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Veröffentlicht am 02.04.2020

Der Traum vom eigenen Pferd...

Mias Pferdewelt - Glaub an deinen Traum!
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Ich bin selbst überglückliche Pferdebesitzerin und kenne Mia daher vom Sehen auf Youtube oder Instagram. Deshalb war ich gespannt was sie in ihrem eigenen Buch erzählen wird...

Der Roman ist ...

Ich bin selbst überglückliche Pferdebesitzerin und kenne Mia daher vom Sehen auf Youtube oder Instagram. Deshalb war ich gespannt was sie in ihrem eigenen Buch erzählen wird...

Der Roman ist eine Autobiographie in der Mia ausführlich, aber schön geschrieben und in sinnvolle Kapitel gepackt, von ihrer großen Pferdeliebe erzählt, welche schließlich eben auch zu einem eigenen Pferd geführt hat. Wir erleben mit, wie sie als kleines Mädchen ihren Hund longiert hat, auf welchen Pferden sie alles geritten ist, wie sie älter wird und auch wie sich ihr Youtube-Kanal langsam entwickelt hat. Die Erzählungen werden dabei mit vielen Bildern geschmückt, die für etwas mehr Abwechslung und eine bessere Vorstellung sorgen.
Mia wirkt dabei sehr kompetent, selbstbewusst und offen, also durchaus ein sympathisches Mädchen!
Auch sehr gut gefallen hat mir, dass sie ihren Leser*innen versucht mitzugeben Pferde nicht nur als Sportgeräte, sondern als Freunde zu sehen und respektvoll mit ihnen umzugehen.

Trotzdem muss ich ehrlich zugeben, dass das Buch nicht so ganz meins war. Gerade zu Beginn hat es sich etwas gezogen, denn mich persönlich interessiert zum Beispiel nicht der Name und die Eigenschaften jedes einzelnen Pferdes, auch wenn das für Mia sicher wichtige Erfahrungen waren.
Außerdem hatte ich mir tatsächlich noch ein wenig mehr konkrete Tipps oder Ideen rund ums Thema Pferd gewünscht. Zwar sagt sie wirklich gute Dinge zu zum Beispiel Leckerlis, aber insgesamt hätte da für mich noch mehr kommen können.
Die Geschichte an sich ist wie gesagt angenehm zu lesen, aber letztendlich wohl hauptsächlich für ihre Fans oder jüngere Mädchen spannend.

FAZIT:
Meiner Meinung nach ist das Buch mit viel Liebe und Aufmerksamkeit gestaltet worden, wobei es Mia mit einer angenehmen Sprache gelingt dem Leser Mut zu machen und für seine Träume - auch wenn sie noch so unrealistisch erscheinen zu kämpfen. Allerdings ist das Buch wohl hauptsächlich für eine jüngere Zielgruppe oder ihre Fans interessant.
4 von 5 Sternen




  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.03.2020

Gute-Laune-Buch, das meine Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte

Feeling Close to You
3

Zuerst einmal ein großes Dankeschön an den Lyx-Verlag für das Rezensionsexemplar und an meine lieben Mitleser aus der Leserunde für die interessanten Diskussionen!

Inhalt:
Teagan kann es kaum glauben: ...

Zuerst einmal ein großes Dankeschön an den Lyx-Verlag für das Rezensionsexemplar und an meine lieben Mitleser aus der Leserunde für die interessanten Diskussionen!

Inhalt:


Teagan kann es kaum glauben: Hat sie wirklich gerade den absoluten Gaming-Star Parker besiegt? Offensichtlich, denn er schreibt sie an und will eine Revanche. In den nächsten Wochen schreiben die beiden immer mehr, wodurch sie schnell merken, dass sie nicht nur im Gaming auf einer Wellenlinie sind. Doch Teagan hat ihre Gründe, warum sie nicht jedem gleich vertraut und auch Parker ist eigentlich gerade nicht an einer Beziehung interessiert. Aber können die beiden dieser starken Anziehung wirklich auf Dauer wiederstehen?

Meine Meinung:


Ich hatte sehr hohe Erwartungen an dieses Buch, denn Bianca Iosivonis andere Romane mochte ich großteils sehr gerne. Aber auch, wenn viele andere Leser dem Buch wohl 5 Sterne geben würden, hatte ich einige Kritikpunkte
.
Was mir gut gefallen hat:
-die interessanten und liebenswürdigen Charaktere: Von der ersten Seite an mochte ich Teagans Sprüche und ihre Einstellung. Wenn ihr jemand blöd kommt, schweigt sie nicht, nein, sie gibt Kontra und zwar auf eine unglaublich erfrischende, zynische Art. Sie weiß, was sie will und sagt dies auch selbstbewusst, was bei anderen nicht immer gut ankommt. Manchmal konnte ich sie wirklich nur bewundern, denn obwohl sie von außen vielleicht sehr tough wirkt, kann sie auch sehr sensibel sein und hat Werte, in denen ich mich wiedergefunden habe. Parker mochte ich nicht ganz so gern, aber mir hat gefallen, dass er trotz seiner Prominenz nicht abgehoben wirkt, immer einen guten Spruch auf Lager hat und es auch insgesamt nicht nötig hat arrogant oder überheblich zu sein. Er kämpft für die Sachen hinter denen er steht mit vollem Herzblut und ist außerdem eher selbstlos. Aber das Beste kommt noch: Parkers WG. Ich liebe, liebe, liebe die Gruppe und sie hat mir so manches Lächeln ins Gesicht gezaubert.

-die Gaming-Welt: Man werkt wirklich wie gerne die Autorin selbst spielt und wie gut sie sich dadurch auch auskennt. Ich persönlich habe mit Spielen absolut nichts am Hut, aber die Szenen und verschiedenen Aufgaben waren so interessant und bildlich geschildert, dass ich so manches Game gegoogelt und die Leute beim Spielen bewundert habe. Weil die Beiden sich ja auch nicht gleich persönlich treffen, chatten sie wirklich amüsant. Teilweise gingen die Gespräche mehrere Seiten lang, aber ich habe mich keine Sekunde gelangweilt, sondern nur gelacht.

- „Gute-Laune-Atmosphäre“: Das ganze Buch strahlt eine lockere und irgendwie warme Atmosphäre aus, die einen einfach zum Lächeln bringt und glücklich macht. Mal sind es die liebevollen Charaktere, dann ihre wirklich lustigen oder tiefgründigen Gespräche und mal sind es die wunderschönen Beschreibungen von Orten und Situationen.

Was mir weniger gut gefallen hat:
-mangelnde Handlung im Wechsel mit Drama: Meiner Meinung nach plätschert das Buch teilweise her vor sich hin, während am Ende plötzlich sehr viel, irgendwie auch konstruiertes Drama kommt. Ich hätte mir außerdem wirklich gewünscht, dass die beiden Charaktere nicht so lange „um einander herumschleichen“, das mag ich in Liebesgeschichten einfach gar nicht. Und dann gab es auch noch einen Handlungsstrang, der mir einfach nicht zugesagt hat, denn es hätte auch so genug Konfliktthemen gegeben.

-Viele Themen mit Potenzial nicht fertig ausgearbeitet: Es werden viele interessante und auch wichtige Themen angestoßen, aber dann leider nicht bis zum Ende ausgeführt. Ich möchte nicht spoilern, aber hier hätte ich mir wirklich gewünscht, dass sich die Autorin Zeit nimmt auf Einiges mehr einzugehen und dem Buch so auch mehr Tiefe gibt. Vielleicht hätte sie sogar für etwas Aufklärung oder Verständnis unter ihren Lesern sorgen können.

FAZIT:


Leider hat mich „Feeling Close to You“ etwas enttäuscht, da meiner Meinung nach die Handlung zu wenig Schwung hatte und das Potenzial von interessanten Themen nicht voll ausgeschöpft wurde. Trotzdem mochte ich die „Gute-Laune-Atmosphäre“ und die Charaktere, weshalb das Buch von mir eher knappe 4 Sterne erhält.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 09.03.2020

Erneut süchtig-machend von der ersten bis zur letzten Seite!

Das Haus der Frauen
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Inhalt:
Die Rechtsanwältin Solene muss nach einer verlorenen Gerichtsverhandlung mitansehen, wie ihr Mandant sich unmittelbar suizidiert. In Folge erleidet sie einen Nervenzusammenbruch, wird stationär ...

Inhalt:
Die Rechtsanwältin Solene muss nach einer verlorenen Gerichtsverhandlung mitansehen, wie ihr Mandant sich unmittelbar suizidiert. In Folge erleidet sie einen Nervenzusammenbruch, wird stationär behandelt und ist im Anschluss über Monate arbeitsunfähig. Ihr betreuender Psychiater schlägt eine ehrenamtliche Tätigkeit vor um ihrem Leben Sinn zu geben und so landet Solene als „Schreiberling“ in einem Pariser Frauenhaus.

Meine Meinung:
Nachdem „Der Zopf“, das erste Buch der Autorin, ein absolutes Highlight für mich war und ich es sogar an alle meine Freunde und Verwandte verschenkt habe, war klar, dass ich auch „Das Haus der Frauen“ von Laetitia Columbani lesen musste!

Die Handlung wird in zwei parallel verlaufenden Erzählsträngen beschrieben, einer in der heutigen Zeit von Paris mit Solene und einer ebenfalls in Paris, aber im Jahre 1925, wo wir Blanche in der Heilsarmee begleiten. Ich persönlich mag es unglaublich gerne, wenn Bücher einen historischen Touch haben, so hat man nicht nur Abwechslung, sondern lernt gleichzeitig auch noch etwas über beeindruckenden Lebensgeschichten von längst verstorbenen Menschen. Diese, welche die Autorin mit sehr viel Feingefühl und unglaublich fesselnd erzählt, auch wenn sie nicht immer fröhlich sind, beeindrucken und berühren mich immer wieder.

Ein Detail im Schreibstil, welches mir zu Beginn gar nicht aufgefallen ist, empfinde ich inzwischen aber als sehr besonders und angenehm: Das Fehlen der Direkten Rede. Im kompletten Buch werden die Dialoge rein indirekt wiedergegeben, es geht mehr um die Gefühle dahinter.

Von der ersten Seite an war es wieder fast wie eine Sucht: Ich musste einfach immer weiterlesen, so gerne wollte ich erfahren, wie es mit den beiden Protagonisten weitergeht! Letzten Endes kann ich gar nicht sagen, ob mir nun „Der Zopf“ oder „Das Haus der Frauen“ besser gefallen hat, beide Romane waren sehr verschieden, aber vor allem beide sehr berührend und beeindruckend.

Fazit:
Auch dieses Mal ist es Laetitia Columbani wieder gelungen einen fesselnden Roman über das Leben von starken Frauen zu schreiben, deren Geschichte man einfach immer weiterlesen muss. Ich werde wohl wieder ein paar Bücher verschenken müssen
5 von 5 Sternen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.11.2019

Nicht ganz so gut, wie erwartet

The Ivy Years - Bis wir uns finden
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Inhalt:
Seit fast einem Jahr ist Daniel - DJ jetzt angeklagt: Er soll ein Mädchen missbraucht haben und auch wenn er unschuldig ist, muss er jeden Schritt zweimal überdenken um beim Prozess eine weiße ...

Inhalt:
Seit fast einem Jahr ist Daniel - DJ jetzt angeklagt: Er soll ein Mädchen missbraucht haben und auch wenn er unschuldig ist, muss er jeden Schritt zweimal überdenken um beim Prozess eine weiße Weste zu haben.
Doch dann lernt er die Schauspielerin Lianne kennen und sein ganzer Wille gerät gefährlich ins Bröckeln. Während das Prickeln zwischen den Beiden immer stärker wird, rückt auch der Prozess näher und DJ muss sich entscheiden: Erzählt er Lianne was passiert ist? Riskiert er eine Beziehung? Oder geht er lieber auf Nummer sicher und beendet ihre Treffen?

Meine Meinung:
Vor diesem Buch kannte ich noch keinen Band der "Ivy-Years"-Reihe, hatte aber schon so viel Gutes gehört, dass ich es kaum erwarten konnte anzufangen zu Lesen.

Besonders in DJ als Protagonisten habe ich mich sofort verliebt. Er ist nicht der typische Bad Boy, der aktuell gefühlt in jedem Young/ New Adult Roman zu finden ist, also hat er es auch nicht nötig seine sensible, liebevolle und aufmerksame Art unter einer harten Schalle verbergen zu müssen. Gerade in seiner Jungs-WG wirkt er wie ein Ruhepol, sehr reif und einfach toll.
Wie er mit Lianne umgeht ist einfach super süß.

Diese ist ebenfalls eher ruhig, auch wenn sie mit den richtigen Personen oder beim Musik auflegen schon mal richtig aus sich herauskommen kann. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie durch ihre vielen Rollen tatsächlich sich selbst ein bisschen verloren hat. Übrigens hat sich ihre Berühmtheit nicht unangenehm ins Zentrum gedrängt, sondern wurde von der Autorin gut und fein in das Buch eingearbeitet.

Die Handlung an sich hatte mich sehr neugierig gemacht, gerade weil das Thema meiner Meinung nach nicht ganz einfach ist.
Zu Beginn des Buches hat mich die Story auch wirklich gepackt, ich konnte fast nicht mehr aufhören zu lesen. Dann jedoch wurde es immer zäher. Es war zwar süß die Beiden zu begleiten, aber ich hätte mir insgesamt mehr Spannung gewünscht. Dann ganz zum Schluss wird endlich der Prozess thematisiert - und leider sehr einfach, plötzlich und eher knapp aufgelöst. Die Autorin hätte da wirklich mehr daraus machen können!
Ähnlich ging es mir dann auch bei Lianne: Etwas mehr zu ihrer Schauspielzukunft wäre schön gewesen.

Das Cover finde ich allerdings wunderschön und weil auch viele meiner Mitleser aus der Runde gemeint haben, dass die anderen Bände besser sind, werde ich wohl auch die anderen Bücher lesen

FAZIT:
Auch wenn mir die Charaktere beide sehr gut gefallen haben, konnte mich die Handlung nicht hundertprozentig überzeugen. Gerade das Ende hat mich ziemlich enttäuscht.
Leider nur 3,5 von 5 Sternen



Danke für das Leseexemplar und die tollen Diskussionen!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 09.09.2019

Etwas Zwiegespalten

Staub & Flammen
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Zuerst einmal ein riesiges Dankeschön, dass ich Mitlesen durfte!

Inhalt:
Nach Maels Gefangennahme steht Livias Welt Kopf. Verzweifelt versucht sie mit ihrer "verrückten Gang", also ihren Freunden und ...

Zuerst einmal ein riesiges Dankeschön, dass ich Mitlesen durfte!

Inhalt:
Nach Maels Gefangennahme steht Livias Welt Kopf. Verzweifelt versucht sie mit ihrer "verrückten Gang", also ihren Freunden und sogar Enko, einen Weg zu finden Mael zu retten.
Doch schon bald wird deutlich, dass die Sache viel größer ist, als sie je geahnt haben und sie sich bereits mitten in einem komplizierten Spiel der Schicksalsgöttinnen befinden...

Meine Meinung:
Ich habe den zweiten Band kaum erwarten können und bin dementsprechend mit hohen Erwartungen in die Geschichte gestartet.

Gut gefallen hat mir wieder Kira Lichts Schreibstil, der einen sehr flüssig lesen lässt, einen aber gleichzeitig zum Schmunzeln bringt.
Auch die Charaktere habe ich wieder ein bisschen mehr ins Herz geschlossen. Die Gang ist einfach eine so liebevoll gemischte Gruppe und gerade die neuen Figuren haben mir unglaublich gut gefallen. Livia ist mir sowieso ziemlich sympathisch, besonders ihre Wortgefechte mit Mael liebe ich!

Insgesamt passiert in dem Roman sehr viel. Immer neue Handelsstränge tauchen auf, aber keine Sorge, am Ende werden sie alle wieder logisch zusammen geführt.
Aber auch wenn es eigentlich sehr spannend war, ist immer sehr schnell wieder eine Lösung für das Problem aufgetaucht. Viele Sachen ahnt man als Leser immer schon etwas früher vorraus, was mich an manchen Stellen gestört hat, mich an anderen aber auch zufrieden hat grinsen lassen. Meiner Meinung nach hätte Kira Licht unserer "verrückten Gang" auch etwas schwierigere Lösungswege zutrauen können :)

Verwirrt hat mich, dass es am Ende gar nicht mehr so richtig um den Prozess rund um Mael ging, das hätte ich so nicht erwartet. Nach dem doch ziemlich spannenden Showdown, der für mich gerne noch etwas genauer erklärt hätte sein können ;) - , folgt ein tolles Happy End, bei dem ich mich wirklich für die Charaktere gefreut habe.

Toll sind auch die Rezepte am Buchende!

FAZIT:
Ich liebe die Charaktere, allerdings ging mir vieles in diesem Buch etwas zu leicht oder zu schnell.
Alles schreit nach Band 3!
4 von 5 Sternen

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Atmosphäre