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Veröffentlicht am 19.05.2017

Nicht das was ich erwartet hatte

Bird and Sword
3 0

Leider nicht das, was ich erwartet hatte.

Nach "Making Faces", welches ich aus tiefsten Herzen liebe, waren meine Erwartungen für dieses Buch sehr hoch und wurden leider nicht erfüllt.
Das Buch war ...

Leider nicht das, was ich erwartet hatte.

Nach "Making Faces", welches ich aus tiefsten Herzen liebe, waren meine Erwartungen für dieses Buch sehr hoch und wurden leider nicht erfüllt.
Das Buch war recht lasch konstruiert, es war weder besonders spannend, noch hatte es einen bemerkenswerten Twist. Es war angenehm zu lesen, aber fesselt einen nicht wirklich.
Die Romanze war ganz nett aber nicht annähernd herzergreifend. Die Charaktere hatten etwas an sich, was es mir unmöglich gemacht hat mich ernsthaft für ihr Schicksal zu interessieren, keine Mitleiden und Mitfiebern. Das Potential der Idee ist nicht ausgeschöpft. Hundert Seiten mehr hätten den Buch gut getan, so hatte man das Gefühl durch das Buch zu rennen, wann immer etwas interessantes passierte, war es auf der nächsten Seite schon vorbei. Konflikte spitzen sich kaum zu. Sehr schade.

Veröffentlicht am 31.05.2018

Gab es ein Lektorat ?

Vicious Love
2 0

Fazit:

Sehr gemischt. Als leichte Lektüre für zwischendurch geeignet, wenn man auf diese Art von Badboy -Romanzen steht. Die Umsetzung ließ einiges zu wünschen übrig.

Das Warum:

Dieses Buch hatte ...

Fazit:

Sehr gemischt. Als leichte Lektüre für zwischendurch geeignet, wenn man auf diese Art von Badboy -Romanzen steht. Die Umsetzung ließ einiges zu wünschen übrig.

Das Warum:

Dieses Buch hatte einige Schwächen aber auch zahlreiche Stärken aufzuweißen.

Beginnen wir mit etwas Positiven. Der Plot an sich war schlüssig. Man hat die Motivation der Charaktere verstanden, welche vielleicht nicht originell waren, aber grundsätzlich stimmig und durchdacht.

Das kann ich zu den Charakteren leider nicht sagen. Emilia wird als junge, schaffende Künstlerin dargestellt, welche einen außergewöhnlichen Kleidungsstil haben soll und niemals das Wort "Scheiße" sagt.

Tatsächlich ist ihre Kleidung außergewöhnlich aber der Rest... sie flucht gefühlt aller zehn Seiten und verwendet auch Wörter wie "Scheiße". So innovativ ist sie als Künstlerin auch nicht, da sie (bis auf ein einziges Mal) nur Kirschbäume malt. Das dann auch noch als provokativ zu bezeichnen... hat niemand dieses Buch vorab gelesen?

Auch Vic war gerade am Ende total out of Character. Er hat sich plötzlich anders verhalten und sich von einer derart verletzlichen Seite gezeigt, dass ich es unglaubwürdig finde. Davor war er unterhaltsam und in seiner Rolle als reicher Badboy glaubhaft. Der Umgang mit seinem Vater, sein Verhalten als Kind, seine Art das Problem am Ende zu lösen - beide Daumen hoch. Es hatte zu den Bild gepasst, nur das Schmusekätzchenende hat dann irgendwie den Zauber zerstört.

Auch andere Charakter wichen von dem Bild ab, welches einem vermittelt werden sollte.

Positiv waren die erotischen Szenen, die waren gut geschrieben und haben sich sogar bemüht, etwas von dem Doppelten-Regenbogen- Höchstleistung- Standard abzuweichen.

Leider waren auch sprachlich ein paar unschöne Auffälligkeiten zu bemängeln. z.B. wenn dir durch die Beschreibung von dekadenter Luxuskleidung das Gefühl von Eleganz und Stil vermittelt wird und dieser jemand dann "Schmaucht" ... bitte was?

Vielleicht lag das an der Übersetzung, aber hier war jemand etwas zu motiviert, Synonyme zu finden.

Alles im allen ehr mittelmäßig.

Veröffentlicht am 22.05.2018

Besser, aber immer noch Luft nach Oben.

Die letzte erste Nacht
2 0

Diese Autorin ist in vielerlei Hinsicht an sich gewachsen. Dies ist das erste was ich anmerken möchte, nachdem ich, den für mich, zweiten Band von Bianca Iosivoni gelesen habe.


Doch von Anfang an:

Die ...

Diese Autorin ist in vielerlei Hinsicht an sich gewachsen. Dies ist das erste was ich anmerken möchte, nachdem ich, den für mich, zweiten Band von Bianca Iosivoni gelesen habe.


Doch von Anfang an:

Die Story.
Es gab genug Raum, damit die Charaktere sich in der Haupthandlung entwickeln konnten, das Erzähltempo ist angenehm.
Die Grundgeschichte aber, hatte für mich den Fokus falsch gelegt. Schon nach der Kurzbeschreibung des Buches war mir klar - wer etwas mit dem Tot ihres Bruders zu tun hatte. Schon hundert Seiten später, lag mein Geld auf dem Tatsächlichen Plottwist . Soweit so gut. Nur leider beschäftigt sich fast das ganze Buch mit Tats Suche nach der Wahrheit, die zugegeben eher eine Aneinanderreihung von mehr oder weniger glücklichen Zufällen ist. Es war klar, dass es ein Happy End gibt, sodass mein Leseantrieb darin bestand heraus zu finden, wie du jemanden aufrichtig Lieben kannst, der so viel Leid in dein Leben gebracht hat. Leider wird das mit ein paar Seiten abgespeist. Hier liegt meiner Meinung nach aber die Goldgrube für wahre Emotionen und Spannung.

Die Charaktere.
Ich merkte das man versucht diverse Charaktere einzubringen. Gerade die Erwähnung von Homosexuellen empfinde ich schon mal als guter Anfang (auch wenn alle anderen Charaktere weiß und schlank sind... außer ein Latino- aber ein Anfang.) Hier sehe ich noch Steigerungspotential.
Zumindest bei den Persönlichkeiten ist eine breite Vielzahl vertreten. Es lässt mich manchmal ein wenig stutzen, das diese Charaktere Freunde sind, aber das nur am Rand. Viel wichtiger sind hier die Hauptcharaktere. Die wirken erstmal sehr speziell, handeln, nach Mustern, die zu den Charakteren passen, das war sehr gut... solange sie Singel waren.
Sobald ein Paar sich gefunden hat, werden sie irgendwie zu seiner streichelnden, weichgewaschenen grauen Masse.
Wobei immer wieder Charaktere durch einen eigenen Sprechstil auffallen, was mir dann wieder sehr gut gefallen hat.

Schreibstil.
Der ist solide. Man bekommt ein gutes Gefühl für Bewegungen, dass kann die Autorin.
Man lernt die Charaktere, zumindest zu Beginn, nicht durch übertriebene Selbstreflektion kennen, sondern durch Gespräche und Interaktionen. Das empfand ich als angenehm, vor allem, da es in der Vergangenheit einige geschwollene Monologe über die eigene Person gab.
Die zahlreichen inneren Monologe über das eigene Wesen und warum man so ist wie man nunmal ist, kommen erst später im Buch und haben den Erflog vom Anfang geschmälert. Es beraubt einem der Freude Charaktere selbst kennen zu lernen. Man bekommt ein vorgefertigtes Bild mit Begründung.
Es ist gut verständlich, oft sogar unterhaltsam, aber nicht wirklich fesselnd.

Technisches/ Handwerk.
Die Recherche hat mir hier ein bisschen den Magen umgekehrt.
Während man gemerkt hat, das wenigstens zum Thema Totenflecke ein paar Auskünfte herangezogen wurden, waren andere Themen er halbherzig nachgeschlagen worden.
Das Thema Drogen... Man hätte sich wenigstens die Mühe machen können, sich zu informieren was sie denn da einwirft. Selbst wenn der Charakter es nicht weiß, wäre es ratsam ein klares Schema von Symptomen abzuarbeiten. So war es für mich einfach nur unglaubwürdig. Noch schlimmer wurde es kombiniert mit dem Verhalten der Charaktere. Eine kurze Befragung von Google, hätte gezeigt, dass Erbrechen zu keiner Verbesserung der Symptome führt. Natürlich könnte es ein Symptom sein, aber es geht einem dadurch nicht besser. So wie die Situation beschrieben war, war der Wirkstoff schon im System, da kann man brechen wie man will. Und dann lassen diese angeblich Erwachsenen ihre Freundin alleine? Nachdem sie eingeschlafen ist? mit unbekannten Drogen?

Ähnlich bei dem Herzfehler. Hier bitte mal konkret werden. Wenn Tate schon Anatomiekurse besucht, dann könnte man sich ja wenigstens eine nicht operativ behandelbare, angeborene Herzkrankheit heraussuchen. Es wirkte ein bisschen faul. Als wäre der Autorin aufgefallen, dass es ein wenig grausam wäre. Aber so- volle Tragik bei nur halb so viel Schuld.

Positiv hervorheben möchte ich noch die Selbstbestimmte Sexualität der Charaktere.
Gerade die Frauen waren in diesem Buch gut dabei.

Fazit.
Eher einfach, aber bis jetzt das beste Buch, was ich von der Autorin gelesen habe.
Die Recherche ist mangelhaft, und die Lovestory eher eine Schnitzeljagd, als eine Geschichte über das tatsächliche kultivieren von Liebe gegen alle Umstände. Es gibt tiefe Einblicke in das Leben der Charaktere.

Veröffentlicht am 04.01.2018

Ein schöner Zeitvertreib, nicht nur für Kinder

Harry Potter: Magisches Malbuch
2 0

Ich finde diese Malbücher wirklich angenehm. Es hat etwas sehr meditatives sich Abend hin zu setzten und einfach mal etwas mit seinen Händen zu machen, dazu vielleicht noch das Hörbuch an. Einfach super!

Ich finde diese Malbücher wirklich angenehm. Es hat etwas sehr meditatives sich Abend hin zu setzten und einfach mal etwas mit seinen Händen zu machen, dazu vielleicht noch das Hörbuch an. Einfach super!

Veröffentlicht am 24.07.2017

Verteufelt mittelmäßig

In der Liebe ist die Hölle los
2 0

"In der Liebe ist die Hölle los" erzählt die Geschichte von Catalea, welche nicht nur eine Verfechterin der bequemen Kleidung ist, sondern auch zufällig die Tochter des Teufels. Leider ist Catalea nicht ...

"In der Liebe ist die Hölle los" erzählt die Geschichte von Catalea, welche nicht nur eine Verfechterin der bequemen Kleidung ist, sondern auch zufällig die Tochter des Teufels. Leider ist Catalea nicht gerade begeistert davon, in das Familiengeschäft einzusteigen, kaum versucht sie sich mit ihrer Rolle zu engagieren, hat sie eine Mordanklage am Hals.

Leider ist Bereits das Konzept der Aufmachung dieses Buches sehr irreführend. Das Cover und der Titel versprechen eine Romanze, die nur so vor Schmalz tropft. Der Klappentext kündigt eine spannungsvolle Fantasystory an, tatsächlich bekommen tut man nichts von beiden, sondern eher ein humoristisches Werk, welches sich durch Sarkasmus und Hyperbeln auszeichnet.

Hat man sich nun damit abgefunden, dass die eigenen Vorstellungen bezüglich des Buches nicht wirklich mit der Realität Hand in Hand gehen, kann man sich vor allem zu Beginn am Schreibstil erfreuen. Er ist sehr locker, spart es sich zum Glück ein jedes Detail zu erklären. Statt dessen gibt es klare Ansagen und eine ordentliche Portion Ironie, die einem hin und wieder schmunzeln lässt.

Man findet sich relativ schnell in die Geschichte ein und die Charaktere machen zu nächst den Anschein interessant zu sein. Leider war das bei vielen nicht der Fall. Catalea war in Ordnung, ich konnte sie nicht so recht ins Herz schließen, sie wirkte teils als wäre sie schon vierzig und äußerst verbittert.
Timur entsprach den typischen Badboy- Standard und hatte mich daher auch nicht besonders beeindruckt. Die einzige die kurz wirklich interessant war, war Kitty. Leider hat sie durch Aussprüche wie "Endlich töten" jede Glaubwürdigkeit zu nichte gemacht.
Der Teufel selbst hat mir gut gefallen, er wirkte glaubhaft.

Positiv aufgefallen sind mit die religiösen Bezüge und das Handbuch für Tote.

Die Geschichte an sich haut mich nicht wirklich aus den Socken.
Die Einführung in die Firma war sehr kurz, sodass man nicht wirklich ein gutes Gefühl für die Hölle bekommt, was sehr schade ist, denn den Rest des Buches sind die meisten Orte eher uninteressant. Wir reisen mal hierhin, wir reisen mal dahin. So richtig spannend war das nicht. Das Ende war dann doch etwas zu einfach aufgelöst. Nur einer hat diesen Haarschnitt? und sie verhält sich so komisch? und oh hallo wichtige Zeugen, die natürlich super hilfreich sind. Auch waren mir die Schicksalsschläge ein bisschen zu schnell abgehackt. Gestern noch Familie, heute schon jemand dessen tragisches Schicksal ich schon im nächsten Kapitel vergessen habe.

Die Liebesgeschichte war zum einen sehr absehbar, zum anderen alles andere als besonders spannend oder bewegend oder nur irgendwie außergewöhnlich. Ich hätte gedacht, die Tochter des Teufels hätte ein spannenderes Liebesleben. Ich hatte an keinen Punkt das Gefühl, dass ich die beiden unbedingt zusammen sehen möchte, dabei fehlte es nicht an klischeehaften Bekundungen der Anziehung (als innerer Monolog) sondern eher an einem echten Gefühl der Verbundenheit.

Alles in Allem ist der Schreibstil eine nette Abwechslung, doch der ständige "Arschloch"-Scherz wurde mir dann doch irgendwann zu viel. Es ist kein schlechtes Buch, aber es war teilweise langweilig und einige Seiten hätte man getrost weglassen können. Der Plot ist nicht gerade Bewegend.Die Idee an sich war sehr originell und mit besseren Charakteren und einem scharfsinnigeren Plot wäre es ein ausgesprochen gutes Buch.