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Ely-Calya

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.09.2020

Sommergolf

Sommergolf
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Tine ist um die 50 und erfolgreiche Strafverteidigerin. Ihre Ärztin verordnet ihr mehr Sport, so fängt sie mit dem Golf spielen an. Zusammen mit ihren Freundinnen Julia und Cecilia. Gleich am ersten Tag ...

Tine ist um die 50 und erfolgreiche Strafverteidigerin. Ihre Ärztin verordnet ihr mehr Sport, so fängt sie mit dem Golf spielen an. Zusammen mit ihren Freundinnen Julia und Cecilia. Gleich am ersten Tag legen die Freundinnen sich mit einem anderen Golfer an. Dieser entpuppt sich als Staatsanwalt in Tines aktuellen Fall. Der Fall Meinhart, in dem die Frau aus Notwehr ihren Mann mit drei Schüssen umgebracht hat. Bald darauf werden sowohl Tine als auch Alexander Wolff, der Staatsanwalt massiv bedroht.

Die Beschreibungen sind sehr lebhaft und bildlich. Ich habe mit dem Golfen so gar nichts am Hut und fand alles gut erklärt bzw. das Goslar am Ende war sehr hilfreich. Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen. Der Roman bringt eine Gewisse Ernsthaftigkeit mit sich, was mir gut gefallen hat. Wobei der Humor auch nicht auf der Strecke bleibt.

Die Personen sind authentisch und haben jeder so ihre Macken. Besonders beeindruckt bin ich von Tine, die mir auf den ersten Seiten gar nicht gefallen hat. Sie wurde mir allerdings im Laufe des Buches immer sympathischer und wuchs mir immer mehr ans Herz.

Mein Fazit durch dieses Buch, man ist die zu alt um sein Leben zu ändern. Und es macht Mut. Ein sehr gelungener Roman, der absolut Lesenswert ist.

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Veröffentlicht am 04.09.2020

Das Bernsteincollier

Das Bernsteincollier
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Stockholm 2015
Inga erfährt von ihrem Großvater, dass dieser Krebs hat. Ingas Großvater Kalle trägt jedoch noch ein Geheimnis mit sich. Beim Aufräumen auf den Dachboden finden Inga und ihr Bruder eine ...

Stockholm 2015
Inga erfährt von ihrem Großvater, dass dieser Krebs hat. Ingas Großvater Kalle trägt jedoch noch ein Geheimnis mit sich. Beim Aufräumen auf den Dachboden finden Inga und ihr Bruder eine alte Holzkiste. Kalle verbietet den beiden die Kiste zu Öffnen. Als dieser von Tag zu Tag schwächer wird, erfährt die Familie, dass Kalle nach einer Martha Sokolowa im ehemaligen Ostpreußen im Internet gesucht hat. Inga reist nach Russland um Martha zu finden.

Ostpreußen 1929
Gut von Bergen ist im Besitz der Familie von Bergen. Johann der Sohn von Bergen und Karl, Sohn des Hausdieners sind Freunde. Beide Lieben die gleiche Frau. Doch auch das kann ihrer Freundschaft nichts anhaben. Als Krieg ausbricht, werden auch die beiden Freunde eingezogen.

Der Schreibstil gefiel mir von der ersten Seite an gut. Man ist gut in die Geschichte hereingekommen und es ließ sich flüssig lesen. Auch der Spannungsbogen war gut aufgebaut, sodass ich immer weiterlesen wollte. Gut haben mir unerwarteten Wendungen gefallen, die man so nicht vorhersehen konnte.
Die Landschaftsbeschreibung hat mir gut gefallen, man hatte sofort das Gefühl, direkt dabei zu sein. Ich konnte mir dadurch alles sehr bildlich vorstellen.
Die Personen waren sehr authentisch. Man konnte sich gut in sie hinein versetzten und hat mit ihnen mitgefiebert. Besonders Inga und Johann haben mir gut gefallen. Jeder Charakter an sich war etwas besonders und war anders.
Generell gefallen mir Romane die in zwei Zeitebenen spielen gut. Auch bei diesem gefiel es mir sehr gut. In der Mitte wird der Roman etwas verwirrend, die Stelle musste ich ein paar lesen um alles zu begreifen, wer jetzt wer ist.
Eine absolutes Lesehighlight was ich sofort weiterempfehlen würde.

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Veröffentlicht am 01.09.2020

Der falsche Preuße

Der falsche Preuße
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Der preußische Polizeibeamter Wilhelm Freiherr von Gryszinski ist nach München gezogen. In München soll er sich um besondere Fälle kümmern.
Kurz daruaf wird ein Stadtbekannter Bierbeschauer ...

Der preußische Polizeibeamter Wilhelm Freiherr von Gryszinski ist nach München gezogen. In München soll er sich um besondere Fälle kümmern.
Kurz daruaf wird ein Stadtbekannter Bierbeschauer tot aufgefudnen. Neben dem Toten ein Fußabdruch eines Elefanten.

Der Schreibstil finden ich sehr ausschweifend und ich fand in sehr zäh.
Zu den Personen habe ich auch keinen Zugang gefunden. Die Geschichte Münchens fidne ich sehr interessant und auch gut recherchiert. Die Stadtbeschreibung Münchens fand ich sehr interesant und sehr gut geschildert so, dass ich das Gefühl hatte dirket dabei zusein.
Für die Nachfolge Bände finde ich, ist noch reichlich Potential nach oben.

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Veröffentlicht am 25.08.2020

Schmiedeeisensommer

Schmiedeeisensommer
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Westfalen 1860. Die Familie von Pauline von Velendorff steckt in Geldnöten. Um ihrer Familie zu helfen heiratet die junge Pauline Jakob Kemper einen reichen Investor aus Düsseldorf. Die beiden beziehen ...

Westfalen 1860. Die Familie von Pauline von Velendorff steckt in Geldnöten. Um ihrer Familie zu helfen heiratet die junge Pauline Jakob Kemper einen reichen Investor aus Düsseldorf. Die beiden beziehen ein anschauliches Herrenhaus in Düsseldorf. Nini findet schnell in dem gesellschaftlichen Leben Anschluss. Auch mit Jakob scheint sie sich gut zu verstehen und die beiden näheren sich langsam an. Doch nach dem zusammentreffen mit einer alten geliebten von Jakob scheint die sich vorsichtig zu entwickele Ehe in die Falsche Bahn zu laufen. Ob die beiden wieder zusammen finden werden??

Das Cover hat mir erst auf den zweiten oder dritten Blick zugesagt.
Den Schreibstil fand ich von der ersten Seite traumhaft zu lesen, man kann sich durch die detaillierte Beschreibung von Land und Leute sehr gut vorstellen dabei zu sein. Auch lässt sich das Buch gut und flüssig lesen. Auch manche Stellen, die sich etwas zogen, baute sich danach schnell wieder Spannung auf.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Nini war mir von Anfang an sehr sympathisch, so dass ich mit ihr mitgefiebert und mitgelitten haben. Ihre Schwägerin Henriette und Ihr Bruder haben mir nicht so gut gefallen. Henriette scheint eine kleine Hexe zu sein..
In Jakob war ich von der ersten Stelle an verliebt. Ein Mann der sich um das Wohl seiner Frau bemüht, Tanzen kann und ihr jeden Wunsch von den Lippen ablesen will, ein Traum.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und kann es allen empfehlen, die gerne historisches Lesen.

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Veröffentlicht am 18.08.2020

Ein neuer Himmel

Ein neuer Himmel
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Berlin 1938 Peter ist ein junger Jurist im Reichsinnenministerium und verliebt in Musiklehrerin Hannah. Doch Hannah ist Jüdin. Peter heiratet eine andere "konforme Frau" und macht Karriere.
Anfang der ...

Berlin 1938 Peter ist ein junger Jurist im Reichsinnenministerium und verliebt in Musiklehrerin Hannah. Doch Hannah ist Jüdin. Peter heiratet eine andere "konforme Frau" und macht Karriere.
Anfang der 40er verliert Hannah ihre Wohnung aber auch ihren Job als Geigenlehrerin. Hannah will mit ihrer kleinen Tochter Melina in die Schweiz. Allerdings trifft sie in der Nähe von Würzburg auf eine Bauernfamilie die sie und ihre Tochter aufnehmen.
EIn sehr bewegender Roman, der einen sehr zum Nachdenken anregt.
Besonders gut haben mir die Beschreibung von Land und Leute gefallen. Die waren sehr detalliert und genau.
Auch die Personen waren mir sehr authentisch, so dass man dirket mit denen mit Gefiebert und mit gelietten hat.
Dieser Roman ist nur zu Empfehlen, für alle die Geschchte mögen

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