Unterhaltsam!
Wycherleys - Die DebütantinDie 17-jährige Aurelia Wycherley lebt 1813 in London und steht kurz vor ihrem Debüt in die Gesellschaft der Hexen. Endlich könnte sie an Bällen teilnehmen und ihre Magie mit einer anderen Hexe verbinden, ...
Die 17-jährige Aurelia Wycherley lebt 1813 in London und steht kurz vor ihrem Debüt in die Gesellschaft der Hexen. Endlich könnte sie an Bällen teilnehmen und ihre Magie mit einer anderen Hexe verbinden, wenn sie nicht den Familienfluch geerbt hätte. Der Fluch erlaubt ihr nicht einen magischen Bund einzugehen und sie läuft Gefahr ihre Magie zu verlieren. Gemeinsam mit Jules Nightly, dessen Familie für den Fluch verantwortlich ist, sucht sie nach einem Weg wie Hexen ohne diese magische Verbindung ihre Magie behalten können.
Aurelia hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, da sie trotz allen Widrigkeiten durch den Fluch selbstbewusst ist und sich nicht unterkriegen lässt. Anstatt sich ihrem Schicksal zu ergeben, sucht sie nach einem Weg ihre Magie zu behalten. Jules wirkt zu Beginn sehr unnahbar und kühl. Im Laufe der Handlung lernt man ihn und seine Geschichte besser kennen und sein Verhalten wird dadurch auch nachvollziehbarer.
Die Geschichte hat mich gut unterhalten. Die Atmosphäre London vergangener Zeiten im Zusammenhang mit Hexen wurde gut vermittelt. Die sechs Hexenzirkel fand ich sehr interessant und gut in die Story eingeflochten. Auch die Nebencharaktere waren gut ausgearbeitet und haben die Geschichte mitgetragen. Die Anziehung zwischen Aurelia und Jules war nachvollziehbar und fand auch genau in dem richtigen Tempo statt. Auch wenn einiges vorhersehbar war, hat mir das Buch gut gefallen und es hat Spaß gemacht es zu lesen.