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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.05.2021

Leider nicht mein Fall

Super reich
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Ich weiß gar nicht so recht, wie ich diese Rezension anfangen soll. Also ich den Klappentext gelesen habe, hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut, da es sich im ersten Moment so angehört hat wie die ...

Ich weiß gar nicht so recht, wie ich diese Rezension anfangen soll. Also ich den Klappentext gelesen habe, hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut, da es sich im ersten Moment so angehört hat wie die Geschichte von “Charlie und die Schokoladenfabrik”. Doch leider war dem nicht so.

Für ein Kinderbuch fand ich es irgendwie grausam. Die Eltern von Rupert, dem Protagonisten, haben so viele Kinder das sie den Überblick verloren haben und sind sehr arm. Doch nicht nur das. Sein Vater ist arbeitslos und seine Mutter gewalttätig. Ich meine, dass man einem Kind zeigt, dass es leider Eltern gibt die böse sind und nicht alles toll ist, finde ich im Grundprinzip gut. Das Buch hat eine Altersempfehlung ab ca. 10 Jahre. Da finde ich solche Themen eigentlich angemessen. Allerdings wendet sich dies nicht zum guten.
Rupert trifft an Weihnachten auf eine Familie, wo er zum essen eingeladen wird. Doch auch diese machen sich mehr oder weniger nur über ihn lustig und ärgern ihn.

Ich fand es einfach sehr viel für ein Kinderbuch und weiß nicht, was das Buch einem KInd vermitteln soll. Wenn sich das Blatt gewendet hätte, das Ruperts Familie sich ändert oder die Familie Rivers total nett sind und Rupert bei sich aufnehmen um ihn ein schöneres Leben zu ermöglichen hätte ich es vielleicht besser gefunden.

Leider war das Buch für mich ein Reinfall.

  • Cover
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Veröffentlicht am 30.05.2021

Ganz nette Unterhaltung

Unser Mathelehrer unterrichtet von draußen - damit er dabei rauchen kann!
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Lehrer sind ja eine Spezi für sich. Jeder kennt sie. Mal mag man sie, mal nicht. Ich glaube, jeder hat bestimmt mindestens einen Lehrer an den man sich auch noch Jahre später erinnert. Sei es weil es im ...

Lehrer sind ja eine Spezi für sich. Jeder kennt sie. Mal mag man sie, mal nicht. Ich glaube, jeder hat bestimmt mindestens einen Lehrer an den man sich auch noch Jahre später erinnert. Sei es weil es im Unterricht immer sehr lustig war oder sehr streng. Weil komische Kleidung getragen wurde oder sonst etwas.

Über genau diese Exemplare geht in diesem Buch. Lehrer die z.b draußen am Fenster stehen und durch das offene Fenster unterrichten da sie rauchen möchten.

Soviel lässt sich über das Buch nicht sagen ohne zu spoilern.

MIr hat es ganz gut gefallen, es war leicht und witzig für zwischendurch. Allerdings fand ich es etwas schwächer als die Vorgänger. Aber für eine Unterhaltung reicht definitiv. Es ist jetzt nicht das beste Buch des Autorenduos, aber es reicht definitiv für einen witzigen Nachmittag. Man hat es recht schnell durch.

  • Cover
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.05.2021

Leider nicht mein Fall

Final Control
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Ich muss sagen, ich kann zu der Handlung kaum etwas schreiben, da ich mich fast gar nicht mehr daran erinnere. Irgendwann habe ich bei der Handlung abgeschaltet.

Die Kapitel sind recht kurz, teilweise ...

Ich muss sagen, ich kann zu der Handlung kaum etwas schreiben, da ich mich fast gar nicht mehr daran erinnere. Irgendwann habe ich bei der Handlung abgeschaltet.

Die Kapitel sind recht kurz, teilweise nur auf einer Seite. Ich bin ja ein Fan von kurzen Kapiteln, allerdings fand ich das in diesem Buch nicht gut gewählt, da die Story so massiv komplex ist, dass dies durch die knappen Kapitel viel auseinander gerissen wurden.
Es sind so viele Handlungsstränge die weltweit spielen, diesen zu folgen fand ich so schon schwierig genug. Die kurzen Kapitel erschweren dies nochmal wie ich finde.

Zudem gab es sehr viele unterschiedliche Charaktere. Ich wurde mit keinem irgendwie eins, sondern für mich war alles gleich. Ich hatte absolut keinen Zugang.
Generell war “Final Control” eine Flut von Orten, Charakteren, Fachbegriffen, Überwachung und Politik.

Es mag sein, dass das Buch super recherchiert ist und sich Veit Etzold sehr viele Gedanken gemacht hat. Das stelle ich nicht in Frage. Dennoch war das Buch einfach nichts für mich. Für mich war es einfach viel zu viel Input.

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Veröffentlicht am 30.05.2021

Pageturner

Der Insasse
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Der Protagonist Till fasst den Entschluss sich mit falschen Papieren in die Anstalt einweisen zu lassen, wo sich der Mörder seines Sohnes befindet. Auf diese Art und Weise will er den Täter überführen ...

Der Protagonist Till fasst den Entschluss sich mit falschen Papieren in die Anstalt einweisen zu lassen, wo sich der Mörder seines Sohnes befindet. Auf diese Art und Weise will er den Täter überführen und das Verschwinden seines Sohnes aufdecken um sich zu verabschieden.
Doch kaum ist Till Patient in der Klinik beginnt der wahre Alptraum. Die Klinik ist nicht das wofür man sie hält. Es kommen Dinge ans Tageslicht womit man nicht rechnen würde und sich auch nicht ausmalen würde.

Soviel kann man von der Handlung nicht erzählen ohne zu spoilern. Ich fand das ganze Setting sehr gut beschrieben. Vor Allem diese Kernidee mit der Kindesentführung bzw. Kindesmissbrauch gefiel mir sehr. Ich musste wirklich oft schlucken, da man leider weiß, dass solche Dinge keine reine Fiktion sind.

Sebastian Fitzek schafft es auch bei diesem Thriller seine Leser auf eine Reise zwischen Fiktion und Realität mitzunehmen. Man weiß als Leser teilweise nicht mehr wem man nun glauben kann und wem nicht. Ob der Böse jetzt doch der Gute ist oder der Gute doch der Böse. “Der Insasse” ist durchweg spannend dennoch gibt es hin und wieder Seiten oder Passagen wo man kurz durchatmen kann aber diese nicht den Lesefluss ausbremsen weil sie wieder Fahrt aufnehmen müssen, sondern es geht in der Spannung nahtlos weiter.

Das Cover sticht natürlich sehr ins Auge. Es ist zwar von den Farben recht schlicht aber durch das Design dennoch auffallend.

Meiner Meinung nach definitiv ein Pageturner und sehr lesenswert.

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Veröffentlicht am 30.05.2021

Super spannend

Zerrissen
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Der vierte Band um den Rechtsmediziner Fred Abel startet direkt mit einem extremen Fall. Eine besonders schwere Kindesmisshandlung, ausgerechnet die Nichte seiner Kollegin Sabine Yao. Dieser Anfang hat ...

Der vierte Band um den Rechtsmediziner Fred Abel startet direkt mit einem extremen Fall. Eine besonders schwere Kindesmisshandlung, ausgerechnet die Nichte seiner Kollegin Sabine Yao. Dieser Anfang hat mir direkt die Socken ausgezogen, anhand des Schreibstils konnte ich mir dieses kleine Mädchen sehr gut vorstellen wie es mit massiven Verletzungen daliegt und wie es vielleicht passiert sein könnte. Den Start fand ich schon heftig.

Doch das ganze Buch handelt nicht nur von dem Fall, sondern beinhaltet mehrere Stränge die irgendwie alle zusammen gehören und am Ende zusammenfinden.
Lars Moewig, Privatermittler und ein alter Kumpel von Fred Abel, findet in seinem Boxclub eine Leiche. Eingenäht in einem Boxsack. Seine Recherchen führen ihn schon bald in die Berliner Unterwelt zu einem libanesischen Drogenclan…

Wie schon geschrieben, die Handlungsstränge gehören irgendwie alle zusammen obwohl man nicht den Eindruck hat. Doch am Ende setzt sich alles wie ein Puzzle zusammen und ergibt Sinn.

Michael Tsokos weiß wovon er schreibt. Der Schreibstil ist durchgehend spannend. Es sind Bücher, wo man mitdenken und miträtseln muss, wie die einzelnen Stücke zusammengehören könnten. Doch am Ende wird eine ganz andere Lösung präsentiert. Man merkt bei diesen Büchern, dass sie jemand mit wirklichen Fachkenntnissen schreibt. Man liest zwar immer wieder Fachbegriffe aus der Rechtsmedizin die aber kurz darauf für Laien erklärt werden.

Fazit:
Auch beim vierten Band der Abel - Reihe wird einem nicht langweilig. Ein wirklich sehr guter und spannender Thriller.

5 von 5 Büchern

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