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Veröffentlicht am 13.05.2021

Eine längst fällige Entscheidung und Rätsel die es zu lösen gilt

Federn über London 3
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Nach dem Verrat, den niemand in der Welt der Übersinnlichen erwartet hätte, steht in London alles auf Messers Schneide. Ein Krieg zwischen Ober- und Unterwelt scheint unausweichlich, doch versuchen Clear, ...

Nach dem Verrat, den niemand in der Welt der Übersinnlichen erwartet hätte, steht in London alles auf Messers Schneide. Ein Krieg zwischen Ober- und Unterwelt scheint unausweichlich, doch versuchen Clear, Ease und die anderen Todesengel alles, um Lasallas zu beruhigen und eine Eskalation zu verhindern.

Allerdings ist der Herr der Unterwelt nicht ihr einziges Problem. Das dunkle Nichts ist frei und nun, da keiner es kontrolliert, zieht es los, um sich einen Übersinnlichen nach dem nächsten zu holen. Unbedingt muss es gestoppt werden. Aber wie hält man etwas auf, das dem Inneren der Welt entspringt?

Zuerst kommt hier wieder meine Meinung zum Cover. Ich weiß ja nicht, wie das von Band 4 aussehen wird, aber von den drei bisherigen Bänden ist das auf jeden Fall mein Favorit. Die Farben sprechen mich einfach total an, das Orange macht eine ganz besondere Stimmung wie ich finde. Und auch der Engel, der dieses Mal darauf zu sehen ist, begeistert mich auf dem Cover und auch in der Geschichte. Es ist Ease. Im Hintergrund ist wieder die Skyline von London zu sehen, ein paar schwebende Federn und Ease sitzt, wie schon die Engel auf den Covern davor, auf einem Dach.

Bei "Federn über London - Suche" handelt es sich um den dritten Band einer Reihe. Der finale Band erscheint bereits im August 2021, so dass die Wartezeit nur drei Monate beträgt. Man muss die ersten beiden Bände zwingend vorher gelesen haben, da man sonst die Geschichte überhaupt nicht versteht.

Der Schreibstil der Autorin ist mir bestens vertraut und ich mag ihn sehr gerne. Ich habe bereits alle Büche die von ihr erschienen sind gelesen, was schon für sich spricht. Sabine Schulter schafft es einfach immer wieder, mich komplett in ihre Welt eintauchen zu lassen und um mich herum alles zu vergessen und auszublenden. Ich bewege mich dann mit den Charakteren an den jeweiligen Schauplätzen, sehe was sie sehen, fühle was sie fühlen. Genau das macht für mich eine gute Fantasygeschichte aus.

Die Kapitel sind aus unterschiedlichen Sichtweisen geschrieben, teilweise wechselt diese dann auch im Kapitel. So ein Wechsel ist aber durch eine kurze Überschrift mit dem Namen desjenigen gekennzeichnet und kann somit gut nachvollzogen werden. Und es sind nicht nur die Sichtweisen der Hauptcharaktere, sondern es gibt auch Kapitel von Figuren, die eher eine Nebenrolle spielen. Mir gefällt das sehr gut, weil es die Charaktere nahbar macht, ihnen Tiefe verleiht. Außerdem lässt die Autorin immer wieder ein Stück Vergangenheit des Charakters einfließen, was diesen Effekt noch verstärkt.

Auch in diesem dritten Band kommen die Gefühle nicht zu kurz. Ich bin da doch manchmal recht sensibel und es kann mir dann schnell zu viel werden. Aber Sabine Schulter hat hier die perfekte Mischung gefunden. Denn sie hat immer wieder die Geschichte nach vorne geholt und die Gefühle ein wenig nach hinten gestellt. Je nachdem, was gerade mehr Platz beansprucht hat.

Die Geschichte rund um das schwarze Nichts, die Engel, die Unterwelt und Aliforne hat mich auch wieder komplett in ihren Bann ziehen können. Ich bin total neugierig, was mich hier im finalen Band noch erwarten wird und wohin die Reise mich führt.

Ich hatte schon ein wenig Sorge, da ich in letzter Zeit von keinem gelesenen Buch so richtig begeistert war, ob es vielleicht an mir liegen könnte. Doch zum Glück war dem nicht so. Mich hat auch dieser dritte Band wieder richtig begeistern können und ich bin so gespannt auf das Finale. Von mir gibt es fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.05.2021

Ich bin rundum zufrieden mit dem Buch

Elbendunkel 2: Kein Weg zu dir
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Ash hat es geschafft: Sie ist Teil der Dunkelelben-Rebellen und wird auf Anordnung von Dusk, ihrem Vater und Rebellenführer, ausgebildet. Doch nicht alle sind mit ihrer Aufnahme einverstanden und bald ...

Ash hat es geschafft: Sie ist Teil der Dunkelelben-Rebellen und wird auf Anordnung von Dusk, ihrem Vater und Rebellenführer, ausgebildet. Doch nicht alle sind mit ihrer Aufnahme einverstanden und bald gerät Ash in ein Geflecht aus Intrigen. Ihr Gegenspieler ist ausgerechnet Darel, für den sie keine romantischen Gedanken mehr haben darf, denn jeder glaubt, dass er ihr Halbbruder ist. Im Kampf gegen die Unterdrückung durch die Menschen entfernen sie sich immer weiter voneinander. Doch als ihr Stiefvater Jago zum alles entscheidenden Schlag gegen die Elben ausholt, müssen die beiden zusammenarbeiten, ob sie wollen oder nicht …

Als erstes möchte ich auf das Cover eingehen. Wie schon beim ersten Teil, ist der eigentliche Hintergrund in weiß gehalten. Diagonal über die Vorderseite verlaufen jedoch Farbschattierungen von Pink, Lila und Grün. In diesen Farben gibt es einiges zu entdecken. Eine Brücke, den Blick auf eine Stadt und davor eine Frau und ein Mann, die sich an der Hand halten, aber trotzdem so weit wie möglich voneinander entfernt stehen. Es passt toll zum ersten Band und auch von der Haptik hat es etwas zu bieten. Der Schutzumschlag ist ganz glatt und glänzend dort, wo die Farben sind und eher matt und etwas rauher dort, wo er weiß ist.

Bei „Elbendunkel – Kein Weg zu Dir“ handelt es sich um den zweiten und finalen Band einer Dilogie. Der erste Band „Elbendunkel – Kein Weg zurück“ muss zwingend vorher gelesen werden, da man die Geschichte sonst nicht versteht und beide Bände untrennbar zusammen hängen.

Es war schon eine Weile her, dass ich den ersten Band gelesen habe und so hat es auch ein wenig gedauert, bis ich wieder in die Geschichte gefunden habe. Aber das ist mir dann gut gelungen. Der Schreibstil der Autorin hat sein übriges dazu getan. Er ist flüssig zu lesen und ich mag ihn sehr gerne. Ich kannte vor diesen beiden Büchern auch bereits ihre Dilogie „Chosen“, so dass mir ihr Schreibstil nicht unbekannt war.

Die Geschichte wird auch hier aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Das gefällt mir sehr gut, da man so auch die Blickwinkel von anderen Charakteren kennenlernt und man so tiefer in denjenigen eintauchen kann. Es verleiht den Charakteren auf jeden Fall mehr Tiefe, was mir immer wichtig ist. Es gibt viele Schauplätze, viele Handlungsstränge, die hier eine Rolle spielen und zu einem großen Ganzen werden. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass die Kapitel relativ kurz sind. Das mag ich beim Lesen deutlich lieber als so lange Kapitel. Und durch die Perspektivenwechsel kommt dann auch eine gewisse Spannung auf, wenn zu einem anderen Charakter im nächsten Kapitel geschwenkt wird. Wobei es der Geschichte an Spannung wirklich nicht gemangelt hat.

Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und es gab ein Wiedersehen mit Charakteren aus dem ersten Band, aber auch ein Kennenlernen von neuen, sehr interessanten Personen. Manche Dinge waren vorhersehbar, andere eine totale Überraschung. Für mich eine gelungene Mischung.

Alles in allem hat mir dieser finale Band sehr gut gefallen und ich bin nur so durch die Seiten gerauscht. Es war spannend, ich habe mitgefühlt, gehofft, gekämpft, war traurig und habe gelacht. Also alles, was ein Leser sich so wünscht.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für diese Dilogie und volle fünf Sterne.

Und zum Schluss noch etwas, das ich wirklich selten mache, aber dieses Zitat will ich euch nicht vorenthalten: „Du bist die Harmonie in der Dissonanz meines verfluchten Lebens, das Tempo, in dem mein Herz seit unserer Begegnung schlägt, die Melodie, in die mein Text sich schmiegt. Früher habe ich Noten gespielt, jetzt atme ich Musik. Meine Seele fliegt in deinem Takt, meinen Sinnen verleihst du Flügel.“

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.05.2021

Einfach nur der Wahnsinn - absolutes Highlight!

Izara 5: Belial
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Die junge Tempeldienerin Cassia weiß genau, wer hinter dem Tod ihrer Freundinnen steckt, aber der skrupellose Dämon Ianus wird in ganz Rom als Gott verehrt und scheint unantastbar. Als dem Mädchen, das ...

Die junge Tempeldienerin Cassia weiß genau, wer hinter dem Tod ihrer Freundinnen steckt, aber der skrupellose Dämon Ianus wird in ganz Rom als Gott verehrt und scheint unantastbar. Als dem Mädchen, das immun gegenüber dämonischen Kräften ist, eines Tages in Aussicht gestellt wird, Ianus zu Fall zu bringen, willigt sie ohne zu zögern ein, sich als Sklavin in dessen Palast einschleusen zu lassen. Doch dort bringt ein unerwarteter Gast ihre Pläne durcheinander: Belial, seines Zeichens angehender Teufel und Ianus‘ Erzrivale. Cassias ohnehin riskante Mission droht an seinem unwiderstehlichen Lächeln zu scheitern und wird noch aussichtsloser, als sie plötzlich in einen dämonischen Wettstreit zwischen Bel und Ianus gerät – einem Wettstreit um ihre Seele.

Zunächst komme ich zum Cover. Es zeigt das Gesicht einer jungen Frau und stellt Cassia dar. Es ist nur zur Hälfte zu sehen und die Haare sind nicht deutlich zu erkennen, dafür finden sich grüne Ornamente auf der linken Seite des Covers. Mir gefällt es sehr gut und es passt super zur Izara-Reihe.

Bei "Belial - Götterkrieg" handelt es sich um den ersten von zwei Bänden eines Spin offs zur vorangegangenen Izara-Reihe der Autorin. Der zweite und finale Band erscheint im Sommer 2022. Meiner Meinung nach muss man Izara nicht vorher gelesen haben, um dieses Buch zu lesen. Aber es wäre ein Fehler, denn man verpasst eine richtig gute Geschichte. Also lege ich jedem ans Herz, Izara auch zu lesen. Wenn nicht vorher, dann macht euch ja Belial vielleicht neugierig darauf.

Die Kapitel sind immer aus unterschiedlichen Sichtweisen geschrieben, mal ist es Belial, mal Cassia. Das gefällt mir sehr gut, denn man bekommt so einen Einblick in beide Gefühlswelten. Es fiel mir total leicht, wieder in die Welt von Julia Dippel einzutauchen. Ihr Schreibstil zählt zu einem meiner Liebsten und ja, ich bezeichne sie durchaus auch als eine meiner Lieblingsautorinnen, von der ich alles lesen würde. Sie schafft es auch dieses Mal wieder, sämtliche Emotionen in mir zu wecken, wenn ich lese. Ich fühle so sehr mit, ich bin atemlos mit den Charakteren dabei, erlebe, was sie erleben. Und ich sehe, was sie sehen und das alles ist enorm wichtig für mich in diesem Genre.

Ihre Charaktere hat die Autorin wieder perfekt ausgearbeitet. Auch zu den Nebencharakteren konnte ich schnell eine Bindung aufbauen, sie haben mich neugierig gemacht und Julia hat jedem von ihnen Tiefe verliehen. Grim ist dabei meine Favoritin. Cassia ist ihr auch einfach mega gelungen, ich mag das Mädel.

Und Belial, hach ja, seufz, schmacht. Er ist und bleibt einfach mein absoluter Liebling. Schon als ich Izara gelesen habe war es um mich geschehen. Dieser Charakter ist der Autorin so gut gelungen, dass er mich wirklich im Sturm erobert hat. Er ist einfach die perfekte Mischung wie ich finde. Auch wenn er in meiner Vorstellung - vollkommen egal, wie oft ich das in den Büchern lese oder auf den Bildern sehe - niemals gar nie nicht blond ist.

Die Geschichte an sich hat mich wieder total für sich eingenommen und war viel zu schnell vorbei. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte einfach nicht aufhören. Es ist eine richtig tolle Ergänzung und Beleuchtung des Hintergrundes von Belial.

Ich kann gar nicht anders, als fünf Sterne zu vergeben und dieses Buch jedem zu empfehlen. Es ist ein absolutes Highlight für mich! So wie jedes andere Buch, das ich bislang von der Autorin gelesen habe. Jede Minute mit ihren Geschichten ist absolute Qualitytime und ich kann euch nur empfehlen - lest alles, was ihr von Julia Dippel in die Hände bekommt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.04.2021

Zu düster für ein Kinderbuch

Das Geheimnis der Sternenuhr
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Imogen und ihre nervige kleine Schwester Marie folgen einer Silbermotte in einen verborgenen Garten. Die Motte führt sie zu einer Tür in einem großen, alten Baum. Dahinter verbirgt sich eine Welt wie aus ...

Imogen und ihre nervige kleine Schwester Marie folgen einer Silbermotte in einen verborgenen Garten. Die Motte führt sie zu einer Tür in einem großen, alten Baum. Dahinter verbirgt sich eine Welt wie aus dem Märchen. Ein Königreich, das von düsteren Kreaturen bedroht wird, die nachts ihr Unwesen treiben, wenn sich die Menschen in ihren Häusern verbarrikadiert haben. Hier müssen die beiden Schwestern zusammenhalten, um den verwöhnten Prinzen Miro und mit ihm eine ganze Welt vor dem Untergang zu retten. Dabei wollen sie eigentlich nur eines: zurück nach Hause. Zum Glück helfen ihnen ein Tanzbär, eine mutige Jägerin … und die geheime Sternenuhr.

Das Cover zu diesem Buch gefällt mir gut. Es zeigt im Hintergrund eine Burg und davor sieht man ein geflügeltes Wesen, auf dessen Rücken ein Mädchen sitzt. Es passt auf jeden sehr gut zur Geschichte.

Der Einstieg in das Buch ist mir relativ gut gelungen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen. Es handelt sich bei dem Buch um einen Einzelband und als Lesealter wird ab 10 empfohlen. Ich würde es jetzt eher ab 12 ansetzen, da ich 10 doch etwas zu jung für diese Geschichte finde.

Relativ schwierig war für mich, dass nicht nur Imogen, sondern auch Miro so schwierige Kinder sind. Das hat mir beim Lesen schon so einiges abverlangt. Ich lese öfter Kinderbücher und auch bei diesem ist es so, dass der Kern dieser Geschichte und die Botschaft dahinter klasse sind, aber trotzdem machen die Kinder es einem schwer.

Für meine Begriffe waren auch ganz schön viele Personen in der Geschichte zugegen, bei denen es mir dann manchmal wirklich schwer gefallen ist, sie zuzuordnen. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, was ich grundsätzlich toll finde, da man so ja auch mehrere Blickwinkel kennenlernen kann.

Als ich eben nochmal den Klappentext gelesen habe, habe ich festgestellt, dass zwar all die Dinge im Buch vorkommen, die erwähnt werden - der Tanzbär zum Beispiel -, dass diese aber bei weitem kein solches Gewicht haben und nicht so einen Raum einnehmen, wie der Klappentext einen glauben machen will. Bis zum Ende ist es mir auch nicht gelungen, das Geheimnis der Sternenuhr zu ergründen.

Für ein Kinderbuch ist mir die Geschichte zu düster, die Charaktere zu kalt, zu hart. Außerdem fehlt es Ihnen an Tiefe, da die Autorin leider nicht geschafft hat, ihnen diese mitzugeben.

Im Laufe des Buches sind einige Fragen aufgetaucht und alle wurden für mich definitiv nicht beantwortet. Finde ich schade. Vermisst habe ich manchmal auch etwas mehr Struktur.

Alles in allem habe ich mir von diesem Buch mehr erwartet und bin etwas enttäuscht. Habe länger überlegt, wie ich es bewerten soll und da definitiv die Kritikpunkte überwiegen, gibt es von mir zwei Sterne und keine Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.04.2021

Interessante neue Charaktere, aber ich hatte meine Schwierigkeiten

Game of Blood
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Lou und Reid haben gleich mehrere Verfolger. Die gefährlichen Dames Blanches, die Vertreter des Königs von Belterra und die Chasseure sind allesamt hinter ihnen her. Zusammen mit ihren Freunden Ansel und ...

Lou und Reid haben gleich mehrere Verfolger. Die gefährlichen Dames Blanches, die Vertreter des Königs von Belterra und die Chasseure sind allesamt hinter ihnen her. Zusammen mit ihren Freunden Ansel und Coco verstecken sie sich in den finsteren Wäldern. Doch um zu überleben, brauchen sie neue mächtige Verbündete. Während Lou verzweifelt versucht, die Menschen zu schützen, die sie liebt, steuert sie unweigerlich auf die dunkle Seite der Magie zu. Doch damit bringt sie Reid in Gefahr, den sie doch mehr liebt als alles andere.

Dieses Cover ist wieder einfach der Hammer. Ich kann es nur als wunderschön beschreiben. Wie schon beim ersten Teil ziert das Cover der Kopf einer Frau, den man von der Seite sieht. Dieses Mal von der anderen Seite als bei Teil 1. Wieder sind auf dem Cover Sprenkel zu finden, die richtig schön schimmern - passend zum Titel in rot. Wirklich sehr gelungen.

Bei "Game of Blood" handelt es sich um den zweiten Teil einer Trilogie. Der erste Teil muss zwingend vorher gelesen werden, um die Zusammenhänge überhaupt verstehen zu können, da diese doch sehr komplex sind.

Es ist schon eine Weile her gewesen, dass ich "Game of Blood" gelesen habe und so hat es erwartungsgemäß auch etwas gedauert, bis ich wieder in die Geschichte gefunden habe. Das ist mir dann aber relativ bald gelungen und ich konnte sowohl die Personen, als auch die Ereignisse wieder zuordnen.

Der Schreibstil der Autorin hat mir bereits in Teil 1 sehr gut gefallen, daran hat sich auch beim zweiten Teil nichts geändert.

Was sich allerdings geändert hat bzw. was einen Dämpfer erhalten hat, ist meine Begeisterung, die ich beim ersten Band empfunden habe. Es ist nicht so, dass mir die Geschichte nicht gefallen hätte. Auch die Charaktere waren wieder wirklich gut ausgearbeitet und jeder hat von der Autorin wieder Tiefe mitbekommen. Dazu sind neue Charaktere gekommen, die wirklich neugierig gemacht haben und eine tolle Bereicherung für die Geschichte sind.

Was für mich das Lesen dieses Bandes etwas schwierig gestaltet hat, war das Verhalten von Reid und auch von Lou. Auch wenn ich vieles nachvollziehen konnte, war es irgendwann doch echt einfach nur anstrengend. Die tolle Dynamik, die zwischen den Beiden in Band 1 geherrscht hat und die mich auch so begeistert hat, bleibt hier fast komplett auf der Strecke. Das finde ich wirklich schade… Aber nicht umsonst sagt man ja, dass es der Mittelband einer Trilogie oft schwer hat. Dieser hier hat es mir auf jeden Fall schwer gemacht.

Mein Resümee sind somit 4 Sterne, die geblieben sind und ich bin wirklich gespannt, ob die Autorin das im dritten Teil wieder raus reißt. Lesen möchte ich den finalen Band auf jeden Fall.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere