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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.09.2025

Toller Abschluss

Aurora erleuchtet
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Nun begleiten wir unser Squad 312 ein letztes mal auf schwierige Abenteuer und begeben uns langsam aber stetig auf den Showdown zu.

Dieser Band war höchst Emotional, jedoch mit ein paar Schwächen und ...

Nun begleiten wir unser Squad 312 ein letztes mal auf schwierige Abenteuer und begeben uns langsam aber stetig auf den Showdown zu.

Dieser Band war höchst Emotional, jedoch mit ein paar Schwächen und erstmals viel Verwirrung gespickt. Doch trotzdem: Was war das bitte für ein geniales Weltraumabenteuer? Besonders gut gefallen mir die verschiedenen Ansichten in diesem Band. Wir hüpfen von Ansicht zu Ansicht und erleben die wildesten Geschichten! Zuerst war einiges verwirrend doch während dem Lesen entwirrt man es langsam. Durch die verschiedenen Ansichten wird dem Leser auch hier wieder ein actiongeladenes und höchst emotionales Abenteuer geboten.

Die Charaktere haben auch wieder in diesem Buch bemerkenswerte Fortschritte erzielt! Selbst ich wäre auf die Lösung anfangs nicht gekommen. Ein paar Handlungen waren hervorsehbar, andere wiederrum überhaupt nicht.

Zwei Kritikpunkte: 1. In diesem Band stand Liebe viel zu sehr im Vordergrund! Ich hätte mir hier mehr Tiefgang zu manchen Situationen gewünscht. 2. Das Ende. Irgendwie hab ich mir ein bisschen mehr/bzw. etwas anderes vorgestellt. Nicht, dass das Ende schlecht gewesen wäre, nur wurde ich trotzdem mit 1-2 Fragen zurückgelassen.

Die Entwicklung von zwei Charakteren ging meiner Meinung nach dann doch etwas zu schnell, hier wollte man wohl die Handlung und ein paar Verstrickungen schneller vorantreiben.

𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝
Es wurde wieder ein breites Spektrum an Emotionen geboten. Die Charaktere waren allesamt sehr authentisch und man konnte in allen 3 Büchern gut mitfühlen (oder mitleiden).

Trotz zu viel Liebe (meiner Meinung nach) im 3. Band, haben Amie Kaufman und Jay Kristoff mit Aurora eine super Reihe erschaffen, welche ich jedem Weltraumabenteurer ans Herz legen kann.

Veröffentlicht am 07.09.2025

Eine mysteriöse, farbenfrohe Welt bei Nacht

Caraval
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Eine naive und verängstigte Protagonistin. Ein verrücktes Spiel, in welchem man niemanden vertrauen darf und nichts so ist, wie es scheint.

Scarlett und ihre Schwester Tella werden von ihrem gewalttätigen ...

Eine naive und verängstigte Protagonistin. Ein verrücktes Spiel, in welchem man niemanden vertrauen darf und nichts so ist, wie es scheint.

Scarlett und ihre Schwester Tella werden von ihrem gewalttätigen und grausamen Vater misshandelt. Dieser ist Gouverneur der Insel „Trisda“, auf der sie leben. Beide Schwestern wünschen sich nichts sehnlicher, als diesem Albtraum zu entkommen. Als beide eine Einladung zu dem Spiel „Caraval“ erhalten, werden sie von dem Seemann Julian dorthin gebracht. Tella wird jedoch dabei entführt und Scarlett findet sich mitten im Spiel vor. Sie muss mitspielen und lernt somit alle Gefahren und den Reiz von Caraval kennen.

𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐
Ehrlich gesagt hat mich das Cover nie angesprochen. Es war nett anzusehen, aber das wars dann auch schon. Das Buch habe ich gelesen, da eine Freundin meine Meinung zum Buch wissen wollte. Sie fand die Protagonistin furchtbar, ich ganz okay.

Der Schreibstil ist farbenfroh und bunt. Tatsächlich liest es sich relativ schnell und ohne Probleme. Es war nicht großartig kompliziert oder komplex, sodass ich der Handlung gut folgen konnte.

Scarlett ist sehr naiv und hat manchmal meinen Lesefluss gestört. Ihr wurde von klein auf eingebläut, dass sie ihrem Vater gehorchen muss, damit sie ihre Schwester und sich selbst beschützen kann. Durch diese Erziehung fällt es Scarlett sehr schwer, über sich selbst hinauszuwachsen und aus ihrer Komfortzone zu gelangen. Ihre Gedankengänge sind manchmal echt nervenaufreibend, jedoch nachvollziehbar durch ihre Vorgeschichte. Natürlich ist es zwischendurch sehr nervenaufreibend, dass sie jedes mal die gleichen Fehler macht und scheinbar erstmals nichts draus lernt, jedoch finde ich es verständlich und authentisch, da sie so eine Vergangenheit hat und ihre Schwester stets vor Dummheiten beschützen musste. Scarlett musste die Erwachsene von beiden sein und war somit mehr von den Launen des Vaters betroffen als Tella.

Während des Buches macht Scarlett eine, für mich, gute und nachvollziehbare Charakterentwicklung durch.

Die Nebencharaktere spielen bei Caraval eine wichtige Rolle und treiben die Handlung sowie Story gut voran.

Während des Lesens konnte ich mir die farbenfrohe und facettenreiche Welt rund um Caraval sehr gut vorstellen und teilweise gut abtauchen. Besonders gut fand ich die verschiedenen Rätselaufgaben und den Aufbau des Spieles, weshalb ich über Scarletts Naivität hinwegsehe. Ich bin an das Buch ohne große Erwartung heran und konnte mich somit komplett auf die Geschichte einlassen.

𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝
Scarletts Charaktereigenschaften sind leider nicht für jeden etwas und können einem leicht auf die Nerven gehen. Jedoch ist das Buch im Großen und Ganzen super geschrieben und die Idee dahinter gefällt mir sehr gut.

Ich habe mich von der Geschichte einfach treiben lassen, keine großen Vermutungen angestellt und bin dadurch zum Schluss nochmal überrascht worden.

Da ich die Erzählung sehr schön fand, jedoch durch Scarletts Verhalten manchmal etwas aus dem Lesefluss geraten bin, gibt es eine 3,5/5

Es besteht noch Luft nach oben, besonders was die Charaktere angeht.

Ich werde direkt in Band 2 weiterlesen. 😊

Veröffentlicht am 07.09.2025

Starke Protagonistin, historische und düstere Elemente - Neal Shusterman Vibes

Anatomy
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Hazel Sinnet möchte Chirugin werden, doch im Jahre 1817 haben Frauen noch kein Mitspracherecht, geschweige denn dürfen Frauen praktizieren. Obwohl die Zeit gegen sie spricht, versucht Hazel alles um eine ...

Hazel Sinnet möchte Chirugin werden, doch im Jahre 1817 haben Frauen noch kein Mitspracherecht, geschweige denn dürfen Frauen praktizieren. Obwohl die Zeit gegen sie spricht, versucht Hazel alles um eine königlich anerkannte Ärztin zu werden. Dafür würde sie sogar über Leichen gehen, wortwörtlich. Jack Currer, ein Auferstehungsmann oder anders gesagt Leichenräuber, spielt hierbei eine wichtige Rolle. Zu allem Übel wütet das römische Fieber über Edinburgh und es scheint, als gäbe es kein Ende.

Meine Meinung
Das Cover ist toll und der Schreibstil düster, humorvoll und vorallem eins: grandios. Das Buch liest sich flüssig und bleibt in Erinnerung. Für mich gibt mir Dana Schwartz Neal Shusterman Vibes und das liebe ich besonders!

Ich würde es total abfeiern, wenn dieses Buch verfilmt wird! Bereits zu Anfang hatte ich alles bildlich im Kopf.. Edinburgh im Jahre 1817… historische und düstere Elemente! Bridgerton gemischt mit Addams Family.

Wir lesen wieder einmal aus zwei verschiedenen Sichten. Hazel/Jack.

Die Charaktere sind nicht die perfekten Hollywood Schönheiten, sondern haben alle ihre Mängel. Jeder Charakter geht anders in die Tiefe und spielt eine wichtige Rolle. Hazel ist selbstbewusst, aber auch etwas zaghaft. Jack ist ein angenehmer Gegenpart. Kein Bad Boy, kein Sunny Boy. Wir lernen beide Schritt für Schritt kennen und lieben. Die Charaktere sind für mich authentisch und ich konnte mich gut auf die Geschichte einlassen.

Während des Buches tritt eine Liebesgeschichte auf, aber nur im Hintergrund. Die Hauptstory um Hazel bleibt im Vordergrund und geht auch nicht unter. Wir verfolgen sie bei ihren Versuchen, eine Chirugin zu werden und bekommen nebenbei ein paar dystopische und Romance Vibes.

Fazit
Ich denke, wenn man das Buch als historischen Roman mit Dystopie-Elementen vermarktet, dann wird es auch durchweg gut ankommen!

Die Story hat einen ganz besonderen Charme und bleibt mir für immer in Erinnerung.

Für mich ein weiteres Highlight.

Veröffentlicht am 07.09.2025

Zu meiner Überraschung hatte das Buch Tiefgang

Love Songs in London – All I (don’t) want for Christmas
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Febe verliert mit ihrer Oma ihre letzte Angehörige und diese hinterlässt ihr zusätzlich Schulden. Sie studiert Literatur und erbt zusätzlich den Hund Hamlet. Er ist ein Doodle und verzückend. Ihre beste ...

Febe verliert mit ihrer Oma ihre letzte Angehörige und diese hinterlässt ihr zusätzlich Schulden. Sie studiert Literatur und erbt zusätzlich den Hund Hamlet. Er ist ein Doodle und verzückend. Ihre beste Freundin Joss möchte mit ihr in den Skiurlaub fahren und hat dabei die Schnapsidee, dass Febe die Fakefreundin von Liam, einem Gamedesigner, spielen könnte um seine Exfreundin Charlotte, die nun mit seinem Bruder zusammen ist, eifersüchtig zu machen. Hier beginnt die Geschichte richtig.


Meine Meinung
Das Cover ist kitschig süß und der Schreibstil locker leicht. Tatsächlich fand ich auch 3/4 vom Buch echt gut, da es emotional und prickelnd war.

Febe ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen und ich hatte öfter mal einen Kloß im Hals, als wir ihr Gedankenwirrwarr verfolgt haben. Sie ist so eine süße und nette Seele und ihr Charakter war anfangs auch sehr authentisch. Man konnte sich in ihren Schmerz sehr gut hineinversetzen.

Liams Charakter ist ein bisschen Zwiegespalten für mich. Einerseits kann er echt süß sein, andererseits aber auch richtig Müll. Er versucht seine Ex eifersüchtig zu machen und merkt dabei garnicht, wie daneben das ist.

Liams Familie ist herzerwärmend süß und knuffig. Sie verurteilen nicht, sondern man wird herzlich und gerne in ihren Familienalltag mithinein genommen.

Die Geschichte ist überraschend tiefgründiger als Ich dachte, besonders wegen Febes Vergangenheit. Wären ein paar Situationen zum Schluss nicht zu überzogen gewesen, hätte ich auch durchweg 5 Sterne gegeben. Jedoch ungefähr im letzten Viertel des Buches kam alles Schlag auf Schlag. Das Ende hat mir überhaupt nicht gefallen und die letzte wichtige Szene hat es mir noch mehr kaputt gemacht. Es wirkte zu schnell und zu erzwungen.

Fazit
Ein süßes Weihnachtsbuch mit einem fragwürdigen Ende. Tatsächlich erlebt man etwas Tiefgang in dieser süßen Weihnachtsgeschichte und zusätzlich eine super süße Familie.

3/5 ⭐️

Veröffentlicht am 07.09.2025

Leichter Liebesroman in den Rocky Mountains.

New Beginnings
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Großstadtmädchen aus Berlin trifft gefallenen Ski-Helden.

Zuerst: das Buch hat mich von Anfang an nicht greifen können. Der Schreibstil hat mir nicht richtig zugesagt, trotzdem bleibe ich fair, was die ...

Großstadtmädchen aus Berlin trifft gefallenen Ski-Helden.

Zuerst: das Buch hat mich von Anfang an nicht greifen können. Der Schreibstil hat mir nicht richtig zugesagt, trotzdem bleibe ich fair, was die Story angeht.

Als Au Pair landet Lena in dem kleinen Dörfchen Namens Green Valley in den Rocky Mountains. Als Berlin City Girl ist es dort natürlich ein komplett anderes Leben als in einer Großstadt. In ihrer Gastfamilie angekommen stößt sie auf den mürrischen Ryan, der kleine Bruder des Gastvaters Jack. Ryan und Lena müssen sich erstmal aneinander gewöhnen, da dort zwei Welten aufeinandertreffen.


Meine Meinung
Ich mag das Setting total gerne und auch die ganzen Nebencharaktere geben Green Valley ein total authentisches Gefühl. Man fühlt sich wie ein Teil der Dorfgemeinde.

Zu Ryan und Lena kann ich nur sagen: Lenas Charakter trifft nicht so ganz meinem Geschmack, ich konnte nicht richtig mit ihr warm werden. Ein bisschen war sie mir zu anstrengend und zu Naiv. Bei ein paar Situationen reagiert sie sehr komisch und nicht nachvollziehbar für mich.

Wieder einmal stört mich die Kommunikation zwischen den Hauptprotagonist*innen sehr stark. Es ist nichts ganzes und nichts halbes.

Ryan ist sehr mürrisch und verschlossen, da er einen schlimmen Ski-Unfall hatte. Wer wäre so nicht? Sein Charakter war für mich besser nachvollziehbar, jedoch nicht in allen Situationen.

Beide Charaktere sind Anfang 20/Mitte 20 und verhalten sich oft leider wie Teenager. Das hat meinen Lesefluss zwischendurch sehr gestört.

Andererseits gab es viele schöne Szenen, die ich sehr gerne gelesen habe. Die Bewohner von Green Valley haben zu dieser angenehmen Atmosphäre beigetragen und oft sogar für schöne Szenen gesorgt.

Fazit
Das Buch hat mir von Anfang an leider nicht so DAS Feeling gegeben, das ich gerne gehabt hätte. Die Charaktere haben teilweise zu unreif und, für mich, nervig reagiert bzw. gehandelt.

Ich werde trotzdem noch einen weiteren Band lesen, eventuell sagt mir der Schreibstil dann mehr zu.

Eine leichte Lektüre zum nebenbei lesen.