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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.01.2018

Hokuspokus oder Wissenschaft?

NEXX: Die Spur
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Valery de Crécy ist Enthüllungsjournalistin und möchte Gabriel Nexx, einem Wahrsager, auf die Schliche kommen. So verschafft sie sich unerlaubt Zugang zur Veranstaltung eines konkurrierenden Fernsehsenders, ...

Valery de Crécy ist Enthüllungsjournalistin und möchte Gabriel Nexx, einem Wahrsager, auf die Schliche kommen. So verschafft sie sich unerlaubt Zugang zur Veranstaltung eines konkurrierenden Fernsehsenders, um Nexx dort zu überführen. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn die Vorhersagen von Nexx treffen ein. Und dann rettet sie ihm auch noch das Leben, wenn auch nicht bewusst. Dafür prophezeit er ihr, dass sie schon in 10 Tagen sterben wird.
Gemeinsam mit dem Polizisten Lenny Koriatis versucht sie Nexx auf die Schliche zu kommen.

Ein Thriller, der uns vor Augen führt, wozu die Technik schon heute in der Lage ist oder zumindest beinahe. Videoüberwachungen, Manipulationen,...
Leider ließ im zweiten Drittel für mich die Spannung ein wenig nach und das Ende war mir zu aufgesetzt. Dennoch insgesamt noch eine spannende Lektüre.

Veröffentlicht am 09.01.2018

Gelungene Fortsetzung

AMANI - Verräterin des Throns
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Achtung, dies ist der zweite Teil einer Reihe und den ersten sollte man unbedingt vorher gelesen habe. Die Handlung schließt sich direkt an. Amani ist eine Gefangene des Sultans und mit einem miesen Trick ...

Achtung, dies ist der zweite Teil einer Reihe und den ersten sollte man unbedingt vorher gelesen habe. Die Handlung schließt sich direkt an. Amani ist eine Gefangene des Sultans und mit einem miesen Trick wurde sie ihrer Kräfte beraubt.

Ich war schnell wieder in der Geschichte und in diesem Buch liegt das Hauptaugenmerk auf der Rebellion gegen den Prinzen. Amani trifft einige Menschen aus ihrer Vergangenheit und wird einmal schwer enttäuscht. Die Beschreibungen des Harems, in dem sie gefangen ist, waren sehr bildreich. Die Spannung steigt gegen Ende immer mehr an und die Autorin führt uns weiter in ihre Welt ein.

Das Ende lässt darauf hoffen, dass die Fortsetzung bald erscheinen wird. Ein Buch, das mir gute Lesestunden geboten hat.

Veröffentlicht am 08.01.2018

Faszinierend

Das Spielhaus
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Ein Buch, das wie ein Theaterstück beginnt, in dem der Erzähler den Leser direkt anspricht und mitnimmt auf eine Reise in die Vergangenheit und Gegenwart. In der ersten Novelle begleiten wir Thene, die ...

Ein Buch, das wie ein Theaterstück beginnt, in dem der Erzähler den Leser direkt anspricht und mitnimmt auf eine Reise in die Vergangenheit und Gegenwart. In der ersten Novelle begleiten wir Thene, die zu Beginn des 17. Jahrhunderts in Venedig lebt. In der zweiten Novelle sind wir mit Remy Burke in Siam zu Beginn des 20. Jahrhunderts und die letzte Novelle spielt schließlich in der Gegenwart. Verbindendes Element ist das Spielhaus, das überall auf der Welt auftauchen und wieder verschwinden kann. Hier gibt es zwei Ebenen; um auf der zweiten Ebene spielen zu können, muss man sich bewähren und hier sind die Einsätze viel höher; hier kann man um Lebensjahre, die Gesundheit, Macht, Geld und vieles mehr spielen. Jeder Einsatz ist möglich, wenn sie ein Spielpartner bzw. -gegner findet.
Für mich ist dieses Buch etwas ganz Besonderes. Der Schreibstil erinnert an Theatersprache oder an Märchen und ist dem jeweiligen Zeitalter angepasst, in dem die Novelle spielt. Der Leser ist immer dabei, wird jedoch – je weiter man mit der Lektüre fortschreitet – auch zum Spielball und es wird nicht immer mit offenen Karten gespielt – und fair schon mal gar nicht. Das Spielfeld wird immer größer und zur Erklärung werden (historische) Ereignisse herangezogen.
Eine faszinierende Reise für jeden Leser, der sich darauf einlässt und ein ganz besonderes Leseereignis.

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Veröffentlicht am 08.01.2018

Erwachsenwerden

Der gefährlichste Ort der Welt
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Mill Valley, ein vermeintliches Paradies im Hinterland von San Francisco gelegen. Ein Rückzugsort für vorrangig reichere Leute, ein ruhiges Städtchen mit einer niedrigen Kriminalitätsrate. Aber auch hier ...

Mill Valley, ein vermeintliches Paradies im Hinterland von San Francisco gelegen. Ein Rückzugsort für vorrangig reichere Leute, ein ruhiges Städtchen mit einer niedrigen Kriminalitätsrate. Aber auch hier verläuft nicht jedes Leben so wie erhofft. Zu Beginn erfahren wir aus einem Schüleraufsatz von Tristan einige Fakten über den Ort, geschrieben aus der naiven Sicht eines Kindes. Doch Tristan hat es nicht leicht und beschließt eines Tages in der 8. Klasse auf die Golden Gate Bridge zu fahren, nachdem seine Angebetete Cally seinen Liebesbrief öffentlich gemacht hat.
Einige Jahre später, mit jedem Kapitel wechselt die Perspektive und das nur scheinbar schöne Leben der anderen erweist sich aus der Ich-Perspektive ganz anders.
Ein hervorragender Roman über das Erwachsenwerden, über Selbst- und Fremdbilder, Vorurteile, Peer Groups und noch vieles mehr, der sehr zum Nachdenken anregt.

Veröffentlicht am 07.01.2018

Morde auf zwei Kontinenten

Hangman. Das Spiel des Mörders (Ein New-Scotland-Yard-Thriller 2)
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Hinweis: Ich empfehle den Vorgänger "Ragdoll" vorher zu lesen, da die beiden Fälle sehr aufeinander aufbauen.
Baxter ist nach der Aufklärung der Ragdoll-Morde befördert worden, während Edmunds nun offiziell ...

Hinweis: Ich empfehle den Vorgänger "Ragdoll" vorher zu lesen, da die beiden Fälle sehr aufeinander aufbauen.
Baxter ist nach der Aufklärung der Ragdoll-Morde befördert worden, während Edmunds nun offiziell wieder im Betrugsdezernat arbeitet. Wolf bleibt verschwunden, Masse, der Ragdoll-Killer, ist im Hochsicherheitstrakt des Gefängnisses. Da geschieht in New York ein Mord; aufgehängt an der Brooklyn-Bridge wurde dem Opfer das Wort "Köder" in die Brust geritzt. FBI und CIA arbeiten gemeinsam an dem Fall und Baxter wird zu ihrer Unterstützung nach New York beordert. Es bleibt nicht bei dem einen Mord und so dauern die Ermittlungen länger als gedacht und schon bald zeigt sich eine Verbindung zu den Ragdoll-Morden.

Spannend wie auch der erste Band, jedoch vor allem ab der Mitte des Buches sehr brutal und nichts für schwache Nerven. Vor allem Baxter und Edmunds lernen wir hier noch besser kennen. Am Ende kommt es zu einem Showdown, auf den schon der Prolog hinweist - so erwartet der Leser bereits zu Beginn einiges. Ganz am Schluss gibt es noch eine Entwicklung, die auf weitere Fälle hinweist.