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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.01.2026

Ein tränenreiches Jahreshighlight

Das Reich der sieben Höfe − Sterne und Schwerter
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Band 3 war für mich ein absolutes Jahreshighlight und steht für mich auf einer Stufe mit Band 2. Ich hätte nicht gedacht, dass mich die Geschichte noch einmal SO mitnehmen kann. Ich war komplett gefesselt, ...

Band 3 war für mich ein absolutes Jahreshighlight und steht für mich auf einer Stufe mit Band 2. Ich hätte nicht gedacht, dass mich die Geschichte noch einmal SO mitnehmen kann. Ich war komplett gefesselt, emotional voll dabei und habe mehr als einmal geweint. Viel mehr als einmal.

Die Geschichte fühlt sich an wie die Zuspitzung von allem, was in den ersten beiden Bänden aufgebaut wurde. Es geht um Zusammenhalt, um Entscheidungen, um Verlust und darum, wofür man bereit ist zu kämpfen. Die Emotionen sind intensiv, die Dynamiken zwischen den Figuren stark und gerade die vielen Nebencharaktere haben für mich unglaublich viel Tiefe bekommen. Ich habe mitgelitten, mitgehofft und mitgefiebert.

Besonders beeindruckt hat mich, wie sehr mich diese GeschichtE abgeholt hat. Die Schmerzen sitzen tief, die Liebe fühlt sich intensiv an und die Hoffnung blitzt genau dann auf, wenn man sie am dringendsten braucht. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe jede Seite aufgesogen. Ich wollte nichts anderes mehr machen, sondern einfach nur wieder abtauchen in diese großartige Welt.

Ein tränenreicher, intensiver Abschluss dieses Handlungsbogens, der mich komplett abgeholt hat. Für mich ganz klar ein Highlight und ein Band, der noch lange nachhallen wird. Ich habe danach direkt weitergemacht mit Band 4 und diesen an einem Tag verschlungen.

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Veröffentlicht am 29.01.2026

Charaktere statt Kämpfe

Das Reich der sieben Höfe – Frost und Mondlicht
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Ich hatte keine hohen Erwartungen an Band 4 von Das Reich der sieben Höfe, denn ich habe öfter gelesen, dass das Buch eher als eine Novelle angesehen wird, die für die Handlung nicht zwingend notwendig ...

Ich hatte keine hohen Erwartungen an Band 4 von Das Reich der sieben Höfe, denn ich habe öfter gelesen, dass das Buch eher als eine Novelle angesehen wird, die für die Handlung nicht zwingend notwendig ist. Dem stimme ich grundsätzlich zu, aber trotzdem verpasst man meiner Meinung nach etwas, wenn man diesen Band überspringt. Ich habe keine großen Kämpfe oder plotlastige Wendungen erwartet, sondern eher eine ruhigere Geschichte, und genau das habe ich auch bekommen.

Ich fand es schön, einmal einen Band zu lesen, der den Fokus weniger auf äußere Konflikte legt, sondern auf die Figuren selbst. Man merkt, dass hier nicht die Handlung vorangetrieben werden soll, sondern die Charaktere. Ihre Gedanken, ihre Verletzungen, das, was sie noch mit sich herumtragen. Gerade nach allem, was zuvor passiert ist, kommt dieser Band genau richtig.

Auch wenn das Buch mich nicht umgehauen hat und definitiv nicht zu den spannendsten der Reihe zählt, konnte es mich emotional trotzdem abholen. Sarah J. Maas nimmt sich Zeit für für Beziehungen und für unausgesprochene Spannungen. Besonders interessant fand ich Nesta. Sie ist keine einfache Figur, oft unsympathisch, abweisend und schwierig, aber genau das macht sie für mich so faszinierend. Ihre innere Zerrissenheit und ihr Widerstand haben hier noch einmal mehr Raum bekommen und ich hatte das Gefühl, dass dieser Band bewusst den Grundstein für ihre weitere Entwicklung legt. Band 5 wird schließlich aus ihrer Sicht geschrieben und ich freue mich jetzt schon auf das Buch.

Rückblickend sehe ich diesen Teil weniger als eigenständigen Roman, sondern eher als Übergang. Er bereitet vor, ordnet neu und lässt die Figuren innerlich einen Schritt weitergehen. Plotmäßig passiert nicht viel, aber charakterlich dafür umso mehr. Und genau deshalb bin ich froh, das Buch gelesen zu haben.

Ein atmosphärischer Zwischenband, der der Reihe gutgetan hat und mich neugierig auf Band 5 gemacht hat.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Ich mache direkt weiter mit Band 2

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
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Dieses Buch lag ca. ein Jahr auf meinem SuB und ich frage mich ernsthaft, warum. Ich habe Dornen und Rosen innerhalb eines Tages verschlungen und konnte es kaum aus der Hand legen. Bevor ich mit dem Lesen ...

Dieses Buch lag ca. ein Jahr auf meinem SuB und ich frage mich ernsthaft, warum. Ich habe Dornen und Rosen innerhalb eines Tages verschlungen und konnte es kaum aus der Hand legen. Bevor ich mit dem Lesen angefangen habe, war mir bewusst, dass diese Reihe für viele ein absolutes Highlight ist, vor allem wenn man sich auf BookTok und Co. umschaut. Gleichzeitig hatte ich oft gehört, dass Band 1 im Vergleich zu den anderen Bänden nicht so spannend sein soll, aber das konnte ich nur teilweise nachvollziehen. Falls euch Band 1 also nicht komplett umhaut, dann lest bitte weiter.

Der Einstieg ist stellenweise sogar schleppend. Die Handlung schreitet zwar voran, konzentriert sich aber vor allem auf das World Building. Man lernt Feyre kennen, die Welt der Fae, die der Menschen, die Regeln und die Figuren, ohne dass zunächst besonders viel passiert. Für mich hat das trotzdem funktioniert, weil ich es mochte, langsam in diese Welten hineingezogen zu werden. Ab etwa der Hälfte des Buches nimmt die Geschichte dann spürbar Fahrt auf und ab diesem Punkt war ich komplett verloren.

Der Schreibstil hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Ich war emotional investiert, habe mitgefiebert und konnte mich der Atmosphäre kaum entziehen. Feyre ist eine starke, eigenständige Protagonistin, die für mich sehr schnell greifbar wurde. Auch die Dynamiken zwischen den Charakteren, die Spannungen und späteren Wendungen haben mich überzeugt. Besonders die zweite Hälfte des Buches hat gezeigt, warum diese Reihe so geliebt wird.

Auch wenn Band 1 stellenweise schleppend ist, habe ich alles an dieser Geschichte geliebt. Ich bin sehr froh, dass Band 2 und 3 bereits in meinem Regal stehen, denn ich werde direkt weiterlesen. Rückblickend ärgere ich mich nur darüber, dass ich so lange gewartet habe.

Ein Auftakt, der vielleicht Zeit für den Einstieg braucht, sich aber absolut lohnt. Für mich ein gelungener Start in eine Reihe, auf die ich mich jetzt umso mehr freue.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Konnte mich nicht überzeugen

Illusion – A Lie Worth Believing
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"Manchmal frage ich mich, ob Magie nicht einfach nur perfekt getarnte Kontrolle ist. Ein System aus Sensoren, Codes und Illusionen." - S. 185

Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen, ...

"Manchmal frage ich mich, ob Magie nicht einfach nur perfekt getarnte Kontrolle ist. Ein System aus Sensoren, Codes und Illusionen." - S. 185

Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen, da es mein erstes von Janine Ukena war. Das Cover und das Setting rund um Las Vegas und eine Illusionsshow haben mich neugierig gemacht, der Einstieg fiel mir auch recht leicht.

Der Schreibstil lässt sich gut lesen und schafft eine stimmige Atmosphäre. Besonders Stella konnte ich in vielen Momenten gut nachvollziehen, da ihre Gedanken und Zweifel klar dargestellt werden. Mit Levin hatte ich dagegen meine Schwierigkeiten. Er bleibt lange sehr verschlossen, wodurch es mir schwerfiel, eine Verbindung zu ihm aufzubauen oder wirkliches Interesse an seiner Figur zu entwickeln.

Die Handlung entwickelt sich insgesamt eher langsam. Mir fehlte der Punkt, an dem mich die Geschichte wirklich packt. Dadurch habe ich relativ lange an dem Buch gelesen und es zwischendurch auch immer wieder zur Seite gelegt. Auch die Illusionsshow, die eigentlich eine zentrale Rolle spielt, blieb für mich zu oberflächlich und konnte ihre angebliche Faszination nicht vollständig transportieren. Die Idee hat mir jedoch gut gefallen.

Insgesamt war das Buch für mich okay, hat mich aber nicht genug überzeugt, um die Reihe weiterzulesen. Die Fortsetzung werde ich daher nicht lesen.

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Veröffentlicht am 20.01.2026

Dark College Romance mit Licht und Schatten

Beautiful Venom (Vipers, Band 1)
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Ich bin ohne Vorkenntnisse an Beautiful Venom herangegangen, da es mein erstes Buch von Rina Kent war. Entsprechend neugierig war ich auf ihren Stil und die Geschichte, zumal der Auftakt vielversprechend ...

Ich bin ohne Vorkenntnisse an Beautiful Venom herangegangen, da es mein erstes Buch von Rina Kent war. Entsprechend neugierig war ich auf ihren Stil und die Geschichte, zumal der Auftakt vielversprechend klang. Insgesamt hatte das Buch durchaus seine Momente, konnte mich aber leider nicht komplett abholen.

Die Grundidee rund um das Elite-College, das Hockeyteam und die düsteren Dynamiken hat Potenzial. Kane und Dahlia sind zwei Figuren, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken und deren Anziehung klar spürbar ist. Besonders gefallen haben mir die wechselnden Perspektiven, durch die man einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle der beiden bekommt. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich schnell lesen.

Trotzdem hat mir über weite Strecken die Spannung gefehlt. Die Handlung hatte zwar Drama, Intrigen und dunkle Elemente, doch für mich baute sich kein wirklicher Sog auf. Vieles blieb vorhersehbar und emotional hat mich die Geschichte nicht so gepackt, wie ich es mir von einer Dark Romance erhofft hatte. Auch die College-Atmosphäre und die Konflikte innerhalb der Gruppe konnten mich nicht dauerhaft fesseln.

Am Ende war Beautiful Venom für mich ein solider Auftakt mit interessanten Ansätzen, der jedoch hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben ist. Neugierig auf den nächsten Band bin ich trotzdem, hoffe dort aber auf mehr Spannung und Tiefe.

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