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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.07.2017

Simon Snow

Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow Roman
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In dem Buch "Fangirl" von Rainbow Rowell spielt Simon Snow eine Rolle, da die Protagonistin Cath Fanfiction zu der Kinderbuchreihe über Simon und seine Freunde schreibt.
Simon Snow ist angeblich der mächtigste ...

In dem Buch "Fangirl" von Rainbow Rowell spielt Simon Snow eine Rolle, da die Protagonistin Cath Fanfiction zu der Kinderbuchreihe über Simon und seine Freunde schreibt.
Simon Snow ist angeblich der mächtigste Zauberer überhaupt. Der Magier hat ihn in einem Waisenhaus "gefunden" und protegiert ihn nun, aber eigentlich wartet er mit anderen Zauberern darauf, dass Simon für sie eintritt. Aber Simon ist eher der Antiheld und ohne die Hilfe seiner Freunde, vor allem ohne die Hilfe von Penelope, schafft er es nicht, vernünftig zu zaubern. Wenn er die Macht der Magie in sich spürt, geht eher alles daneben. Nun ist er in seinem letzten Jahr in Watford, noch immer muss er sich ein Zimmer mit seinem Erzfeind Baz teilen, doch dann taucht dieser zu Beginn des Schuljahres nicht auf und alles wird anders als Simon dachte. Auch mit seiner Freundin Agatha.

Ich hatte meine Schwierigkeiten mit dem Buch, da es immer wieder (wie bei Fanfiction wohl üblich) auf Vorangegangenes verweist, das jedoch nicht geschrieben wurde. Außerdem gibt es viel zu viele Anspielungen auf und Parallelen zu Harry Potter. Hinzu kommt, dass mich weder Schreibstil noch Geschichte vollends fesseln konnten. Der Anfang gefiel mir noch am besten. Allerdings ist es mal eine andere Buchidee und dafür gibt es insgesamt 3 Sterne.

Veröffentlicht am 17.07.2017

Grausame Mordserie

Shutter Man
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Ein Fall, der weit in die persönliche Vergangenheit von Detective Kevin Byrnes zurückreicht, aber wie hängt alles zusammen? Im Mittelpunkt steht die seit drei Generationen verbrecherische Familie Farren, ...

Ein Fall, der weit in die persönliche Vergangenheit von Detective Kevin Byrnes zurückreicht, aber wie hängt alles zusammen? Im Mittelpunkt steht die seit drei Generationen verbrecherische Familie Farren, denn sie kommt sowohl in den Rückblicken als auch in der Gegenwart vor.
In der Gegenwart ermittelt Kevin Byrnes in einem grausamen Mord an einer gesamten Familie; der Frau wurde zusätzlich zur Exekution noch die Gesichtshaut abgezogen. Schon bald gibt es einen ähnlichen Mord und es wird eine Sonderkommission eingerichtet.
Anfangs gibt es viele unterschiedliche Erzählperspektiven und Stränge, auf unterschiedlichen Zeitebenen; bei einem Strang versteht man erst ziemlich weit am Ende, wie dieser mit der Geschichte zusammenhängt. Trotz der unterschiedlichen Perspektiven, steht die von Detective Byrnes und noch die von seiner ehemaligen Partnerin Jessica Balzano, die mittlerweile als Staatsanwältin arbeitet, im Mittelpunkt. Der Leser ist in einigen Punkten Byrnes voraus, anderes erfährt man erst im Laufe der Lektüre.
Eine spannende Lektüre, manchmal etwas zu viele Details aus der Arbeit der Polizei oder der Staatsanwaltschaft, die nicht immer notwendig waren für den Fortlauf der Geschichte.
Am Ende nimmt die Geschichte noch einmal an Fahrt auf und überrascht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Handlung
  • Spannung
Veröffentlicht am 15.07.2017

Gruselig und humorvoll

House of Ghosts – Das verflixte Vermächtnis (House of Ghosts 1)
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Melli zieht mit ihrer Familie von New York in das deutsche Dorf Kohlfincken, wo ihre Familie eine Villa geerbt hat. Cool, denkt ihr? Weit gefehlt, denn es handelt sich nicht um eine stattliche Villa, sondern ...

Melli zieht mit ihrer Familie von New York in das deutsche Dorf Kohlfincken, wo ihre Familie eine Villa geerbt hat. Cool, denkt ihr? Weit gefehlt, denn es handelt sich nicht um eine stattliche Villa, sondern um eine schiefe und krumme Bruchbude. Und dann auch noch in so einem Kaff. Da wäre Melli auf jeden Fall lieber in New York geblieben. Und dann gibt es auch noch Geister in diesem Haus, wie Melli schon in ihrer ersten Nacht erfahren muss. Gemeinsam mit dem Nachbarjungen Hotte begibt sie sich auch Geisterjagd und kommt auch noch darauf, was es mit dieser Erbschaft auf sich hat.

Eine spannende Gruselgeschichte für Kinder, die jedoch nicht zu gruselig ist, da immer wieder der Humor eine Rolle spielt. Melli, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, ist eine tolle Protagonistin, nicht perfekt und immer mutig, was sie umso sympathischer macht. Auch ihre Eltern und der kleine Bruder sowie Hotte sind wunderbar dargestellt.
Ein toller Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht, nicht nur für Kinder.

Veröffentlicht am 15.07.2017

Mittelmäßig

Die Morde von Morcone
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Robert Lichtenwald hat sich in sein kleines Häuschen in der Toskana auf dem Grundstück des Conte zurück gezogen, um Abstand zu bekommen und über sein Leben nachzudenken, aber auch um damit klar zu kommen, ...

Robert Lichtenwald hat sich in sein kleines Häuschen in der Toskana auf dem Grundstück des Conte zurück gezogen, um Abstand zu bekommen und über sein Leben nachzudenken, aber auch um damit klar zu kommen, dieses Leben ohne seine Frau zu führen. Doch der Conte gönnt ihm keine Ruhe und nimmt ihn mit auf eine Wanderung. Dort stoßen die beiden auf eine brutal zugerichtete Leiche, doch es bleibt nicht bei dieser einer Leiche. Wer mordet so brutal in Morcone? Wer wird das nächste Opfer sein?
Ungewollt wird Lichtenwald in die Ermittlungen hineingezogen und gemeinsam mit der Journalistin Giada Bianchi versucht er dem Mörder auf die Spur zu kommen.

Ein interessanter Krimi mit Toskana-Flair, mit sehr vielen Toten. Einige Personen sind für meinen Geschmack zu blass und oberflächlich geblieben und einige der Morde wurden zu schnell abgehakt und dadurch ging einiges an Potenzial verloren. Am Ende nimmt die Geschichte noch einmal Fahrt auf, verliert dann wieder an Geschwindigkeit und ist dann zu Ende. Da wäre mir drin gewesen.

Veröffentlicht am 13.07.2017

Düster und trist

Dunkels Gesetz
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Altglück in der Nähe zur belgischen Grenze. Der Tankstellenbesitzer Achim findet sich ganz toll, weil er vor Kurzem Marie und ihre Mutter aus der Wohnanlage zu sich geholt hat. Aufgrund dieser barmherzigen ...

Altglück in der Nähe zur belgischen Grenze. Der Tankstellenbesitzer Achim findet sich ganz toll, weil er vor Kurzem Marie und ihre Mutter aus der Wohnanlage zu sich geholt hat. Aufgrund dieser barmherzigen Tat verlangt er natürlich Gegenleistungen, so muss Marie in der Tankstelle arbeiten und Achim fühlt sich ganz toll als "Wohltäter", prahlt vor seinen Freunden jedoch mit den beiden Frauen. Ex-Söldner Richard Dunkel bewacht ein altes Chemiegelände, wo er eines nachts auf das Drogenversteck von Achim und Co stößt. Dieses Ereignis hat weit reichende Folgen für alle Beteiligten.

Eine düstere Atmosphäre einer tristen, heruntergekommenen Umgebung, niemand verirrt sich freiwilig hierhin; überall Armut und Leben am Rande der Realität. Die Beschreibungen und Sprache der Protagonisten lassen ein lebendiges Bild vor Augen erscheinen.