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Veröffentlicht am 12.05.2022

Ich brauche zwei Sekunden um, mich in ihre Geschichte zu verlieben.

A Place to Love
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Henry brauchte 2 Sekunden, um sich in Juniper zu verlieben. Ich brauche zwei Sekunden um, mich in ihre Geschichte zu verlieben.

Lilly Lucas ist zurück mit einer neuen Reihe. Ich habe Green Valley geliebt ...

Henry brauchte 2 Sekunden, um sich in Juniper zu verlieben. Ich brauche zwei Sekunden um, mich in ihre Geschichte zu verlieben.

Lilly Lucas ist zurück mit einer neuen Reihe. Ich habe Green Valley geliebt und war schon ganz aufgeregt auf ihre neue Liebesgeschichte.


Diesmal verschlägt es uns in das verträumte Cherry Hill. Lilly Lucas konnte hier ausnahmslos an ihre fantastischen Bücher anknüpfen. „A Place to Love“ ist eine traumhafte Liebesgeschichte, die hochemotional ist und in einer wunderschönen Kulisse spielt.

Bevor ich auf die Handlung oder die Charaktere eingehe, möchte ich zuerst den Ort der Geschichte betrachten. Lilly Lucas schafft es wie kaum eine andere Autorin mit Cherry Hill eine Atmosphäre um einen Ort zu kreiert, die einfach nur bezaubert. Und dabei ist in Cherry Hill nicht alles rosarot, nein, der Ort und deren Einwohner kämpfen mit ihren Problemen. Aber wir finden in Cherry Hill starke Frauen, die über sich hinauswachsen und damit den Leser bewegen.

Der Plot der Geschichte ist großartig. Juniper und Henry sind Mitte zwanzig und stehen nach drei Jahren ohne Kontakt vor der Scheidung. Sie sind zwei unglaublich junge Menschen, die plötzlich viel Verantwortung tragen mussten, woran ihre Liebe zerbrach. Was schon einige Male der Plot einer ü50 Geschichte war, wird hier jung, frisch und ganz anders erzählt.

Juniper und Henry sind fantastische Charaktere. Beide haben ihre eigene Geschichte, die ich komplett nachvollziehen konnte. Ihre Liebe ist nicht einfach, doch als die beiden sich nach drei Jahren das erst mal wiedersehen, konnte ich das Knistern zwischen den beiden förmlich fühlen. Jede Entwicklung und jede Wendung ihrer Geschichte ist hoch emotional und dabei so nah, als wäre es die Geschichte einer guten Freundin.
Besonders habe ich mich auf Cherry Hill auch in die Schwesternkonstellation verliebt. Für mich ist das Schwesternband ein ganz besonderes und hier in der Geschichte wurde diese besondere Beziehung wunderbar dargestellt.

Ach und dann gab es da noch diese klitzekleinen Anspielungen an Green Valley, die mein Herz immer für einen Moment haben höher Schlagen lassen-einfach perfekt.

Lilly Lucas schreibt mit viel Gefühl und schafft es, die Emotionen ihrer Charaktere direkt zu transportieren. Doch auch Witz und Humor kommen nicht zu kurz. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Die kurzen Rückblenden zu Henrys und Junes Studiumszeit haben der Geschichte noch eine schöne Tiefe gegeben und die Story perfekt abgerundet.

„A Place to Love“ bricht euch das Herz, setzt es wieder zusammen und bricht es euch erneut. Wie es am Ende um euer Herz steht, müsst ihr selbst herausfinden.

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Veröffentlicht am 05.05.2022

Mystisch, Spannend, Humorvoll

Legend Academy, Band 1: Fluchbrecher
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Sprechende Kolibris, lebende Legenden und ein mysteriöser Fluch - „Legend Academy“ hat mich absolut begeistert.

Die Teenie-Romantasy besticht vor allem mit ihren fantastischen Figuren und einer mythischen ...

Sprechende Kolibris, lebende Legenden und ein mysteriöser Fluch - „Legend Academy“ hat mich absolut begeistert.

Die Teenie-Romantasy besticht vor allem mit ihren fantastischen Figuren und einer mythischen Welt, die mit viel Liebe zum Detail kreiert wurde.

Protagonistin Graylee habe ich mit ihrer rebellischen Art und ihrer Angst vor Monstern und Keimen direkt ins Herz geschossen. Sie ist frech, unglaublich sarkastisch und humorvoll, aber gleichzeitig auch loyal gegenüber ihren Freunden. Der Kontrast zwischen ihren Ängsten und ihrem starken Auftreten, gerade wenn jemand sie oder ihre Freunde angreift, hat mich sehr begeistert.
Dagegen wirkte der männliche Protagonist Hudson fast etwas blass. Das romantische Knistern der beiden war perfekt für einen Young Adult Roman - ganz sanft und nicht übertrieben.

Gerade die mythischen Elemente der Geschichte haben mir gut gefallen. Allen voran die sprechenden Kolibris, die mir immer wieder ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert haben. Gern wäre ich noch tiefer in die einzelnen Legenden eingetaucht und hätte mehr über ihre besonderen Fähigkeiten erfahren, aber vielleicht kommt dies ja in Band 2.

Die gesamte Story ist absolut fesselnd. Es gibt viele unerwartete Ereignisse, die mich eine Seite nach der anderen haben umblättern lassen. Mehr als 500 Seiten und nie kam Langeweile auf. Zum Ende gab es noch einmal viele Überraschungen, die mich schon ganz aufgeregt auf Band 2 hibbeln lassen. Der lebhafte und bildliche Schreibstil von Nina MacKay hat das perfekte Lesevergnügen abgerundet.

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Veröffentlicht am 26.04.2022

Wundervoll

Die Nordlicht-Saga 1: Fate and Fire
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Was für ein wundervolles Buch!
„Fate &Fire“ hat alles, was eine gute Romantasy ausmacht: Spannung, knisternde Romantik und aufregende Magie.

Die Protagonisten sind fabelhaft vielschichtig und passen ...

Was für ein wundervolles Buch!
„Fate &Fire“ hat alles, was eine gute Romantasy ausmacht: Spannung, knisternde Romantik und aufregende Magie.

Die Protagonisten sind fabelhaft vielschichtig und passen super zur Handlung. Emma (ich liebe diesen Namen) ist nicht perfekt, aber in ihrem Charakter lässt sich so vieles normales wiederfinden, dass ich mich glatt wie eine gute Freundin von ihr beim Lesen gefühlt habe. Das Setting ist besonders atmosphärisch und lässt den Leser an wahre Magie glauben.
Ivy Leagahs Schreibstil ist fesselnd und ihre Sprache einfach traumhaft. Ich habe so viele schöne Zitate in dem Buch gefunden, dass jetzt viele kleine Zettel mein Buch schmücken.

Kurz um: Diese Romantasy hat mich begeistert und ich freue mich riesig auf Band zwei (Mal ehrlich, wie kann ein letzter Satz soooooo sehr nach Abschied klingen?)

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Veröffentlicht am 19.04.2022

Konnte leider nicht ganz meine Erwartungen erfüllen

Four Houses of Oxford, Band 1: Brich die Regeln (Epische Dark-Academia-Romantasy)
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Ein Buch, wo die Erwartungen viel zu hoch waren und das meinte ich gar nicht grundsätzlich negativ: „Four Houses of Oxford“ ist eine schöne Romantasy, aber vom Plot her habe ich mir so viel mehr erhofft. ...

Ein Buch, wo die Erwartungen viel zu hoch waren und das meinte ich gar nicht grundsätzlich negativ: „Four Houses of Oxford“ ist eine schöne Romantasy, aber vom Plot her habe ich mir so viel mehr erhofft.

Der Einstieg in die Geschichte war gut, aber so richtig Tempo kommt erst in den letzten Kapiteln auf. Die Handlung plätschert eher so vor sich hin. Wir lernen die Charaktere kennen und die Universität mit den Studentenverbindungen und dann gibt es einfach viele Geheimnisse und kaum Spannung. „Four Houses of Oxford“ ist der Beginn der Dark Academia-Dilogie, „dark“ wurde es tatsächlich aber erst auf den letzten Seiten. Leider hat mich die Story an einigen (leider zu vielen) Stellen an Stefanie Hasses „Matching Night“ erinnert. Man findet dort sehr ähnliche Szenen. Auch wenn es natürlich nicht schlimm ist, wenn sich Geschichten ähneln (ich meine, wie viele Vampirbücher gibt es), hat es mich hier irgendwie gestört.
Vier Studentenverbindungen, vier Farben, vier unterschiedliche Arten von Magie - die Idee ist wirklich großartig, aber es wurde leider einfach viel zu wenig aus ihr gemacht. Die Magie der Geschichte ist mir zu oberflächlich. Die Student:innen kommen in den Verbindungen und auf einer Party haben sie dann plötzlich alle magische Fähigkeiten. Ich hätte mir hier viel mehr Tiefe gewünscht. Woher kommt die Magie? Warum gibt es sie? Warum haben es genau diese Personen in die Verbindungen geschafft und Magie bekommen?
Es gibt mehrere Handlungsstränge, die sich um die Vier Farben und das Leben von Harper und Finley dreht. Dabei werden viele Fragen aufgeworfen. Kaum ein Mysterium wird aber am Ende aufgeklärt, es folgen nur noch mehr Fragen. Der Leser wird hier etwas auf dem Trockenen sitzen gelassen. Ein kleines Erfolgserlebnis hätte ich mir zum Ende gewünscht.

Die Story ist abwechseln aus Harpers und Finleys Sicht geschrieben. Die Perspektivwechsel zwischen den beiden haben mir gut gefallen. Dadurch konnte ich in beide Gedankenwelten eintauchen und Handlungen und Empfindungen gut nachvollziehen.
Die Romanze der beiden konnte mich allerdings eher weniger überzeugen. Trotz gutem Anfangsplot ging es mir dann doch zu viel hin und her, sodass es mir auch schwerfiel, ihre Emotionen, ihre Anziehung nachzuempfinden.

Der Schreibstil von Anna Savas hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt flüssig und bildlich, sodass man gut in ihre Geschichte abtauen konnte. Das Cover und das Buch sind richtig hübsch aufgemacht.

Das Ende ist mies! Aber das ist gut, denn nur wegen dem krassen Cliffhänger werde ich auf jeden Fall Band zwei lesen.

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Veröffentlicht am 13.04.2022

Viel mehr als eine Liebesgeschichte

The Sea in your Heart
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(Achtung Spoiler)
Kira Mohn habe ich spätestens seit ihrer fantastischen Leuchtturm-Trilogie auf dem Schirm.

Gestern schien nun der zweite Band ihrer Island-Reihe. „The Sea in Your Heart“ durfte ich ...

(Achtung Spoiler)
Kira Mohn habe ich spätestens seit ihrer fantastischen Leuchtturm-Trilogie auf dem Schirm.

Gestern schien nun der zweite Band ihrer Island-Reihe. „The Sea in Your Heart“ durfte ich als fantastisches Hörbuch genießen.

Kira Mohn schafft es den Leser ganz realistisch nach Island zu verfrachten und zwar nicht zu dem touristischen Island, sondern zum wahren Island. Die Beschreibungen der Autorin und die fantastisch ausgesprochenen isländischen Wörter und Namen der Sprecherin kreieren eine unglaubliche Atmosphäre und ein wahres Lese- und Hörerlebnis.

Wer eine einfache Liebesgeschichte erwartet, ist hier nicht ganz richtig. Denn ein großer Teil der Geschichte macht auch die Kritik am Walfang in Island und den umliegenden Gewässern aus. Protagonistin Lilja ist Teil einer kleinen Umweltorganisation namens „Wild & Free“, die sich für die Freiheit der Wale einsetzt. Im Buch erfahren wir viel über den Walfang, die skrupellosen Methoden und den Kampf dagegen. Kira Mohn nimmt hier kein Blatt vor den Mund und schildert die traurige Wahrheit bildlich und realistisch. Für mich ist dieser Teil der Geschichte gerade am Anfang etwas zu stark und ich habe förmlich auf die Liebesgeschichte gewartet.
Aber sie kommt … mit Jules, dem Anwalt auf der Gegenseite von „Wild & Free“. Hier stehen nun also zwei ganz unterschiedliche Charaktere gegenüber. Beide sehr willensstark und meinungsbasiert. Gerade am Anfang fiel es mir schwer, sich vorzustellen, dass zwei so unterschiedliche Persönlichkeiten sich gegenseitig anziehend finden können, wenn doch ihrer Meinungen so stark auseinandergehen. Aber gerade das hat auch wiederum die Spannung der Geschichte ausgemacht.


„The Sea in Your Heart“ ist atmosphärisch, kämpferisch und so viel mehr als eine Liebesgeschichte.

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