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Veröffentlicht am 10.09.2020

Ein einfach toller, runder Abschluss

Das Buch der gelöschten Wörter - Die letzten Zeilen
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Die magische Buchwelt, in der Romanfiguren ihr eigenes Leben führen, ist für die Londonerin Hope Turner zur zweiten Heimat geworden. Doch das Geheimnis um die Buchwelt ist bedroht, und Hope hat sich dem ...

Die magische Buchwelt, in der Romanfiguren ihr eigenes Leben führen, ist für die Londonerin Hope Turner zur zweiten Heimat geworden. Doch das Geheimnis um die Buchwelt ist bedroht, und Hope hat sich dem Bund aus Menschen und Romanfiguren angeschlossen, um es zu schützen. Ihr Gegenspieler Quan Surt hat es vollbracht, die Barriere zwischen den beiden Welten zu durchbrechen. Seitdem ist es auch Buchgestalten möglich, in die reale Welt zu reisen, selbst den übelsten Bösewichten …

Zunächst wie immer von mir ein paar Worte zum Cover. Dieses Mal in Rot gehalten, wieder zu sehen die Türme im Hintergrund, die Bücher im Vordergrund und zwei Personen im Scherenschnitt, eine weiblich, eine männlich, dieses Mal jedoch nicht voneinander abgewandt, sondern nebeneinander, die Arme untergehakt. Die ganze Szene wird wieder, wie bei den beiden vorherigen Büchern umrankt und somit in den Fokus gerückt. Das Cover gefällt mir auch dieses Mal wieder richtig gut und passt natürlich zu den anderen beiden perfekt dazu.

Bei "Das Buch der gelöschten Wörter - Die letzten Zeilen" handelt es sich um den dritten Teil einer Trilogie. Die ersten beiden Bände müssen zwingend vorher gelesen werden, um die Geschichte vollumfänglich zu erfassen und verstehen zu können.

Sowohl Band 1 als auch Band 2 sind bei mir noch nicht lange her, so dass die Geschehnisse noch sehr präsent waren. Ich finde super, dass alle drei Teile in nicht allzu großem Abstand zueinander erschienen sind.

Der Schreibstil der Autorin hat mir wieder sehr gefallen und sie hat mich wieder ganz schnell mit in die Buchwelt genommen. Und dieses Mal habe ich auch ein Zitat dabei, das mir in Erinnerung geblieben ist. „Aber es ist nicht so einfach mit dem Wegrennen, nicht? Wir nehmen uns stets selbst mit, egal wohin wir gehen.“

Die Charaktere haben bereits in den beiden Vorgängerbänden entsprechende Tiefe verliehen bekommen, was ich ganz wichtig finde. Sie sind mir alle sehr ans Herz gewachsen. Hope verhält sich vielleicht nicht immer ihrem Alter von 42 entsprechend, aber für mich war das mit dem Hintergrundwissen über ihr bisheriges Leben auch nachvollziehbar.

Auch die neuen Figuren, die dieser Teil noch für uns Leser bereit hält, sind einfach nur klasse. Ich sag nur „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten. Ich weiß nicht, was soll es bedeuten.“ hihi... Lest die Trilogie und ihr wisst, was ich damit meine. Meine Rezension soll ja auch neugierig machen. Also kommt mit in die Welt von Lassie, Stolz & Vorurteil, Anna Karenina und noch vielen mehr.

Der dritte Band stand für mich seinen zwei Vorgängern in nichts nach. Es war spannend, ich habe mit den Figuren gefühlt, spekuliert wer wohl hinter was stecken könnte und welche Motive wen bewegt haben. Es wurden Fragen beantwortet, die man sich schon lange gestellt hat. Ich habe gelacht, ich habe geweint. Es war für mich also alles mit dabei.

Abschließend kann ich sagen, dass die Geschichte für mich absolut rund ist. Ich bin voll und ganz zufrieden und habe das Gefühl, dass ich das Buch guten Gewissens schließen kann, ohne dass ich noch etwas dringend wissen muss oder ich das Gefühl habe, dass noch was fehlt. Der Epilog gab dem Ganzen dann noch den krönenden Abschluss und er hat mir ein freudiges Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Für mich ist die Geschichte jedoch zuende erzählt und ich kann sie jedem nur wärmstens empfehlen. Auch wenn ihr keine Klassiker mögt - die mag ich nämlich auch nicht -, lasst euch nicht vom Klappentext abschrecken. Es lohnt sich! Und von mir gibt es daher auch 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.09.2020

Es war wieder sehr unterhaltsam

Hex Files - Wilde Hexen
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Licht! Kamera ... und etwas Zauber-Action!

Ivy Wilde, die faulste Hexe von Oxford, befindet sich noch immer in den bürokratischen Fängen des Heiligen Ordens der Magischen Erleuchtung. Was tatsächlich ...

Licht! Kamera ... und etwas Zauber-Action!

Ivy Wilde, die faulste Hexe von Oxford, befindet sich noch immer in den bürokratischen Fängen des Heiligen Ordens der Magischen Erleuchtung. Was tatsächlich nur noch so semi-schlimm ist, denn so kann Ivy ungehindert Zeit mit Raphael Winter, ihrem saphirblauäugigen Untergang, verbringen. Als er dann noch ihre Fähigkeiten benötigt, um für ihn am Set der Serie Verwünscht (Ivys absolute Lieblingsshow!) zu spionieren, ist Ivy sofort Feuer und Flamme. Denn wenn man etwas so sehr liebt, dann kann der Auftrag auch nicht schwer werden. Oder gefährlich. Oder etwa doch …?

Auch beim zweiten Band ist das Cover puristisch gehalten. Dieses Mal in Grün- und Blautönen, in der unteren Hälfte ist wieder eine Skyline zu sehen. Mir gefällt es wieder sehr gut. Man kann erkennen, dass es ein Lyx-Buch ist und es passt natürlich zum ersten Band.

Bei "Hex files - Wilde Hexen" handelt es sich um den zweiten Band einer Reihe. Der dritte Teil erscheint bereits am 1. Dezember diesen Jahres, so dass die Wartezeit nicht allzu lange ist, was ich super finde. Ich empfehle, den ersten Band vor diesem zu lesen, da zwar der erste Band in sich abgeschlossen ist, aber die Geschichte drumherum nicht und in diesem Teil wird darauf Bezug genommen und auch auf Ereignisse des ersten Bandes. Alleine schon um Ivys Vorgeschichte zu kennen, muss Band 1 zuerst gelesen werden.

Der Schreibstil der Autorin hat mir auch hier wieder sehr gut gefallen. Er ist flüssig zu lesen und ich liebe ihren Humor. Es ist noch nicht lange her, dass ich Teil 1 dieser Reihe gelesen habe, somit war der Inhalt noch sehr präsent für mich.

Die Charaktere, die schon im Vorgängerband zugegen waren, wurden dort schon gut ausgearbeitet, so dass sie ihre Tiefe behalten konnten. Ivy ist nach wie vor einfach der Knaller, ich hab ein paar Mal wieder so grinsen müssen. Sie ist ne richtige Type. Aber auch Rafi ist wie er ist einfach klasse. Ich mag ihn und er ist ein tolles Pendant zu Ivy. Brutus, der natürlich ganz was Besonderes ist, darf hier nicht vergessen werden. Aber auch die neu in diesem Band erscheinenden Charaktere waren gut ausgearbeitet und blieben so keinesfalls nur blasse Nebendarsteller.

Die Geschichte an sich war wieder spannend und es hat Spaß gemacht zu versuchen, die Puzzleteile zusammen zu setzen. Ich war genauso überrascht wie Ivy, als dann die Lösung vor ihr stand. Damit hätte ich nicht gerechnet, auch wenn mein Ansatz in eine andere Richtung ging als der von Ivy. So wurden wir beide überrascht kann man sagen.

Das Buch endet mit einem Cliffhanger, den ich nicht ganz so schlimm finde. Gelesen hat es sich auf jeden Fall wieder ratz fatz, der Humor war klasse, Ivy sowieso. Ich würde es als leichte Lektüre einstufen, was keinesfalls abwertend ist, ich mag solche Bücher auch sehr gerne.

Von mir gibt es sehr gute vier Sterne, eine Leseempfehlung und ich freue mich schon drauf, den nächsten Band zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.08.2020

Längen über Längen und viel zu viele Personen

Der Orden des geheimen Baumes - Die Magierin
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Mächtige Frauen lenken und beeinflussen das Schicksal ihrer Welt, ob als Königin, Magierin oder Drachenreiterin. Doch die Welt ist geteilt: Während im Westen alle Drachen als absolut böse verdammt werden, ...

Mächtige Frauen lenken und beeinflussen das Schicksal ihrer Welt, ob als Königin, Magierin oder Drachenreiterin. Doch die Welt ist geteilt: Während im Westen alle Drachen als absolut böse verdammt werden, werden diese im Osten als göttergleiche Wesen verehrt. Trotz dieser gegensätzlichen Weltanschauungen müssen die Menschen des Ostens und des Westens zusammenarbeiten, als ein riesiger bösartiger Drache aus der Vergangenheit wieder aufersteht. Drei starke Frauen nehmen die Herausforderung an, die Bewohner beider Reiche zu vereinen, um die Menschheit zu retten …

Als erstes möchte ich auf das Cover eingehen. Erst wenn man das Buch in der Hand hält, sieht man, wie toll es eigentlich ist. Auf dem Cover zu sehen ist ein mächtiger Drache, der sich um einen Turm schlängelt. Dieser Drache ist in blau gehalten, auf dem Rest des Covers dominiert die Farbe gelb/orange. Nimmt man den Schutzumschlag ab, hat man ein komplett gelbes Buch in der Hand. Das gefällt mir sehr gut, da diese Farbe bei Büchern doch eher selten ist. Das Schönste jedoch ist der Drache, der toll ausgearbeitet ist und der glänzt und schimmert und wirklich wichtig was her macht. Das Blau des Drachen fühlt sich, wenn man mit dem Finger drüber streicht, an, als wären es richtige Schuppen.

Bei "Der Orden des geheimen Baumes - Die Magierin" handelt es sich um den ersten Teil einer Dilogie. Der zweite Band mit dem Untertitel "Die Königin" erscheint bereits im Oktober diesen Jahres. Im Original handelt es sich um einen Einzelband.

Bereits der Einstieg in die Geschichte fiel mir schwer. Man wird erschlagen von Namen. Dabei sind diese nicht mal Stolpersteine, wie man es oft bei High Fantasy hat, sondern die alleinige Masse an Namen, Personen, Geschichten, erdrückt einen einfach. Mir fiel es das komplette Buch hindurch schwer, die Namen überhaupt Personen zuzuordnen. Das ist mir nur bei ein paar gelungen. Zwar findet sich am Ende des Buches eine 10-seitige Aufstellung der Personen, doch hätte ich da jedes Mal nachgeschlagen, wäre ich mit dem Buch überhaupt nicht weiter gekommen.

Und so komme ich auch schon zu meinem nächsten Kritikpunkt. Dieses Buch hat unendliche Längen. Es wurde immer wieder versucht von der Autorin Spannung zu erzeugen. Das ist ihr leider erst sehr spät gelungen. Gute 400 Seiten lang habe ich mich gefragt, warum das Buch diesen Titel trägt. Erst dann kam so etwas wie eine Erklärung.

Der Schreibstil der Autorin war dank des Glossar auch ganz ok zu lesen, richtig flüssig ist mir das allerdings nicht gelungen. Ich bin doch oft hängen geblieben und hab dann wieder überlegen müssen, was es mit der Person auf sich hatte, über die ich gerade lese.

Die Geschichte an sich wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Es gibt mehrere Hauptcharaktere, um die sich die Geschichte dreht. Wirklich nahe bringen konnte mir die Autorin keinen so richtig. Einzig Ead hat Potential gezeigt.

Viel zu kurz gekommen sind für mich auch die Drachen, auf die ich mich so richtig gefreut habe. Aber die gehen total unter. Ebenso wie die Magie.

Leider ist es der Autorin auch nicht gelungen, ihr Setting so zu beschreiben, dass ich mir die Orte hätte vorstellen können. Und meiner Meinung nach lebt High Fantasy genau davon.

Wirklich gut und spannend war die Geschichte dann auf den letzten 100 Seiten. Bei einem Buch von über 500 Seiten ist das viel zu wenig.

Ich habe eine ganze Weile überlegt, wie ich dieses Buch nun bewerten soll. Kritik habe ich zuhauf, aber es ist nicht komplett durchgefallen. Mit dem letzten Teil der Geschichte hat die Autorin mich echt noch gepackt und neugierig gemacht. Die Idee finde ich auch super und es gefällt mir, dass hier die Frauen das starke Geschlecht sind. Deshalb vergebe ich 2 Sterne, bin mir aber noch total unsicher, ob ich den zweiten Band lesen möchte, tendiere momentan eher zu nein, weil die Befürchtung zu groß ist, dass dieser wieder so viele Längen aufweist und ich dann erneut das Gefühl habe, die Geschichte tritt auf der Stelle und ich komme keinen Meter weiter.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2020

Was für ein gelungenes Finale!

Izara 4: Verbrannte Erde
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Die Hexenkönigin wurde wiedererweckt und hat der Liga den Krieg erklärt. Einzig Lucian, der nun über das ewige Feuer verfügt, könnte Mara noch Einhalt gebieten. Doch seit Ari in seinen Armen gestorben ...

Die Hexenkönigin wurde wiedererweckt und hat der Liga den Krieg erklärt. Einzig Lucian, der nun über das ewige Feuer verfügt, könnte Mara noch Einhalt gebieten. Doch seit Ari in seinen Armen gestorben ist, hat der Brachion nur ein Ziel vor Augen: Rache an Tristan und seinem Vater. Auf seiner Jagd steckt er die Welt der Primus und Menschen in Brand und ist auf dem besten Weg, zu dem rücksichtslosen Tyrannen zu werden, von dem die Izara-Legende berichtet. Und Ari ... Ari muss all dem hilflos zusehen. Körperlos schwebt sie über dem Geschehen, da ihre menschliche Hälfte zwar gestorben ist, doch die unsterbliche Essenz in ihr überlebt hat. Niemand nimmt sie wahr – niemand, außer dem Mann, der sie getötet hat.

Als erstes möchte ich auf das Cover eingehen. Es sieht wieder toll aus und passt optisch natürlich super zu den ersten drei Bänden. Es zeigt die zweite Hälfte von Lucian. Somit ist sowohl das Gesicht von Ari, als auch das von Lucian nun vollständig. Nimmt man den Schutzumschlag beim Hardcover ab, erwarten den Leser schöne Ornamente auf einem ansonsten schwarzen Buch. Sobald man das Buch dann aufschlägt ist man erst mal sprachlos, denn was einen erwartet ist einfach wunderschön.

Bei „Izara – Verbrannte Erde“ handelt es sich um den vierten und letzten Band einer Reihe. Es ist zwingend erforderlich, die ersten drei Bände zu lesen, um der Geschichte überhaupt folgen zu können. Aber das lohnt sich garantiert!

Der dritte Band ist bei mir schon eine Weile her gewesen, ich war allerdings sehr schnell wieder in der Geschichte drin. Da ich sowohl die ersten drei Bände der Reihe, als auch „Cassardim“ aus der Feder der Autorin bereits gelesen habe, ist mir ihr Schreibstil mittlerweile bekannt und ich mag ihn sehr gerne. Ich liebe es einfach, wie sie ihre Charakter ausarbeitet und damit meine ich nicht nur die Hauptcharaktere, sondern vorallem auch ihre Nebencharaktere. Allen voran natürlich mein absoluter Liebling dieser Reihe – Belial. Er ist und bleibt einfach genial und demnächst wird auch sein Zeichen verewigt werden.

Abgesehen von ihren tollen Charakteren gelingt es der Autorin auch immer, dass ich mich sofort in die Szene versetzen kann, die sie gerade beschreibt. Und ich fühle mit den Charakteren. Sie weiß es, Spannung aufzubauen, schafft aber auch immer wieder mal einen ruhigen Moment, in dem man durchatmen kann.

Wundervoll ist für mich auch die Liebe zwischen Ari und Lucian. Sie war für mich immer besonders und auch wenn sie sehr prägnant ist, so ist sie nicht dominant und drängt sich nicht ständig in den Vordergrund. Sie ist immer da, immer spürbar auf sehr angenehme Art und Weise.

Dieser finale Band hat mit der ein oder anderen Überraschung aufgewartet, mit der ich so nicht gerechnet hätte. Aber trotzdem sind die Charaktere sich selbst treu geblieben. Für mich war der „Endkampf“ sehr gelungen und die Autorin hat für mich einen tollen Abschluss dieser Reihe geschaffen. Ich war zu jedem Zeitpunkt voll dabei, habe gelacht und auch getrauert. Ich kann gar nicht anders, als diese Reihe wärmstens zu empfehlen und volle fünf Sterne für ein absolut tolles Buch vergeben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.08.2020

Absolut solider 11. Band der Hunter und Garcia Reihe

Bluthölle
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Taschendiebin Angela Wood hatte einen guten Tag. Sie gönnt sich einen Cocktail, als ihr in der Bar ein Gast auffällt, der sich rüpelhaft benimmt. Um ihm eine Lektion zu erteilen, stiehlt sie seine teure ...

Taschendiebin Angela Wood hatte einen guten Tag. Sie gönnt sich einen Cocktail, als ihr in der Bar ein Gast auffällt, der sich rüpelhaft benimmt. Um ihm eine Lektion zu erteilen, stiehlt sie seine teure Ledertasche. Ein schwerer Fehler, die Tasche enthält nichts Wertvolles, nur ein kleines Notizbuch. Ein Albtraum beginnt. Das Buch enthält Skizzen und Fotos von 16 Folter-Morden. 16 Polaroids der Opfer, 16 DNA-Analysen. In Panik schickt Angela das Buch an das LAPD, wo Robert Hunter und Carlos Garcia sofort erkennen, dass der sadistische Täter ein Experte sein muss. Das ist ihr einziger Hinweis. Eine blinde Jagd beginnt, bis der Killer Hunter ein Ultimatum stellt.

Das Cover dieses Teils wird hauptsächlich von der Farbe rot dominiert, was natürlich passend zum Titel ist. Dieser findet sich, ebenso wie der Name des Autors in der Mitte des Covers horizontal nach unten auf schwarzem Hintergrund. Überall auf dem Cover befinden sich blutige Nägel und man findet relativ schnell heraus, was es damit auf sich hat. Auf jeden Fall passt das Cover zu allen Vorgängerbänden.

Bei "Bluthölle" handelt es sich um den 11. Teil der Hunter und Garcia Reihe von Chris Carter. Alle Teile sind abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.

Ich habe inzwischen die meisten Bände dieser Reihe gelesen, so dass mir der Schreibstil des Autors schon bestens bekannt ist. Auch in diesem Teil ist es ihm wieder sehr schnell gelungen, meine Neugierde zu wecken. Toll finde ich außerdem immer, dass die Kapitel so kurz und prägnant sind. Diese sind aus unterschiedlichen Sichtweisen geschrieben. Nicht nur Hunter kommt zum Zuge, sondern auch in die Gedanken des Killers erhält man Einblick.

Mir gefallen auch in diesem Band die Charaktere wieder richtig gut. Robert und Carlos sind einfach ein geniales Duo, ich mag auch ihre Chefin und Angela, mit der dieser Band ja beginnt, ist ebenfalls ein sehr interessanter Charakter. Der Autor hat wie immer seinen Charakteren Tiefe verliehen. Angela bringt ihre eigene Geschichte mit, was mir gut gefallen hat. Und wie gewohnt hat der Täter seine ganz persönliche Story, die ihn zu dem gemacht hat, was er heute ist.

Natürlich hat Chris Carter mit diesem Thriller sprichwörtlich das Rad nicht neu erfunden. Aber das muss er auch gar nicht. Wer diese Reihe liest und Teil für Teil verfolgt, tut dies unter anderem ja auch wegen Hunter und Garcia. Ich fand es wieder absolut gelungen, spannend und ich habe, wie immer erfolglos, versucht, herauszufinden, wer der Killer ist.

Das Buch war auf jeden Fall sehr schnell gelesen und ich war absolut gefesselt und neugierig, wer dahinter steckt, welche Motive ihn antreiben…

Zu meckern hab ich nix, deshalb gibt es von mir eine klare Leseempfehlung und verdiente 5 Sterne. Ich freue mich auf jeden Fall, noch mehr von Robert Hunter und Carlos Garcia zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere