Dieses Buch hat mir wirklich Spaß gemacht und ließ sich sehr angenehm lesen. Der Schreibstil ist flüssig, cozy und sorgt gemeinsam mit dem guten Pacing dafür, dass man leicht durch die Geschichte kommt. ...
Dieses Buch hat mir wirklich Spaß gemacht und ließ sich sehr angenehm lesen. Der Schreibstil ist flüssig, cozy und sorgt gemeinsam mit dem guten Pacing dafür, dass man leicht durch die Geschichte kommt. Besonders das Setting hat mir gefallen: Die Verbindung von Veterinärmedizin und Magie fand ich kreativ und habe ich bisher so noch nie gelesen.
Die Protagonist:innen mochte ich ebenfalls sehr. Durch die wechselnden POVs konnte ich mich gut in beide hineinversetzen und ihre Beweggründe wirkten für mich nachvollziehbar. Auch die Nebencharaktere waren sympathisch und haben zur warmen Atmosphäre beigetragen. Und natürlich haben die Seelentiere einen besonderen Charme mitgebracht.
Insgesamt erinnert der Ton stellenweise an ein Jugendbuch, etwa durch bestimmte Momente von Verlegenheit oder romantischer Unsicherheit, sowie eine eher einfache Logik in manchen Situationen. Das hat den Lesespaß für mich aber nicht geschmälert. Ein kleiner Punkt, den ich mir anders gewünscht hätte: Ich hätte es schön gefunden, wenn die Dialoge der Seelentiere stärker hervorgehoben gewesen wären, damit sie sich noch klarer vom übrigen Text abheben.
Insgesamt war es für mich eine sehr unterhaltsame, angenehme und charmante Lektüre. Ich werde den zweiten Teil auf jeden Fall lesen.
Ich habe dieses Buch sehr gemocht. Gleichzeitig würde ich es nicht uneingeschränkt jeder Person empfehlen, auch wenn ich ihm von Herzen viele Leserinnen und Leser wünsche. Und ich würde es gerne jedem, ...
Ich habe dieses Buch sehr gemocht. Gleichzeitig würde ich es nicht uneingeschränkt jeder Person empfehlen, auch wenn ich ihm von Herzen viele Leserinnen und Leser wünsche. Und ich würde es gerne jedem, der meint Bücher abseits der Mainstream Narrative würden nicht mehr geschrieben und veröffentlicht werden um die Ohren klatschen.
Trotzdem ist das Buch nicht für jeden.
Im Zentrum stehen Themen wie mentale Gesundheit, Anderssein, Emotionen und der Umgang mit ihnen. Der Text scheut sich nicht davor, empfindliche Stellen zu berühren und legt stellenweise sehr direkt den Finger in die Wunde. Dabei werden Mental Health und Neurodivergenz weder romantisiert noch als bloßes erzählerisches Werkzeug behandelt. Sie sind hier keine Superkraft und kein dramatischer Plot Point, sondern etwas Vielschichtiges, das das Leben manchmal erleichtert und oft deutlich schwerer macht. Zwischen traurigen Momenten und schmerzhaften Erkenntnissen finden sich immer wieder hoffnungsvolle Gedanken, die mir noch lange im Kopf herum geschwirrt sind.
Die Erzählweise ist bewusst ruhig und langsam. Wer sehr temporeiche Geschichten gewohnt ist, besonders aus der Urban Fantasy, könnte zunächst überrascht sein. Viel Raum nimmt der innere Monolog ein. Violet denkt nach, zweifelt, wägt Möglichkeiten ab und korrigiert sich selbst immer wieder. Das Buch nimmt sich Zeit und erwartet diese Zeit auch von seinen Lesenden. Der Fall passiert gefühlt eher so nebenher und nimmt erst gegen Ende richtig an Fahrt auf.
Trotz des poppigen Covers und der Erwartungen, die man durch andere Werke des Autors vielleicht mitbringt, ist diese Geschichte deutlich weniger humorvoll als vermutet. Das ist sowohl im Marketing des Buches erwähnt als auch auf den ersten Seiten im Intro des Autors, also keine Überraschung.
RICHTIG lustig sind dagegen die Kapitelüberschriften. Ich weiß dass viele diese nicht so bewusst lesen, aber hier würdet ihr etwas verpassen.
Besonders begeistert haben mich die Figuren und ihre Beziehungen zueinander. Es tut einfach gut zu lesen, wie sie einander unterstützen, auffangen und guttun. Spannende Dynamik entsteht hier nicht durch toxische Beziehungen oder einen absichtlich schwierigen Love Interest, sondern gerade durch Fürsorge und emotionale Ehrlichkeit. Ein kleines zusätzliches Highlight ist der Love Interest selbst, der nicht dem üblichen Ideal des makellosen Muskelpakets entspricht. Ein Charakter mit Dad Bod ist selten genug vertreten und macht die Geschichte auf eine sehr sympathische Weise noch ein Stück vielfältiger.
Die Geschichte spielt im gleichen Universum wie "Mona", aber bis hin zu einer Anspielung am Ende bleibt sie davon losgelöst; man braucht also weder die Mona Trilogie noch den Boris Einzelband gelesen haben. Apropos Anspielungen: Wie auch bereits bei Mona gibt es einige Nerd-Anspielungen, wie z.B. zu Doctor Who (was ich immer sehr feiere).
Am Schluss gibt es noch ein paar Comic-Seiten. Ich finde das ja super, weil man dann genau weiß wie der Autor sich die Charaktere bzw. bestimmte Szenen vorgestellt hat. (und diejenigen die das nicht mögen und sich lieber eigene Vorstellungen machen, können das ja überblättern)
"Violet" ist keine leichte, schnelle Wohlfühllektüre, auch wenn es zwischendurch Wärme und Hoffnung schenkt. Es fordert Aufmerksamkeit und emotionale Offenheit. Wer sich auf eine ruhige, intensive Geschichte über Gefühle, Identität, psychische Gesundheit und zwischenmenschliche Nähe einlassen möchte, könnte hier jedoch etwas sehr Besonderes finden.
The Rose Bargain ist genau das, was man sich unter einer klischeehaften Romantasy vorstellt (und das meine ich absolut positiv). Fae, ein Love Triangle und die verlockende Aussicht, Prinzessin zu werden: ...
The Rose Bargain ist genau das, was man sich unter einer klischeehaften Romantasy vorstellt (und das meine ich absolut positiv). Fae, ein Love Triangle und die verlockende Aussicht, Prinzessin zu werden: Das Buch bedient viele bekannte Tropes, ohne dabei langweilig zu werden.
Besonders spannend fand ich die Grundidee der Deals mit der Fae-Königin. Jeder Mensch kann einen Handel eingehen, um einen persönlichen Vorteil zu erlangen. Doch der Preis dafür ist ebenso individuell und oft nicht ohne.
Ein weiteres Highlight ist der Wettbewerb um die Hand des Prinzen. Im Grunde eine Fantasy-Version von „Der Bachelor“, nur eben mit Fae und mehr Blut (denke ich…hab den Bachelor noch nie geschaut, aber ich denke da gibt es kein Blut…oder?). Trotz dieses dramatischen Settings liest sich das Buch unglaublich leicht und macht einfach Spaß. Schon nach der Leseprobe war ich komplett hooked und bin nur so durch die Seiten geflogen.
Die Geschichte ist weder besonders tiefgründig noch oberflächlich. Sie lebt vor allem von ihren Charakteren. Ihre Motive werden nachvollziehbar dargestellt, und gerade die Nebenfiguren haben es mir angetan. Die anderen Anwärterinnen der Brautschau wachsen einem schnell ans Herz und geben der Geschichte zusätzliche Dynamik.
Ein kleines persönliches Highlight: das „One Bed“-Trope! Ich hatte schon lange kein Buch mehr mit diesem klassischen Klischee gelesen.
Am Ende bleibt vor allem eines: große Vorfreude auf den zweiten Band. Für Fans von Romantasy ist dieses Buch definitiv eine Empfehlung. Wer allerdings ausschließlich Fantasy oder nur Romance mag, könnte hier weniger glücklich werden – dafür ist die Mischung aus beidem einfach zu präsent.
Leider kam ich etwas schwer in das Buch rein. Die Welt ist so speziell, dass ich mir wirklich eine kurze Zusammenfassung am Anfang gewünscht hätte. Ja, es gibt ein Glossar am Ende, aber das hilft eher ...
Leider kam ich etwas schwer in das Buch rein. Die Welt ist so speziell, dass ich mir wirklich eine kurze Zusammenfassung am Anfang gewünscht hätte. Ja, es gibt ein Glossar am Ende, aber das hilft eher beim Nachschlagen einzelner Begriffe, nicht dabei, wieder komplett in die Geschichte hineinzufinden.
Die Beziehung zwischen Jin und Alexym gehört für mich klar zu den Stärken des Buches. Sie ist emotional und kompliziert und ich liebe die beiden – einzeln, aber vor allem zusammen.
Ich mag moralisch graue Charaktere sehr… wobei „grau“ es fast schon beschönigt. Einige Entscheidungen und Charakterzüge gehen deutlich ins Dunkle, fast schon ins Schwarze.
Es kommt einiges an Miscommunication vor. Das ist zwar realistisch und nachvollziehbar erzählt, frustriert mich aber trotzdem etwas. (Redet doch endlich miteinander!!!)
Der Spice ist hier über einen QR-Code eingebunden. Das mochte ich persönlich nicht. Wenn solche Szenen existieren, sollten sie für Plot oder Charakterentwicklung relevant sein. Hier wirkt es eher wie ein optionales Extra-Kapitel. Hätte es direkt im Buch gestanden, hätte ich es gelesen – aber extra aufs Handy wechseln war mir einfach zu umständlich.
Dafür gibt es ein Detail, das ich wirklich geliebt habe: die Trivia-Seiten zu den Charakteren.
So schwer ich ins Buch reingekommen bin, so schwer fiel mir auch das Loslassen. Das Ende hat mich beschäftigt, und ich habe noch Tage später über die Charaktere und die Handlung nachgedacht. Ich bin sehr gespannt auf den finalen Band.
Ork au Chocolat ist eine rundum süße und kurzweilige Lektüre, die man kaum aus der Hand legen möchte. Mit ihrem leichten, humorvollen Stil lässt sie sich schnell lesen und sorgt dabei für viele kleine, ...
Ork au Chocolat ist eine rundum süße und kurzweilige Lektüre, die man kaum aus der Hand legen möchte. Mit ihrem leichten, humorvollen Stil lässt sie sich schnell lesen und sorgt dabei für viele kleine, liebevolle Momente. Die Geschichte fällt ganz klar in den Bereich der Cozy Fantasy: warmherzig, entspannt, mit Alltagsproblemchen und humorvoll.
Besonders die niedlichen Charaktere machen das Buch zu etwas Besonderem. Allen voran der hilfsbereite Elf, der mit seinen ständig falsch verwendeten Sprichwörtern immer wieder für ein Grinsen im Gesicht sorgt. Er ist mein persönlicher Lieblingscharakter. Ich habe ja beim Lesen von Büchern immer einen Film vor Augen. Bei fast allen Büchern ist es eine Realverfilmung, bei diesem Light Novel war es ein Anime.
Dabei ist das Buch nicht seicht: Sowohl die Orkin als auch die Froschfrau haben eine große Charakterentwicklung bis zum Ende des Buches durch.
Wer auf der Suche nach einer leichten, herzerwärmenden Fantasy-Geschichte ist, wird hier definitiv fündig. Es ist eine klare Empfehlung für alle, die niedliche und gemütliche Geschichten mögen.
Einziger kleiner Nachteil: Während des Lesens bekommt man ständig Lust auf Schokolade.
Die Anfangsfrage war auch nicht einfach so gestellt; im Light Novel werden allerhand verschiedene Schokoladen-Kreationen vorgestellt.
Mein Liebling ist übrigens alles mit Nougat. Was ich gar nicht leiden kann ist Salted Caramel. Lasst bitte das Salz aus der Schokolade!