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Veröffentlicht am 20.02.2026

Schottischer cosy crime

Mord & Breakfast
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Ich finde es klasse , dass der Cosy crime an der Ostküste Schottlands spielt, ein wundervolles Setting . Ich war ein paar mal in Schottland und wir haben uns an der Ostküste bei Aberdeen die Burgruine ...

Ich finde es klasse , dass der Cosy crime an der Ostküste Schottlands spielt, ein wundervolles Setting . Ich war ein paar mal in Schottland und wir haben uns an der Ostküste bei Aberdeen die Burgruine Dunnattor Castle in Verbindung einer Steilküstenwanderung angeschaut.
Ich musste schon bei der Vorstellung der Pesonen schmunzeln, da blitzte schon ein gewisser Humor durch.
Melody ist nicht gerade eine Premium Journalistin, aber das weiß sie selbst, sie ist in gewisser Weise durch die Zeitung limitiert. Sie hat jedoch Ambitionen zur anspruchsvollen Journalistin, macht sich aber auch ein bisschen was vor. Ich hatte auch den Eindruck, dass sie sich in manchen Situationen durch eine gewisse Naivität / Ungeschicktheit selbst reinreitet. Sie ist jedoch recht gut in Recherche , die hauptsächlich durch ihre hartnäckigkeit zum Erfolg führt, das muss ich ihr lassen .
Es war spannend zu sehen, wie sie sich doch in einer anderen Umgebung bewähren konnte . Mir gefiel der starke Kontrast der "harten" Londonder Arbeitwelt und der cosy Schottland Atmosphäre in die sie durch das Erbe ihrer Tante wechselte. Es wurde dabei kein Klischee ausgelassen, besonders wenn es darum ging sie als Städter hinzustellen. Ich war gespannt ob sie sich verändern wird , oder ich ging eigentlich davon aus.
Was auch gut war , denn zu Anfangs war sie mir nicht wirklich sympathisch. Ausser Dean war mir eigentlich keiner sympathisch, was es nicht so einfach beim Mordrätseln machte, abgesehen davon , dass keiner Marbel so richtig leiden konnte. Man merkte schnell ,dass fast jeder so seine Geheimnisse hatte...
Es war eine unterhaltsame Geschichte in toller Atmosphäre. Stilistisch keine Meisterleistung ,aber Alles in Allem ein wirklich gemütlicher Krimi. Ich kann mir gut vorstellen ,dass ich den nächsten Melody Fall ,der im März nächste Jahres heraus kommt, lesen werde.


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Veröffentlicht am 30.01.2026

Mächtiger Roman

The Poet Empress
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Das Buch hat mich regelrecht gerufen, da ich gerade zufällig einen Roman über die Kaiserin Wu Zetian gelesen " Die Kaiserin " hatte, die zunächst eine Konkubine am chinesischen Hof war und es ebenfalls ...

Das Buch hat mich regelrecht gerufen, da ich gerade zufällig einen Roman über die Kaiserin Wu Zetian gelesen " Die Kaiserin " hatte, die zunächst eine Konkubine am chinesischen Hof war und es ebenfalls um Intrigen und Machtspiele ging. Er gehört ins Literatur Genre während " The Poet Empress ein Fantasy Roman für junge Erwachsene ist, was mich noch neugieriger machte. Welch eine tolle Mischung aus geschichtlichem des alten chinesischen Kaiserreichs und Magie. Die Mitglieder der kaiserlichen Familie wirkten alle wie mysthische Wesen mit ihrer Natur-, Naturgewalten - und landschaftlich gestalterischen Magie. Dazu passen die alten poetischen chinesischen Begriffe wunderbar. Auch die alten chinesischen Traditionen tragen dazu bei , dass man fast das Gefühl bekommt, es hätte sich so real zugetragen. Magie, Tradition und Poesie verschwimmen.
Wei die Hauptprotoganistin erfährt Gewalt und Grausamkeit von ihrem Verlobten des Thronfolgers und dem Hof.

Der Roman ist voller Intrigen Ränkeschmiede, ja auch Gewalt
Wei lernt durch Stärke und Klugheit den Hof zu überleben
In diesem Roman geht es auch um solche Fragen wie: "Verändert eine Machtposition einen Menschen. Kann er sich selbst bleiben. Aber auch die grosse Frage. Was was muss geschehen, dass aus einem guten Menschen ein gewaltätiger Mensch wird ".
Manches ist traurig und tragisch
Manches ist nicht so wie es scheint.
Ein reifer ,komplexer und trotz der Gewalt toller Roman In seiner Art gar nicht so unähnlich dem Roman. "Kaiserin"


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Veröffentlicht am 15.12.2025

Der fieseste Affe hat das Sagen

Bad Actors
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Ich musste einfach zu diesem Roman greifen. Mein Mann und ich haben bisher alle Staffeln " Slow horses" auf Apple tv gesehen. Seit Längerem bin ich neugierig wie die Romane im Vergleich zu der Tv-serie ...

Ich musste einfach zu diesem Roman greifen. Mein Mann und ich haben bisher alle Staffeln " Slow horses" auf Apple tv gesehen. Seit Längerem bin ich neugierig wie die Romane im Vergleich zu der Tv-serie sind.
Wow, mit welch "klangvollem" und visuellem Bild der Autor eine lebhafte Atmosphäre Londons erschafft, eine Stadt die sogar Nachts vibriert. Hier noch eine Brise Methapher... das Rezept geht auf, man ist sofort drin.
Man riecht fast den Schmutz des Slough houses in welches wir eintreten und spürt fast das Gefühl zwischen Resignation und Hoffnung seiner verbannten Agenten.
Die Truppe wird Einzeln vorgestellt die fast allesamt ,krass, nerdig, roh sind . Dahei lässt sich Mick Herron Zeit um die Tiefe der Charaktere zu entfalten , die ihnen würdig ist. Jedoch vermisse ich in dem Roman schmerzlich River Cartwright mit seiner ruhigen, intelligenten ,liebenswerten Art .Der oft Missverstandene, der aber die Fälle mit Lamb vorangetrieben hat und eigentlich obwohl sie vieler Weise so verschieden ein klasse team bildeten. Gut das die Seele des Slough Houses Cathrine Standish noch da ist
. Ich mochte die literarischen Beschreibungen Herons sehr , auch seinen Zynismus der hier ,wie auch in der Serie ein ständiger Begleiter ist. Das Genre ist schwer einzuordnen, am ehesten ist es ein klassischer Agentenroman mit den Themen Machtspiele/ Intrigen, Scheitern, Hoffen , dem Herron mit seinem literaischen Können eine ganz besondere Atmosphäre verpasst.
Es wundert mich überhaupt nicht , das aus den Romanen eine Serie gemacht wurde . Der Schreibstil Mick Herron ist cineatisch und so eine wunderbare Vorlage.
Auf der einen Seite mochte ich, dass sich der Fall durch Rückblenden langsam entwickelte, aber für meinen Geschmack war es einen Ticken zu langsam
Aber das war mir bei diesem Roman gar nicht so wichtig, ich hatte einen riesen Spaß an der Chaotentruppe Slow horses, da man ihnen hier ja auch hinter die Stirn gucken konnte.
Zum Fall selbst nur so viel " Wir warten darauf wer seinen Chef als erster vor den Zug wirft".

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Veröffentlicht am 26.10.2025

One of akind

Der Tag, an dem Barbara starb
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Als England Fan mag ich sehr gerne cosy Crimes ,sie haben immer einen sehr speziellen Humor . Das Cover erinnert sehr an den Thursday Murder Club, eine Buchserie die ich sehr mag. So hat mich dies schon ...

Als England Fan mag ich sehr gerne cosy Crimes ,sie haben immer einen sehr speziellen Humor . Das Cover erinnert sehr an den Thursday Murder Club, eine Buchserie die ich sehr mag. So hat mich dies schon neugierig gemacht. Die Neugierde der alten Dame , Magarete, ebenfalls . Gleichzeitig fand ich den Prolog traurig anrührend
Der Roman ist ein tolles Plädoyer für alte ( eingeschränkte)Menschen , für einen respektvollen , verständnisvollem Umgang mit ihnen, auch wenn nicht immer alles funktioniert.
Magarete ist eine alte Dame mit liebenswürdigem Eigensinn im Anfangsstadium von Alzheimer, ihre Erinnerung funktioniert deshalb etwas anders.
Ich fand den Wechsel zwischen den lichten Momenten und denen des Vergessens und die stillen Zwiegespräche mit ihrem verstorbenen Mann sehr interessant. Es ist als ob man im Kopf einer Alzheimer Patientin ist. Manchmal hinterlies es ein verwirrendes, bedrohliches Gefühl ,aber faszinierend zu lesen.
Ich mochte es das Magaret oft inne hielt und in Erinnerungen versunken war. Das gab dem Roman eine besondere Note
Im ersten Moment wirkte sie etwas naiv, vielleicht ist sie es ja auch ein wenig, dabei gleichzeitig ganz schön raffiniert und hat es faustdick hinter den 0hren.Und ihr Enkel James ; clever, hat eine gute Auffassungsgabe und gute Ideen um ihre Erinnerungen heraus zu locken. Kurz gesagt sie sind ein Dreamteam was das Lösen von Fällen betrifft, obwohl sie unteschiedliche Ermittlungsmethoden haben, er schwört auf CSI , sie auf Miss Marple, vielleicht aber jedoch gerade deshalb.
Man merkte in jedem Satz die Wärme der Beziehung ihres Enkels James zu ihr. Die Großmutter des Autors hat Pate für Magaret gestanden.
Ein sehr spannender Cosy crime ,sehr spannend auch weil Magaret ein langgehütetes Geheimnis mit sich rumträgt Und durch die beginnende Alzheimer Erkrankung Margarets hatte es manchmal sogar eine Thriller Charakter, da man nie so genau wußte was Wirklichkeit war , oder nicht. .Gleichzeitig aber auch sehr berührend.


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Veröffentlicht am 01.09.2025

Zusammen

Whisperling - Die Geister-Detektivin
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Ich liebe England, seine Kultur und seinen Humor. So kann ich selten dem Charme einer englischen Dedektivgeschichte wiederstehen . Wenn die Dedektivgeschichte ein "Kinderbuch" mit Geistern ist, um so ...

Ich liebe England, seine Kultur und seinen Humor. So kann ich selten dem Charme einer englischen Dedektivgeschichte wiederstehen . Wenn die Dedektivgeschichte ein "Kinderbuch" mit Geistern ist, um so besser .
Die Autorin beschreibt sehr klar, bildhaft und ansprechend, z.b das Dorf mit seiner Landschaft und die Bäckerei mit seinen Auslagen.
Die Mädels waren mir beide sympathisch, vor allem Sal gerade weil sie im Herzen noch ein Kind sei , wenn auch ein wenig aufbrausend.
Die gruselige Atmosphäre der spannenden Geschichte mochte ich sehr .
Das Buch erinnert mich ein klein wenig an eine Mischung aus der Wednesday Serie und der Enola Holmes Reihe welche ich Beide sehr geliebt habe.
Mir gefiel nicht nur dass der Roman eine tolle, zuweilen sehr gruselige, spannende Geistergeschichte war, sondern auch dass man viel über das Heranwachsen im viktorianischen Zeitalter, unter für Viele schwierige , herausfordernde Umstände und unfairen Gerichtbarkeiten erfährt. Dies fand ich sehr interessant. Man merkte der Autorin an , dass sie sich viel mit den Menschen der Zeit beschäftigte und mit ihnen mitfühlte . Sie zeigt in ihrem Roman wie unterschiedlich die Würde der Leute nach dem Tod behandelt wurde und ob du ein Recht auf Unversehrtheit hattest, oder nicht . Wie Heranwachsene gesehen wurden war auch sehr ambivalent, auf der Einen Seite behandelte man sie wie Kinder ,auf der Anderen mussten sie arbeiten wie Erwachsene und wurden auch bestraft wie Erwachsene.
Am Ende der Geschichte gibt es viele kleine und große Überraschungen und rundet den Roman ab, ich war restlos begeistert. Ich finde das Cover wird dieser reifen, ausgearbeiteten Geschichte nicht gerecht , es wirkt viel zu kindlich , da hätte ich eine anspruchslosere Geschichte erwartet.
Der Roman ist eher für angehende Teenager

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