Ein etwas zu kurzer Wohlfühlroman
Brombeerblaue TageIn „Brombeerblaue Tage“ lernen wir Elisa kennen, sie ist Landschaftsarchitektin in Berlin und arbeitet viel um Innenhöfe zu gestalten. Dann bittet ihr Vater sie, ein paar Tage auf sein Haus auf Rügen aufzupassen, ...
In „Brombeerblaue Tage“ lernen wir Elisa kennen, sie ist Landschaftsarchitektin in Berlin und arbeitet viel um Innenhöfe zu gestalten. Dann bittet ihr Vater sie, ein paar Tage auf sein Haus auf Rügen aufzupassen, weil er ins Krankenhaus muss.
Ihr Vater muss nach einer OP länger im Krankenhaus bleiben, so dass Elisa auch länger auf Rügen bleibt. Sie beschäftigt sich mit dem Haus und dessen Geschichte. Außerdem entdeckt sie ihre Liebe zu den Pflanzen und Wildgärten wieder.
Mir hat das Buch zum großen Teil sehr gut gefallen. Ich fand Elisa sehr sympathisch, ihre Entwicklung im Laufe des Buches gefällt mir gut. Ihr Gedanken bzgl. Ihrem Leben, ihrem Beruf und der Beziehung zu ihrem Vater gefallen mir sehr gut.
Auch die weiteren Figuren sind toll beschrieben, obwohl fast alle nur Nebenfiguren sind. Das Buch wird fast komplett aus der Sicht von Elisa geschrieben.
Ich hätte es schön gefunden, wenn die Geschichte des Hauses und der früheren Bewohner noch mehr Raum bekommen hätten. Auch der Schluss hätte noch etwas ausführlicher sein können. Das Buch hat „nur“ 300 Seiten, da wären ein paar Seiten mehr nicht schlimm gewesen.
Ich spreche trotzdem eine Leseempfehlung aus und vergebe 4 Sterne.