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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2019

Tiefgründig

Someone New: Special Edition
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Ich finde dieses Buch wunderschön und würde es auf jeden Fall weiterempfehlen. Alleine schon das Cover ist unglaublich und eindeutig ein dekoratives muss in jedem Bücherregal.

Klappentext:
Als Micah auf ...

Ich finde dieses Buch wunderschön und würde es auf jeden Fall weiterempfehlen. Alleine schon das Cover ist unglaublich und eindeutig ein dekoratives muss in jedem Bücherregal.

Klappentext:
Als Micah auf ihren neuen Nachbarn trifft, kann sie es nicht glauben: Es ist ausgerechnet Julian, der wenige Wochen zuvor ihretwegen seinen Job verloren hat. Micah fühlt sich schrecklich, vor allem, weil Julian kühl und abweisend zu ihr ist und ihr nicht mal die Gelegenheit gibt, sich zu entschuldigen. Doch gleichzeitig fasziniert Micah seine undurchdringliche Art, und sie will ihn unbedingt näher kennenlernen. Dabei findet sie heraus, dass Julian nicht nur sie, sondern alle Menschen auf Abstand hält. Denn er hat ein Geheimnis, das die Art, wie sie ihn sieht, für immer verändern könnte ...

Micah ist eine sehr gut gewählte Protagonistin, sie ist mir schnell sympathisch geworden und ich konnte ihre Handlungen eigentlich immer irgendwie nachvollziehen. Ich fande es toll, dass sie, obwohl sie bei reichen und voreingenommenen Eltern aufgewachsen ist, sich nicht zu stark von ihnen hat beeinflussen lassen und offen und tolerant ist.
Julian hingegen war die meiste Zeit für mich sehr geheimnisvoll, was dadurch verstärkt wurde, dass man nie aus seiner Perspektive lesen konnte. Das fande ich zwar einerseits schade, andererseits aber auch eine nachvollziehbare und gute Entscheidung, denn sonst wäre das Geheimnis am Ende wohl deutlich weniger überraschend gewesen.
Das Buch hat meinen Stil einfach perfekt getroffen, sowohl die Story, die Protagonisten, als auch das Thema, auf das dieses Buch genauer eingeht, hat mich interessiert und zum Lesen motiviert.
Ich mag die Art besonders, wie Laura Kneidl immer wieder Anspielungen auf andere Serien, Filme oder Bücher einbringt, dadurch wirkte das Ganze auf mich moderner und fließender und war leicht zu lesen.
Aber es war nicht nur so, dass das Buch mir einen großen Lesespaß beschert hat, sondern ich fande auch, dass es eine tolle Message verbreitet. Es wird auf verschiedene Themen der aktuellen Gesellschaft eingegangen und motiviert einen dazu, sich näher mit seinen eigenen Verhaltensweisen auseinanderzusetzen und offener zu werden.

Ich bin ein großer Fan von Lauras Büchern und auch dieses hier hat mich nicht enttäuscht. Es ist eine süße Liebesgeschichte mit einem unterschwellig ernsten Hintergrund. Nicht nur die Hauptcharaktere sind toll, sondern das ganze Set ist stimmig und es sind wirklich sehr viele verschiedene interessante Personen dabei. Ich freue mich schon auf den zweiten Band!

Veröffentlicht am 15.01.2019

Berührend

Cinder & Ella
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Ich hatte schon länger vor, dieses Buch zu lesen und bin froh, dass ich es jetzt endlich gemacht habe, denn es ist einfach UNGLAUBLICH. Dieses Buch ist so was von gefühlvoll geschrieben, dass man es gar ...

Ich hatte schon länger vor, dieses Buch zu lesen und bin froh, dass ich es jetzt endlich gemacht habe, denn es ist einfach UNGLAUBLICH. Dieses Buch ist so was von gefühlvoll geschrieben, dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen kann.

Es geht um Ella, die nach einem schweren Autounfall sowohl sichtbare, als auch seelische Narben davon getragen hat. Da sie hierbei auch ihre Alleinerziehende Mutter verloren hat, muss sie zu ihrem Vater und seiner neuen Familie nach LA. ziehen. Ella hat dort sehr mit negativen Reaktionen auf ihre Narben und ein damit verbundenes schlechtes Selbstwertgefühl zu kämpfen. Zwar stellt ihr Vater ihr ein eigenes Reha-Team zur verfügung, jedoch kann kein Geld die Liebe ihrer Mutter ersetzten. Als sie sich nach einer langen Pause endlich mal wieder bei ihrem Chatfreund Cinder meldet, ist der für sie da. Doch beide sind sich nicht so ganz über ihre Gefühle bewusst und Ella weiß auch noch nicht, wer Cinder in Wirklichkeit ist.
Allein das Cover finde ich super schön, es ist eher schlicht aber trotzdem sehr detailreich.
Das Buch weist teilweise Parallelen mit dem Märchen Cinderella auf, das kann man sich nach dem Titel wahrscheinlich auch schon denken. Es ist jedoch an die heutige Zeit angepasst.

Die Geschichte ist in einem wunderbaren Schreibstil verfasst, sodass ich direkt ab Seite 1 in der Geschichte drinnen war. Ab da war es ein ständiges Wechselbad der Gefühle. Mal musste ich lachen, an anderen Stellen konnte ich mich so sehr in Ella reinfühlen, dass ich mit den Tränen kämpfen musste. Ich fande die Story die ganze Zeit über interessant und emotional, nur am Ende wird es zugegebenerweise ein bisschen kitschig.

Die Charaktere waren auf jeden Fall alle gut durchdacht und sehr vielschichtig. Man hat stückchenweise mehr über sie erfahren und konnte so am Ende eigentlich die Handlungen von so ziemlich jedem nachziehen.

Ich liebe dieses Buch total und hoffe, dass der zweite Teil auch noch auf deutsch übersetzt wird.

Veröffentlicht am 01.01.2019

Wichtiges Thema aber eher schlecht verpackt

After Work
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Ich hatte eigentlich viel Gutes über das Buch gehört und wollte es daher auch einmal lesen. Der Klappentext hat mich hierbei angesprochen, auch das Cover fande ich schön. Je mehr ich aber gelesen habe, ...

Ich hatte eigentlich viel Gutes über das Buch gehört und wollte es daher auch einmal lesen. Der Klappentext hat mich hierbei angesprochen, auch das Cover fande ich schön. Je mehr ich aber gelesen habe, umso unpassender fande ich das Cover, da das Buch sich besonders mit dem Themen body shaming, mehr Toleranz der Gesellschaft gegenüber „dickeren“ Menschen und dass man bei Werbekampagnen auch mehr auf sie Rücksicht nehmen sollte, beschäftigt. Dadurch, dass die Frau auf dem Cover jedoch eher dünner wirkt, fande ich es nicht zu dem Thema passend.

Irgendwie konnte ich mit dem Schreibstil nicht so ganz warm werden, des weiteren wirkte Geschichte auf mich zu vorhersehbar, zu konstruiert und stellenweise einfach zu langweilig. Es gibt zwar viele Liebesgeschichten die auch konstruiert und vorhersehbar sind, aber meistens finde ich die Charaktere so sympathisch und den Schreibstil so gut, dass mir das Buch trotzdem gefällt.

Das Thema, mit dem sich das Buch beschäftigt ist hochaktuell und wichtig. Leider kam es für mich jedoch nicht soo gut rüber, da es zu gezwungen wirkte und ein bisschen zu viel thematisiert wurde.
Für Lexia ist body shaming eine Herzensangelegenheit, sie hat schon seit ihrer Kindheit mit dem Thema zu kämpfen und versucht sich dagegen einzusetzten. Ich fande sympathisch an ihr, dass sie tough und mutig war und anderen ihre Meinung gesagt hat. Es war auch gut dargestellt, wie sie selbst ständig, hauptsächlich wegen Druck von Außen, mit Selbstzweifel zu kämpfen hat.
Adam ist ihr neuer Chef, er ist ehrgeizig und gutaussehend, hatte jedoch in seiner Kindheit Probleme mit einem gewalttätigen Vater.
Die Beiden empfinden etwas füreinander, nähern sich vorsichtig an, stoßen sich dann doch wieder weg...
Das ist an sich ganz nett und kann auch eine tolle Geschichte ergeben, jedoch wurde mir hier alles ein bisschen zu breitgetreten.

Zwar finde ich die Message des Buches wichtig und toll, jedoch konnte ich mich nicht so wirklich mit dem Schreibstil anfreunden. Daher wirkte alles für mich zu langgezogen und ich war zwischendurch nicht so motiviert weiterzulesen. Jedoch denke ich, dass das bei diesem Buch Geschmackssache ist und es viele Menschen gibt, denen dieses Buch gefallen könnte.

Veröffentlicht am 01.01.2019

Vertrauen ist gar nicht so einfach...

Trust Again
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Trust again ist der zweite Band der "Again-Reihe". Diejenigen, die Begin again bereits gelesen haben, werden viele der Personen von Trust again kennen. Doch während in Begin again der Fokus auf Allie und ...

Trust again ist der zweite Band der "Again-Reihe". Diejenigen, die Begin again bereits gelesen haben, werden viele der Personen von Trust again kennen. Doch während in Begin again der Fokus auf Allie und Kaden gelegt wurde, geht es in Trust again um deren beste Freunde Dawn und Spencer. Bereits im ersten Teil hat Spencer sein Gefühle für Dawn durchblicken lassen, diese hat ihn jedoch fleißig abserviert. Im zweiten Teil erfahren wir mehr über Dawns Gründe und ihre Vergangenheit, die sie immer noch stark beschäftigt. Doch da ist sie nicht die Einzige, denn auch Spencer hat mit so einigem zu kämpfen. Auch wenn man ihm das anfangs gar nicht zutraut, denn in seinem Freundeskreis gibt er den immerfröhlichen Jungen. Daher ist das mit den Beiden ein ständiges auf und ab, gerade wenn man denkt, dass Dawn alle ihre Barrieren fallengelassen hat und es zwischen den Beiden zu einer richtigen Beziehung kommen könnte, stellt sich Spencer quer.
Das Cover gefällt mir gut. Es ist in dem gleichen Stil wie das des ersten Bandes gehalten. Darauf ist schemenhaft Dawn zu erkennen, bei Spencer bleibt super viel Platz für Fantasie.
Die Charaktere sind wirklich gut beschrieben. Auf der einen Seite ist da Dawn mit ihren Bindungsproblemen und den Schwierigkeiten sich voll und ganz auf jemanden einzulassen und auf der anderen Seite Spencer, bei dem man anfangs denkt, dass er pefekt ist, doch dann feststellt, dass auch er mit einigem zu kämpfen hat. Da Dawn so ziemlich den gleichen Freundeskreis wie Allie aus dem ersten Teil hat, gibt es bei den Nebencharakteren keine komplette Umstellung.
Das Buch hat mir gut gefallen, wobei Mona Kasten auch eindeutig zu meinen Lieblingsautoren gehört. Besonders interessant fande ich, dass man nicht nur eine deutliche Weiterentwicklung bei Dawn und Spencer bemerken konnte, sondern dass auch bei weniger bedeutenden Personen Veränderungen spürbar waren, wie bei Dawns Mitbewohnerin Swayer. Daher freue ich mich besonder darauf, dass diese im 3. Teil "Feel again" auch mal in denVordergrund gerückt wird.

Veröffentlicht am 01.01.2019

Crown of lies

Crown of Lies
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Mich hat der Klappentext vom Buch angesprochen, da ich die Aufteilung in die verschiedenen Zeiteinheiten cool finde. Auch das Cover gefällt mir gut, obwohl das Buch für mich dadurch irgendwie mehr nach ...

Mich hat der Klappentext vom Buch angesprochen, da ich die Aufteilung in die verschiedenen Zeiteinheiten cool finde. Auch das Cover gefällt mir gut, obwohl das Buch für mich dadurch irgendwie mehr nach einem Fantasybuch aussieht.
Den Prolog finde ich sehr interessant geschrieben, er macht einen auf jeden Fall neugierig und hat mich in meiner Entscheidung, das Buch zu lesen, unterstützt.
Als nächstes liest man kurz etwas über die Protagonistin als sie 12 Jahre alt ist, anschließend einen Abschnitt der sieben Jahre später stattfindet und der überwiegende Teil des Buches spielt dann jedoch noch einmal drei Jahre später.

Mir ist der Einstieg in das Buch gut gelungen, nachdem man Ella kurz ein bisschen kennengelernt hat, wurde das Buch direkt richtig spannend, nämlich als Ella an ihrem 19. Geburtstag beschließt, mal etwas Spaß zu haben und alleine durch New York streift. Als sie hierbei überfallen wird und ihr ein namenloser Retter zur Hilfe kommt, hinterlässt dieser Ausflug noch Jahre später bei ihr Spuren.

Ella leitet schon mit ziemlich jungen Jahren „Belle Elle“, ein Kaufhausimperium. Dadurch hat sie so gut wie keine Freunde, sie ist zwar reich aber eigentlich nur den ganzen Tag am Arbeiten. Sie hat nicht so viel mit der „normalen Welt“ zu tun und um sie herum gibt es jede Menge Geheimnisse und Intrigen. Ihr wichtigster Freund und Ansprechpartner ist für sie ihre Katze namens Salbei, die ihr überall hinfolgt. Für mich war die Katze ziemlich nervig, sie wurde ständig, meiner Meinung nach zwecklos erwähnt und ich finde es ziemlich unrealistisch wie die Katze allgemein dargestellt wurde.

Dann gibt es da noch Penn Everett, ein Mann mit einer mysteriösen Vergangenheit, der einfach nicht locker lässt und zudem äußerst bestimmerisch ist.

An sich waren beide Charaktere toll und ihre Handlungen auch größtenteils nachvollziehbar, jedoch gab es auch kurzzeitig Stellen, wo ich von einem der Beiden genervt war.

Das Buch ist aus Elles Sicht geschrieben und genau wie Elle weiß der Leser so gut wie nichts über Penn und erfährt nur stückchenweise Informationen. Ich hatte auf ein bisschen mehr Intrigen und Verrat gehofft, denn das alles kam eigentlich hauptsächlich nur gegen Ende. Daher hat mir das Stück am Anfang und das Ende super gut gefallen, hier gab es Spannung, Geheimnisse und man konnte das Buch nur schwer weglegen. Der Mittelteil hingegen war mir teilweise ein bisschen zu langwierig und ein zu großes hin und her.
Fazit:
Alles in allem war das Buch ganz gut, es hatte einen tollen Schreibstil, einen spannenden Anfang und einen ganz fiesen Cliffhänger am Ende.