mit blöden Französischvokabeln rumschlagen. Und ihr neues Zuhause macht das Ganze nicht besser: Da ihre Mutter die Stelle als Schulköchin angenommen hat, leben sie jetzt in der Turnhalle, die als Wohnhaus umgebaut wurde. Eigentlich ja ganz cool, allerdings scheinen es ihr die anderen Schüler übel zu nehmen, dass sie nun mit dem Bus in eine weiter entfernte Sporthalle fahren müssen. Doch dann weiht ihre Oma Aveline sie in ein unglaubliches Geheimnis ein: Sie ist eine Küchenmagerin! Und Marie scheint ihr Talent geerbt zu haben. Mit den richtigen magischen Zutaten und ganz besonderen Rezepten können sie Gerichte kochen, die die Menschen verzaubern. Marie kann es kaum erwarten, ihre Fähigkeiten auszuprobieren. Vielleicht kann sie ja mithilfe von ein bisschen Zaubererei endlich ihre Probleme lösen? Ihre Kochexperminente sorgen allerdings für ordentlich Chaos und ehe es sich Marie versieht, steht auch noch der Job ihrer Mutter auf dem Spiel. Marie möchte das Ganze unbedingt wieder gutmachen. Ob es ihr wohl gelingen wird?

Nachdem mir Claudia Schaumann mit ihrer Geburtstagsbande eine neue Herzensreihe geschenkt hat, war ihre neue Kinderbuchserie natürlich ein absolutes Muss für mich. Schon das Cover, das uns die Simona Ceccarelli gezaubert hat, ließ mein Herz höher schlagen, sieht es nicht toll aus? Wer da nicht sofort Lust auf Urlaub an der Küste bekommt, muss ein absoluter Meermuffel sein. Ich konnte es kaum erwarten, in die Geschichte dahinter einzutauchen und wurde nicht enttäuscht!

Mit ihrer gewohnt warmherzigen und fröhlich-humorvollen Erzählweise entführt uns Claudia Schaumann an die französische Atlantikküste und beschert uns herrliches Feel-Good-Lesefutter voller kleiner Glücksmomente, leckerem Essen und Magie. Einmal mit dem Lesen begonnen, mag man nicht mehr damit aufhören. Alles wird so schön heimelig und liebevoll beschrieben: Oma Avelines gemütliche, duftende Küche, in der es lauter Wundersames zu entdecken gibt; die umgebaute Turnhalle, in der Marie mit ihrer Familie fortan wohnt; der kleine französische Küstenort Saint Amour; der idyllische Strand – die Geschichte sprüht nur so vor sommerlichen Wohlfühlcharme und begeistert mit einem Feuerwerk an kreativen Ideen. Kleine Kostprobe gefällig? Nun, da hätten wir einen lebendigen Topf, der ständig rülpst; Kochexperimente, die köstlich schiefgehen oder Salzkraut, das für seine Zauberkraft nach Hause getanzt werden muss.

Es geht durchweg trubelig und unterhaltsam zu, ohne dass es überladen wirkt. Die Autorin verbindet gekonnt Fantasie und Alltag und spricht dabei viele wichtige Themen an, die Kinder beschäftigen: Freundschaft, Selbstzweifel, die Herausforderungen von Veränderungen, neues Zuhause, neue Schule…Marie ist eine Protagonistin, die man ihrer aufgeweckten und sympathischen Art sofort ins Herz schließt. Mit ihr werden sich junge Leser*innen sehr gut identifizieren können. Anfangs noch schüchtern und unsicher, wächst sie im Verlauf mutig über sich hinaus und zeigt uns, dass Zusammenhalt stark macht und nichts besser schmeckt als wahre Freundschaft.
Auch die weiteren Charaktere sind so liebenswert und einzigartig, dass man sie einfach gernhaben muss. Vor allem Maries lebensfrohe Oma ist der Knaller – so eine coole Oma möchte bestimmt jeder haben. Eine absolute Sympathieträgerin ist aber auch Coco, die ganz anders ist als anfangs gedacht und in der Marie eine richtig gute Freundin finden wird.

Die hübschen schwarz-weiß Illustrationen von Nadine Jessler untermalen das Erzählte auf eine bezaubernde Weise und die Rezepte im Anschluss runden das Ganze perfekt ab.

Fazit: Ein wunderbares Kinderbuch hat die Claudia Schaumann mal wieder geschaffen. „Maries Glücksküche – Die Schule am Meer“ ist eine lustig-turbulente Schul- und Freundschaftsgeschichte ab 9 Jahren voller Humor und Herz und zauberhafter Leckereien. Sommerlich-magischer Lese-Wohlfühlgenuss vom Feinsten, der einfach glücklich macht. Ich bin begeistert von diesem Reihenauftakt! Dem zweiten Band, der im August 2026 erscheinen wird, fiebere ich schon jetzt ganz vorfreudig entgegen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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