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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.03.2020

Seichte Lektüre

Die Frauen von Richmond Castle
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3.5 Sterne

Das Cover gefällt mir wirklich gut und man ahnt das es ein Buch zwischen historischen Roman und Geheimnis ist.

Im Buch geht es um Blue, die mit ihrem Vater,Schwester und Stiefmutter ...

3.5 Sterne

Das Cover gefällt mir wirklich gut und man ahnt das es ein Buch zwischen historischen Roman und Geheimnis ist.

Im Buch geht es um Blue, die mit ihrem Vater,Schwester und Stiefmutter auf Richmond Castle lebt. Die schreibt gerne und ergattert eine Stelle auf Zeit bei einer Zeitung. Ihr Herz steht zwischen einigen Männern, und sie weiss sich nicht wirklich zu entscheiden.
Eines Tages begegnet blue Delphine, die vor ihrem gewalttätigen Ehemann weggelaufen ist. Die Familie nimmt Delphine auf und hilft ihr. Doch es brodelt einiges unter der Oberfläche in der Familie.

Der Roman ist nett zu lesen und ich hab das Buch auch ganz gern gelesen, aber es ist seichter als ich erwartet hätte. Blue ist eine sympatische Person und auch ihre Familie ist freundlich und sympatisch aber die Handlung ist schon sehr vorhersehbar gewesen. Ausserdem ist das Buch meiner Meinung viel zu lang für die leichte Lektüre, weshalb auch Längen im Buch waren. Das Buch, welches über 500 Seiten hat, hätte mit dieser Handlung auch mindestens 150 Seiten gekürzt werden können.
Drei Sterne fände ich dem Buch gegenüber unfair, da der Schreibstil gut Ist, leicht zu lesen und die Personen sympatisch. Aber vom Hocker gehauen hat mich das Buch nicht. Einiges ist vorhersehbar, klischeehaft und überspitzt. Außerdem tauchen kaum bis gar keine historischen Ereignisse auf, weshalb das Buch für mich eher ins Genre "Frauenromane " gehört als historisches. Schade, ich hätte mir vom Buch deutlich mehr erwartet, deshalb nur 3.5 Sterne
Für Leser, die gern Seichte Geschichten lesen und leichte Lektüre zu empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.02.2020

Ein besonderes Buch!

Endling - Die Suche beginnt
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Ganz zu Anfang sei gesagt, dass man sich bei diesem Buch sehr grosse Mühe gegeben hat! Wunderschönes Cover, sehr hochwertig verarbeitet mit Lesebändchen und einer wunderschönen Karte vorne und hinten im ...

Ganz zu Anfang sei gesagt, dass man sich bei diesem Buch sehr grosse Mühe gegeben hat! Wunderschönes Cover, sehr hochwertig verarbeitet mit Lesebändchen und einer wunderschönen Karte vorne und hinten im Buch versehen! So ist es schon im Regal ein echter Hingucker.

Das Cover besticht durch das einzigartig schöne Bild der drei Protagonisten Byx, Tobble und Khara. Dabei ist der Titel in Goldschrift, die sehr schön glänzt, auch am Buchrücken.

Im Buch geht es um die Dalkin Dame Byx, die friedlich mit ihrer Familie im Rudel lebt. Dalkinbesitzen sie Fähigkeit zu sprechen, Dinge zu fertigen, Magie zu wirken und vor allem können sie unterscheiden wer lügt und wer die Wahrheit spricht. Eines Tages entfernt sich Byx von ihrem Rudel und sieht ein Wesen in einem Boot treiben, das Hilfe braucht. Als sie diesen gerettet hat hört sie noch die Schreie ihres Rudels die angegriffen werden. Sie kann aber nichts mehr tun und alle ihres Rudels werden getötet. Sie ist nun ein Endling, der letzte ihrer Art. Sie macht sich auf die Suche nach anderen ihrer Art, denn es gibt eine Legende, dass noch mehr im Norden leben sollen. Begleitet wird sie dabei von einem Wobbyk namens Tobble und dem Menschenmädchen Khara. Mit ihnen will sie zur Stadt der Gelehrten um dort Hilfe zu bekommen, doch sie stösst auf ein gute gehütetes Geheimnis das nicht nur die Existens der Dalkins bedroht.

Ein ganz tolles Fantasybuch für Jugendliche und auch Erwachsene ist hier gelungen. Das Buch besticht nicht nur von aussen, sondern auch die Geschichte ist so liebevoll und berührend geschrieben. Besonders toll fand ich dabei die unterschiedliche Art der Charaktere im Buch. Byx, die gerade ihre ganze Familie verloren hat und diese nicht retten konnte, macht oft einen hoffnungslosen und fasst depressiven Eindruck. Manchmal fand ich dies etwas viel des guten, trotz des schlimmen Schicksals hat es mich irgendwann etwas genervt aber deshalb möchte ich kein Punktabzug geben. Es bessert sich dann auch im Lauf der weiteren Geschichte. Das Menschenmädchen Khara ist mutig, beschwingt und versteht es andere mitzuziehen. Dabei hat sie einen freundlichen und sympatischen Charakter, den sie auch nicht verliert, nachdem sie das Geheimnis aufgedeckt haben. Mein Liebling im Buch war aber ganz klar der kleine Wobbyk Tobble. Er hatte es mir schon auf dem Cover angetan und er ist so treu, loyal und mutig, ein herzensguter Freund, den sich jeder nur wünschen kann. auch die schwarze Katze Gambler, die später in der Geschichte hinzukommt finde ich sehr sympatisch, weise und gut gelungen.

Ausserdem besticht der Schreibstil durch sehr gelungene Beschreibungen der Städte und Landschaften und gemeinsam mit der wundervollen Karte am Anfang des Buches kann man die Reise super mitverfolgen. Die Geschichte an sich ist berührend geschrieben. Es geht um Freundschaft und Zusammenhalt aber auch um bedrohte Tierarten und sogar im kleinen Sinne um das Recht der Mädchen/Frauen. Dies alles ist gekonnt in die Geschichte integriert, die niemals langweilig ist sondern immer spannend und berührend. Ich bin sehr froh das Buch gelesen zu haben, auch wenn Geschichten mit "Tieren" in der Hauptrolle normalerweise nicht so meins sind. Aber hier hat mich dies gar nicht gestört und ich hätte eine tolle Geschichte verpasst, wenn ich an diesem Buch vorbei gegangen wäre.

Fazit: Ein wundervolles Fantasybuch, das wichtige Themen aufgreift und gleichzeitig spannend ist. Volle Punktzahl von mir und ich freuemich schon auf den nächsten Band.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.02.2020

Aufregendes Abenteuer

Das Wolkenschiff - Aufbruch nach Südpolaris (Das Wolkenschiff 1)
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Das Cover ist einfach unglaublich schön und ein Schmuckstück in jedem Bücherregal!

Auch im Inneren hat das Buch einiges zu bieten! Und darum gehts: Die Zwillinge Arthur und Marie, Kinder eines ...

Das Cover ist einfach unglaublich schön und ein Schmuckstück in jedem Bücherregal!

Auch im Inneren hat das Buch einiges zu bieten! Und darum gehts: Die Zwillinge Arthur und Marie, Kinder eines Entdeckers, erfahren, dass dieser auf einer Mission verschollen ist. Und damit nicht genug. Er soll ein anders Schiff ausgeraubt haben, weshalb das Eigentum der Familie konfisziert wird. So werden die Kinder an ein Ehepaar verkauft um für diese hart zu arbeiten. Ihre einzige Chance besteht in einer Zeitungsannounce, in der Ms Culpfeffer Leute für eine Expedition anwirbt. Werden die Kinder genommen und können ihren Vater finden?

Dieses Buch ist ein Schatz für alle Abenteurer und Entdecker, ob klein oder gross, jung oder alt!
Eine tolle Geschichte, von Anfang an wie die Geschwister an Bord kommen bis zur Expedition und den Schluss, indem sie die ganze Wahrheit herausfinden. In Teilen erinnert es an die Jule Verne Abenteuer, gerade auch die fantasievollen Welten. Es ist spannend zu lesen, in einfacher Sprache, für Mädchen und Jungen gleichermassen zu empfehlen.
Die Personen sind sehr schön ausgearbeitet, mit Stärken und Schwächen. Besonders haben mir Ms Hariett Culpfeffer und Felicitas gefallen.
Sowieso gibt es im gesamten Buch sehr viel "Frauenpower" auch in typischen "Männerberufen" wie Entdecker und Capitain sind hier viele Frauen zu finden!

Fazit: Ein wunderschönes Buch und zugleich ein spannendes Abenteuer für alle Entdecker unter euch!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.02.2020

Zu plötzliches Ende

Die Frauen vom Alexanderplatz
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Das Cover des Buches finde ich wirklich schön und sehr anziehend. Es entführt einen in die Zeit des 20 Jahrhunderts in Berlin. Vorallem den Hintergrund mit den Pferdedroschken und den Häusern ...

Das Cover des Buches finde ich wirklich schön und sehr anziehend. Es entführt einen in die Zeit des 20 Jahrhunderts in Berlin. Vorallem den Hintergrund mit den Pferdedroschken und den Häusern finde ich schön gemacht

Im Buch geht es um 3 junge Frauen im Berlin 1918, also kurz nach dem Ende des ersten Weltkriegs. Der Matrose Benno trifft auf der Strasse auf die Schneiderstochter Vera und begleitet diese nach Hause, die Hilfsschwester Hanna aus gutem Haus kehrt vom Frontlazarett zurück und möchte eine Ausbildung machen, gegen den Willen der Eltern. Und Fritzi kommt in die Stadt um dem Matrosen Benno zu sagen, dass sie ein Kind von ihm hat, von dem er nichts weiss.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, es lässt sich leicht und schön "weglesen". Das Buch startet auch sehr interessant, da man gespannt ist, wie die Frauenschicksale zusammengeführt werden und für welche Frau sich Benno entscheidet. Dazu wird in die Story immer wieder reale historische Geschichte eingebaut. Dies hätte für mich ruhig noch etwas mehr im Vordergrund stehen können, den die historischen Ereignisse werden immer nur angerissen.

Schön finde ich, dass jede der Frauen ihren eigenen Weg geht, der auch recht realistisch ist für Frauen dieser Zeit. Begegnen tun sich die drei allerdings nur sehr kurz, wenn überhaupt.

Leider wird die Story zum Ende hin doch sehr vorhersehbar und bedient einige Klischees.
Auch mochte ich nicht alle Charaktere. Benno zum Beispiel hat mir charakterlich überhaupt nicht gefallen. Die eine Frau behandelt er schäbig, die andere trägt er nach wenigen Tagen auf Wolken.

Auch das Ende kam mir zu abrupt. Im ganzen Buch "tröpfelt " die Handlung so vor sich hin und bei den letzten 50 Seiten hatte ich etwas den Eindruck, dass die Autorin jetzt ein schnelles Ende wollte oder nicht mehr genug Seiten übrig sind.

Trotz der ganzen Kritik hab ich das Buch aber gern gelesen, die Geschichte war nett und in historische Ereignisse eingebettet. Ich würde dem Buch 3.5 bis 4 Sterne geben

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.02.2020

Ein Wintermärchen

Wolfspferd
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Das Cover ist einfach wunderschön, ein echter Blickfang, und erinnert wohl viele an "Drei Nüsse für Aschenbrödel", so auch mich!
Und hinter dem Cover versteckt sich tatsächlich eine Geschichte, ...

Das Cover ist einfach wunderschön, ein echter Blickfang, und erinnert wohl viele an "Drei Nüsse für Aschenbrödel", so auch mich!
Und hinter dem Cover versteckt sich tatsächlich eine Geschichte, die sehr an ein Märchen erinnert!

Es geht im Buch um das Mädchen Tala, dass mit ihrer Familie sehr ursprünglich und Naturverbunden in Zelten und in der Nähe der Pferdekoppeln lebt. In diesem Winter werden sie von Banditen überfallen und haben kaum etwas zu essen. Eine alte Frau verspricht ihr zu helfen, wenn Tara ihr einen weissen Wolf bringt. So macht sich Tara mit ihrer treuen Stute Saphira und dem Flüchtlingsjungen Jacob auf in die Berge, um den Wolf zu finden.

Erzählt wird das Kinderbuch auf zwei Ebenen. Einmal erzählt Tala die Geschichte, aber immer wieder bekommt der Leser auch die Gedanken der Stute Saphira mit.
Ein wirklich märchenhaftes Buch, das eine bezaubernde Geschichte erzählt! Ich hab das Buch mit grosser Begeisterung gelesen und konnte es kaum aus der Hand legen! Es ist etwas zwischen Indianergeschichte und Märchen, immer spannend, mit einem sehr schönen Schreibstil!
Einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass es gerade gegen Ende schon ziemlich brutal ist, deshalb eher für ältere Kinder und Erwachsene, die gern Märchen lesen.

Fazit: Ein wunderbares Märchen für ältere Kinder und Erwachsene mit einem bezaubernden Coverbild.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere