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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.10.2020

Tolle Botschaft

Liane und das Land der Geschichten
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"Und vergiss nicht, Menschen, die Bücher lieben, gibt es überall, egal ob alt oder jung, arm oder reich, Mann oder Frau, in der Stadt oder auf dem Land. Erkennen kannst du sie leicht. Sie sind meist zurückhaltend ...

"Und vergiss nicht, Menschen, die Bücher lieben, gibt es überall, egal ob alt oder jung, arm oder reich, Mann oder Frau, in der Stadt oder auf dem Land. Erkennen kannst du sie leicht. Sie sind meist zurückhaltend und haben viel Fantasie. Und von den Leuten um sie herum werden sie oft nicht verstanden, darum sind sie ein wenig einsam. Sie erzählen die schönsten Geschichten und sie haben etwas gemeinsam: Früher oder später finden die meisten von ihnen einen verwunschenen Globus. So wie den deinen..." Eigentlich fasst dieses Zitat die Botschaft des Buches ganz gut zusammen.

Es geht um Liane. Sie fühlt sich irgendwie einsam. Sie wird wegen ihrem Namen von ihren Mitschülern genervt und versteht die Erwachsenen irgendwie auch nicht. Doch plötzlich ist sie mitten in einem Abenteuer und muss das Land der Geschichten retten.

Das Buch hat seine ganz eigene Erzählweise. Es beginnnt eher langsam und man schlittert Stück für Stück in die Geschichte. Ich kann mir vorstellen dass Kinder nicht "durchhalten" bis die Geschichte an Fahrt aufnimmt.

Liane ist eine ganz wunderbare Protagonistin. Sie ist sehr klug, hat die kindliche Naivität, liebt Bücher aber ist nicht perfekt. Sie macht sich viele Gedanken und wächst während der Geschichte an den Geschehnissen.

Ich mochte an dem Buch besonders, dass die Autorin Elif Shafak den Leser*innen wichtige Botschaften mitgibt.

Insgesamt wirklich ein tolles Kinderbuch. Ich liebe es sehr und gebe es gerne an Kinder in meiner Umgebung weiter!

Veröffentlicht am 15.10.2020

Geschichtensammlung

Flo, der Flummi und das Schnack
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"Flo, der Flummi und das Schnack" ist der Titel dieser Geschichtensammlung und gleichzeitig der Titel einer von 31 Geschichten in diesem Buch. Das Buch ist für Kinder und für Erwachsene gleichermaßen geeignet.
Die ...

"Flo, der Flummi und das Schnack" ist der Titel dieser Geschichtensammlung und gleichzeitig der Titel einer von 31 Geschichten in diesem Buch. Das Buch ist für Kinder und für Erwachsene gleichermaßen geeignet.
Die Autoren sind zum großen Teil bekannt und hoch gelobt. So z.B. Olli Schulz, Juli Zeh, Gisbert zu Knyphausen, Paul Maar, Flake oder Amelie Fried.
Im Inhaltverzeichnis ist auch die ungefähre Vorlesezeit sowie das empfohlene Alter angegeben. Die Vorlesezeit variiert zwischen 5 und 25 Minuten uns sind für Kinder ab 3 - 9.
Außerdem gibt es zwischendurch wunderschöne fantasievolle Illustrationen von Martina Liebig.
Insgesamt einfach ein richtig tolles Buch zum (Vor)lesen für jedes Alter.
Meine persönliche Lieblingsgeschichte war "Der langsame Tiger, der von Haarbürstenschlangen erzählen konnte" von Lena Gorelik.

Veröffentlicht am 15.10.2020

Mittelmäßig

Blue Blue Eyes
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Bei diesem Buch hält es sich um den ersten Teil einer aktuell (soweit ich weiß) vier teiligen Reihe um die geheime Organisation Lost Souls Ltd. Dort haben sich Jugendliche zusammengeschlossen, die wegen ...

Bei diesem Buch hält es sich um den ersten Teil einer aktuell (soweit ich weiß) vier teiligen Reihe um die geheime Organisation Lost Souls Ltd. Dort haben sich Jugendliche zusammengeschlossen, die wegen schwierigen Ereignissen ihre Seele verloren haben.
In diesem Teil kümmern sie sich um Kata.

Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen und hebt die Reihe von anderen Jugendthriller hervor. Den "Fall" des Buches fand ich grundsätzlich auch interessant, aber es gab zwischendurch immer mal wieder einige Seiten in denen die Spannung für mich abgeflacht ist und ich das Interesse an der Geschichte verloren gegangen ist.

Leider sind mir die Charaktere nicht wirklich nah gekommen. Sie blieben flach und wenig greifbar.

Insgesamt hatte ich wirklich Spaß beim lesen, aber es ist nicht großartig tolles, was mir in Erinnerung bleiben wird.

Veröffentlicht am 15.10.2020

Leider kaum spannend

Die Madonna von Notre-Dame
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Das Buch beginnt ruhig. Da dachte ich noch bald nimmt es Fahrt auf. Doch leider blieb es bis auch sehr wenige Szenen die doch ein gewisses Krimi-Spannung- Gefühl erzeugen konnte.
Zwar laufen die Ermittlungen ...

Das Buch beginnt ruhig. Da dachte ich noch bald nimmt es Fahrt auf. Doch leider blieb es bis auch sehr wenige Szenen die doch ein gewisses Krimi-Spannung- Gefühl erzeugen konnte.
Zwar laufen die Ermittlungen sehr schnell und fast hastig aber das langweilt mehr als dass es mich mitreisen konnte.

Der leitende Ermittler Landart ist mehr als unsympatisch. Und auch wenn der Fokus mehr auf Pater Kern ist hat mich Landart jedesmal extrem genervt wenn er aufgetaucht ist.
Kern ist am Anfang, auch aufgrund der Erkrankung etwas mysteriös. Er wird im Laufe der Geschichte greifbarer aber ist für mich nicht gerade der Sympatieträger schlechthin.

Insgesamt leider kein Krimi der mich begeistern konnte. Die Spannung kam leider nicht auf. Hätte ich meine Aufzeichnungen nicht könnte ich jetzt 3 Jahre nach dem Lesen sicher nichts mehr zu dem Buch sagen.

Veröffentlicht am 15.10.2020

Wichtiges Thema gut verpackt

Wo die Freiheit wächst
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Ich freue mich immer wieder wenn ich gute historische Jugendromane finde. Und als ich dieses Buch im Buchladen entdeckt hatte hab ich es gleich mitgenommen. Zum Glück!
Denn dieses Buch hat mir wirklich ...

Ich freue mich immer wieder wenn ich gute historische Jugendromane finde. Und als ich dieses Buch im Buchladen entdeckt hatte hab ich es gleich mitgenommen. Zum Glück!
Denn dieses Buch hat mir wirklich wirklich gut gefallen!

Es ist als Briefroman geschrieben, was schon mal besonders war.
Lena glaubt eigentlich vollkommen an die Nazi Ideologien. Sie bekommt Briefe von ihrer besten Freundin die aufs Land geflohen ist und vorallem auch von Erich. Und Erich ist Mitglied bei den Edelweispiraten. Die Edelweispiraten sind eine Wiederstandbewegung. Und damit brigt er Lene auch zum Nachdenken.

Der Autor schafft es dass ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Ich dachte immer "Ach ein Brief geht noch" und dann war das Buch fast durch. Es beginnt am Anfang noch relativ seicht und wird dann immer tiefgründiger und berührender.

Wirklich ein richtig gutes Buch um die NS Zeit was unbedingt in Schulen gelesen werden muss!!!