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Veröffentlicht am 05.08.2025

Eine ganz besondere Geschichte – in einem ganz besonderen Gewand

Yumi and the Nightmare Painter
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Zu allererst möchte ich mich bei Knaur Verlag für das Leseexemplar bedanken.

Mit »Yumi and the Nightmare Painter« habe ich das erste Mal ein Buch von Brandon Sanderson gelesen.

Der Schreibstil von ...

Zu allererst möchte ich mich bei Knaur Verlag für das Leseexemplar bedanken.

Mit »Yumi and the Nightmare Painter« habe ich das erste Mal ein Buch von Brandon Sanderson gelesen.

Der Schreibstil von Brandon Sanderson ist, finde ich, ziemlich unvergleichlich. Wir erleben die Geschichte von Yumi und Maler nicht nur aus der Sicht von den Beiden, sondern haben auch Erklärungen und zusätzliche Erzählungen zu der Geschichte des Autors in Form eines Erzählers.
Das hat dem Ganzen irgendwie noch mal einen extra Kick Besonderheit gegeben.

Sehr besonders sind auch die wunderschönen Illustrationen von Aliya Chen, die im eBook leider nicht ansatzweise so schön zur Geltung kommen, wie im Print. Allerdings ist das Print allgemein etwas sehr besonderes, denn neben den Illustrationen zu den Kapiteln, finden wir im Ganzen Buch in den Farben Cyan, Magenta und Schwarz gestaltete Kapitelanfänge und mehrere, teilweise Doppelseitige vollfarbige Illustrationen.
Die Farben Cyan und Magenta haben in Malers Welt eine ganz besondere Bedeutung und ich liebe es, wie sich dieses Detail durch das ganze Buch zieht … das lässt mein Buchsetzerherz definitiv höher schlagen.

Mit jedem Perspektivwechsel, wechseln wir auch die Umgebung, in der sich Yumi und Maler gemeinsam bewegen. Denn in Yumis Kapiteln sind wir Yumi in Malers Welt und in Malers Kapiteln sind wir Maler in Yumis Körper und ihrer Welt … und der jeweils andere ist unsichtbar für (fast) alle anderen.

Mir hat das Buch von Seite eins an sehr gefallen und ich war sofort in der Geschichte drin. Allerdings kann ich jeden verstehen, der Anfangs seine Schwierigkeiten mit dem Einstieg in die Geschichte hat und hatte.
Man muss sich zusätzlich zu den üblichen Perspektivwechseln, auch an Ortswechsel und den Erzähler gewöhnen und das kann zu Anfang etwas kompliziert sein.

Alles in allem hab ich »Yumi and the Nightmare Painter« nicht nur verschlungen, sondern auch jede Sekunde genossen und kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der auch gern mal etwas anspruchsvollerer Fantasy lesen möchte.

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Veröffentlicht am 17.07.2025

Peaky Blinders meets Carnival Row – und es ist Faenomenal

Fairiegolden Town – Die Prinzessin der Diebe
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Zu allererst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Heyne Verlag für das digitale Rezensionsexemplar von »Fairiegolden Town – Die Prinzessin der Diebe« bedanken.

Wie von Jennifer Benkau nicht anders ...

Zu allererst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Heyne Verlag für das digitale Rezensionsexemplar von »Fairiegolden Town – Die Prinzessin der Diebe« bedanken.

Wie von Jennifer Benkau nicht anders zu erwarten, war »Fairiegolden Town – Die Prinzessin der Diebe« für mich ein absolutes Highlight.

Beworben wird es mit "Peaky Blinders trifft auf Carnival Row" und das beschreibt das feeling in diesem Buch einfach mehr als Perfekt.

Ich mag beide Serien und kann die Parallelen zum Buch nicht nur bestätigen, ich hab mich gefühlt, als wäre ich in einer Mischung aus diesen beiden Serien und würde alles zusammen mit den Protagonisten erleben.

Wie ich es von der Autorin gewohnt bin, zog mich die Geschichte absolut in ihren Bann. Der flüssige und spannende Schreibstil der Autorin, die einfach eine ganz eigene Kunst für Spannungsbögen hat, lies mich das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Bisschen irritiert hat mich auf den ersten Blick das Cover, weil es gedruckt einfach aussieht, als wäre es schmutzig … aber das soll so – auf dem Bild sieht es nach Glitzer aus … gedruckt wie Staub, aber das ändert nichts an dem Inhalt – der phantastisch ist!

Ich habe schon die One True Queen Reihe der Autorin sehr geliebt, doch »Fairiegolden Town« ist nochmal um einiges erwachsener und ich liebe wie Jennifer wichtige Themen, die auch in unserer Welt mehr als aktuell sind, mit viel Fingerspitzengefühl aufzuzeigen.

Dieses Buch ist einfach von Anfang bis Ende phänomenal und ich kann es jedem nur ans Herz legen, der auch die Serien Peaky Blinders und Carnival Row mochte, oder (wie ich) großer Fan der Autorin ist.

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Veröffentlicht am 28.06.2025

Actonreicher als die Vorbände

The Ruthless Fae King - Die Chroniken von Avalier 3
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Nachdem ich die ersten beiden Bände der Tetalogie bereits gelesen habe, folg nun natürlich die Rezension zum 3. Band.

Auch wenn in jedem Band ein anderes Paar behandelt wird, so bauen die Teile doch an ...

Nachdem ich die ersten beiden Bände der Tetalogie bereits gelesen habe, folg nun natürlich die Rezension zum 3. Band.

Auch wenn in jedem Band ein anderes Paar behandelt wird, so bauen die Teile doch an manchen Stellen auf einander auf.

Gleichermaßen konnte mich »The Ruthless Fae King« von Seite eins konnte mich sehr fesseln, sodass ich auch den 3. Band der Tetalogie regelrecht verschlungen habe.

Leia Stone überzeugt weiterhin mit einem federleichten, flüssigen und spannenden Schreibstil.

Als Prinzessin des Herbsthofes soll Madelynn den König des Winterhofs, Lucien, heiraten. Da dieser einen extrem schlechten Ruf hat, ist sie Anfangs nicht sonderlich begeistert, allerdings merkt sie Schnell, dass viele der Gerüchte nicht wahr sind und verliebt sich nach und nach in ihren Winterkönig. Lucien hatte einen schweren Start in seine Regentschaft und hat einmal die Kontrolle über seine Kräfte verloren und das Gesamte Land für eine Nacht vereist. Seit dem traut er seinen Emotionen und Kräften nicht mehr so richtig über den Weg.
Gemeinsam stehen sie nicht nur Madelyns Entführung an den Sonnenhof, sondern auch die ersten Angriffswellen der Königin von Nightfall durch.

Auch dieser Band ist hier und da ziemlich kitschig geschrieben, allerdings hab ich hier eine kleine Content Note: Madelynns Hochzeitsnacht mit dem Sonnenprinz ist alles andere als einvernehmlich; jedoch ist diese nur angedeutet.
Abseits davon passiert in diesem Band unglaublich viel in doch recht kurzer Zeit und weder Madlynn, noch Lucien kommen wirklich zur Ruhe.

Dieser Band ist weit actionreicher als die Vorbände, aber nicht weniger seicht, wenn man von der erzwungenen Hochzeitsnacht einmal absieht.

Wer die Vorbände schon mochte, wird mit dem 3. Band der Chroniken von Avalier definitiv eine schöne Zeit haben.

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Von der Assistentin zur Königin

The Broken Elf King - Die Chroniken von Avalier 2
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Zu allererst möchte ich mich bei NetGalley und dem One Verlag für das eLeseexemplar bedanken.

Auch wenn in jedem Band ein anderes Paar behandelt wird, so bauen die Teile doch an manchen Stellen auf einander ...

Zu allererst möchte ich mich bei NetGalley und dem One Verlag für das eLeseexemplar bedanken.

Auch wenn in jedem Band ein anderes Paar behandelt wird, so bauen die Teile doch an manchen Stellen auf einander auf.

Auch »The Broken Elf King« konnte mich von Seite eins konnte mich sehr fesseln, sodass ich auch diesen Band der Tetalogie regelrecht verschlungen habe.

Leia Stone überzeugt mit einem federleichten, flüssigen und spannenden Schreibstil.

Kailani kommt als Sklavin aus Nightfall und wird an den elfischen Palast verkauft.
Dort legt sie recht schnell eine "steile Karriere" hin, denn sie wird statt eine Küchenmagd direkt mal die Assistentin des Königs … und dessen Vorkosterin.
Als Raifes Assistentin wird ihr schnell klar, dass der König der Elfen nicht nur noch immer am Verlust seiner Familie zu knabbern hat, sondern auch von seinen Beratern stark unter Druck gesetzt wird.
Aus einer fixen Idee, eine Scheinehe zu führen, wird schnell Realität und obwohl beide versuchen, das zu vermeiden, verlieben sie sich am Ende in einander und die Ehe ist dann doch kein Fake mehr …

Ja, die Bücher von Leia Stone sind unglaublich spannend und interessant geschrieben, allerdings leben ihre Geschichten aus meiner Sicht von diesem unterschwelligen Kitsch.
Hin und wieder musste ich schmunzeln, weils einfach zu offensichtlich kitschig war, aber im großen und ganzen empfand ich auch »The Broken Elf King« als schön leichte Lektüre für zwischendurch, da es sich auch recht schnell weggelesen hat.
Und wer mag nicht auch mal was leichtes zwischendurch lesen?

Wer gebrochene Elfenkönige und starke weibliche Hauptprotagonisten mag, wird mit den Chroniken von Avalier definitiv einige schöne Stunden.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Seichte Unterhaltung mit Pregnancy Trope

The Last Dragon King - Die Chroniken von Avalier 1
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Da ich Band 2 der Tetalogie als eLeseexemplar von NetGalley bekommen habe, habe ich natürlich erstmal den ersten Band der Reihe gelesen.
Auch wenn in jedem Band ein anderes Paar behandelt wird, so bauen ...

Da ich Band 2 der Tetalogie als eLeseexemplar von NetGalley bekommen habe, habe ich natürlich erstmal den ersten Band der Reihe gelesen.
Auch wenn in jedem Band ein anderes Paar behandelt wird, so bauen die Teile doch an manchen Stellen auf einander auf.

Schon von Seite eins konnte mich »The Last Dragon King« sehr fesseln und fesseln, sodass ich nicht nur Band eins der Tetalogie regelrecht verschlungen habe.

Leia Stone überzeugt mit einem federleichten, flüssigen und spannenden Schreibstil.

Was ich persönlich nicht gut vom Verlag gelöst finde ist, dass die Content Notes nach hinten ins Buch verbannt wurden und demnach auch in der Leseprobe fehlen. Als jemand der kein Fan des Pregnancy Tropes ist, war ich doch ziemlich … überrascht, dass dieses Trope in dem Buch eine riesengroße Rolle spielt. Da hätt ich mir schon eine Vorwarnung gewünscht, denn das geht aus dem Klappentext nicht so wirklich hervor.

Grundsätzlich empfand ich »The Last Dragon King« als schön leichte Lektüre für zwischendurch, da es sich auch recht schnell weggelesen hat.

Wen das angesprochene Trope nicht stört, oder durch mich jetzt ggf. ausreichend vorgewarnt ist, und gern Drachenwandler mag, wird mit diesem Buch ein paar schöne Stunden haben.

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