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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.02.2024

Hochwertig, super ausgearbeiteter politisch angehauchter Thriller

Oxen. Pilgrim
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Oxen - Pilgrim ist er sechste Band einer wahnsinnig guten Thriller Reihe. Ich kann bisher jedes Buch absolut empfehlen und auch dieses hat wieder gezeigt, was guter Thriller alles kann. Wichtig sei zu ...

Oxen - Pilgrim ist er sechste Band einer wahnsinnig guten Thriller Reihe. Ich kann bisher jedes Buch absolut empfehlen und auch dieses hat wieder gezeigt, was guter Thriller alles kann. Wichtig sei zu erwähnen, das die Geschichten innerhalb des Buches größtenteils abgeschlossen werden, jedoch die Bände alle zusammen gehören und auch so gelesen werden sollten. Hier treffen Oxen, Mossmann, Franck und Finnsen nicht nur auf politischen Machtebenen mit Steuerhinterziehung, sondern auch innerhalb der Ermittlungsgruppe aufeinander. Niemand traut hier irgendwem. Viele Machenschafften auch gegen die Kollegen werden hier deutlich. Zwei Handlungsebenen sind hier sehr entscheidend und gehören am Ende auch zusammen. Gut ausgeklügelt, super durchdachte, strategisch ausgearbeitete Story. Es bleibt von Anfang bis zum Ende spannend und wird nie langweilig. Hoch komplex arbeitet Jens Hendrik Jensen seine Oxenreihe aus. Stetige Wendungen und unvorhergesehene Dinge machen dieses Buch unvergesslich. Ich liebe die Schreibweise von Jennsen, welches mich jedes Mal tief eintauchen lässt. Somit habe ich auch dieses Buch innerhalb weniger Tage verschlungen. Ich kann jedem diese Reihe nur ans Herz legen. Unvergessliche Lesestunden sind absolut garantiert.

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Veröffentlicht am 05.01.2024

Was für ein Lesegenuss

Royal Blood - A Scandal To Die For
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Normalerweise lese ich keine Bücher über Royal in Kombi mit Teenagern. Rein vom Cover her, würde ich dem Buch kaum Interesse schenken. Es ist nicht schlecht aber erinnert mich im ersten Augenblick an New ...

Normalerweise lese ich keine Bücher über Royal in Kombi mit Teenagern. Rein vom Cover her, würde ich dem Buch kaum Interesse schenken. Es ist nicht schlecht aber erinnert mich im ersten Augenblick an New Adult. Der Klappentext jedoch hat mich vollends neugierig gemacht, so dass ich es lesen wollte. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Dieses Buch ist ein absolutes Lesehighlight, einmal in der Hand wirst du es nicht mehr weglegen wollen. Von Anfang bis Ende ist es durchweg spannend gehalten, so dass es nie langweilig wird. Die Protagonisten sind durchweg super ausgearbeitet und passend auf ihre Rolle geschrieben. Schön finde ich die Tatsache, dass jeder einzelne Protagonist sich auf seine Art und Weise weiter entwickelt.
Der Schreibstil ist wahnsinnig gut und lässt den Leser, mit einer Leichtigkeit durch die Seiten fliegen. Packend, einfach und angenehm. Die einzelnen Kapitel werden immer durch datierte Chatverläufe, Zeitungsartikel, Medienereignisse begonnen. Somit hat der Leser eine Orientierung des zeitlichen Ablaufes. Die Story ist super gut durchdacht und hat neben einer Mordgeschichte soviel mehr zu bieten. Realistisch und anschaulich werden hier menschliche Schicksale aufgezeigt, von einer Liebe, die niemals sein darf, Missbrauch, Schizophrenie, Drogen und Menschen, die nirgendwo hingehören und dennoch durch die Zeit vieles geschenkt bekommen. Neben der Dramatik ist jedoch auch viel Witz vorhanden. Viele Situationen werden durch Evans rebellische Art lebhaft und fesselnd. Mir hat das Buch richtig gut gefallen und liebe es, wie die verschiedenen Fäden harmonisch zu einem ganzen werden. Es ist emotional, spannend, witzig und verspricht super ausgearbeitete Protagonisten in einem hervoragendem Schreibstil. Auf jeden Fall freue ich mich auf Band 2, denn ich möchte noch einmal in die Welt von Royal Blood eintauchen.

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Veröffentlicht am 29.12.2023

Super süße Idee, Weltliteratur für Kinder zugänglich zu machen

Stolz und Vorurteil
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Mickey Mouse trifft Jane Austen. Auf 34 Seiten mit vielen Bildern untermalt soll der berühmte Roman „Stolz und Vorurteil“ bereits für 4jährige zugänglich sein. Geht denn das?

Das Buch ist schön groß, ...

Mickey Mouse trifft Jane Austen. Auf 34 Seiten mit vielen Bildern untermalt soll der berühmte Roman „Stolz und Vorurteil“ bereits für 4jährige zugänglich sein. Geht denn das?

Das Buch ist schön groß, so dass die Zeichnungen und die Schrift gut zur Geltung kommen. Das Augenmerk ist hauptsächlich auf die Bilder gelegt. Diese nehmen bestimmt 80% des Buches ein und werden durch kurze schriftliche Absätze sprachlich untermauert. Am Anfang werden die Personen vorgestellt und hier hatte ich mein erstes Denkproblem. Da die Figuren vermeintlich nacheinander aufgezählt werden, passten die Namen nicht gleich, da die ersten beiden jeweils die äußeren bildeten. Da die Namen aber mit den Figuren und deren kurze Charakterbeschreibung gezeichnet worden sind, fiel es mir gleich auf. Für Kinder ab 4 Jahren empfinde ich die Anzahl der Charaktere auf die Seiten gerechnet ziemlich hoch. Die Zeichnungen sind Walt Disney typisch und wunderschön. Passend des zeitlichen Rahmens wurde auf Kleidung und Objekte geachtet.
Der Text ist extrem knapp gehalten. Auf der einen Seite für die Aufmerksamkeitsspanne ok, jedoch bleibt dadurch wenig Platz für die eigentlich Story. Von eigentlich ab 400 Seiten Roman auf 32 gekürzt bleibt kaum Raum für Inhalt. Dementsprechend ist die Story sehr oberflächlich gehalten. Die Sätze waren einfach, verständlich und Kindgerecht. In Verbindung mit den Bildern, fand ich das Gesamtkonzept schon gut gelungen, jedoch bezweifle ich ob Kinder ab 4 Jahren dem „Sinn“ oder „Hintergrund“ der Geschichte folgen können.
Dennoch finde ich die Idee, Literatur mit Kindheitsfiguren zu verbinden großartig. Langsames heranführen an Weltliteratur, jedoch eher empfohlen für Grundschulalter. Durch die passenden Bilder ist es den Kindern möglich, die Geschichte selbst wieder zu geben.

Jane Austen und Mickey Mouse geht in jedem Fall. Mit etwas mehr Seiten, könnte man die Story etwas detaillierter darstellen. Alles in allem eine super süße Empfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 25.12.2023

Sebastian Bergmann muss man einfach lieben

Die Schuld, die man trägt
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Die Reihe rund um Sebastian Bergmann begleitet mich schon seit Jahren und ist immer wieder ein Highlight. Nach der langen Zeit endlich wieder ein neuer Band und ich wurde nicht enttäuscht. Ein Problem, ...

Die Reihe rund um Sebastian Bergmann begleitet mich schon seit Jahren und ist immer wieder ein Highlight. Nach der langen Zeit endlich wieder ein neuer Band und ich wurde nicht enttäuscht. Ein Problem, was sich bei einer Reihe einstellen kann, ist das Vergessen der eigentlichen Grundstory hinter den Fällen. Jedoch wird immer wieder auf alte Begebenheiten aus den anderen Büchern eingegangen. Somit konnte ich super gut in das Buch einfinden und war sofort wieder in dem gesamten Geschehen drin. Denn neben dem immer aktuellem Fall dreht sich vieles um das verrückte Leben rund um Sebastian Bergmann. Auf die Protagonisten brauche ich nicht weiter eingehen, da diese für mich großartig ausgearbeitet sind. In jedem Buch entwickeln sie sich enorm weiter und du hast als Leser das Gefühl, als seien die Protagonisten deine Nachbarn. Der aktuelle Fall betrifft Sebastian Bergmann persönlich. Wer ihn jedoch kennt, weiß dass man Sebastian als eigentliche Person nicht schaden kann. Es sei denn, man greift in sein Leben ein, und nimmt sich seine nahestehenden Personen vor. Ich kann nicht groß auf die Story eingehen, da ich extrem Spoilern würde, was den Lesegenuss trüben würde. Auch wenn dieses Buch das vorherige nicht toppen kann, bin ich absolut begeistert gewesen. Das einzige was ich bemängeln muss, ist die Vorhersehbarkeit einiger Handlungen. Denn genau die Wow-Wendungen waren das tolle an den vorherigen Hjorth & Rosenfeldts Büchern.
Toller Lesefluss, tolle Wendungen (wenn auch vorhersehbar) - mega Protagonisten - tolle Idee umgesetzt - mehrere Stränge, die am Ende super zusammenführen und ein absolut krasser Cliffhanger auf mehreren Ebenen. Hjorth & Rosenfeldt kann dies als letzten Band stehen lassen oder sich entschließen, weitere Geschichten zu schreiben.

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Veröffentlicht am 17.12.2023

Leider zu viele Baustellen

Ravenhall Academy 1: Verborgene Magie
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Eieiei. Was war denn das? Dieses Buch hat mir eine Berg und Talfahrt beschert. Mal las es sich gut und unterhaltsam - mal stand es kurz vor dem Abbruch. Doch was genau war mein Problem mit diesem Buch? ...

Eieiei. Was war denn das? Dieses Buch hat mir eine Berg und Talfahrt beschert. Mal las es sich gut und unterhaltsam - mal stand es kurz vor dem Abbruch. Doch was genau war mein Problem mit diesem Buch? Wir erleben hier Protagonisten, die sehr klischeehaft charakterisiert dargestellt werden. Von dem typischen smarten, überaus beliebten, er kann alles - den werde ich niemals haben können - Boy, mit seinen leuchtenden Augen, über, zu dem naiven, dümmlichen, jammernden - ich weiß von nichts - Girl. Leider konnte ich sehr viele Gedankengänge, Handlungen und Gespräche von Lilly nicht nachvollziehen. Sie wirkten oft deplatziert für eine bereits 17jährige. Da geschehen zb. Wunderwerke vor ihren Augen, welche sie nicht nur einmal emotionslos abwinkte „Hexerei gibt es nicht“. Lilly? Da flog gerade eine Tasche an dir vorbei! Dabei frage ich mich zudem, wieso Protagonisten mit eingebaut wurden, ohne eine Rolle zugeschrieben zu bekommen. Als Beispiel nenne ich hier die Mutter und Schwester von Lilly. Eigentlich wichtige Rollen, jedoch nicht weiter relevant für einen Beziehungsstatus. Gerade der Zwist mit der Mutter wird keinerlei Bedeutung beigemessen. Lilly erfährt nebenbei (*Spoiler) „Achja übrigens, du bist eine Hexe…deine Mom auch, aber das wollte sie dir nicht sagen.“ Lilly trägt es unheimlich mit Fassung „Ok!“. Nicht mal ansatzweise ein rebellisches Teenagerverhalten gegen die Mutter. Auch die beste Freundin wird einfach abgespeist, „Achja, komme nicht mit zum studieren. Musst du allein durch.“, um am Ende kurzweilig traurig zu sein, dass diese nur kurz „Happy Birthday“ schrieb und nicht stundenlang mit ihr telefonierte. Aber auch das ist nach einem Satz überwunden. Entweder ist Lilly gefühlskalt oder einfach nur stumpf. Ihr merkt, dass Lilly und ich keine besten Freunde werden…erst recht nicht, nachdem sie es geschafft hat, dass ich ihren Hund ab den ersten 20 Seiten hasste. Ich liebe Hunde und komme darauf absolut nicht klar, wie man mit Worten eine Abneigung schaffen kann. Auf fast jeder Seite habe ich gefühlt 20 mal die Worte „Hundelady“ lesen müssen. Alles in allem sind die Protagonisten zu blass, zu klischeebehaftet, zu realitätsfremd, zu unlogisch.
Aus der Story hätte man echt was gutes zaubern können. Auch mit den vielen Parallelen zu Harry Potter, wäre das für mich ok gewesen. Jedoch war mir das zu viel abgekupfert. Quasi Harry Potters Geschichte, als Hexer, von 7 Bänden, auf eines reduziert. Viel zu schnell runter erzählt, zu viele Wortdopplungen und der Schreibstil ist auch nicht meines.
Ich könnte noch viel mehr erwähnen, möchte aber auch erwähnen, dass ich zum Ende des Buches mich mehr anfreunden konnte. Wirklich schade, da ich mir sehr viel mehr erhofft hatte. Der zweite Band liegt bereits ready und werde hoffentlich mehr Begeisterung finden.

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