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Veröffentlicht am 18.08.2021

Dead hearts can´t love - 4,5/5⭐

Dead Hearts Can‘t Love
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Zitat
»Hallo, schöne Frau«, platzte es aus mir heraus. [...] »Hallo, gruseliger Beobachter.«

Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin war für mich sehr angenehm. Ich konnte mich direkt in die Geschichte ...

Zitat
»Hallo, schöne Frau«, platzte es aus mir heraus. [...] »Hallo, gruseliger Beobachter.«

Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin war für mich sehr angenehm. Ich konnte mich direkt in die Geschichte einfinden, hatte keine Probleme oder bin über Sätze/Wörter hinweg gestolpert.
Besonders gefiel mir aber der Humor, der in dem ganzen Buch vertreten war, aber auch die detaillierten Orte oder Gefühle stachen sehr hervor.
Das Buch hatte insgesamt eine gute Mischung aus “dahinplätschern” und mehreren kleinen Spannungsbögen. Denn hier gab es, im Gegensatz zu den meisten Büchern, nicht ein großes Geheimnis, sondern viele kleine (und natürlich ein großes).

Meine Meinung
Dead hearts can´t love ist anders als die Vampirgeschichten, die ich bisher gelesen habe, hier gibt es kein Knobloch, Eisenkraut, Pflog durch das Herz oder sonstige Klischees an die man so denkt.
Als Beweis ein kleiner Textauszug: Wir waren Jäger, furchteinflößend und seelenlos. Doch ganz bestimmt keine wandelnde Discokugel. [...] Was war schon interessant daran, wie eine Glitzerkugel durch die Weltgeschichte zu laufen?

Doch abgesehen von den nicht vorhandenen Klischees wurden hier auch viele andere wichtige Themen aufgegriffen. So wurden Protagonisten gewählt, die etwas mehr auf den Rippen hatten oder einfach nicht grade die heißesten Schnitten waren und allein dadurch wurde über Bodyshaming und Bodypositivity geredet.
Genauso ein Thema waren die heuten Sexualitäten, einer der Charaktere war z.B. Schwul, aber er war nicht “aufdringlich Schwul” es wurde einfach in einem normalen Gespräch preisgegeben und ich finde genau das war richtig. Denn genauso sollte es sein, ganz normal, ohne zu viel Aufmerksamkeit.

Protagonisten
Nun aber zu den Protagonisten und da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll.

Zuerst mal eine Info, die mich ebenfalls positiv gestimmt hat, in dem Buch wird Hauptsächlich, aber nicht ausschließlich, aus männlicher Sicht geschrieben. Aus Ryder's Sicht, wenn man ihn benennen möchte.

Ryder ist ein so ehrlicher Protagonist, aber überhaupt nicht wie man sich Vampire vorstellt. Er hat kein Sixpack, geht nicht selbstbewusst durch die Welt und klärt sich eine Frau nach der anderen. Ryder r ist voller Selbstzweifel, mürrisch und “leicht” suizidal veranlagt. (Dies macht sich aber hauptsächlich in den Gedanken bemerkbar).
Dennoch hatte ich von Beginn an das Gefühl man wüsste alles über ihn, da er so offen über seine Gefühle denkt. Ryder ist aus meiner Perspektive der Protagonist mit der größten Weiterentwicklung im ganzen Buch. Dies bekommt man auch über die Kapitel Überschriften sehr deutlich mit, aber was genau ich damit meine müsst ihr wohl selbst herausfinden.

Dann gibt es da noch das große Geheimnisvolle S bzw. Sophia. Sie ist ein so natürlicher Charakter, ein Mensch wie du und ich, für mich war es leicht sie nachzuempfinden, ihre Gedankengänge zu verstehen und auch ihre Gefühlsausbrüche. Doch vor allem bewundere ich ihren Mut das zu sagen, was sie denkt, zumindest meistens, das ist wohl einer der wenigen Dinge, die ich nicht mit ihr gemein habe.

Die für mich berührenste Bindung war aber gar nicht die der 2 Hauptcharaktere, sondern die Freundschaftliche bzw. Väterliche Beziehung zwischen John und Ryder. Oftmals hatte ich wegen den beiden Tränen in den Augen.

Doch auch Nebencharakter, wie Asrath, Deamo, Quinton, Sissi und Adam haben es mir hier sehr angetan, ich persönlich hätte mir allerdings ein paar mehr Szenen und Hintergrund Information gewünscht doch wer weiß was uns in Band zwei alles erwarten wird? Ich bin schon sehr gespannt!

Kurze Zusammenfassung + Bewertung
Zusammengefasst empfehle ich das Buch an jeden Fantasy Fan der mal mehr als Klischee lesen möchte. Ich gebe dem ganzen 4,5/5 ⭐

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2021

Wie Stimmen im Wind - 3/5 Sternen

Wie Stimmen im Wind
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Spoiler aufgrund der Trigger Warnung auf die ich als erstes Eingehe.

Meiner Meinung hätte in diesem Buch unbedingt eine Trigger Warnung reingehört.

Okay wenn man mit dem Thema Missbrauch noch nie in ...

Spoiler aufgrund der Trigger Warnung auf die ich als erstes Eingehe.

Meiner Meinung hätte in diesem Buch unbedingt eine Trigger Warnung reingehört.

Okay wenn man mit dem Thema Missbrauch noch nie in Berührung kam ist es eventuell "nicht so schlimm", aber wenn es eben anders ist, dann kann es eben sehr schlimm sein, ohne Warnung solch detaillierte Erinnerungen zu lesen und eventuell dadurch auch eigene wieder zu erleben.

Dies hat mich wirklich ein wenig schockiert, da ich zwar eine Vermutung während des Lesens hatte, aber aufgrund dessen das keine Trigger Warnung gab, nicht davon ausgegangen bin, dass es wirklich so ist oder wenn das es nicht so detailliert beschrieben wird.

Ich bin ein wenig enttäuscht, dass die Warnung eben nicht gab was, ehrlicherweise, auch meine Meinung zu dem gesamten Buch beeinflusst hat.

Passt auf euch auf beim lesen und hört auf, wenn ihr euch nicht wohlfühlt <3



Nun aber zur eigentlichen Rezi:

Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin war flüssig und einwandfrei zu lesen. Ich musste nur ein Begriff nachschlagen, da ich aber auch nicht mit dem Farm-Setting, das sich hier bot, vertraut war.


Meine Meinung
Doch leider war die ganze Story nicht sehr packend. Ob das nun an dem Schreibstil oder dem für mich uninteressanten Setting lag weiß ich nicht genau. Wie gesagt wurde das Buch gut geschrieben, aber es war einfach nicht meins. Deshalb brauchte ich einiges mehr an Zeit, was unter anderem an meinen persönlichen Trigger lag.
Erst die letzten 15 % des Buches konnten mich nochmal richtig fesseln. Das konnte alles davor leider nicht wirklich, denn oft fehlten mir die Gefühle, sie waren zu überspielt oder die emotionalen Phasen wurden viel zu schnell beendet.


Protagonisten
Die Protagonisten einzeln betrachtet, fand ich sehr gut ausgearbeitet. Vor allem, dass man nicht alles auf einmal über alle erfuhr, sondern Stück für Stück mitgenommen wurde. Man erfuhr trotz der drei unterschiedlichen Sichten nie sehr viel mehr, als ein anderer Charakter bereits wusste, was als Leser mit rätseln und nur langsam hinter die Mauern schauen ließ.

Wie erwähnt wurde hier aus drei, statt wie üblich nur einer oder zwei, Sichten geschrieben. Aber grade diese dritte Sicht ließ alles viel lebendiger wirken, und dass obwohl Prota Nr. 3 nur sehr selten da war.

Allgemein wurden Nebencharaktere super belichtet, sie gingen nicht unter, sondern erweckten das ganze geschehen eher nur noch mehr zum Leben.


Kritik
Nur das Ende ging mir, trotz aller Emotionen, viel zu schnell. Es wurde irgendwie alles auf ein paar Seiten ”gelöst”. Geschichten, die sie über Jahre mit sich trugen, wirkten als wären sie einfach verpufft. Ich hätte mir da ein wenig mehr Ausschmückungen gewünscht. Dennoch war ich relativ zufrieden mit dem Buch und kann es guten Herzens beenden.


Zusammenfassung + Bewertung
Alles in allem empfehle ich das Buch für zwischendurch aber nicht, wenn man auf der Suche nach dem nächsten großen Highlight ist. Daher 3/5 ⭐

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2021

Traumwandler - 4,1 Sterne

Traumwandler
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Spoilergefahr für den ersten Teil!


Schreibstil
Auch dieses Mal holte mich Julia direkt wieder mit ihrem flüssigen Schreibstil ab. Das detaillierte beschreiben von Orten blieb zum Glück Bestandteil des ...

Spoilergefahr für den ersten Teil!


Schreibstil
Auch dieses Mal holte mich Julia direkt wieder mit ihrem flüssigen Schreibstil ab. Das detaillierte beschreiben von Orten blieb zum Glück Bestandteil des Buches. Zusätzlich merkte ich persönlich eine starke Weiterentwicklung im Hinblick zu Teil 1.


Protagonisten
Rose, verlor leider etwas an ihrer Facettenreichen Art, sie war jetzt irgendwie nur noch das starke aber unwissende bzw. verunsicherte und das verliebte Mädchen. Aber dies fiel während des lesen gar nicht negativ auf, da sie dennoch sehr lebendig dargestellt wurde und ich noch immer leicht mit ihr mitfiebern, ihren Schmerz spüren und die Anziehungskraft von Solas mitempfinden konnte.


Solas hingegen, bekam in diesem Teil so viel mehr tiefe. Ich weiß zwar noch immer nicht sonderlich viel ÜBER ihn aber dafür verstehe ich mehr VON ihm. Wie er tickt und wie er fühlt. Ebenso habe ich Einblicke in seine Familie bekommen und in sein Herz.

Apropos: Man lernt sogar ein Teil seiner Familie kennen und die ist einfach.. Unbeschreiblich.


Zu den andere, neuen sowie alten, Charakteren möchte ich hier nicht zu viel sagen, doch eins merke ich an: Die einen werdet ihr lieben, die anderen möchte man einfach mit der Bratpfanne umbringen. (Wortwahl von einer Freundin übernommen)


Meine Meinung
Die Geschichte ist durchgängig spannend, denn auch ich hier würde wieder komplett an dem gut/böse, schwarz/weiß Prinzip gewackelt. Zusätzlich gab es dann nochmal einen großen und einen etwas kleiner Plot. Und vor allem einer der beiden hat mein Herz komplett zum Stocken gebracht.



Das Ende ließ mich hier auch wieder etwas.. Mulmig zurück. Es war kein Cliffhänger aber auch hier fühlte es sich eher an, als wäre es das Ende eines Kapitels, nicht eines Buches.

Aber deshalb schöpfe ich Hoffnung auf einen dritten Teil und das klingt mehr als nur gut in meinen Ohren.
(Kleines Insider wissen, auf einen dritten Teil müssen wir wohl gar nicht mehr so lange warten!)


Kritik
Mein einziger, direkter, Kritikpunkt wäre der Anfang. Ich fühlte mich ein wenig Unsanft wieder in die Geschichte geworfen, da es direkt losging. Ich hätte mir etwas mehr Eingewöhnungszeit gewünscht.


Zusammenfassung + Bewertung
Ich empfehle dieses Buch, an jeden noch so kleinen Fantasy Liebling weiter! Daher 4,1/5 ⭐

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Veröffentlicht am 18.08.2021

Marry the Millionaire - 3 Sterne

Marry the Millionaire
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Von vorne rein möchte ich anmerken, dass ich diesen Band unabhängig (wie es auch beworben) von den anderen gelesen habe und diese daher nicht kenne.
Deswegen wird meine Rezi wohl anders ausfallen, denn ...

Von vorne rein möchte ich anmerken, dass ich diesen Band unabhängig (wie es auch beworben) von den anderen gelesen habe und diese daher nicht kenne.
Deswegen wird meine Rezi wohl anders ausfallen, denn ich werde es genauso bewerten: als Einzelband, ohne Vorgeschichte.


Schreibweise
Die Schreibweise der Autorin war ganz okay. Ich hatte nicht dauerhaft Probleme, dennoch bin ich recht oft über Sätze gestolpert, was einen flüssigen Lesefluss erschwerte. An manchen Stellen wirkte das Buch auf mich sogar wie ein Erstlingswerk, da mir immer mal wieder kleine Tipp,- sowie Schreibfehler ins Augen gestochen sind.
Auch wirklich packend war es nicht. Hätte ich es nicht als Buddyread gelesen, weiß ich nicht, ob ich es beendet hätte.


Protagonisten
Meines Erachtens wurden hier nicht alle Protagonisten gleich beleuchtet. Über Ace erfuhr ich viel mehr als über Lavender. Vor allem mehr darüber wie es in ihm aussieht, was er fühlt und denkt.
Auch die Bindungen waren mir zu mau. Wobei es Ausnahmen gab, denn die Verbundenheit zwischen Vater und Tochter war mehr als nur schön zu lesen und nachzuempfinden. Im Gegenzug war die Bindung zwischen ihm und Lav mir einfach viel zu schwach dargestellt, geschweige denn von den Beziehungen zu Freunden, die kaum vorhanden waren. Im Vergleich spürte ich mehr Emotionen gegenüber Charakteren, die kaum vorhanden waren und eigentlich nur im Hintergrund standen.


Meine Meinung
Nun aber zu Dingen die ich gut fand.
Einerseits waren da natürlich die verschiedenen Sichten aus denen geschrieben wurde, so bekam ich als Leser viel mehr mit und konnte mich leichter in die Geschichte finden.
Andrerseits hatte ich trotz dessen, dass dies der vierte Band ist, nicht das Gefühl, das mir große Vorgeschichten fehlten, wodurch es zum unabhängigen Lesen geeignet ist.

Zum Schluss möchte ich nochmals anmerken das dies alles nur meine Meinung ist und diese wohl auch nochmal anders ausfallen würde, wenn ich die Reihe von Beginn an gelesen hätte.


Zusammenfassung + Bewertung
Trotz allem empfehle ich dieses Buch als leichte Lektüre oder Lücken Füller bis zum nächsten großen Buch. Daher 3/5 ⭐

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Veröffentlicht am 18.08.2021

Be my tomorrow - 3,5 Sterne

Be My Tomorrow
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Zitat
Die Geschichte hat ein Herz. [...] Es ist nur unter so viel Schmerz begraben.


Schreibstil
Das Buch war angenehm zu lesen, ich bin über keinerlei Sätze gestolpert, nur hatte ich manchmal das Gefühl, ...

Zitat
Die Geschichte hat ein Herz. [...] Es ist nur unter so viel Schmerz begraben.


Schreibstil
Das Buch war angenehm zu lesen, ich bin über keinerlei Sätze gestolpert, nur hatte ich manchmal das Gefühl, das Sätze recht merkwürdig übersetzt wurden, der Sinn war dennoch immer klar. Daher hat es mich nicht allzu sehr gestört.

Allerdings hatte ich zu Beginn das Problem, dass ich nicht direkt von der Story gepackt wurde, dies setze erst nach den ersten 50 Seiten ein.


Protagonisten
Ich fand die Charaktere, einzeln betrachtet, sehr gut dargestellt. Doch die Bindung zwischen den Figuren ging leider etwas unter, sie war zwar da aber nicht wirklich stark. Da hat mir als Leser ein gewisser Funke gefehlt.

Ich persönlich konnte mich vor allem in Beckett hineinversetzen (der männliche Hautprotagonist). Zelda war zwar ebenfalls gut getroffen, doch ich konnte mich kaum mit ihr identifizieren, weder bin ich künstlerisch so talentiert wie sie, noch habe ich etwas Ähnliches durchmachen müssen.

Die Nebenfiguren, wie Freunde, Familie oder bekannte wurden, mit Ausnahme einer Person, nie mehr als nötig belichtet.



Meine Meinung
Nun aber zu etwas, dass das Buch für mich sehr einzigartig gemacht hat:

Es gab immer mal wieder kleine Graphic Novel (Comic) Einblicke die zu dem Thema im Buch passten. Denn um es ganz grob zu sagen ging es in dem Buch, um Zelda die versucht ihr Graphic Norvel an einen Verlag zu bringen, und aus eben genau diesem sind diese kleinen Auszüge.

Dadurch bekommt man das Gefühl man würde nicht ein, sondern gleich zwei Geschichten gleichzeitig lesen, dabei bauen diese aber aufeinander auf.


Kritik
Zum Schluss habe ich noch eine Frage, die sich eher an den Verlag richtet, warum ändert man einen eh schon englischen Titel, zu einem anderen Englisch Titel?

Original heißt das Buch The Butterfly Project und dies wurde nun zu Be my tomorrow geändert. Ich finde es ein wenig Schade, da man den vorherigen Titel auch verstanden hätte und er mehr zu dem Buch bzw. seiner Geschichte passt.


Zusammenfassung + Bewertung
Trotz allem ist dieses Buch empfehlenswert, es ist nicht zu emotional aber auch nicht zu Herzlos. Eben ein Buch für zwischendurch. Daher 3,5/5 ⭐

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