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Veröffentlicht am 22.08.2021

Beziehungspflege

Der Brand
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Der Beziehungsroman von Daniela Krien handelt von einem Ehepaar mittlerem Alters, das seit 30 Jahren verheiratet ist, über einen längeren Zeitraum nebeneinander herlebt und verpasst hat ihre Ehe zu pflegen. ...

Der Beziehungsroman von Daniela Krien handelt von einem Ehepaar mittlerem Alters, das seit 30 Jahren verheiratet ist, über einen längeren Zeitraum nebeneinander herlebt und verpasst hat ihre Ehe zu pflegen. Die aufgeregte Veliebheit , die im besten Fall in Liebe und Vertrautheit, bei der Nähe und Verlässlichkeit eine immer größer werdende Rolle spielt und Veränderung in der Sexualität ist hier ein großes Thema.
Krien spielt viel mit Symbolik .Um den im Zerfall befindlichen Hof des befreundeten Ehepaars ,den sie für drei Woche Sitten sollen, wurde sich schon lange sichtbar nicht gekümmert (Rosen nicht geschnitten, kaputte nicht reparierte Fensterscheiben und gar eine Statue mit Spinnenweben am Schambein). Sie setzt einen Kontrast duch das alte glückliche Ehepaar, das gerade einen Schicksalsschlag durchleiden muss. Durch sie macht sich Rahel ,die weibliche Hauptprotagonistin ,aus deren Sicht das Ganze geschrieben ist, Gedanken um die Vergänglichkeit des Lebens. Daniela Kriens scheut sich auch nicht sich insgeheim ein bißchen über die allzu politisch Korrekten lustig zu machen und als eine Art inkonsequente Toleranz zu bezeichnen.
Die Geschichte ist in einem einfachen jedoch schönen und unaufgeregtem Erzählton verfasst, wie Gedanken die fließen,kommen und gehen. Besonders schön fand ich die sommerliche Atmosphäre die Daniela Krien verbreitete. Und bei einer schönen zwischenmenschlichen Szene sind mir Tränen in die Augen getreten.

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Veröffentlicht am 05.08.2021

Spannender Science-Fiction Thriller

Bloom
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Was war das für ein Ritt in diesem Science-Fiction -Thriller -Horror Roman, der mich eigentlich begeisterte, aber auch etwas ratlos zurück ließ.
Die Story beginnt dort wo sie letztes Mal aufgehört hat ...

Was war das für ein Ritt in diesem Science-Fiction -Thriller -Horror Roman, der mich eigentlich begeisterte, aber auch etwas ratlos zurück ließ.
Die Story beginnt dort wo sie letztes Mal aufgehört hat ( bis auf den Prolog), deshalb ist der Roman auch nicht als Einzel- Roman zu lesen. Man wird rasant in die Story geworfen, und bis zum Ende des Romans verliert es auch nicht an Spannung und Tempo, ich habe ihn teilweise atemlos durchgehechelt. Nicht eine Minute fand ich diesen Roman langweilig
Die meisten außerirdischen Pflanzen sind durch die Herbizide, die Dr. Weber und der Vater von Anjana mit Hilfe unserer drei Hauptprotagonisten hergestellt haben, vernichtet worden.
Ziemlich schnell wird klar das die Welt vor einem neuen Problem steht, jetzt tauchen Insekten- Eier mit dem Regen auf. Dem Autor muss ich hier ein großes Kompliment für seine Phantasie und seinen Einfallsreichtum machen was die Vielfalt und die Ausarbeitung der Insekten betrifft. Aufgrund dessen setzt ein tolles Kopfkino ein und ein Mal meint man wirklich eine Szene aus einem Science Fiction-Horror- Splatter Film zu sehen. ( keine Angst nur ein Mal) :) Unsere Drei machen auch eine harte Zeit durch, in der sie mit der Veränderung ihres Körpers auch psychisch( zur Erinnerung sie sind Hybriden : halb Mensch, halb Außerirdische) auseinandersetzen müssen.
Das Militär und der Geheimdienst treten natürlich ebenfalls in diesem Roman in Aktion, die Heldenfigur jedoch ist jemand anderes,so viel möchte ich schon verraten.
Was die Außerirdischen wirklich auf der Erde wollen und wer die Guten und wer die Bösen sind wird bis zum Ende des Buches nicht klar und dies ist mein einziger Kritikpunkt an diesem Roman. Er endet mit einem übertrieben fiesen Cliffhanger. Meine Meinung nach sollten wenigstens die Fronten geklärt sein,gerade weil man in großen Teilen des Romans über Gut und Böse nachdenkt. Mann weißt ja dann immer noch nicht ob Gut über Böse siegt. Natürlich kann ich verstehen ,dass ein Cliffhanger eingebaut wird damit auch der dritte Teil gelesen wird, aber das hätte man eleganter lösen können.So fühlte ich mich etwas vor den Kopf gestoßen . Solch ein übertriebener Cliffhanger hat die Story und der Autor gar nicht nötig. So gibt es einen halben Stern Abzug ,nur viereinhalb Sterne und der Roman verpasst auch damit ganz knapp einen Platz auf meiner Jahresbestenliste.

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Veröffentlicht am 30.06.2021

Interessante und amüsante Infos des menschlichen Lebens

Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?
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Die Romane John Greens hatten mich bisher immer begeistert und ich war deshalb sehr gespannt, wie er an ein Sachbuch heran geht.
Green bezeichnet sein Buch als Notizen zum Leben auf der Erde. Ich würde ...

Die Romane John Greens hatten mich bisher immer begeistert und ich war deshalb sehr gespannt, wie er an ein Sachbuch heran geht.
Green bezeichnet sein Buch als Notizen zum Leben auf der Erde. Ich würde sagen er schreibt über Gott und die Welt in einem humorvollen Stil ,wobei er vom Hölzgen auf Stöckgen kommt und dabei viele interessante kleine Neben- Informationen einstreut Sachen die man nicht Wissen muss, die aber interessant und/oder amüsant zu wissen sind.
Er geht nicht exakt chronologisch vor obwohl er am Anfang die frühe Geschichte der Menschheit ( wie z.. B die Höhlenmalereien) etwas mehr Raum gibt.
Green greift praktisch fast alles auf was ein Mensch staunen lässt und erfreuen kann ,mit allen Sinnen und bewertet es am Ende des Kapitels mit Sternen. Dabei ist es nicht schlimm ,dass er manchmal Dinge aufgreift die nur er persönlich erfahren hat. Das macht auch Menschsein aus : die Mischung aus Gemeinsamkeiten und persönlichen individuellen Erfahrungen.
Wenn er die Auswirkungen der Menschen auf die Welt bewertet, greift er auch ernste Themen wie Umweltbelastungen auf, dabei hebt er nur leicht den Zeigefinger, es schwebt immer ein bißchen Hoffnung mit.
Ich bewerte das Buch mit 4 Sternen

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Veröffentlicht am 25.06.2021

Machtspiele

Die Morgenröte – Sie nehmen dir dein Leben
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Im Grunde hat der Autor schon recht, dass die Gefahr der Beeinflussung im Internet durch soziale Medien existiert. Ich glaube aber trotzdem noch an Demokratie und dass ein großer Teil der deutschen Bürger ...

Im Grunde hat der Autor schon recht, dass die Gefahr der Beeinflussung im Internet durch soziale Medien existiert. Ich glaube aber trotzdem noch an Demokratie und dass ein großer Teil der deutschen Bürger an die Demokratie glaubt, an die die Institution und an das Establishment . Natürlich gibt es viele Stänkerer, sie sie spiegeln aber nur ein Teil der Gesellschaft wieder, und zwar der Laute. Da hakt seine Theorie auch, er geht davon aus, dass fast alle ihre Meinung in Kommentaren kundtun und daraufhin wieder beeinflussbar sind. Gleichzeitig spricht er aber auch von Bots die viele Meinungen in Massen generieren, finde den Fehler. Das ist aber eigentlich der wichtigste Aspekt/ Warnung die das Buch bringt, nicht alles für bare Münze nehmen was im Internet steht.
Die Ansätze Jonathan Richter finde ich gut ich hätte es aber besser gefunden wenn er fiktiver geblieben wäre. Da ist zuviel im Buch drin das in der realen Gesellschaft existiert ,wie z.b. die Zeitschrift Stern, Trump, Brexit, oder der Trojaner auf Merkels Handy. Es wirk dadurch alles etwas plakativ , populistisch und die Grenzen zur Realität zu sehr vermischt. Es lässt kaum kein gesellschaftliches Thema oder Meinung,oder Klischee aus ,auf Kosten der Klarheit .Ich muss zugeben, dass ich einmal mit den Augen rollte. Ich weiß er meinte es gut...
Ob alles so ablaufen würde ist fraglich, dafür ist dieses Thema zu komplex. Das heißt nicht , dass man nicht wachsam sein sollte.
Alle handelnden Personen sind mir relativ unsympathisch, auf beiden Seiten, was ich manchmal etwas unangenehm empfand.
Diesen Satz nehme ich dennoch mit:

"Es gibt keinen Seismographen,der auf eine Richterskala die Gefahr einer Diktatur anzeigt. Parallelen zu anderen Zeiten in anderen Ländern sind trotzdem ernstzunehmende Hinweise"

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Veröffentlicht am 10.06.2021

Make Room, make room

New York 1999
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Ein toller Science Fiction Roman, von 1966 "New York 1999 ",oder "Make Room, make Room " den Harry Harrison kurz nachdem der " Club of Rome seinen Prognose Bericht zur Weltbevölkerung veröffentlichte , herausbrachte.Der ...

Ein toller Science Fiction Roman, von 1966 "New York 1999 ",oder "Make Room, make Room " den Harry Harrison kurz nachdem der " Club of Rome seinen Prognose Bericht zur Weltbevölkerung veröffentlichte , herausbrachte.Der Dystopie Roman behandelt  das Thema Überbevölkerung und die damit verbundenen Folgen, Probleme und katastrophalen Lebensbedingungen .Er hat nicht soo viel mit der Verfilmung Soylent Green gemein. Der Nahrungszusatzstoff " Soylent Green" kommt gar nicht drin vor , evtl. wurde es hier mit Energie übersetzt , trägt aber nicht die Rolle , die er im Film hat. Das Buch ist dadurch nicht weniger eindrucksvoll , es braucht wenn ich darüber nachdenke diesen reißerischen Aspekt gar nicht. Es zeigt auch so ,in einer Geschichte verpackt, was mit uns zum Glück noch nicht in den Maßen passiert ist ,aber durchaus noch passieren könnte. Die Welt hat uns noch ein bißchen mehr Zeit gegeben, aber ...

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