Ich fand die Geschichte von Lila wirklich sehr süß. Sie ist ein total sympathischer Charakter, den man einfach auf Anhieb gern hat. Aber auch die anderen Charaktere fand ich gut, vom schüchternen Benno ...
Ich fand die Geschichte von Lila wirklich sehr süß. Sie ist ein total sympathischer Charakter, den man einfach auf Anhieb gern hat. Aber auch die anderen Charaktere fand ich gut, vom schüchternen Benno über die grummelige Yu bis zur schrägen Hundefriseurin Amarena. Der Schreibstil ist sehr angenehm und absolut kindgerecht. Die Kapitel haben eine gute Länge und die Geschichte wird absolut nicht langweilig. Ganz im Gegenteil.
Mir hat besonders gut gefallen, dass auch ernste Themen wie z.B. Mobbing, Streit unter Freunden oder die Schwierigkeiten, sich in einer neuen Schule / Klasse zurechtzufinden, angesprochen wurden. Trotzdem ist es eine sehr fröhliche Geschichte, die Kindern in ähnlichen Situationen bestimmt auch Mut machen kann.
Ich finde es ziemlich schwer, für dieses Buch eine Bewertung zu schreiben und ich denke auch, dass es sehr unterschiedlich wahrgenommen wird. Es war nicht das, was ich erwartet hatte. Vielleicht ist das ...
Ich finde es ziemlich schwer, für dieses Buch eine Bewertung zu schreiben und ich denke auch, dass es sehr unterschiedlich wahrgenommen wird. Es war nicht das, was ich erwartet hatte. Vielleicht ist das mit ein Grund, warum ich leider nicht völlig begeistert war. Der Autor hat hier ein sehr schwieriges Thema gewählt, was aus dem Klappentext so einfach nicht hervorgeht.
Den Schreibstil fand ich insgesamt sehr schön. Auch die die wechselnden Perspektiven fand ich an sich eine gute Idee. Man hat immer ein Kapitel aus der Sicht von Louis, der den gleichen Tag wieder und wieder erleben muss. Anschließend folgt ein Kapitel aus der Sicht von Henry, in dem ihre Beziehung vom ersten Kennenlernen bis zum Tag des Unfalls geschildert wird.
Leider wird man durch diesen Wechsel und vor allem die Zeitsprünge aber immer wieder etwas aus dem Lesefluss gerissen. Mir zumindest ging es so. Und für meinen Geschmack waren es durch die Zeitschleife dann auch einfach zu viele Wiederholungen. Ich verstehe natürlich, was der Autor damit erreichen wollte und für viele Leser mag es auch gut funktionieren. Mich hat es leider ziemlich gestört und ich fand es auch etwas langweilig, muss ich gestehen.
Was die Auflösung angeht fand ich einen Teil davon sehr vorhersehbar, während mich ein anderer Teil total überrascht hat. Das Ende ist traurig und hoffnungsvoll zugleich.
Ich kann leider "nur" 3 Sterne vergeben, denke aber, dass manch andere Leser von dem Buch sicher begeistert sein werden.
Die als Buchladen getarnte Organisation Libronautic ermöglicht Kunden mit dem entsprechenden Kleingeld das, was sich sicher jeder Buchfan insgeheim wünscht: Eine Reise in das Lieblingsbuch. Mit Hilfe ihrer ...
Die als Buchladen getarnte Organisation Libronautic ermöglicht Kunden mit dem entsprechenden Kleingeld das, was sich sicher jeder Buchfan insgeheim wünscht: Eine Reise in das Lieblingsbuch. Mit Hilfe ihrer besonderen Stimme können die Libronauten zahlende Kunden direkt in die Geschichte bringen. Doch hier ist längst nicht alles wie es scheint...
Ich fand die Idee hinter diesem Buch einfach großartig und auch der Einstieg hat mir total gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und ich fand es total spannend, dass der Autor für die Buchreisen auch ein paar weniger bekannte Werke, wie z.B. Polidoris Vampyr, gewählt hat.
Die Story hat mich sehr überrascht, weicht sie doch schnell von dem ab, was mich der Klappentext hat vermuten lassen. Diese Abweichung fand ich jedoch wirklich gut und gerade in der ersten Hälfte hat mir das Buch auch wirklich gut gefallen. Ich mochte das Setting, die Überraschungen, das Miträtseln, wer denn nun die Guten und wer die Bösen sind. Die Geschichte hält immer wieder Wendungen bereit, mit denen ich gar nicht gerechnet hatte und die mich meine Überlegungen wieder haben verwerfen lassen.
Leider lässt das Buch jedoch im zweiten Abschnitt immer mehr nach. Protagonist Adam wird zunehmend unsympathischer und insgesamt konnte ich die Handlungen der Charaktere immer weniger nachvollziehen. Manche von ihnen machen plötzlich eine 180 Grad Wende durch und das ohne ersichtlichen Grund. Auch hatte ich immer wieder das Gefühl, dass sich der Autor selbst widerspricht. Die Regeln, die am Anfang für das Buchreisen aufgestellt wurden, scheinen plötzlich doch nicht mehr zu gelten und man weiß als Leser gar nicht wirklich, woran man ist. Das Tempo zieht ebenfalls stark an und die Ereignisse überschlagen sich. Fast so, als hätte der Autor noch möglichst viel reinpacken wollen. Das Ganze wirkt auf mich etwas gehetzt.
Die Entwicklung der Charaktere konnte ich leider oft nicht nachvollziehen. Gerade Adam scheint gar keine wirkliche Entwicklung durchzumachen und die Nebencharaktere bleiben eher blass und wenig greifbar. Am liebsten mochte ich den frechen Kobold Luthin. Er ist wirklich ein großartiger Charakter, der die Geschichte durch seine Sprüche immer wieder auflockert und für Lacher sorgt.
Das Ende lässt vieles offen und wirft eigentlich mehr Fragen auf, als es beantwortet. Auch wenn es kein besonders fieser Cliffhanger ist, bleibt man als Leser doch sehr in der Schwebe. Das soll natürlich die Neugier auf Band 2 schüren, hat mich aber eher genervt.
Alles in allem ist "Die Buchreisenden" ein nettes Fantasybuch, das aber hinter meinen Erwartungen zurückblieb.
Also die Idee hinter diesem Buch fand ich wirklich klasse. Der Anfang hat mir auch noch sehr gut gefallen. Ich fand den Schreibstil total interessant, da man hier keine normale Erzählung hat, sondern sich ...
Also die Idee hinter diesem Buch fand ich wirklich klasse. Der Anfang hat mir auch noch sehr gut gefallen. Ich fand den Schreibstil total interessant, da man hier keine normale Erzählung hat, sondern sich das gesamte Buch aus Interview-Transkriptionen, sowie Mail- und Chat-Verläufen zusammensetzt. Ein bisschen wie eine moderne Form von Dracula.
Leider nutzt sich dieser Stil hier jedoch ziemlich schnell ab. Es gibt viele Wiederholungen und man bekommt auch keinen wirklichen Bezug zu den Charakteren. Hauptfigur Amanda fand ich eigentlich ziemlich unsympathisch. Sie ist absolut skrupellos und tut wirklich alles, um an Informationen zu kommen. Auch die wenigen Informationen, die man zwischendrin zu ihr und ihrer Vergangenheit bekommt, machen sie nicht unbedingt liebenswerter. Die restlichen Charaktere bleiben eher blass und nicht wirklich greifbar.
Ich finde auch, dass sich das Buch unnötig in die Länge zieht. Da gibt es einiges, was man meines Erachtens gut hätte weglassen können. Einige Passagen habe ich irgendwann nur noch überflogen oder direkt ganz überblättert, weil ich sie so nervig fand. Das stört natürlich auch den Spannungsbogen.
Ich fand es zwar interessant, mitzurätseln was denn nun hinter dem Ganzen steckt und auch die Tatsache, dass sich die Zeugenaussagen oft gänzlich widersprechen war gut gemacht, aber leider wird die Handlung im Verlauf des Buches immer wirrer. Die Geschichte weicht immer mehr vom ursprünglichen Thema ab. Es tauchen immer neue Figuren auf und es wird alles immer absurder.
Das Ende war eine totale Überraschung. Aber nicht unbedingt im positiven Sinn. Vieles ergab für mich tatsächlich gar keinen Sinn mehr und ich fand die Auflösung auch ziemlich enttäuschend.
Rafael Nadal ist ohne Zweifel eine der herausragendsten Figuren des Tennissports. In dieser Biografie beleuchtet der Sportjournalist Christopher Clarey die Karriere von Nadal, von seinen Anfängen als kleines ...
Rafael Nadal ist ohne Zweifel eine der herausragendsten Figuren des Tennissports. In dieser Biografie beleuchtet der Sportjournalist Christopher Clarey die Karriere von Nadal, von seinen Anfängen als kleines Kind, über seine größten Erfolge, aber auch Niederlagen, bis zu seinem Karriereende.
Man merkt auf jeden Fall, wie viel Fachwissen der Autor hat und dass ihm das Thema am Herzen liegt. Er hat einen sehr flüssigen Schreibstil, der angenehm zu lesen ist. Ich fand vor allem die vielen Hintergrundinformationen sehr interessant. Clarey streut immer wieder Interviews mit Weggefährten ein, oder berichtet von seinen persönlichen Begegnungen mit Nadal und dessem Team.
Ergänzt wird das Buch durch eine Reihe von Farbfotos im Mittelteil, die einen Querschnitt durch die Karriere von Nadal zeigen.
Ich kann dieses Buch jedem Fan wärmstens empfehlen.