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Veröffentlicht am 28.10.2024

Etwas schwächer als Band 1

Der Schwur des Drachen (Die sechs Kraniche 2)
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Auf die Fortsetzung von „Die sechs Kraniche“ war ich sehr gespannt. Nach der langen Zeit hat es etwas gedauert, bis ich mich wieder in der Welt von Kiata zurechtgefunden habe, aber zusammen mit Shiori ...

Auf die Fortsetzung von „Die sechs Kraniche“ war ich sehr gespannt. Nach der langen Zeit hat es etwas gedauert, bis ich mich wieder in der Welt von Kiata zurechtgefunden habe, aber zusammen mit Shiori und ihrem Papiervogel Kiki habe ich mich ins Abenteuer und Finale ihrer Geschichte gewagt.

Band 2 hat sehr viele unterschiedliche Orte die wir kennen lernen. Die Welt der Drachen, die Heimat von Shioris Stiefmutter (die mir sehr gut gefallen hat) und vieles mehr. Das Ziel ist die Perle zurück an ihren wahren Besitzer zu geben, was sich als schwierig herausstellt, doch auch die wiederaufkeimende Magie in Kiata wird zum Problem.

Ich will nicht zu viel verraten, nur das Ende hat mich ein wenig traurig gestimmt. Es war nicht das, was ich erwartet hätte, aber nach ein paar Wochen Abstand bin ich versöhnlicher damit.

Gefallen hat mir die Verbindung zur anderen Dilogie von Elizabeth Lim („Ein Kleid aus Seide und Sternen“) was aber nicht von Nöten war, davor gelesen zu haben.

Ich bin dennoch gespannt, was uns demnächst in Band 0 erwartet und wie die Vergangenheit ihrer Stiefmutter wirklich war.

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Veröffentlicht am 27.10.2024

Ein Hauch von Studio Ghibli …

Das Mädchen, das in den Wellen verschwand
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„Das Mädchen, das in den Wellen verschwand“ ist eine schöne Geschichte, mit Elementen aus der koreanischen Mythologie. Und ich bin ein Fan von phantastischen Geschichten mit asiatischen Touch - also für ...

„Das Mädchen, das in den Wellen verschwand“ ist eine schöne Geschichte, mit Elementen aus der koreanischen Mythologie. Und ich bin ein Fan von phantastischen Geschichten mit asiatischen Touch - also für mich ein Traum.

Der Meeresgott ist erzürnt, zerstört durch Stürme das Land und viele Menschen kommen ums Leben. Jedes Jahr wird eine Braut ins Meer geworfen, damit zumindest für ein Jahr halbwegs Ruhe herrscht.
Diesmal soll es die Geliebte von Minas Bruder sein. Da sie böses ahnt, dass dies vielleicht auch ihren Bruder das Leben kostet könnte, opfert sie sich bereitwillig und taucht ein, in die geheimnisvolle Welt des Meeresgottes und versucht seinen Fluch zu brechen.

Ich mochte die Welt sehr gerne, erinnerte mich die Stadt mit den Geister und Göttern unter Wasser doch ein wenig an „Chihiros Reise ins Zauberland“. Mina gefiel mir gut und zusammen mit ihren neuen Freunden hat es mir Spaß gemacht, diese fremde Welt kennenzulernen und das Geheimnis hinter den Meeresgott zu lüften.

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Veröffentlicht am 27.10.2024

Schwächer als die anderen beiden Bände

Die Flammen der Dämmerung
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Leider fand ich, dass sich dieser Roman etwas plätschernd anfühlte und erst so ab der Hälfte für mich wieder interessant wurde.

Es wurde nun die Vergangenheit von Inevera, der Ehefrau des Gegenspielers ...

Leider fand ich, dass sich dieser Roman etwas plätschernd anfühlte und erst so ab der Hälfte für mich wieder interessant wurde.

Es wurde nun die Vergangenheit von Inevera, der Ehefrau des Gegenspielers unseres Helden Jardirs beleuchtet, aber somit hat sich auch sehr viel Erzöhlstrang wiederholt. Ich fand es zwar schon sehr interessant, mehr über die krasianische Kultur zu erfahren, wie die Frauen dort im Hintergrund ihre Stricke ziehen, aber die Handlung wurde somit nur schleppend fortgeführt.

!!! Der nächste Abschnitt könnte leichte Spoiler enthalten !!!

Vielleicht liegt es auch daran, dass es mir lange fehlte, dass unsere drei Helden der ersten beiden Teile wieder gemeinsam agieren und erst an dem Punkt im Buch legte sich eine Leselust wieder auf mich nieder. Durch Arlens Verlobte Renna kommt es natürlich zu einem Viergespann, was zu einer angespannten Stimmung mit Leesha führte, was aber ihrem Charakter eine neue Nuance gibt.
Mit Renna musste ich leider neu warm werden. In Band 2 mochte ich sie mehr, in Band 3 ist sie oft zu sehr ein wildes, knurrendes Tier das die Hand schneller an ihrem Messer hat, als sich halbwegs vernünftig zu benehmen. Ich verstehe ihre schlechte Vergangenheit und das sie sich nichts mehr gefallen lassen möchte, aber etwas mehr Taktgefühl wäre oft mal angebracht gewesen. Vielleicht liegt es meine Abneigung auch daran, dass ich immer noch Arlen und Leesha geshipt habe.
Rojer bleibt sich halbwegs treu, auch wenn ihn seine krasianischen Ehefrauen oft um den Finger wickeln und er sich diesbezüglich dumm benommen hat. Aber im Herzen ist er einfach der fiedelnde Jongleur, der gerne mal unüberlegt etwas tut, aber ein treuer Freund bleibt.
Jardir, unser Gegenspieler, wirkte nach den Vergangenheit von seiner Hauptehefrau nicht mehr ganz so unfehlbar und auserkoren, was mir gut gefiel. Auch wird mehr klar, dass die Dämonenwürfel seiner Frau ihn nie seine Stellung als Erlöser 100% vorhergesagt haben. Sie zweifelt ab und zu, ob sie auf das richtige Pferd gesetzt hat, was eine interessante Idee ist.

Was mich immer noch fasziniert und ich hoffe auf mehr Aufklärung, was es mit der Alten Welt auf sich hat, dem Zeitalter der Wissenschaft. Ab und zu wird wieder ein Buch oder ein anderes Relikt gestreut und ich möchte mehr wissen: was passierte nach dem ersten Sieg über die Dämonen? Warum verschwand die Technik und warum kamen die Dämonen wieder?

Der Cliffhanger am Ende war sehr gemein, was aber zum Weiterlesen der Reihe animiert

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Veröffentlicht am 27.10.2024

Auftakt gelungen - ich bin bereit für mehr

Die Spiegelreisende 1 - Die Verlobten des Winters
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Als erstes muss ich den Vergleich auf der Rückseite zu Harry Potter kritisieren. Ich fragen mich immer, warum bei so einigen Fantasiereihen immer dieser Vergleiche sein muss?
Ich finde die Welt, die uns ...

Als erstes muss ich den Vergleich auf der Rückseite zu Harry Potter kritisieren. Ich fragen mich immer, warum bei so einigen Fantasiereihen immer dieser Vergleiche sein muss?
Ich finde die Welt, die uns Christelle Dabos zeigt auf eine ganz andere Weise faszinierend und wunderbar. Sie steht für sich alleine und da wäre der Vergleich nicht notwendig gewesen.

Band 1 hat mich schnell allein wegen des Worldbuildings eingenommen. Das System der Archen, die Vorfahren und die speziellen Fähigkeiten der Familien ist komplex und interessant. Dabos Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, vielleicht kommen ab und zu ein paar Längen in die Geschichte, aber diese haben mich nicht sonderlich gestört.

Ophelia fand ich liebenswert und ich mochte ihre Art. Sie ist etwas zurückhaltend, tollpatschig aber mausert sich zu einer tollen Protagonistin.
Thorn, der alles andere als der heisse Badguy ist, war für mich eine willkommene Überraschung. Zwar sind die meisten anderen Figuren nicht 100% liebenswürdige Sympathisanten, was die Sache aber wieder spannend machte. Der Mensch ist eben nicht schwarz oder weiß und die Umwelt formt einen, ob man will oder nicht, und der Pol mit seiner Kälte ist eben ein sehr hartes Plaster.

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Veröffentlicht am 27.10.2024

Langatmiger Start - starkes Ende

Die Spiegelreisende 2 - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast
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Band 2 geht nahtlos weiter. Leider fand ich den Anfang etwas zäh, allerdings erklärt er gut die Oberflächlichkeit des Hofes am Pol und zeigt uns die Gleichgültigkeit die der Familiengeist Faruk an den ...

Band 2 geht nahtlos weiter. Leider fand ich den Anfang etwas zäh, allerdings erklärt er gut die Oberflächlichkeit des Hofes am Pol und zeigt uns die Gleichgültigkeit die der Familiengeist Faruk an den Tag legt.
Nachdem Ophelia ihren zweiten Job annimmt, nimmt auch die Story an Fahrt auf. Wir erfahren mehr über die Familiengeister und dem ominösen „Gott“, der seine Drohbriefe verteilt.
Ophelia und Thorn sind sich immer noch nicht ganz koscher, aber langsam knüpft sich ein Band zwischen beiden, was mir sehr gut gefällt.
Die Geschichte wird zu einem kleinen Krimi, was mich dann doch wieder bis zur letzten Seite fesselte. Viele Enthüllungen und genauso viele neue Fragen eröffnen sich dem Leser und ich konnte Band 3 kaum erwarten.

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