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Dimue

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.09.2021

Name ist Programm - für Fans/Einsteiger geeignet

Die Rückkehr der Zwerge 1
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In diesem Band wird die Geschichte 'Der Zwerge' weiter erzählt. Es ist für Einsteiger wie für alte Hasen geeignet.

Das Band handelt 100 Zyklen nach den letzten Band. Es gibt große Veränderungen im geborgenen ...

In diesem Band wird die Geschichte 'Der Zwerge' weiter erzählt. Es ist für Einsteiger wie für alte Hasen geeignet.

Das Band handelt 100 Zyklen nach den letzten Band. Es gibt große Veränderungen im geborgenen Land, wodurch fast alle Stämme der Zwerge aus Ihren Bergen vertrieben wurden. Sie sehnen sich nach den alten Glanz und der eine oder andere Zwerg sammelt alles aus der alten Zeit. So auch Goimron, ein Vierter. Durch Zufall findet er Hinweise zum Verbleib von Tungdil Goldhand, den Protagonisten aus den ersten fünf Bänden. Ob er ihn findet und wie das Abenteuer ist ... lest selbst

Ich muss gestehen, ich hab damals die erste Bände von 'Die Zwerge' verschlungen und bin in den letzten Jahren stark vom Genre Fantasy weggekommen. Als ich das Cover sah, die erste Seiten mit den Charakteren, Stammbäume etc.. da war ich wieder drin im 'Zwerge-Fieber'. Es ist der Beginn einer neuen Reihe in dieser sind neben den altbewährten Rassen Zwerge, Menschen, Elfen, Orks und Albae. Neue dazugekommen Drachen, Wesen ähnlich wie Schimären, Hexen etc. ... Die neue Rassen und das neue Setting macht die Geschichte aber nicht schmäler, sondern eher noch stärker. Die Geschichte wird langsam und stetig aufgebaut, bis am Ende es mit einigen Cliffhanger endet. Zum Glück ist Markus Heitz nicht so gemein und lässt die Fanbase mit der Aufklärung so lange warten wie G.R.R. Martin, aber ja, wer keine offenen Enden mag, sollte warten, bis Band 2 auch im Buchhandel erhältlich ist.

Die Charaktere, Haupt- und auch Nebencharaktere sind wieder mit viel Herzblut beschrieben worden, und wenn man die Zwerge aus den ersten Bänden mochte, wird man diese auch mögen. Sie sind sofort wieder in mein Herz, auch wenn anfangs einige Parallele zu Tungdil, Ingrimmsch etc. zu sehen ist ... Ich mag sie alle und könnte gar nicht sagen, welcher der beschriebenen Charaktere ich am liebsten mag. Da ich nicht Spoilern mag, lasst euch überraschen. Ich war von der Vielfalt begeistert.

Das Buch liest sich ohne große Längen schnell durch und man ist in der Geschichte gefangen. Einzige Manko für mich war am Anfang, dass ich immer dachte, hab ich wirklich soviel vergessen, weil das Land sich doch stark verändert hat. Ich hab öfter mir die gemalte Landkarte angeschaut und war echt froh über diese wunderbare Zeichnung. Im Laufe der Geschichte hat sich diese Verunsicherung aber verflüchtigt.

Fazit:

Das Buch ist ein Muss für jeden Zwegen-Fan und man muss nicht die Vorbände kennen. Die Geschichte ist wieder ein typische Heitz-Geschichte. Ich mag seinen Schreibstil und seine Art, Geschichten aufzubauen. Wichtig zu wissen ist, dass das Buch mit mehreren Cliffhanger endet und wer ungeduldig ist, wie die Geschichte weiter geht, sollte auf Band 2 warten. Die neuen Charaktere werden langsam eingeführt und es gibt ein rundes Bild von den verschiedenen Zwergen, Menschen, Elben, Albae etc. Für jeden, den es zu viele Informationen sind, gibt es eine Übersicht. Sicher mit eines meiner Highlights in diesem Jahr und ich hab wieder Lust auf das Genre Fantasy bekommen. Danke, dafür!!

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Veröffentlicht am 21.09.2021

Herrlicher kurzlebiger satirischer Liebesromag

In Gottes Namen. Amen!
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Gott führt ein Unternehmen namens Heaven Inc. und er ist seiner Arbeit überdrüssig. Nach einer Auseinandersetzung mit einen seiner Engel, welcher ihn Untätigkeit vorwirft, entschließt sich Gott, dass er ...

Gott führt ein Unternehmen namens Heaven Inc. und er ist seiner Arbeit überdrüssig. Nach einer Auseinandersetzung mit einen seiner Engel, welcher ihn Untätigkeit vorwirft, entschließt sich Gott, dass er die Apokalypse einleitet.

Die Engel Craig und Eliza wollen die Menschheit nicht sich selbst überlassen und handeln mit Gott einen Deal aus. Wenn sie es schaffen, dass sich zwei unfassbar schüchterne Personen sich ineinander verlieben, dann wird die Apokalypse gestoppt.

Das Cover ist in seinen Blautönen und den Titel sehr passend für den Roman. Dieser ist zwischen Satire und Love-Story anzusiedeln. Der Schreibstil ist angenehm und man kommt schnell in die Geschichte. Die Charaktere der einzelnen Engel ist göttlich. Sei es Gott, dessen Wunschberuf Gastronom und nicht Unternehmensführer ist oder die machtgierigen (?) Erzengel, die Unternehmensstruktur oder den Propheten. Trotz einiger Längen ist man sehr schnell durch mit dem Buch. Auch langsame Leser brauchen nicht wochenlang für die Geschichte.

Fazit:

Auch wenn ich mich wenig über das Buch auslasse, aber ich finde es ist ein schönes Buch für zwischendurch mit vielen Momenten zum Lachen, Schmunzeln und/oder Fremdschämen. Einfach ein herrlich trashiges Buch!

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Veröffentlicht am 03.09.2021

Was wäre wenn... das Internet ausfällt?

Systemfehler
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(Klappentext)
Mitten in der Urlaubszeit bricht europaweit das Internet zusammen. Flugzeuge können nicht mehr landen, Ärzte nicht mehr operieren, der Verkehr versinkt im Chaos. Bald sind alle Kommunikationswege ...

(Klappentext)
Mitten in der Urlaubszeit bricht europaweit das Internet zusammen. Flugzeuge können nicht mehr landen, Ärzte nicht mehr operieren, der Verkehr versinkt im Chaos. Bald sind alle Kommunikationswege gekappt. Ganz Europa befindet sich im Ausnahmezustand, die Menschen geraten in Panik, die Versorgung bricht zusammen. BND-Ermittler Nelson Carius vermutet ein hochkomplexes Computervirus hinter den Internetausfällen. Eine Spur fu¿hrt ihn ausgerechnet zu IT-Experte Daniel Faber aus Mu¿nchen, einem unbescholtenen Familienvater. Während das ganze Land gegen das Chaos kämpft, muss Daniel nicht nur seine Familie retten, sondern auch seine Unschuld beweisen ...

Meine Meinung:
Wie schon der erste Roman von Wolf Harlander, ist auch dieser ähnlich aufgebaut. Es ist kein Folgeroman, handelt aber wiederum von einen brisanten und aktuellen Thema. Nämlich den Gedanken: Was wäre wenn das Internet von jetzt auf gleich ausfallen würde? Wie würde unsere Zivilisation noch existieren können? Es wird sehr anschaulich beschrieben, wie abhängig wir mittlerweile von ein paar Zahlen, Satzzeichen und … sind, denn im Grunde ist das Internet meiner Meinung ja nichts anders. Das Thema ist gut umrissen und auch für wenig technisch avisierte Leser leicht zu lesen.

Die Figuren sind sehr unterschiedlich tief charaktersisiert. Den einen oder andren Handlungs(neben)strang wurde im Buch zu viel Raum geboten und bietet Spekulationen auf Fortsetzungen etc. Es hatte den Anschein, dass der Autor hier die Thematik, Dramatik und Ideen zu Beginn auf zu viele Personen erstrecken wollte, um das Ausmaß des Internetausfalls zu verdeutlichen. Der Gegenspieler war für mich leider schnell klar und damit waren einige Handlungen der Protagonisten in meinen Augen doch sehr naiv. Trotz allem war immer ein Spannungsbogen erkennbar und dieser konnte bis zum Ende gut gehalten werden.
Sprachlich schreibt der Autor oft in einfacher, alltäglicher Sprache und in Umgangssprache.

Fazit:
Es ist ein angenehmer Thriller, der nett zum Nebenbei zu lesen ist. Die Thematik 'kompletter Internetausfall' zeigt deutlich, wie abhängig wir von den Medium sind und wie schnell und stark es unsere Zivilisation betreffen würde. Der fünfte Stern wird auch genau wegen der Anschaulichkeit und den Lehrwert für nicht IT-Afime vergeben. Ich bin gespannt, welches Thema als nächstes von Herr Harlander aufgegriffen wird.

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Veröffentlicht am 19.08.2021

Cover und Klappentext klingen gut - aber deutliche Längen

Bonuskind
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Sehr detaillierter Klappentext(kannspoilern)
Die 15-jährige Lies wacht eines Morgens mit dem starken Gefühl auf, dass ihrer Mutter Jet etwas passiert ist. Ihr Bett ist unberührt, sie hat ihr Handy zurückgelassen ...

Sehr detaillierter Klappentext(kannspoilern)
Die 15-jährige Lies wacht eines Morgens mit dem starken Gefühl auf, dass ihrer Mutter Jet etwas passiert ist. Ihr Bett ist unberührt, sie hat ihr Handy zurückgelassen und sie bleibt spurlos verschwunden. Der Vater – in einer neuen Beziehung mit der jüngeren Laure lebend – deutet die kommentarlose Abwesenheit seiner Ex als einen willkommenen Beweis ihrer psychischen Instabilität und ihrer Unfähigkeit, sich um die Kinder zu kümmern. Sie hätte die Scheidung niemals überwunden und beschlossen, zu verschwinden. Lies ist sich jedoch sicher, dass die Mutter sie niemals im Stich gelassen hätte. Auf eigene Faust versucht sie herauszufinden, was passiert ist. Dabei findet sie ein Tagebuch mit beunruhigenden Details aus dem Liebesleben der Mutter: Auf der Suche nach Trost, nachdem ihr Mann sie für eine Jüngere verlassen hat, hatte sich Jet im Labyrinth einer geheimen toxischen Beziehung verfangen. Wird Lies die Wahrheit über das unheimliche Verschwinden ihrer Mutter aufdecken und damit die Erklärungen der Erwachsenen Lügen strafen?

Positiv zu bewerten ist, dass der Roman aus der Sicht der 15-jährigen Lies geschrieben wurde. Es wird in Alltagssprache die Scheidung der Eltern aus Ihrer Sicht beschrieben. Zu Beginn findet die Tochter eine Art Tagebuch von Ihrer Mutter. Durch das Tagebuch werden die Vergangenheit und Gegenwart geschickt verstrickt und es entsteht zu Beginn eine gute Spannung, diese lässt sich nicht durchgängig halten. Das Genre Thriller finde ich persönlich etwas hoch gestrickt. Es war ein spannender Roman, mit Längen, da zum Teil die Sicht der Tochter mir zu vielen Nebengeschichten gespickt war. Das Ende ist überraschend und macht die Längen wieder gut. Es wird sehr anschaulich die toxische Beziehung beschrieben und auch ein kurzer Einblick in das Leben von Lies gewährt.

Resumee des Romans: Er klang von Klappentext und vom Cover sehr vielversprechend. Es war nicht mein Schreibstil und vom Genre Thriller bin ich normalerweise mehr Spannung gewöhnt. Ich empfehle ihn als Einstieg und nette Bettlektüre nebenbei, wenn man auf Logik, durchgehende Alltagssprache mit 'erotischen' Ansätzen steht.

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Veröffentlicht am 10.07.2021

Wir schreiben das Jahr 2075 - oder die Arroganz der Menschheit stärker als die Natur zu sein

RC2722
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Oliver lebt zusammen mit seinem Vater, seinem Bruder Marco und etwa 2.000 weiteren Bewohnern in einem unterirdischen Schutzraum. Denn die Erdoberfläche ist seit dem großen Zusammenbruch im Jahr 2075, als ...

Oliver lebt zusammen mit seinem Vater, seinem Bruder Marco und etwa 2.000 weiteren Bewohnern in einem unterirdischen Schutzraum. Denn die Erdoberfläche ist seit dem großen Zusammenbruch im Jahr 2075, als innerhalb kürzester Zeit 99 % der Menschheit an einem Subcholera-Virus starben, nicht mehr bewohnbar.
Als Olivers Vater plötzlich unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt und sein Bruder an die Erdoberfläche verbannt wird, beschließt Oliver, den sicheren Schutzraum zu verlassen. Die Freiheit kostet ihn fast das Leben. Dann begegnet er Tsché....

Mein Eindruck:
Mich hat zu Beginn das Cover angesprochen, es passt zu dem Titel und zur Story.

Zum Schreibstil, man merkt schnell, dass das Buch für Jugendliche geschrieben ist. Nichtsdestotrotz fand ich es als Erwachsener auch sehr angenehm zu lesen. Es hatte einen gute Spannungsaufbau und durch die einzelnen Kapitel ist das Buch gut unterteilt. Auch wird die Vorgeschichte von Oliver sehr gut durch 'Flash Backs' eingeflochten. Im Grunde nach ein sehr solides Werk mit gut ausgearbeiteten Protagonisten Oliver und Tsché.

Oliver ist 17 Jahre, was man beim Lesen manchmal gerne vergisst, aber die Impulsivität und ab und an Naivität verzeihen lässt.

Das Buch bespricht für mich wichtige Themen, wie den Klimawandel, Klimaflüchtlinge im eigenen Land, die Konsequenz von Wasserknappheit und wie schnell die Menschlichkeit verloren gehen kann. Im Grunde eine hoffentlich nie stattfindende Zukunft, aber die ersten Zeichen sind leider nicht von der Hand zu weisen.

Leider hat der Autor, das Buch in einem Buch abhandeln wollen, sodass man am Ende nicht alle Handlungsstränge zu Ende erzählt wurden. Auch ist am Ende das Tempo so schnell, dass es doch eher unglaubwürdig wirkt und vor allem man als Leser das Gefühl erhält, 'oh der Autor wollte zu Ende kommen'.

Fazit:
Trotz logischer Fehler und den leider etwas schwachen Ende ein sehr gutes Buch. In dem vor allem auf nicht von der Hand zu weisende Konsequenzen und wichtige Themen eingegangen wird. Aus dem Aspekt des Klimawandels auch für Erwachsene ein gutes Buch.

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