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Veröffentlicht am 18.08.2025

Ich habe so viel geweint, aber ich habs geliebt!

Rache im Blick
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Thea war schon immer anders, sie wusste schon immer Dinge, die sie nicht hätte wissen dürfen. Ihre Eltern kamen damit nicht wirklich klar, nur ihre Großmutter, bei der sie und ihr Bruder regelmäßig ein ...

Thea war schon immer anders, sie wusste schon immer Dinge, die sie nicht hätte wissen dürfen. Ihre Eltern kamen damit nicht wirklich klar, nur ihre Großmutter, bei der sie und ihr Bruder regelmäßig ein paar Wochen ihrer Ferien verbrachten, verstand das, denn sie hatte diese Gabe ebenfalls.

Thea beobachtet durch ihre Gabe den brutalen Mord an ihren Eltern und schafft es, der Polizei den Täter zu beschreiben. Doch er hat dieselbe Gabe und weiß, dass Thea ihn beobachtet. Für die Dinge, die sie weiß, will er sie umbringen.

Als Erwachsene fällt es Thea leichter mit ihrer Gabe umzugehen. Jeder in dem kleinen Dorf, in dem sie lebt, weiß, dass sie wie ihre Großmutter ist. Jeder, bis auf Ty, der gerade mit seinem kleinen Sohn in den Ort gezogen ist und von nun an Theas Nachbar sein wird. Es funkt zwischen den beiden, aber kann Thea ihm jemals anvertrauen, wer sie wirklich ist? Kann Ty ihre Andersartigkeit akzeptieren? Und was ist mit dem Monster, das auf seine Chance wartet?





Thea hat mir so oft das Herz gebrochen. Es tut immer so weh, wenn eine glückliche Familie von so einer Tragödie getroffen wird. Sie haben niemandem je etwas getan, aber der Neid und die Boshaftigkeit eines Mannes, nahm Thea und ihrem Bruder ihre Eltern und Theas Großmutter ihre Tochter und ihren Schwiegersohn, den sie wie ihr eigenes Kind liebte.

Das Buch hat mich so, so, so oft zum Weinen gebracht. Es fing die Gefühle von Thea, ihrem Bruder und ihrer Großmutter so gut ein, brachte sie einem so nah, dass man einfach nicht anders konnte, als mitzuweinen.



Durch Theas Gabe musste sie alles mitansehen und hilft dann auch noch dabei, den Täter zu schnappen. Es kommt toll rüber, was sie das kostet und wie sie das mitnimmt. An jedem anderen Ort, hätte ihr die Polizei niemals geglaubt, aber an diesem weiß jeder, zu was ihre Großmutter fähig ist, also hört man ihr zu.



Das übersinnliche Element ist toll eingebunden. Es nimmt nicht zu großen Raum ein, ist aber immer präsent. Theas Gabe, die sie für das Gute einsetzte, aber zu oft mit dem Bösen konfrontiert wurde und die Gabe des Mörders ihrer Eltern, der sie nur für das Böse einsetzte.



Die Geschichte zwischen Thea und Ty gefiel mir auch sehr gut, allerdings hätte ich Ty bei der Wendung gern ins Gesicht geschlagen.



Fazit: Mir hat das Buch wirklich richtig gut gefallen. Es hat mir aber auch mehrmals das Herz gebrochen und ich habe selten bei einem Buch so viel geweint.



Ich mochte Thea und ihre Familie unheimlich gern. Ty und sein Sohn waren mir auch sehr sympathisch, allerdings hat Ty bei mir durch die Wendung auch viel verloren.



Insgesamt möchte ich aber eine große Leseempfehlung für das Buch aussprechen, ich habe es echt geliebt. Von mir bekommt es volle 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Teilweise etwas arg vorhersehbar, aber ich mochte es trotzdem richtig gern

Blossoms of Fire
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Natürlich hat die Kräuterhexe Briar schon die Geschichten von Drachen gehört, die Hexen entführen, sie hätte nur niemals gedacht, dass es sie einmal treffen würde. Doch hier ist sie, eingesperrt in einer ...

Natürlich hat die Kräuterhexe Briar schon die Geschichten von Drachen gehört, die Hexen entführen, sie hätte nur niemals gedacht, dass es sie einmal treffen würde. Doch hier ist sie, eingesperrt in einer Höhle, weit oben in einer Klippe und mit einem schwerkranken Drachen, der jederzeit einen Aussetzer haben und sie umbringen könnte. Doch Briar ist auch die Einzige, die Darragh retten kann.


Ich kam direkt super rein ins Buch. Es ist total interessant, in dieser Welt, die unserer so ähnlich ist, mit einem kleinen Unterschied: Es gibt Hexen und Drachen. Jeder weiß es, und sie leben alle ganz offen – gut, die Drachen leben in Clans und Abseits von Menschen, damit niemand ihr Geheimnis erfährt: Es gibt keine Drachenreiter, die Drachen selbst sind Gestaltwandler.

Briar ist Kräuterhexe und kommt damit ganz nach ihrer Oma, einer sehr berühmten Hexe. Also ist es keine große Überraschung, dass ein Drache auf die Idee kommt, sie zu entführen, damit sie seinem Clan-Mitglied hilft. Allerdings hätte er auch einfach fragen können.

Ich will nicht spoilern, aber so viel kann ich verraten, die Handlung in der Höhle nimmt nur einen kleinen Teil des Buches ein.

Ich fand die Drachen total faszinierend und Briar und Darragh beide sehr sympathisch. Allerdings fühlte sich das mit den beiden für mich zu lange zu wenig greifbar an. Ich konnte es lange nicht spüren.


Fazit: Mir gefiel das Buch richtig, richtig gut. Ich mochte die Protagonisten und fand es einfach toll wie Briar mit ihrer Magie im Einklang war und sich behaupten konnte.

Die Welt der Drachen fand ich faszinierend und sehr interessant.

Es wurde immer wieder mal spannend, aber ich fand es auch teilweise etwas arg vorhersehbar. Gerade ein Teil der Handlung war wirklich extrem offensichtlich, aber keiner nahm das zur Kenntnis.

Die Auflösung war daher für mich längst überfällig, aber trotzdem gefiel mir das Buch. Das Ende allerdings kam mir zu abrupt.

Von mir bekommt das Buch 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Ich freue mich schon jetzt auf Band 2

Morgenröte
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Achtung: Band 1 einer Reihe, mit Cliffhanger!


Sonyas Leben wurde mal eben auf links gedreht. Erst erwischt sie ihren Verlobten im Bett mit ihrer Cousine, dann macht er sie auf der Arbeit schlecht, bis ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, mit Cliffhanger!


Sonyas Leben wurde mal eben auf links gedreht. Erst erwischt sie ihren Verlobten im Bett mit ihrer Cousine, dann macht er sie auf der Arbeit schlecht, bis sich alle Kollegen gegen sie wenden und sogar ihre Arbeit sabotieren und dann werden auch noch ihre Reifen aufgeschlitzt. Ihr bleibt nichts anderes, als ein Neuanfang. Zum Glück taucht dieser in Gestalt eines Anwalts auf, der ihr verkündet, ihr Onkel, der Zwillingsbruder ihres Vaters, von dem keiner wusste, dass es ihn gibt, sei verstorben und habe ihr sein Anwesen und einen Haufen Geld hinterlassen. Die einzige Bedingung: Sonya muss eine festgelegte Zeit dort leben.
Kaum hat sie einen Blick auf das majestätische Anwesen hoch oben auf einer Klippe an der Küste Maines geworfen, ist sie verliebt. Aber es gehen merkwürdige Dinge im Haus vor und dann wäre da auch noch die Sache mit den toten Bräuten …



Wer kennt das nicht: Alles läuft absolut besch… und man will am liebsten einfach nur alle Zelte abbrechen und einen Neuanfang irgendwo anders. Sonya bekommt genau das, in Gestalt eines unglaublichen Herrenhauses in Traumkulisse. Doch es gibt zahlreiche seltsame Vorkommnisse, die schnell klar machen: Sonya lebt nicht allein in diesem Haus.

Ich fühlte mich lange von Sonya auf Distanz gehalten. Sie war mir trotzdem sympathisch, aber ich brauchte eine ganze Weile, um mit dem distanzierten Stil zurechtzukommen. Ähnlich ging es mir mit der Liebesgeschichte, die ich lange nicht fühlen konnte. Trotzdem war mir aber der Love-Interest, Trey, sympathisch.

Das Haus ist ein absoluter Traum. Ich konnte mich so schön wegträumen und hatte beim Lesen immer das Gefühl dort zu sein, den Wind an den Klippen zu spüren und ebenfalls die Aussicht auf das Meer zu genießen. Ich habe richtig Fernweh bekommen. Gleichzeitig fühlte sich das Haus wie ein Zuhause an, trotz der merkwürdigen Vorkommnisse. Ich habe mich sogar extra wegen des Buches an einem Rinderschmorbraten versucht! (Reden wir nicht darüber …)

Spätestens nach dem ersten Drittel war ich voll drin und genoss das Lesen wirklich sehr. Was mir besonders gut gefiel, waren die Hunde, die wollte man direkt durch die Seiten streicheln und die Geister. Ja, es gibt Geister und das nicht gerade wenige. Ich fand aber, dass das total gut zum Buch passte.

Der übernatürliche Handlungsstrang war interessant und passte für mich zum Buch. Ich bin echt gespannt, wie es da in Band 2 weitergeht. Aber der Cliffhanger war echt gemein.


Fazit: Anfangs tat ich mich schwer mit dem Buch. Ich fühlte mich auf Distanz gehalten und kam nur schwer rein. Aber nach dem ersten Drittel war das alles vergessen und ich war voll „drin“ im Buch.

Mir hat das Lesen extrem viel Spaß gemacht und ich kann Band 2 kaum erwarten. Ich finde die Geschichte sehr interessant und mochte es total, wie die verschiedenen Charaktere interagierten – ob lebendig oder Geist.

Irgendwie schaffte es das Buch gleichzeitig eine cosy Atmosphäre zu verbreiten und gleichzeitig auch ein wenig gruselig zu sein.

Von mir bekommt das Buch 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Sehr interessant und cosy

Beneath the Ivy - The Witches of Silvercrest Coven
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Marissa ist eine Hexe, genauso wie die meisten Mitglieder ihrer Familie, die alle zusammen in einem sehr … ‚eigenen‘ Haus leben. Es hat nicht einfach nur Charakter, es ist lebendig auf eine gewisse Art. ...

Marissa ist eine Hexe, genauso wie die meisten Mitglieder ihrer Familie, die alle zusammen in einem sehr … ‚eigenen‘ Haus leben. Es hat nicht einfach nur Charakter, es ist lebendig auf eine gewisse Art. Doch plötzlich bricht ihre Cousine krank zusammen, ihre Tante, die als das schwarze Schaf der Familie gilt, taucht wieder auf, obwohl sie eigentlich von der Insel, auf der sie leben, verbannt wurde, und Marissa bandelt auch noch mit dem Nachkommen ihres Erzfeindes an? Als Marissa klar wird, dass sie in einer Zeitschleife gefangen sind, wird auch klar, dass ihnen die Zeit davonrennt.


Man kommt sehr gut in das Buch rein, die Insel, die Charaktere, das Haus, das alles ist echt cool und man wird sofort von dieser cosy Stimmung gefangengenommen.

Marissa ist sympathisch, ebenso wie die anderen Charaktere und es gibt auch direkt genug Fragen, die aufgeworfen werden und einen neugierig auf mehr machen.

Was mir besonders gut gefiel, war, wie offen die Familie ihre Fähigkeiten einsetzt. Jeder auf der Insel weiß, dass sie Hexen sind. Und es gibt zum Beispiel an der Schule ein Hex-Verbot. Trotzdem werden sie aber nicht ausgeschlossen oder gemieden.

Das mit der Zeitschleife ist toll gemacht, als Leser merkt man das schneller als Marissa, aber man merkt auch schnell, dass die Zeitschleife nicht genau gleich ist. Sie ist instabiler und manche Dinge verändern sich leicht, was direkt wieder neue Fragen aufwirft.

Die Handlung rund um Marissas Tante Gladys fand ich ebenfalls sehr interessant. Man fragt sich, was wohl vorgefallen ist, und ob sie wirklich „böse“ ist, oder was wirklich vorgefallen ist.

Die Auflösung gefiel mir, allerdings ging es mir da ein wenig zu schnell.


Fazit: Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Ich bin nicht der größte Fan von Zeitschleifen, aber hier fand ich das gut gemacht.

Ich fand die Charaktere faszinierend und interessant und ich liebe Häuser mit Charakter.

Die Erklärungen zur Zeitschleife, die Wendung diesbezüglich, die ich so nicht erwartet hatte, aber richtig gut fand und die Auflösung mochte ich – allerdings ging es mir bei Letzterer etwas zu schnell.

Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Für mich leider ein Flop

Das Ministerium der Zeit
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Eine namenlose Protagonistin bekommt einen geheimnisvollen Job in einem noch geheimnisvolleren Ministerium. Nachdem sie alle Unterlagen unterschrieben hat, erfährt sie schließlich, worum es geht: Das Ministerium ...

Eine namenlose Protagonistin bekommt einen geheimnisvollen Job in einem noch geheimnisvolleren Ministerium. Nachdem sie alle Unterlagen unterschrieben hat, erfährt sie schließlich, worum es geht: Das Ministerium der Zeit hat das geschafft, was man nur aus Büchern, Filmen und Serien kennt: Zeitreisen. Sie haben verschiedene Menschen, die ohnehin gestorben wären aus ihrer Zeit in unsere transportiert. Und die namenlose Protagonistin soll die Betreuerin einer dieser Personen werden, des Polarforschers Commander Grahan Gore, der eigentlich 1847 verstorben wäre. Nun soll sie ihm helfen, sich in der modernen Welt zurechtzufinden. Aber es gibt Komplikationen …


Ich wollte das Buch unbedingt lesen, weil es um Zeitreisen geht und ich diesen seit ich die Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier mit 17 Jahren las, total verfallen bin. Aber leider handelt es sich bei diesem Buch nicht um eine Liebesgeschichte, wie es der Klappentext andeutet.

Diese Rezension zu schreiben fällt mir wirklich schwer. Normalerweise fange ich damit an, über die Charaktere zu schreiben und wie sie mir gefielen, ob sie mir sympathisch waren, etc. Aber bei diesem Buch fand ich die Charaktere so schlecht greifbar und so schwammig und seltsam, dass ich nicht weiß, was ich abgesehen davon noch schreiben könnte.

Ihr merkt schon, ich hatte meine Probleme mit diesem Buch. Der Anfang war noch sehr interessant, deswegen wollte ich das Buch auch lesen, aber dann wurde es immer merkwürdiger und schwerer verständlich, je weiter die Handlung voranschritt.

Der Schreibstil war eindeutig für mich Teil des Problems. Ich fand ihn übertrieben blumig, merkwürdig und immer wieder gab es sprachliche Bilder, die mich stark irritiert haben.

Auch die Handlung selbst fand ich schwer verständlich. Mal wurde es etwas interessanter, dann wieder gab es weite Strecken, die sich schlimmer zogen als Kaugummi.

Ich wollte das Buch aber nicht abbrechen – ich wollte wissen, was am Ende herauskommt. Und wurde enttäuscht. Ich fand es leider total an den Haaren herbeigezogen.


Fazit: Leider war das Buch absolut nicht meins. Weite Strecken fand ich es langweilig und anstrengend, dann wieder unverständlich und merkwürdig. Ich wurde weder mit dem Schreibstil noch mit den Charakteren warm. Allein, dass die Protagonistin keinen Namen bekommen hatte, irritierte mich fast so sehr, wie die seltsamen Metaphern im Buch.

Im Nachhinein wünschte ich, ich hätte es abgebrochen. Von mir bekommt das Buch 0,5 Sterne.

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