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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.04.2018

Ein wunderbar witziger und herrlich schräger Lesespaß!

Die schlimmsten Kinder der Welt
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Die Bücher von David Walliams lese ich immer sehr gerne. Ich liebe seinen skurrilen Humor und bin bei jedem neuen Buch von ihm immer schon sehr gespannt, was sich der britische Autor wohl in diesem wieder ...

Die Bücher von David Walliams lese ich immer sehr gerne. Ich liebe seinen skurrilen Humor und bin bei jedem neuen Buch von ihm immer schon sehr gespannt, was sich der britische Autor wohl in diesem wieder hat Witziges einfallen lassen. „Die schlimmsten Kinder der Welt“ war daher auch ein absolutes Muss für mich.

Vorsicht! Dieses Buch ist nicht ohne, daher an alle, die sich schnell gruseln, fürchten oder ekeln: In den zehn Geschichten, die ihr hier zu lesen bekommen werdet, werdet ihr die wohl schlimmsten Kinder der Welt kennenlernen. Ob Junge oder Mädchen, die zehn Kinder in diesem Buch kann man einfach nur als grauenvoll und abscheulich bezeichnen. Ihr wollt sie dennoch kennenlernen? Seid ihr verrückt? Habt ihr denn die Warnung hinten auf dem Buch nicht gesehen? Da steht doch groß: LEST DIESES BUCH BLOSS NICHT! Das schreckt euch aber nicht ab? Nun gut, wenn ihr meint...
Hier also schon einmal ein kleiner Vorgeschmack: In diesem Werk der weltschlimmsten Geschichten werdet ihr zum Beispiel die Bekanntschaft von Sofia Sofa machen, die süchtig nach fernsehen ist und die ganze Zeit nur auf dem Sofa sitzend vor der Glotze hängt. Dies tut sie so lange, bis sie schließlich an dem Sofa festwächst!
Dann gibt es da auch noch den Sabbernden Sascha, der am liebsten schläft und dabei eines ganz ausgiebig tut: Ja, genau, SABBERN. Und das nicht nur so ein kleines Bisschen, oh nein. Sascha sabbert so viel, dass er sogar ein ganzes Museum während eines Schulausfluges unter Wasser, beziehungsweise unter Sabber, setzt.
Ein letztes Beispiel, welches euch hoffentlich deutlich macht, dass ihr dieses Buch AUF GAR KEINEN FALL lesen solltet, ist Popel-Paul. Diesem gelingt mit seinen Popeln eine monströs große Rotzkugel, die er dann auf die Welt loslässt...
Das waren drei Kurzvorstellungen der wohl schlimmsten Kinder der Welt, die euch hoffentlich klar gemacht haben, dass ihr unbedingt die Finger von diesem Buch lassen solltet. Was? Ihr wollt mehr? Ihr wollt auch die anderen sieben Kinder kennenlernen? Tja, ihr habt es so gewollt…

Wie ihr wohl bereits gemerkt habt, konnte auch mich die fettgedruckte Vorwarnung auf dem Buch nicht vom Lesen abhalten. Mich schockt so leicht nichts, auch nicht der schwarze Humor von David Walliams. Dieser ist teilweise echt nicht ohne, der britische Autor gilt schließlich zurecht als der würdige Nachfolger von Roald Dahl.

Mich hat bisher jedes seiner Bücher hellauf begeistern können, auch wenn ich bei manchen Szenen schon am Zweifeln war, ob diese wirklich angebracht sind für ein Kinderbuch.

Auch in „Die schlimmsten Kinder der Welt“ kommt man als Leser in den Genuss von schrägen Einfällen und verrückter Ideen. Zehn Kinder – zehn Geschichten, von denen ich gar nicht sagen könnte, welche denn nun die schlimmste war. Ich persönlich fand die Geschichte von Heidi, der Heulsuse, ziemlich grausam. Da hätte ich mich als Kind vermutlich schon ein wenig gegruselt, da sich das Mädchen Heidi, die wirklich richtig hinterhältig ist, alle Haare rausreißt, um dann zu behaupten, dass ihr kleiner Bruder ihr das angetan hätte, damit dieser zur Strafe kein Dessert bekommt und sie es verspeisen darf. Heidi liebt Desserts!

Das Buch wird für Kinder ab 8 Jahren empfohlen und dieser Altersempfehlung schließe ich mich an. Ein paar der Geschichten sind zwar etwas gruselig und widerlich, sie sind aber noch kindgerecht und sollten jüngere Leser nicht ängstigen.

Ich jedenfalls hatte hier jede Menge Spaß beim Lesen und habe mich köstlich amüsiert. Besonders gut gefallen hat mir die Geschichte von der pupsenden Pipa. Da bin ich aus dem Grinsen wirklich gar nicht mehr herausgekommen und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass gerade diese Geschichte bei Kindern sehr gut ankommen wird.

Mit dieser verrückten Sammlung an abscheulichen Geschichten versucht David Walliams auf eine sehr skurrile Art zu verdeutlichen, dass man manche Dinge besser nicht tun sollte, denn man könnte ansonsten so enden wie die zehn Kinder in diesem Buch. Jede der Geschichte hat eine Moral am Ende, wobei vermutlich jedes Kind weiß, dass das, was den schlimmen Kindern hier passiert, in der Realität gar nicht sein kann. Müllmonster, endloses Sabbern, mit einem Sofa verwachsen...verrückt ist das Ganze ja schon, aber Botschaften übermitteln tun die witzigen Geschichten dennoch.

Mich konnten nicht nur die sehr unterhaltsamen Kurzgeschichten hellauf begeistern – auch deren Gestaltung ist klasse. Illustriert wurde das Buch – wie soll es auch anders sein – natürlich wieder von Tony Ross. In meinen Augen muss ein Buch von David Walliams einfach von Tony Ross illustriert sein. Dieses Buch ist sogar farbig illustriert worden und dies wirklich erstklassig.

Aber nicht nur die tollen Bilder von Tony Ross haben mir richtig gut gefallen. Auch die Spielereien mit der Schrift konnten mich begeistern und haben meinen Lesespaß nur noch erhöht. Verschiedenen Schriftarten, unterschiedliche Schriftgrößen, fettgedruckt, kursiv, geschwungen oder sogar so angelegt, dass man das Buch drehen muss – hier findet man vermutlich alles vor, was man in einem Buch mit der Schrift nur machen kann. Das Lesen wird daher wirklich nie langweilig, was aber natürlich auch an den tollen Geschichten liegt, die einem, wenn man auf schwarzen Humor steht, ganz bestimmt richtig gut gefallen werden. Meinen Geschmack haben sie jedenfalls komplett getroffen und ich würde zu einem zweiten Band ganz bestimmt nicht nein sagen.
Anders als Raj, der Zeitschriftenhändler. Allen David Walliams Fans wird dieser nur zu bekannt sein, da er, soweit ich weiß, in nahezu jedem seiner Bücher auftaucht. Hier spielt er zwar in keiner der Geschichten eine Rolle, aber er gibt zu jeder seinen Senf dazu und auch am Ende sagt er deutlich: Bloß keinen zweiten Band! Tja, ich bin da anderer Meinung, lieber Raj. Mir hat das neue Buch von David Walliams richtig gut gefallen und ich würde schrecklich gerne noch mehr schlimme Kinder mit ihren schlimmen Geschichten kennenlernen.

Fazit: Wunderbar witzig und herrlich skurril! Aber Vorsicht! Das Buch steckt auch voller gruseliger, ekliger und schlimmer Ideen! Es heißt ja schließlich nicht umsonst „Die schlimmsten Kinder der Welt“. Mich aber konnten der Titel und auch die Vorwarnung nicht abschrecken. Zum Glück, denn ansonsten wäre mir ein tolles Lesevergnügen entgangen. Ich kann euch das neue Buch von David Walliams absolut empfehlen! Wer gerne humorvolle, schräge und verrückte Geschichten liest und zudem auf schwarzen Humor steht, der wird hier ganz auf seine Kosten kommen. Kinder werden hier jede Menge Spaß beim Lesen haben, aber auch Erwachsenen kann ich das Buch sehr ans Herz legen. Von mir erhalten die zehn schlimmsten Kinder der Welt volle 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 20.04.2018

Richtig spannend und fesselnd bis zum Schluss!

Myriad High - Was Chloe entdeckt, Band 3
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Dem Erscheinen des dritten Bandes der Myriad High-Reihe habe ich ganz ungeduldig entgegen gefiebert. Da der zweite Teil, wie schon der erste, mit einem fiesen Cliffhanger geendet hat, konnte ich es wirklich ...

Dem Erscheinen des dritten Bandes der Myriad High-Reihe habe ich ganz ungeduldig entgegen gefiebert. Da der zweite Teil, wie schon der erste, mit einem fiesen Cliffhanger geendet hat, konnte ich es wirklich kaum noch abwarten zu erfahren, wie es auf der Myriad High weitergehen wird.

Bei Hannah, Sophie und Chloe läuft es leider gerade nicht allzu rund. Hannah, die nun endlich fest mit Ryan zusammen ist und deswegen eigentlich auf Wolke Sieben schweben sollte, kann ihr neues Liebesleben leider nicht so genießen wie sie es gerne getan hätte. Schuld daran ist ihr Exfreund Matt, der mit ihrer Abfuhr nicht klarkommt und einfach nicht einsehen will, dass es vorbei ist. Auch Sophie ist gerade alles andere als glücklich. Die Sache mit Evan beschäftigt sie sehr und dass Allyssa plötzlich ständig mit Chloe abhängt, passt ihr gar nicht. Choe wiederum hat etwas Stress mit Connor und weiß nicht so recht, wie genau es mit ihnen weitergehen soll. Liebt er sie eigentlich? Wenn ja, wieso zieht er sich dann ständig wieder zurück? Erst als deutlich wird, dass Dylan sich für Chloe interessiert, wird er aktiver. Diese ganzen Beziehungsangelegenheiten rücken aber verstärkt in den Hintergrund, als Hannah auf neue Hinweise bezüglich des mysteriösen Todes ihres Vater stößt. Steckt wirklich Matts Adoptivmutter Deborah Steiner dahinter? Wenn ja, aus welchem Grund hat sie so eine schlimme Tat begangen?

Es geht spannend weiter auf der Myriad High. Bei dieser Reihe rate ich dringend, mit den ersten beiden Bänden zu beginnen, ehe man sich dem dritten Teil widmet, da man ansonsten ziemliche Probleme haben wird, alle Zusammenhänge zu verstehen. Ich kenne Band 1 und Band 2 natürlich, habe aber dennoch eine kleine Weile gebraucht, ehe ich mich wieder komplett in der Welt von Myriad High zurecht gefunden habe. Da ich sehr viel lese und es nun auch schon wieder einige Monate her ist, dass ich den zweiten Myriad High Band gelesen habe, habe ich wieder das ein oder andere vergessen und musste mich auch erst einmal wieder mit den vielen Charakteren zurecht finden.

Wir erfahren alles erneut aus verschiedenen Perspektiven, was immer mit dem jeweiligen Namen kenntlich gemacht wird. Ich mag solche Erzählerwechsel in Büchern richtig gerne, da sie es einem ermöglichen, viele Charaktere besser kennenzulernen und deren Handeln nachzuvollziehen. Zudem wird die Handlung so gut vorangetrieben und mehr Spannung erzeugt.

Auch im dritten Band sind die vielen Wechsel hervorragend gelungen. Hannah, Chloe, Sophie, Allyssa, Ryan, Matt und Dylan – alle kommen sie zu Wort und ich könnte gar nicht sagen, welcher Charakter denn nun mein liebster ist. Vermutlich Chloe, aber auch Hannah mag ich sehr gerne. Weniger sympathisch ist mir Allyssa. Im Vergleich zum ersten Band ist sie zwar deutlich auf meiner Sympathieskala nach oben gestiegen, aber wirklich warm geworden mit ihr bin ich auch in diesem Teil nicht.

Auf was wir ebenfalls in diesem Band wieder treffen, sind die vielen genialen, technischen Erfindungen und die coolen Unterrichtsfächer. Ein Hologramm-Sport-Trainer, selbst ein Computerspiel erfinden - ein sogenanntes My Wave Game - Romeo und Julia in einer wirklich spacigen Version einstudieren und noch so allerhand mehr. Für mich persönlich wäre die Myriad High vermutlich nichts, da ich es nicht so mit Technikkram habe, aber darüber zu lesen bringt unheimlich viel Spaß. Besonders gut gefallen in diesem Band hat mir diese My Wave Sache. Ich war richtig gespannt zu erfahren, welche Spiele die Schüler konzipieren werden und war auch die ganze Zeit am überlegen, was ich mir denn Schönes ausdenken würde. Vielleicht auf Gespensterjagd in einem Geisterhaus gehen? Oder auf einer einsamen Insel ums Überleben kämpfen? Oder mit Cowboys und Indianern den wilden Westen unsicher machen? Der Fantasie sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt.

Neben den coolen Einfällen kommt natürlich auch die Spannung nicht zu kurz. Ich war immerzu am Mitfiebern, habe mit rumgerätselt und der Lüftung der verschiedenen Geheimnisse eifrig entgegen gefiebert. Ganz besonders natürlich dem allergrößten Geheimnis: Wie kam es zu dem plötzlichen Tod von Hannahs Vater? Wer steckt dahinter? Dieses Rätsel wird dann auch endlich gelüftet, aber wie die Auflösung lautet, das verrate ich hier natürlich nicht. ;)

Obwohl es sich hier um den letzten Band der Reihe handelt, endet auch dieser wieder ein wenig offen. Es wäre also durchaus Potenzial für einen weiteren Teil vorhanden. Lassen wir uns überraschen, vielleicht kommt da ja doch noch etwas. Und wenn nicht, so bleibt es eben der Fantasie von uns Lesern überlassen, uns auszumalen, wie es wohl weitergehen könnte.

Ich kann euch den dritten Band der Myriad High-Reihe absolut empfehlen! Er ist spannend, einfallsreich und witzig. Er ist zudem in einem herrlich lockeren, flüssigen Schreibstil geschrieben, welcher besonders die Zielgruppe, Mädchen ab 12 Jahren, sehr ansprechen wird. In meinen Augen bietet sich diese tolle Jugendbuchreihe aber auch wunderbar für ältere Leser an. Wer gerne Internatsgeschichten und Jugendromane liest, die voller Geheimnisse, Intrigen und Zickenkriege sind und in denen auch die Liebe nicht zu kurz kommt, dem wird die Myriad High-Reihe ganz bestimmt sehr gut gefallen.



Fazit: Ein toller Finalband einer richtig coolen Reihe! Mich konnte das Buch von den ersten Seiten an in seinen Bann ziehen und mir herrliche Lesestunden bescheren. Endlich wird das große Geheimnis gelüftet, welches vom ersten Band an für lauter Rätsel gesorgt hat. Obwohl es sich hier um den letzten Band handelt, endet auch dieser wieder mit einem kleinen Cliffhanger. Ein vierter Band wäre also denkbar, ich würde definitiv nicht nein dazu sagen. Ich kann euch die Myriad High-Reihe absolut empfehlen und vergebe für den dritten Band volle 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 19.04.2018

Wunderschön und herzerwärmend!

Oscar - Ein Hund findet ein Zuhause
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Als ich gefragt wurde, ob ich nicht Lust hätte, „Oscar – Ein Hund findet ein Zuhause“ auf meinem Blog vorzustellen, war ich sofort Feuer und Flamme. In das süße Cover hatte ich mich sofort verliebt und ...

Als ich gefragt wurde, ob ich nicht Lust hätte, „Oscar – Ein Hund findet ein Zuhause“ auf meinem Blog vorzustellen, war ich sofort Feuer und Flamme. In das süße Cover hatte ich mich sofort verliebt und auch der Klappentext konnte mich auf Anhieb überzeugen. So ließ ich den Mischlungshund Oscar wirklich nur zu gerne bei mir einziehen.

Der Mischlingshund Oscar ist ein Streuner. Seit er aus dem Tierheim ausgebüxt ist, lebt er auf der Straße, gehört niemanden und kommt sehr gut alleine zurecht. Sein Lieblingsplatz ist der alte Schuppen neben dem verlassenen Haus. Dort ist es warm und gemütlich, ein optimaler Schlafplatz für einen kleinen Hund, der sein eigenes Herrchen ist. Oscar bezeichnet sich selbst als den glücklichsten Hund auf der Welt. Doch sein Leben ändert sich von einen Tag auf den anderen, als plötzlich eine neue Familie in das verlassene Haus einzieht. Zu dieser gehört auch ein kleiner Junge namens Jan. Dieser beginnt sofort auf Entdeckungstour zu gehen und stößt dabei auf Oscar. Jan hat sich schon immer einen Hund gewünscht und möchte sich gerne mit Oscar anfreunden. Diesem aber gefällt das gar nicht. Der Junge soll ihn in Ruhe lassen, auch seine blöde Wurst, die er ihm anbietet, möchte er nicht. Oscar nimmt reißaus. Er streunt in der Umgebung umher, auf der Suche nach Futter. Als es zu dämmern beginnt, knurrt sein Magen immer noch. Oscar muss ständig an die Wurst denken, die der Junge ihm angeboten hat. Als er schließlich doch wieder in seinen Schuppen zurückkehrt, findet er nicht nur die versprochene Wurst, sondern auch eine kuschelig weiche Decke und etwas zu trinken vor. Doch als Jan am nächsten Tag wieder im Schuppen auftaucht, läuft Oscar erneut weg. Er ist verzweifelt, dieser dumme Junge bringt sein schönes Leben komplett durcheinander. Dann aber sieht er Jan ganz alleine auf dem Spielplatz, mit gesenktem Kopf und trauriger Miene. Als dann auch noch zwei Jungen damit beginnen, den armen Jan zu ärgern, wittert Oscar sofort die Gefahr. Laut kläffend vertreibt der die Jungen. Oscar ist nun klar: Jan braucht einen Freund. Aber möchte er, Oscar, denn auch einen? Wie wird der kleine Streuner sich wohl entschieden?

Ich kann euch dieses wundervolle Bilderbuch absolut empfehlen. Annette Moser erzählt hier eine sehr warmherzige Geschichte über Freundschaft und Vertrauen, die wirklich großartig von Jennifer Coulmann illustriert wurde. In die vielen schönen Zeichnungen habe ich mich sofort verliebt und auch die Geschichte, die der Hund Oscar uns hier erzählt, hat mir richtig das Herz erwärmt.

Wir erfahren alles aus der Sicht von Oscar. Ich konnte mich ohne Probleme in ihn hineinversetzen, konnte mit ihm mitfühlen und sein Denken jederzeit nachvollziehen. Durch diese außergewöhnliche Erzählweise erschafft die Autorin hier eine ganz besondere Atmosphäre, welche durch die liebevoll gezeichneten Bilder nur noch verstärkt wird.

Ich habe Oscar vom ersten Moment an in mein Herz geschlossen. Eigentlich sogar schon, bevor ich mit dem Lesen seiner Geschichte begonnen habe, denn als ich das Cover das erste Mal betrachtete und mich diese treuen Hundeaugen anblickten, war es wirklich sofort um mich geschehen.

Obwohl wir nicht erfahren, was Oscar in seiner Vergangenheit erlebt hat und wie es dazu kam, dass er im Tierheim landete, ist einem sofort klar, dass er schlimme Erfahrungen mit Menschen gemacht haben muss. Er scheut deren Nähe, nimmt reißaus, wenn sich ihm jemand nähert und reagiert stets äußerst misstrauisch. So zumindest verhält er sich, als die neue Familie in das Haus neben seinem Schuppen einzieht und er das erste Mal auf den Jungen Jan trifft.

Oscar ist anfangs überhaupt nicht begeistert von Jan. Er sieht ihn als Eindringling an, welcher ihn aus seinem Revier vertreiben möchte. Die Gefühle von Oscar werden erstklassig beschrieben, gerade Kinder werden sich wunderbar in den Mischlungshund hineinversetzen können. Aber auch mit Jan wird sich wohl nahezu jedes Kind identifizieren können. Welches Kind wünscht sich nicht einen Freund? Oder einen Hund? Sehr einfühlsam und liebevoll wird hier beschrieben, wie sich Jan dem Hund Oscar vorsichtig annähert, Vertrauen zu ihm aufbaut und dem Hund allmählich seine Scheu und Skepsis nimmt.

Ich kann euch Oscars Geschichte wirklich wärmstens empfehlen. Sie ist so schön und herzerwärmend und wird besonders Hundefreunde hellauf begeistern können. Kinder ab 3 Jahren werden die Handlung problemlos verstehen können und genauso wie ich den Hund Oscar sofort ins Herz schließen. Das Buch eignet sich wunderbar zum Vorlesen und bietet einen Lesespaß für die ganze Familie. Oscars Geschichte lädt zum Blättern, Staunen und Mitfühlen ein, aber auch zum Nachdenken und Diskutieren.

Ich habe das Buch nun schon viele Male durchblättern müssen, da ich von den wundervollen Illustrationen einfach nicht genug bekommen kann. Das Cover bietet uns ja schon einmal einen sehr guten Vorgeschmack und ich kann euch versichern, dass es nicht zu viel verspricht. Sowohl Oscar als auch der Junge Jan wurden großartig gezeichnet; besonders die Mimik ist wunderbar gelungen. Diese ermöglicht es einem nur noch besser, sich in die beiden hineinversetzen und mit ihnen mitzufühlen zu können.

Am besten jedoch haben mir die Landschaft und die Häuser gefallen. Ich bin ja ein großer Astrid Lindgren Fan und mag die Bullerbü Geschichten besonders gerne. Die Zeichnungen von Jennifer Coulmanns Häusern haben mich sofort an Schweden und Bullerbü denken lassen. Mein Lesevergnügen war hier wirklich perfekt und ich bin richtig froh, dass Oscar nun ein Teil meiner Bilderbuchsammlung sein darf.

Fazit: Wunderschön und herzerwärmend. Aus der Sicht eines Hundes wird uns hier eine zauberhafte Geschichte über Freundschaft und Vertrauen erzählt. Das Buch wurde großartig illustriert und bietet ein perfektes Leseerlebnis für die ganze Familie. Ich bin hellauf begeistert von „Oscar – Ein Hund findet ein Zuhause“ und vergebe gerne volle 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 15.04.2018

Ein wunderschöner Jugendroman!

Ein Sommer auf gut Glück
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Auf dieses Buch habe ich mich riesig gefreut! Die drei Bücher, die ich bereits von Morgan Matson gelesen habe, haben mir alle drei richtig gut gefallen, ganz besonders von „Amy on the Summer Road“ war ...

Auf dieses Buch habe ich mich riesig gefreut! Die drei Bücher, die ich bereits von Morgan Matson gelesen habe, haben mir alle drei richtig gut gefallen, ganz besonders von „Amy on the Summer Road“ war ich total begeistert. Meine Vorfreude auf Morgan Matsons neues Werk war daher groß und sobald „Ein Sommer auf gut Glück“ bei mir eintraf, habe ich ganz erwartungsvoll mit dem Lesen begonnen.

Andie ist stets gut vorbereitet und plant alles weit im Voraus. So steht auch schon seit langem fest, was sie dieses Jahr in den Sommerferien machen wird: Sie konnte einen Platz in einem Sommerkurs an einer hochangesehenen Uni ergattern. Dieser Kurs wird sich sehr gut für ihre spätere Collegebewerbung machen und ist zugleich eine perfekte Vorbereitung für ihr Medizinstudium, welches sie anstrebt. Doch dann kommt alles ganz anders, als geplant: Ihr Vater, ein sehr bekannter Politiker, wird durch einen Skandal zum Rücktritt gezwungen und der Rektor, der Andie zu ihrem Platz im Sommerkurs verholfen hat und ein angeblich guter Freund ihres Vaters ist, zieht seine Empfehlung kurz darauf zurück. Tja, was nun? Das erste Mal in ihrem Leben steht die 17-jährige komplett ohne Plan da. Sie verbringt daher notgedrungen ihre Sommerferien zu Hause, zusammen mit ihrem Vater. Und da sie nicht ohne Sommerjob sein möchte, sieht sie sich nach etwas anderem um. Für die guten Jobs ist sie nun leider zu spät dran, aber Andie wird dann schließlich doch noch fündig. Ihre neue Beschäftigung ist zwar eine ganz andere als ihre ursprünglich geplante, aber mit der Zeit merkt sie, wie viel Spaß ihr diese macht. Jeden Tag führt sie Hunde aus und dabei trifft sie auf den Jungen Clark. Dieser ist unglaublich süß und schleicht sie mit der Zeit immer mehr in ihr Herz. Auch Clark scheint Andie sehr zu mögen und so dauert es nicht lange, bis es zu einem ersten Date kommt. Andie wird plötzlich unsicher. Bisher dauerten ihre Beziehungen nie länger als ein paar Wochen an, doch mit Clark scheint es anders zu sein. Ob aus den beiden wohl mehr werden kann als nur eine schöne Sommerromanze?

Mit diesem Buch habe ich, glaube ich, einen neuen Lese-Rekord aufgestellt. Gut 686 Seiten in weniger als drei Tagen, das ist doch mal was, oder? Zumindest für mich ist es eine ganz schöne Leistung.
Es spricht auch eindeutig für das Buch, dass ich dieses in einem solchen Affenzahn durchgelesen habe. Hier kann man wirklich davon sprechen, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin.

„Ein Sommer auf gut Glück“ war einfach ganz genau mein Geschmack. Es passiert eigentlich eher wenig und als spannend würde ich die Handlung auch nicht bezeichnen. Ehrlich gesagt hat es mich, nachdem ich das Buch beendet hatte, etwas erstaunt, dass dieses tatsächlich fast 700 Seiten hat. Gefühlt waren es für mich weniger. Was aber nicht negativ gemeint sein soll. Es passiert zwar, dafür, dass das Buch so dick ist, gar nicht so viel, mich aber konnte die Geschichte durchweg in ihren Bann ziehen.

Ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass Szenen in die Länge gezogen wurden oder zu langatmig und langweilig waren. Ich bin gar nicht so der Fan von viel Action, ruhigere Geschichten sind mir deutlich lieber.

Für mich hat hier einfach alles gestimmt. Das Buch erzählt eine sehr schöne Geschichte über Freundschaft, Liebe und einer etwas distanzierten Vater-Tochter-Beziehung. Zudem kommt man beim Lesen eine herrlich sommerliche Atmosphäre auf, daher kann ich „Ein Sommer auf gut Glück“ ganz besonders für die warme Jahreszeit empfehlen.

Wir erfahren alles aus der Sicht von Andie. Sie mochte ich auf Anhieb, sie ist sympathisch, selbstbewusst und manchmal etwas sarkastisch, Eigenschaften, die ich bei Charakteren, insbesondere bei den Protagonisten, immer sehr gerne mag.
Es wird schon ganz am Anfang deutlich, wie sehr Andie unter dem Tod ihrer Mutter leidet. Diese ist vor einigen Jahren durch eine Krankheit verstorben. Seitdem lebt Andie mit ihrem Vater zusammen, wobei dieser durch seine Arbeit als Politiker immer schwer beschäftigt ist und kaum Zeit für seine Tochter hat. Andie aber kennt dies gar nicht anders. Sie ist es von klein auf gewöhnt, dass sie durch die wichtige Stellung ihres Vaters ständig in den Medien zu sehen ist und daher auch immer höllisch aufpassen muss, was sie in ihrer Freizeit tut, da negative Dinge wie Partys und Alkohol dem Ruf ihres Vaters schädigen könnten.

Diesen Sommer aber kommt alles ganz anders. Durch den Rücktritt ihres Vaters, verbringen Vater und Tochter wieder mehr Zeit miteinander, was ihrer Beziehung sehr gut tut. Ich fand es so schön zu sehen, wie die beiden sich wieder näher gekommen sind und endlich mal wieder so etwas wie eine richtige Familie waren, wenn auch leider ohne Mutter.

Ebenfalls sehr gut gefallen haben mir Andies Freunde. Palmer, Bri, Toby und Tom – auch sie bleiben die Ferien über zu Hause. Die Freunde treffen sich nahezu jeden Tag, haben Spaß zusammen und genießen den gemeinsamen Sommer.
Zu ihrer Clique stößt dann noch der Junge Clark. Er war mit mein Lieblingscharakter, er ist süß, charmant und witzig und ich konnte es wirklich sofort verstehen, dass Andie sich in ihn verliebt hat.

Meiner Meinung nach steht die Liebesgeschichte zwischen Andie und Clark nicht im Mittelpunkt, was man ja durch den Klappentext schon annehmen könnte. Es gibt romantische Szenen, allerdings werden diejenigen, die man einer gefühlvollen Liebesgeschichte gerechnet haben, hier wohl etwas enttäuscht werden. Ich war es zum Glück nicht. Für mich war die Mischung der verschiedenen Themen genau richtig. Das Augenmerk liegt auf Andie, die sich in diesem Sommer sehr verändert und dies absolut nachvollziehbar und authentisch. Auch das Thema Freundschaft ist in diesem Buch sehr wichtig. Es wird auch sehr deutlich, wie innig diese ist. Hier haben mir besonders gut die Chatgespräche zwischen Andie und ihren Freunden gefallen. So etwas finde ich in Büchern immer klasse, da sich solche Gespräche immer so herrlich locker und humorvoll lesen.
Doch nicht nur diese Stellen lesen sich super, das ganze Buch ist in einem wunderbar flüssigen und leichten Schreibstil geschrieben, der mein schnelles Lesetempo nur noch gefördert hat.

Ich würde sagen, dass ich mich hier zurecht so gefreut habe. Mich konnte das Buch komplett überzeugen und mir tolle Lesestunden bescheren. Wenn man gerne locker-leichte Sommergeschichten liest, die von Liebe, Freundschaft, Familie und natürlich auch von Hunden handeln – diese wundervollen Vierbeiner kommen hier definitiv nicht zu kurz – dann ist „Ein Sommer auf gut Glück“ genau das Richtige für einen.

Fazit: Humorvoll, sommerlich und einfach nur schön. Auf dieses Buch habe ich mich zurecht so gefreut, denn mir konnte es großartige Lesestunden bescheren. Für mich hat hier einfach alles gestimmt: Wundervolle Charaktere, ein herrlich flüssiger Schreibstil, eine schöne Mischung aus verschiedenen Themen wie Liebe, Freundschaft und Familie, sowie einer tollen sommerlichen Atmosphäre. Auch die Entwicklung der Protagonistin hat mir richtig gut gefallen, da diese absolut authentisch und nachvollziehbar ist. Hinzu kam dann doch, dass Hunde eine große Rolle in der Geschichte spielen, daher kann ich Hundeliebhabern dieses Buch ganz besonders ans Herz legen. Ich bin hellauf begeistert von „Ein Sommer auf gut Glück“ und vergebe volle 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 10.04.2018

Spannend, magisch und einfach nur schön!

Emily Windsnap – Die Bestimmung
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Die Emily Windsnap-Reihe lese ich seit meiner Kindheit wahnsinnig gerne. Diese wurde nun neu aufgelegt, daher ist es mir auch zuerst gar nicht aufgefallen, dass es nun endlich einen sechsten Band gibt. ...

Die Emily Windsnap-Reihe lese ich seit meiner Kindheit wahnsinnig gerne. Diese wurde nun neu aufgelegt, daher ist es mir auch zuerst gar nicht aufgefallen, dass es nun endlich einen sechsten Band gibt. Nach vier Jahren dürfen wir uns endlich wieder mit Emily in ein neues Abenteuer stürzen. Ich war schon sehr gespannt, was uns in diesem wohl erwarten wird.


Emily, halb Mensch, halb Meermädchen, lebt mittlerweile wieder Brightport, wo sie von montags bis donnerstags auch zur Schule geht. An den Freitagen und Samstagen jedoch ist sie Schülerin der Nixenschule von Schiffriff. Etwas blöd findet sie diese Aufteilung ja schon, aber was soll man machen, wenn man als Halbwesen in beiden Welten zu Hause ist? Zum Glück muss sie dieses Hin und Her nicht alleine durchmachen, denn ihr Freund Aaron ist ebenfalls ein Halbwesen und geht mit ihr zusammen auf beide Schulen.

Als eine Klassenfahrt zur Fünfbuchteninsel ansteht und Emily erfährt, dass nicht nur ihre Klasse aus Brightport, sondern auch ihre Nixenklasse dorthin fahren wird, ist sie hellauf begeistert!

Und wie wir Emily kennen, lässt das nächste Abenteuer dann auch nicht lange auf sich warten. Auf der Insel angekommen, entdecken sie und Aaron während eines Ausfluges ein mysteriöses Schiff. Das Seltsame ist: Nur sie und Aaron können das Schiff sehen, für andere scheint es unsichtbar zu sein. Was hat es mit diesem geheimnisvollen Schiff auf sich? Wieso taucht es so plötzlich auf und verschwindet genauso plötzlich wieder? Handelt es sich bei diesem etwa um ein Geisterschiff? Emily und Aaron beginnen dem nachzugehen. Von dem Inselhüter Lyle müssen sie schließlich etwas Furchtbares erfahren: Auf dem Schiff befinden sich Menschen, die in großer Gefahr schweben. Wenn sie nicht rechtzeitig gerettet werden, werden sie für immer in Atlantis festsitzen und nie mehr zurückkehren können. Und es gibt noch eine weitere schreckliche Nachricht: Emily ist die Einzige, die die Schiffspassagiere retten kann. Sie muss sich nun schnell entscheiden, denn es bleiben nur noch wenige Stunden. Sind diese verstrichen, wird es für die Menschen auf dem Schiff keine Rettung mehr geben.


Da es bei mir nun schon gute vier Jahre her ist, dass ich einen Emily Band gelesen habe, war ich zuerst am überlegen, die Bücher erneut zu lesen, ehe ich mit dem neuen Band starte, um wieder in die Reihe reinzukommen. Ich habe es dann aber doch erst einmal so probiert und musste schon nach wenigen Seiten feststellen, dass ich ohne Probleme wieder in Emilys Welt hineingefunden habe.


Emily ist mittlerweile dreizehn Jahre alt und auch schon etwas reifer und vernünftiger – dennoch ist sie noch ganz die Alte und es gelingt ihr nach vor von einem Abenteuer ins nächste zu stolpern. Natürlich lässt auch auf Klassenfahrt das nächste nicht lange auf sich warten.


Mich konnte das Buch von den ersten Seiten an in seinen Bann ziehen. Wie ich es von den vorherigen Bänden gewohnt bin, so ist auch dieser Teil in einem herrlich lockeren und flüssigen Schreibstil geschrieben, der sich sehr angenehm lesen lässt.

Wir erfahren wie immer alles aus der Sicht von Emily in der Ich-Perspektive, sodass wir einen guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt bekommen. Besonders die Zielgruppe, Mädchen ab etwa 10 Jahren, wird sich wunderbar mit Emily identifizieren können. Aber auch mir ist dies mal wieder ohne weiteres gelungen. Sehr zum schmunzeln gebracht haben mich immer die kleinen Liebesszenen zwischen ihr und ihrem Freund Aaron. Die beiden sind schon ein niedliches Pärchen, frisch verliebt, aber noch recht verhalten, wie das eben so ist beim ersten Mal verliebt sein.


Neben diesen kleinen romantischen Szenen gibt es natürlich auch wieder jede Menge zum Mitfiebern. Emily und Aaron stoßen schon relativ schnell auf ein geheimnisvolles Schiff, welches ihnen lauter Rätsel aufgibt: Wieso können nur sie beide es sehen? Warum verschwindet es so plötzlich wieder? Und wer ist die Frau, die Emily hinter einem Bullauge gesehen hat?


Die Handlung nimmt also sehr schnell an Fahrt auf und wird auch an keiner Stelle langweilig. Besonders zum Ende hin wird das Buch richtig spannend, sodass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.


Ich kann den sechsten Emily Band absolut empfehlen! Für Emily Fans ist er definitiv ein Muss und Neueinsteigern würde ich zwar raten, zumindest den ersten Teil zu kennen, allerdings denke ich, dass es hier auch kein Problem sein sollte, wenn man mit diesem Band startet, da alles Wichtige zu Beginn des Buches von Emily erzählt wird.


Neben der spannenden Handlung hat mir auch das Setting richtig gut gefallen. Das Buch spielt die meiste Zeit auf der Fünfbuchteninsel, welche ich mir durch die anschaulichen Beschreibungen wunderbar vorstellen konnte. Ich habe hier beim Lesen eine unbändige Lust verspürt, selbst mal wieder eine Insel zu besuchen oder zumindest am Strand Urlaub zu machen. In meinen Augen bietet sich dieser Emily Band am besten für die Sommerzeit an, da hier beim Lesen eine richtig schöne gute Sommerlaune aufkommt.


Das Einzige, was mir hier nicht so gut gefallen hat, ist die neue Aufmachung des Buches. Mir haben die alten Cover deutlich besser gefallen und ich finde es schade, dass die Bücher neu aufgelegt wurden. Da ich die ersten fünf Bände in der alten Ausgabe besitze, sieht es bei mir im Regal nun ein wenig unschön aus, da der sechste Teil so anders aussieht. Aber ich bin da auch sehr pingelig, muss ich gestehen, andere wird das vermutlich nicht so stören.


Bis auf das Cover finde ich den sechsten Band sehr gelungen. Mir hat das Buch tolle Lesestunden beschert und ich kann es jedem Emily und Meermädchen Fan sehr ans Herz legen. Für mich ist die Emily Windsnap-Reihe einer der schönsten Meermädchen-Reihen, die ich kenne und ich hoffe sehr, dass es noch weitere Bände geben wird.


Fazit: Spannend, magisch und einfach nur schön! Endlich dürfen wir uns wieder mit Emily in ein neues aufregendes Abenteuer stürzen, welches zum Mitfiebern und Miträsteln einlädt. Das Buch wird an keiner Stelle langweilig und ist besonders Mädchen ab 10 Jahren sehr zu empfehlen, die gerne Meermädchen- und Abenteuergeschichten lesen. Mir hat der sechste Emily Windsnap Band richtig gut gefallen und ich vergebe 5 von 5 Sternen!