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Veröffentlicht am 21.11.2022

Leider wurde ich mit dem Buch nicht warm

Bleib bei mir, Sam
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Triggerwarnung: Tod eines geliebten Menschen, Trauer.

Julie ist am Boden zerstört. Ihre ganze Zukunft war durchgeplant, nach dem Abschluss würden sie und ihr Freund Sam die Stadt gemeinsam verlassen und ...

Triggerwarnung: Tod eines geliebten Menschen, Trauer.

Julie ist am Boden zerstört. Ihre ganze Zukunft war durchgeplant, nach dem Abschluss würden sie und ihr Freund Sam die Stadt gemeinsam verlassen und studieren. Doch jetzt ist nichts davon mehr möglich, denn Sam ist tot. Er starb bei einem Autounfall und Julie ertrinkt in ihrer Trauer.
Doch dann geschieht etwas Merkwürdiges. Als sie Sams Handynummer wählt, nimmt er ab.


Ich fand die Idee echt toll. Das Buch klang wirklich interessant, der Farbschnitt ist mega schön und ich hatte mich auf eine mit Fantasy angehauchte Liebesgeschichte gefreut. Aber leider war das Buch nicht meins.

Das Buch fängt schon merkwürdig an, mit einer Art "Kurzfilmzusammenfassung" wie Sam und Julie einander kennen und lieben gelernt haben. Das empfand ich als sehr irritierend. Das war alles so abgehackt und teilweise zusammenhanglos mit harten, plötzlichen Übergängen und dann landet man bei Julie mitten in ihrer Trauer.

Ja, manchmal kamen mir die Tränen als Julie trauerte. Sie tat mir sehr leid, aber das Fantasy-Element, ihre Gespräche am Handy mit Sam und dass sie plötzlich keine Textnachrichten mehr bekam, das alles konnte ich nicht glauben. Das war für mich nicht wirklich in der Geschichte verwurzelt, sondern schwebte im luftleeren Raum. Es gab keine richtige Erklärung, einfach nichts.

Vieles in der Geschichte war mir zu zusammenhanglos. Ich konnte die Liebesgeschichte nicht fühlen, kein bisschen. Mir tat Julie zwar leid, weil sie ihre große Liebe verloren hat und auch Sam, weil sein Leben so jung endete, aber das war eher allgemeines Mitgefühl und hatte nichts mit den Protagonisten zu tun, die mir persönlich einfach zu blass blieben. Mir ging einiges zu schnell und zu abrupt, gerade dann, wenn es darum ging, die beiden näher kennenzulernen. Ich konnte keine Bindung zu ihnen aufbauen.

Man springt ständig in Zeit und Raum und irgendwann war ich einfach nur noch komplett verwirrt. Mal sind sie frisch zusammen, dann wieder schon eine ganze Weile zusammen, dann wieder gerade am daten. Das half auch nicht dabei, ihnen emotional näher zu kommen.

Julie wirkt in ihrer Trauer sehr losgelöst von allem. Es geht nur um sie selbst, sie ignoriert die Außenwelt und andere komplett. Dabei konnte ich vieles nicht nachvollziehen und empfand sie als ziemlich egoistisch. Ja, sie tat mir leid, aber sie war mir nicht unbedingt sympathisch. Auch in ihrer Beziehung zu Sam schien sich immer alles nur um sie zu drehen.


Fazit: Leider war das Buch nicht meins. Mir war es oft zu Teenie und zu konfus. Die Handlung springt ständig durch Zeit und Raum und hat mich irgendwann nur noch verwirrt. Mir taten beide Protagonisten leid, aber ihre Liebe konnte ich nicht nachfühlen. Beide wirkten auf mich blass und das Fantasy-Element war mir zu wenig in der Geschichte verwurzelt. Für mich wurde zu sehr auf Klischees gesetzt und der rote Faden ging mir leider auch immer wieder mal verloren.

Das Buch war leider nicht meins. Ich hätte mir einfach mehr gewünscht, mehr Emotionen, mehr Stringenz in der Erzählweise. Auch das Ende kam mir zu abrupt. Ich hätte mir da mehr Ausblick auf die Zukunft gewünscht.

Von mir bekommt das Buch leider nur 1,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 21.11.2022

Leider war das Buch absolut nicht meins

Eine Liebe
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Triggerwarnung: Sexuelle Belästigung, Misshandlung von Tieren, Gewalt gegen Tiere, Folter von Tieren.

Natalia hofft auf einen Neuanfang als sie in das kleine Dorf La Escapa zieht. Das Haus, das sie gemietet ...

Triggerwarnung: Sexuelle Belästigung, Misshandlung von Tieren, Gewalt gegen Tiere, Folter von Tieren.

Natalia hofft auf einen Neuanfang als sie in das kleine Dorf La Escapa zieht. Das Haus, das sie gemietet hat, ist eine Bruchbude, ihr Vermieter ein gruseliger, fauler Mistkerl, der es liebt, sie einzuschüchtern und der Hund, den er ihr auf ihren Wunsch hin besorgt hat, scheint sie komplett zu ignorieren. Die Leute im Ort sind zurückhalten – vorsichtig formuliert – bis auf einen, Piter, der ihr zunehmend auf die Pelle rückt. Als dann das undichte Dach droht, komplett über ihr zusammenzubrechen, bleibt Natalia keine andere Wahl, als einen unkonventionellen Weg zu wählen, um ihr Problem zu beheben.


Ich hatte leider von Anfang an Probleme mit dem Buch. Ich kam einfach nicht richtig rein in die Geschichte und dann kam es zu einigem, mit dem ich nicht zurechtkam.

Natalia tat mir natürlich leid, ihre Lage ist wirklich übel, aber ich kann ihr Verhalten so oft einfach nicht nachvollziehen. Mir fehlten da oft Erklärungen. Warum ausgerechnet dieser Ort? Warum hat sie diese Bruchbude gemietet, anstatt etwas "Anständigem" oder sich direkt etwas gekauft, wie es dort alle tun? Warum investiert sie so viel Energie in das Haus, obwohl es nicht ihr gehört und ihr praktisch unter den Händen wegbröselt? Warum lässt sie sich immer alles gefallen von ihrem Vermieter? Warum wehrt sie sich nie oder wird laut?

Die "Liebe", um die es laut Titel geht, konnte ich leider null fühlen. Für mich war das nicht im entferntesten Liebe oder irgendetwas in der Art. Ich konnte das null nachvollziehen und erst recht nicht, wie sich daraus dann so etwas wie Eifersucht entwickeln sollte. Von Nats Seite sprach sie zwar von Liebe und dergleichen, aber es kamen keinerlei Gefühle bei mir an. Null. Es entwickelt sich eine ungesunde Art von Abhängigkeit, warum das so ist, wird allerdings nicht klar – ebenso wie sehr vieles anderes.
Ich kann nicht verstehen, warum sie diesen Mann z.B. Piter vorzieht. Es ist einfach komplett grundlos.


Fazit: Ich wurde nicht warm mit diesem Buch. Mir tat die Protagonistin anfangs sehr leid, aber sie verlor mich zunehmend. Ich konnte ihr Verhalten einfach so oft nicht nachvollziehen, zu viel blieb im Dunkeln und ergab dadurch keinen Sinn. Vieles wurde einem als Leser einfach so hingeworfen, ohne Zusammenhang, ohne Erklärung.

Die "Liebe", um die es gehen sollte konnte ich null spüren, da kam gar nichts gefühlstechnisch bei mir an und auch die Abhängigkeit, die Nat entwickelt, ergab für mich keinerlei Sinn.

Ein sehr großes Thema, das mir das Buch endgültig verdorben hat, war die Art, wie dort mit Tieren umgegangen wurde. Ich weiß, dass der Stellenwert von Tieren in Spanien ein anderer ist, vor allem auf dem Land, aber das war so oft einfach nur grundlos grausam und brutal und diese Bilder wollte ich nicht in meinem Kopf. Ich habe da so oft geweint, weil mich das extrem getroffen hat.

Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht packen oder begeistern. Ich bekam einfach keinen Zugang zur Protagonistin und zu vieles blieb für mich offen. Von mir gibt es leider nur 1 Stern.

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Veröffentlicht am 12.11.2022

Ich fand das Konzept so mega - es hat so viel Spaß gemacht!

Die Crew: Die Rückkehr zum 9. Planeten
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Eine zehnköpfige Crew ist auf dem Weg zum bislang noch unbenannten 9. Planeten des Sonnensystems. Unterwegs treten immer wieder Probleme auf und Entscheidungen müssen getroffen werden, manche davon könnten ...

Eine zehnköpfige Crew ist auf dem Weg zum bislang noch unbenannten 9. Planeten des Sonnensystems. Unterwegs treten immer wieder Probleme auf und Entscheidungen müssen getroffen werden, manche davon könnten die Mission gefährden, andere das Leben der Crew. Werden sie die Mission erfüllen oder bei dem Versuch sterben?


Dieses Buch – oder wenn man es genau nimmt, Bücher – ist etwas ganz Besonderes. Zu Beginn muss man sich entscheiden, ob man die Geschichte aus der Sicht der Kommandantin Cim lesen möchte, aus der ihres zweiten Offiziers Prosper oder ob man beide Sichtweisen in Stereo lesen möchte, bzw. die Bücher zu zweit im Wechsel vorliest. Da ich single bin und sich alle in greifbarer Nähe schnell versteckt haben, habe ich das Buch erst aus der Sicht von Cim und im Anschluss noch einmal aus der von Prosper gelesen.
Das allein wäre schon cool genug, aber jetzt kommt der Clou: Das Buch ist nicht fortlaufend. Man liest also nicht durchgehend von Seite 1 bis z.B. S. 20 durch, sondern man springt ständig von vorn nach hinten und zurück und zwischendrin mal in die Mitte. Die Handlung spielt sich in überwiegend recht kurzen Paragrafen / Absätzen ab. Am Ende folgt man entweder dem Hinweis darauf, wo man weiterlesen muss oder muss eine Entscheidung treffen. In dem Fall stehen einem mehrere Wege offen. Jeder Weg entscheidet über den Fortgang der Handlung. Manchmal – oder wenn es euch wie mir geht, oft – führen die Entscheidungen zum Missionsabbruch, manchmal bringen sie die Crew aber auch in Lebensgefahr. Wenn ihr euch "richtig" entscheidet, geht es weiter.

Ich persönlich habe dieses Konzept geliebt. Ich fand die vielen Möglichkeiten faszinierend und habe manchmal beide parallel weitergelesen, einfach, weil ich wissen wollte, was passiert. Es dauert eine ganze Weile, bis man mit den Charakteren warm wird, aber es lohnt sich dranzubleiben – allein schon wegen der Story! Mir hat es unheimlich viel Spaß gemacht das Buch zu lesen und später auch die zweite Sichtweise dazu zu nehmen.

Ja, es irritiert anfangs total, dass man so viel blättern muss – das stelle ich mir beim eBook noch komplizierter vor – aber man gewöhnt sich dran. Ich würde allerdings dringend dazu raten sich einen Block und einen Stift griffbereit zu legen, wenn man nämlich mal kurz unterbricht, ist es nicht immer leicht, sich daran zu erinnern, bei welcher Buchstaben- und Zahlenkombination man denn jetzt noch mal weiterlesen muss.


Fazit: Ich fand das Buch wirklich richtig, richtig gut. Ich liebe die Idee und das Konzept und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Manchmal habe ich auch entgegen der Regeln parallel mehrere Möglichkeiten gelesen oder bin extra noch einmal zurück, weil ich auch diesen Weg verfolgen wollte. Es ist zwar anfangs total irritierend, dass man so viel blättern muss, aber daran gewöhnt man sich schnell. Ich rate allerdings bei Pausen zu Stift und Papier! Mir hat es unheimlich Spaß gemacht das Buch zu lesen, vor allem weil es eigentlich mehrere Bücher in einem sind. Als ich fertig war, habe ich es direkt noch aus der zweiten Perspektive gelesen und mich auch mehrmals getraut komplett andere Entscheidungen zu treffen.

Wer Science-Fiction mit Weltraumabenteuern mag und gern mal etwas komplett Neues ausprobieren will, der ist hier genau richtig. Mir hat das Buch unheimlich viel Spaß gemacht und bekommt von mir ganz klar 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 11.11.2022

Ich hatte wirklich meine Probleme mit dem Protagonisten

Der kleine Teeladen in Tokio
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Achtung: Band 5 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Fiona bekommt die Chance ihres Lebens, sie darf nach Tokio reisen und soll dort von einem der angesehensten Fotografen des Landes betreut werden. ...

Achtung: Band 5 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Fiona bekommt die Chance ihres Lebens, sie darf nach Tokio reisen und soll dort von einem der angesehensten Fotografen des Landes betreut werden. Im Anschluss wird es eine große Ausstellung mit ihren dort entstandenen Fotos geben. Doch kaum gelandet, folgt die Ernüchterung. Der Fotograf hat keine Zeit für sie und stattdessen einen Ersatz geschickt: ausgerechnet Gabriel Burnett, in den Fiona als Achtzehnjährige total verknallt war und der im weitesten Sinne damals ihr Leben ruinierte. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, hat er null Bock auf diese Mentoren-Sache, erkennt Fiona nicht einmal und gibt ihr immer wieder das Gefühl ein Klotz am Bein und unerwünscht zu sein. Die ganze Reise wäre ein totaler Albtraum, wäre da nicht Fionas Gastfamilie, die ihr Japan und seine Kultur auf ganz außergewöhnliche Art und Weise näherbringt.


Das Buch ist überwiegend aus Fionas Sicht geschrieben, aber ab und an kommt auch Gabe mal zu Wort. Bei Fiona wechseln sich die Faszination für Japan, seine Menschen, sein Essen und die Kultur mit ihren Gefühlsproblemen bezogen auf Gabe ab. Letztere haben mit viel Ballast aus der Vergangenheit zu tun – als Achtzehnjährige hatte sie einen seiner Kurse besucht und sich in ihn verliebt. Ein Kuss, der von ihr ausging und der von einer angeblichen Freundin beobachtet worden war, zerstörte ihr bisheriges Leben. Mobbing war die Folge und Fiona musste sogar die Schule verlassen. Es ist nicht einfach für sie ihn jetzt wiederzusehen, doch der Gabe von heute hat nicht mehr viel mit dem Mann von damals zu tun. Er ist hart geworden, kalt und gemein.

Man erfährt teilweise durch ihn, teilweise durch die Gastgeberfamilie, was mit Gabe passiert ist. Einerseits tat er mir leid, andererseits hat er mich auch extrem aufgeregt. Ich mochte ihn leider oft nicht. Ich kann verstehen, dass das, was damals passiert ist, hart für ihn war, aber er verhält sich Fiona gegenüber oft schlicht unmöglich.

Demnach hatte ich so meine Probleme mit der Liebesgeschichte, die für mich auch erst sehr spät wirklich präsent wurde. Das fand ich schade. Ich hätte mir gewünscht, dass da mehr kommt. Es gibt einige wirklich tolle Szenen, aber vieles passiert innerhalb kürzester Zeit und wirkte dadurch auf mich etwas zusammenhanglos.

Fazit: Gegen Ende nimmt das Buch deutlich Fahrt auf, was mir etwas besser gefiel. Trotzdem hatte ich nach wie vor meine Probleme mit der Liebesgeschichte. Ich fand es toll, wie einem Japan nähergebracht wurde, vor allem durch die Gastgeberfamilie. Das war total interessant und faszinierend, vor allem der Kontrast zwischen Tradition und Moderne. Allerdings konnte ich Gabes Verhalten nicht immer nachvollziehen. Auch kurz vor Schluss – da hätte ich einfach mehr von ihm erwartet, mehr Kommunikation.

Das eigentliche Ende kam mir zu abrupt. Mir fehlte da ein Epilog. Es ist einfach ganz plötzlich Schluss, dabei ist für mich noch einiges offen. Das fand ich echt schade.

Von mir bekommt das Buch ganz, ganz knappe 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 11.11.2022

Eine interessante Geschichte, aber ich hatte meine Probleme

The Sewing Box
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James glaubt nicht mehr an die Liebe oder die Ehe. Seine eigene endete in einer Katastrophe und noch immer wird er die Schuldgefühle einfach nicht los. Nun will seine Zwillingsschwester heiraten und schleift ...

James glaubt nicht mehr an die Liebe oder die Ehe. Seine eigene endete in einer Katastrophe und noch immer wird er die Schuldgefühle einfach nicht los. Nun will seine Zwillingsschwester heiraten und schleift ihn mit in das Atelier ihrer Brautkleid Designerin, einer total ausgeflippt wirkenden Frau namens Pat. Doch je mehr Zeit er in Pats Gesellschaft verbringt, desto weniger missfällt sie ihm und desto stärker fühlt er sich zu ihr hingezogen. Aber kann das gut gehen?


Die Grundidee gefiel mir sehr gut. Pat ist ein faszinierender und sympathischer Mensch. Sie hat einiges durchgemacht, hat sich aber durch den Verlust ihres Mannes nicht unterkriegen lassen – im Gegenteil. Pat versucht jeden Tag zu genießen und das Beste daraus zu machen, für sich und ihren kleinen Sohn. James ist das genaue Gegenteil von ihr, aber beide können die Anziehungskraft nicht leugnen.

Ich fand es so toll, dass Pat sich nicht darum schert, wie sie bei anderen ankommt. Sie trägt, was sie will, ist so verrückt und verpeilt, wie sie will. Sie eckt an, aber man muss sie einfach mögen. Gegen Ende bekam ich ein paar Probleme mit ihr, da hat sie sich anders verhalten, als ich es von ihr erwartet hätte.

James ist anfangs sehr distanziert, kalt und versteckt sich hinter seinem Job als Scheidungsanwalt. Er glaubt nicht mehr an die Liebe oder die Ehe und will Gefühlen keine Chance geben. Doch er bekommt Pat nicht mehr aus dem Kopf und kann nicht verhindern, dass sie Stück für Stück Brocken aus seiner Schutzmauer haut.


Fazit: Mir waren die Protagonisten nicht unsympathisch und die Grundstory fand ich sehr interessant. Gut, einen Teil kurz vor Schluss konnte ich teilweise nicht besonders gut nachvollziehen, weil der für mich nicht so ganz zu dem initiierenden Charakter gepasst hat (ich muss hier so vage bleiben, sonst würde ich spoilern), aber mein Hauptproblem, war der Sprachstil. Immer wieder empfand ich Dialoge als recht hölzern und die gewählten Worte als nicht ganz passend. Dadurch wurde ich immer wieder aus dem Buch geworfen. Mich hat das leider mehrmals deutlich irritiert. Vielleicht lag das an mir, aber dadurch kann ich dem Buch leider nur ganz knappe 3 Sterne geben.

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