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Veröffentlicht am 27.09.2020

Nur bedingt Ursulas Geschichte, verschenktes Potential

Disney – Villains 3: Die Einsame im Meer
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Anmerkung: ich las das engl. Original

Was für eine Entäuschung. Die Autorin verzettelte sich, in dem sie wirklich alle Disney Hexen und Prinzessinen und eigen erfundendene ( hysterischen) Hexen mit in ...

Anmerkung: ich las das engl. Original

Was für eine Entäuschung. Die Autorin verzettelte sich, in dem sie wirklich alle Disney Hexen und Prinzessinen und eigen erfundendene ( hysterischen) Hexen mit in die Geschichte einbaute . Da sie ständig diese Nebenschauplätze ( die zwar zum Teil was mit dem Buch zu tun haben) aufmachte, kam die Geschichte nicht richtig in den Fluß . Und die Story um Ursula und Ariel rückte in den Hintergrund. Man hätte vieles davon nicht erwähnen brauchen, aber sie kaute einiges aus den Vorgänger Bänden wieder, was eigentlich irrelevant für diese Story war. Manches hätte auch in zwei Sätzen gesagt werden können. Die Geschichte um die drei Hexen, hätten besser eine eigene sein sollen und wäre besser nicht mit Arielles/ Ursulas Geschichte verknüpft worden. Die Autorin baute noch ihre eigene Katze als Figur ein ,was sehr charmant hätte sein können, hätte sie ihre Katze nicht "Pflanze "genannt. Dieses ,meiner Meinung nach ,nicht so schön in einem englischem Text wirkende Wort, fand ich sehr störend und holprig. Ich weiß nicht, warum sie ihre Katze ausgerechnet so nennen musste, es gibt doch so viele schöne Namen und Worte und wenn es Sauerkraut gewesen wäre ;). Hätte, hätte, hätte...

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Veröffentlicht am 27.09.2020

Schöne Sammlung norwegischer Märchen

Die Puppe im Grase
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Eine schöne Samlung Norwegischer Märchen, die die Freunde Christian Peter Asbjornsen und Jorgen Moe, Anfang der 30er Jahre, des 19. Jahrhunderts sammelten und als Norske Folkeeventyr herausbrachten.


Auch ...

Eine schöne Samlung Norwegischer Märchen, die die Freunde Christian Peter Asbjornsen und Jorgen Moe, Anfang der 30er Jahre, des 19. Jahrhunderts sammelten und als Norske Folkeeventyr herausbrachten.


Auch wenn der sprachliche Stil ,veständlicher Weise, sich von den deutschen Volksmärchen unterscheiden, so ähneln sich die Motive hier meistens doch sehr: 12 Schwäne, 3 Brüder, wobei der dritte und jüngste Bruder immer verspottet wird. Hier ist das Aschenbrödel aber männlich : ) . Die Märchen sind zum Teil sehr kurz und knapp, aber nicht immer direkt verständlich und der Sinn war mir nicht immer klar, liegt wohl im Verborgenen ( Art Rätsel -Märchen). Die längeren jedoch sind sehr schön und ähneln in Hinsicht der Moral,dem sehr ,welche die deutschen Märchen vermitteln wollen. Aber am schönsten sind die Märchen im Zusammenspiel mit den Ilustrationen von Kat Menschik. Deren Stil kann man vielleicht ,als eine Mischung aus Popart und japanischer Zeichnungen der Edo Zeit, vergleichen.Sie laden sehhr zum betrachten ein.

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Veröffentlicht am 27.09.2020

Gelungene Fortsetzung

Reliquiae - Die Konstantinopel-Mission - Mittelalter-Roman über eine Reise quer durch Europa im Jahr 1193. Nachfolgeband von "Der Troubadour"
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Der Nachfolgeroman zum Troubadour hat mir ausnahmslos gut gefallen und es hat mich ausgezeichnet unterhalten, fast wie ein Abenteuerspielfilm . Diesmal ist das Abenteuer Nikis, nicht nur das Mittelalter ...

Der Nachfolgeroman zum Troubadour hat mir ausnahmslos gut gefallen und es hat mich ausgezeichnet unterhalten, fast wie ein Abenteuerspielfilm . Diesmal ist das Abenteuer Nikis, nicht nur das Mittelalter an sich, sondern eine Reise nach Konstantinopel. Auf dieser Reise enstehen sehr lustige, tragische und vor allem gefährliche Situationen. Hier geht es oft brutal und blutrünstig zu, was jedoch durchaus nichts ungewöhnliches im Mittelalter war. Niki aus einer anderen Zeit, bringt dies wieder ins rechte Maß,in das für uns erträgliche. Die Liebesgeschichte zwischen ihm und Engel ist nicht ohne Hindernisse und es ist sehr turbulent.


Christoph Görg, beweißt in diesem Roman, neben guter Recherche  über diese Zeit, wieder viel Humor. Diesen unterstreicht er mit einer Vielzahl an eingeschobenen Filmzitaten, über die ich mich köstlich amüsiert habe.Ein bißchen nerdig ist das schon, aber ich liebe das, da es meinem Humor entspricht und mir selbst ab und zu Filmzitate entweichen.


Die  Cover Gestaltung ist wieder wunderschön.

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Veröffentlicht am 27.09.2020

Auf Hoffnungskurs

Miss Gladys und ihr Astronaut
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Wer denkt ,dass er einen seichten Unterhaltungsroman ,oder gar eine Komödie zu lesen bekommt täuscht sich und ist vielleicht hier schlecht aufgehoben.

In dem Roman von David M. Barnett kreuzen sich auf ...

Wer denkt ,dass er einen seichten Unterhaltungsroman ,oder gar eine Komödie zu lesen bekommt täuscht sich und ist vielleicht hier schlecht aufgehoben.

In dem Roman von David M. Barnett kreuzen sich auf zufälliger Art und Weise das Leben des Astronauten Thomas Major ( der auf dem Weg zum Mars ist) und der Famlie Ormerod, die jeweils tragische Ereignisse zu verdauen haben.

Thomas Major ist ein zynischer griesgrämiger Astronaut,keinefalls der idealistische Typ den ich erwartet habe. Damit hatte ich zu Anfang meine Schwierigkeiten und war etwas entäuscht. Streckenweise fand ich das Buch auch deprimierend in seiner Hoffnungslosigkeit der Karaktere. Wenn da nicht der Schulkamerad der Tochter gewesen wäre und manche amüsante Ideen die wieder etwas Lockerheit indie Geschichte gebracht hat.

Alles in allem fand ich das Buch lesenswert.

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Veröffentlicht am 27.09.2020

Buch mit viktorianischem Flair

Alicia verschwindet
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Mich hat am Anfang dieses Buches die Erzählperspektive gestört Der Ich-Erzähler lässt sich die Geschichte von den  Hauptpersonen erzählen. Ich wunderte mich  am Anfang was dies soll,hätten doch die Hauptpersonen ...

Mich hat am Anfang dieses Buches die Erzählperspektive gestört Der Ich-Erzähler lässt sich die Geschichte von den  Hauptpersonen erzählen. Ich wunderte mich  am Anfang was dies soll,hätten doch die Hauptpersonen selbst die ganze Geschichte erzählen können. 

Als ich mich aber drauf einließ, ist mir aufgegangen,  dass dadurch eine schöne Atmosspäre eines viktorianischen Gentleman Erzählers aufkam .Oder vielleicht auch wie eine Sherlock Holmes Geschichte . Die Geschichte selbst ist eine einfache, aber nette Geschichte über Liebe und Freundschaft, mit kleinen netten Ideen und Querverweisen aus der Litratur , Musik und auch ein klein wenig aus der Fotografie.

Ich empfand es als eine nette charmante Geschichte für Anglophile und Leute die sich nicht an der Stiff Upper Lip stören ,diese eher mit Humor nehmen.




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