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Evie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2025

Gegenseitige Nachhilfe

Learning Curve
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Eine Sache, die Cobey gut kann, ist Football. Eine Sache, die er nicht kann, ist Mathe. Und wenn er seine Note in dem Fach nicht verbessert, fliegt er aus dem Football-Team. Deswegen zieht er ins Wohnheim ...

Eine Sache, die Cobey gut kann, ist Football. Eine Sache, die er nicht kann, ist Mathe. Und wenn er seine Note in dem Fach nicht verbessert, fliegt er aus dem Football-Team. Deswegen zieht er ins Wohnheim und möchte sich einen Nachhilfelehrer suchen. Wie praktisch, dass sein Mitbewohner Vincent ein Mathe-Ass ist. Doch nicht nur Cobey profitiert von Vincents Hilfe, auch er bekommt Hilfe von Cobey.

Cobey und Vincent sind mir direkt symphatisch gewesen. Sie sind Gegensätze, weshalb sie sich gut ergänzen. Cobey ist beliebt, sportlich und steht zu sich selbst, während Vincent klug, eher unsicher und ein Einzelgänger ist.
Die Nebencharaktere bringen Leben in die Geschichte und man hat das Gefühl, dass man an der Universität ist.
Die Handlung mit der Nachhilfe ist unterhaltsam. Mir hat es gut gefallen, dass beide einander geholfen und sich aufgebaut haben. Cobey lernt Mathe, während Vincent lernt, wie man Leute kennenlernt und erste sexuelle Erfahrungen sammelt. Vincent macht eine tolle Entwicklung durch und er und Cobey sind wirklich süß zusammen.
Den Schreibstil mochte ich gerne. Ich konnte leicht in die Geschichte abtauchen und ich bin schnell durch die Seiten gekommen. Die Gedanken und Gefühle der beiden kommen gut rüber und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.
Ich kann die Geschichte jedem empfehlen, der eine kurzweilige University-Romance lesen möchte, in der die Protagonisten Gegensätze sind und in der Sport eine Rolle spielt.

  • Einzelne Kategorien
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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.10.2025

Geheimnisse, Intrigen und Magie

Heart of the Damned – Ihr Versprechen ist sein Untergang
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Scarlett ist eine Diebin. Ihr aktuellstes Zielobjekt führt sie ins Schloss, wo sie erwischt wird. Normalerweise macht der König kurzen Prozess mit Eindringlingen, aber er braucht die Fähigkeit von Scarlett. ...

Scarlett ist eine Diebin. Ihr aktuellstes Zielobjekt führt sie ins Schloss, wo sie erwischt wird. Normalerweise macht der König kurzen Prozess mit Eindringlingen, aber er braucht die Fähigkeit von Scarlett. Denn kurz vorher ist seine künftige Ehefrau verstorben und Scar soll ihr Gesicht annehmen und sich als sie ausgeben. Ren und Scar gehen also einen Deal ein, Gefühle sind aber kein Teil davon.

Die Protagonisten in diesem Buch haben es mir angetan. Ich mochte sowohl die Haupt-, als auch die Nebencharaktere. Scar ist mutig, durchsetzungsfähig und hat ein gutes Herz. Sie möchte niemandem etwas schlechtes und möchte zusammen mit Ren das Königreich schützen. Ren kann arrogant und gefühlskalt wirken, dabei versucht er nur, sein Ziel zu erreichen, nämlich, sein Volk zu beschützen.
Es gibt einige interessante und symphatische Nebencharaktere, meine Favoriten sind aber definitv die neuen Freunde von Scar gewesen.
Die Handlung hat mir richtig gut gefallen. Ich finde Gestaltwandler-Fähigkeiten immer interessant und hier ist es gut in die Geschichte eingewoben. Ich mag die Magie im allgemeinen, da sie recht vielfältig ist. Auch die Welt ist gelungen. Mit den verschiedenen Ringen, den verfeindeten Königreichen und den Dämonen bietet sie auf jeden Fall einen spannenden Schauplatz. Ich würde am liebsten noch mehr von ihr sehen. Für mich ist die Geschichte durchgehend spannend gewesen und mit vielen der Plottwists habe ich gar nicht gerechnet, was die Geschichte für mich nur umso besser gemacht hat. Das Ende ist sehr gemein und ich kann es bereits kaum erwarten, den nächsten Teil zu lesen.
Der Schreibstil ist wirklich toll. Ich wurde ab der ersten Seite in einen Bann gezogen aufgrund des rasanten Erzähltempos und der Handlung. Außerdem ist alles gut beschrieben, weshalb ich mich gut in die Geschichte hineindenken konnte.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Geschichten über Dämonen, Geheimnisse, Intrigen und Gestaltwandler beziehungsweise Magie im Allgemeinen mag. Die Geschichte konnte mich mit den Geschehnissen, der Spannung und den Charakteren überzeugen.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Auge um Auge

Der Kriminale Inquisitor
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Granit ist kriminaler Inquisitor und sein neuester Auftrag ist es, einen Serientäter zu entlarven, der es auf eine Adelsfamilie abgesehen hat. Doch wer ist der Täter? Ist es jemand aus der eigenen Familie ...

Granit ist kriminaler Inquisitor und sein neuester Auftrag ist es, einen Serientäter zu entlarven, der es auf eine Adelsfamilie abgesehen hat. Doch wer ist der Täter? Ist es jemand aus der eigenen Familie oder jemand Fremdes? Der Täter hinterlässt mysteriöse Hinweise. Wird Granit sie rechtzeitig entschlüsseln können, bevor es zu spät ist?

Der Roman hat eine Vielzahl an interessanten Charakteren, was die Geschichte lebendig macht. Einige von ihnen haben etwas zu verbergen, was man erst nach und nach erfährt. Am besten haben mir Granit und Giso gefallen. Sie sind klug und ziehen die richtigen Schlüsse, weshalb sie dem Täter immer näher kommen.
Die Handlung konnte mich begeistert, da die Ermittlungsarbeit interessant ist. Anfangs tappt man noch im Dunkeln, aber mit der Zeit begreift man, was vor sich geht. Es gibt einige Entwicklung, mit denen man nicht rechnet, weshalb es spannend bleibt. Die Geschichte fügt sich gut in das Goslar des Jahres 1368 ein. Der Ort überzeugt mit den verschiedenen Schauplätzen und der Atmosphäre.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ab der ersten Seite wird man in die Geschichte gezogen und der Spannungsbogen bleibt konstant erhalten. Man fiebert mit und ist gespannt auf die Auflösung. Die Geschichte wird aus der Sicht verschiedener Personen erzählt, wodurch man einen umfassenden Eindruck bekommt.
Mich hat das Buch überzeugt, weshalb ich es nur jedem empfehlen kann. Wenn man gerne Kriminalromane liest, die im Mittelalter spielen, und einen interessanten Fall verfolgen möchte, in dem es um das Zerstören von Familien und Rache geht, ist man hier gut bedient.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Das Herz der Königin

Star-Crossed Hearts
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Catherines größter Wunsch ist es, eine Bäckerei zu besitzen. Als Tochter eines Markgrafen gehört sich das aber nicht und ihre Eltern wollen, dass sie heiratet. Als der Herzkönig um sie wirbt, steht für ...

Catherines größter Wunsch ist es, eine Bäckerei zu besitzen. Als Tochter eines Markgrafen gehört sich das aber nicht und ihre Eltern wollen, dass sie heiratet. Als der Herzkönig um sie wirbt, steht für sie fest, dass Cath ihn heiraten wird. Doch als sie auf einem Ball Jest, den neuen Hofnarren trifft, spürt sie direkt eine Anziehung zu ihm und ihr wird klar, dass sie den König niemals lieben wird.

Catherine hat mir gut gefallen. Allein schon, dass sie es liebt zu backen, hat sie mir direkt symphatisch gemacht. Mir hat es gut gefallen, dass sie eigentlich schon recht früh weiß, was sie will und was nicht, auch wenn sie letztendlich keine Entscheidungsgewalt hat. Es gab aber auch ein, zwei Momente, wo ich ihr verhalten nicht wirklich nachvollziehen konnte, dass hat mich im Großen und Ganzen aber nicht gestört. Jest ist geheimnisvoll, mutig und charismatisch, was ihn spannend macht. Im Verlauf der Geschichte erfährt man mehr über ihn, wodurch man sich ein gutes Bild von ihm machen kann.
Die Handlung ist sehr gelungen. Das Buch ist voll von sowohl schönen, als auch spannenden Momenten, weshalb es für mich nicht langweilig geworden ist. Da das Buch eine Vorgeschichte der Herzkönigin ist, lassen sich viele Elemente aus Alice im Wunderland finden, wie zum Beispiel einige Charaktere oder Dinge. Die Geschichte hat aber auch Sachen, die man nicht aus Alice im Wunderland kennt, was ich gut finde.
Den Schreibstil mochte ich gerne. Ich wurde von Anfang an in einen Bann gezogen und wollte das Buch nicht aus der Hand legen. Die Welt wird bildlich beschrieben, weshalb man sich alles gut vorstellen kann, auch wenn man den Klassiker nicht kennt. Außerdem finde ich es klasse, dass Reime eingebaut wurden und ich konnte mich gut in Catherine hineinversetzen.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Geschichten liest, die von Klassikern inspiriert sind und märchenhafte Elemente haben. Die Charaktere sind vielschichtig und die Handlung gut durchdacht. Die Geschichte ist etwas für einen, wenn man einen Mix aus Gemütlichkeit, Spannung und etwas Wahnsinn mag.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Der Fluch des Kalifen

The Wrath and the Dawn
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Sharzad möchte Rache, für ihre Freundin und für jede Frau, die wegen des Kalifen sterben musste. Jede Nacht heiratet Chalid eine Frau, nur um sie am nächsten morgen hinzurichten. Sharzi meldet sich freiwillig ...

Sharzad möchte Rache, für ihre Freundin und für jede Frau, die wegen des Kalifen sterben musste. Jede Nacht heiratet Chalid eine Frau, nur um sie am nächsten morgen hinzurichten. Sharzi meldet sich freiwillig für eine Heirat und schafft es, länger zu überleben als die anderen Bräute vor ihr. Sie will seine Schwachstelle herausfinden, was sie aber stattdessen herausfindet ist, dass nicht alles so ist, wie es scheint.

Sharzad ist eine starke und toughe Protagonistin. Das sieht man allein daran, dass sie mutig genug gewesen ist, ihr Leben zu riskieren, denn ihr Plan hätte sich auch nicht ausgehen können. Sie ist aber auch eine verständnisvolle Person, weshalb sie Chalid die Möglichkeit gibt, sich zu erklären. Zu Chalid passt der Ausdruck "Harte Schale, weicher Kern". Er wirkt kalt und unnahbar, tief in sich versteckt hat er aber auch eine emotionale Seite. Sein einziger Wunsch ist es, dass es seinem Volk gut geht und wenn er dafür Opfer bringen muss, ist er bereit, das zu tun.
Das Buch hat viele Nebencharaktere, was der Geschichte einiges an Leben einhaucht, aber auch etwas verwirrend sein kann.
Die Handlung mochte ich ganz gerne. Die Ausgangssituation mit dem Kalifen, der seine Bräute tötet und Shazi, die Rache nehmen möchte, ist interessant und meiner Meinung nach auch gut umgesetzt. Das einzige, was mich etwas gestört hat, ist das Alter von ihr. Sie ist sechzehn, was ich für das, was sie plant und für das, was sie alles erlebt, nicht wirklich angebracht finde. Chorasan ist ein interessanter Ort, den man gerne entdeckt. Die meiste Zeit über ist man zwar im Palast, bekommt aber vereinzelt auch ein paar Eindrücke von außerhalb der Mauern. Mit so einem Ende habe ich nicht gerechnet, weshalb ich gespannt bin, wie es weitergeht.
Der Schreibstil ist angenehm. Der Einstieg ist mir zwar nicht so leicht gefallen, da einige Personen vorkommen und man auch sehr abrupt in die Geschichte geworfen wird, das hat sich aber recht schnell gelegt und ich habe die Geschichte gut lesen können. Mit den Namen und manchen Begriffen habe ich mich manchmal etwas schwergetan, weil diese aus dem Orient stammen und ich noch nicht so vertraut mit diesen bin. Dafür gibt es aber am Ende ein Glossar, was geholfen hat. Womit ich mich auch manchmal schwergetan habe, sind die Perspektivwechsel gewesen. Das Buch hat insgesamt fünf POVs, wenn ich mich nicht täusche, was der Geschichte zwar mehr Tiefe verleiht, es aber auch etwas schwer sein kann, alles einzuordnen.
Ich kann die Geschichte jedem empfehlen, der gerne eine packende Fantasy mit Orient-Setting lesen möchte. Die Protagonisten sind vielschichtig und interessant, und auch die Story ist gut gemacht. Der Magieanteil ist gering, eventuell wird aber im zweiten Band die Magie eine größere Rolle spielen.

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