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Haruka

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2026

Spannende und mitreissende Urban Fantasy

Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht
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Das war das erste Buch von Sarah J. Maas, das ich gelesen habe. Ich hatte ehrlich gesagt nicht erwartet, dass mich die Geschichte so packen würde, aber genau das ist passiert. Am Anfang braucht man vielleicht ...

Das war das erste Buch von Sarah J. Maas, das ich gelesen habe. Ich hatte ehrlich gesagt nicht erwartet, dass mich die Geschichte so packen würde, aber genau das ist passiert. Am Anfang braucht man vielleicht einen Moment, um in diese riesige Welt mit all ihren Wesen, Begriffen und Machtstrukturen hineinzufinden, aber sobald ich drin war, wollte ich kaum noch aufhören zu lesen.
Was mich besonders begeistert hat, war die Mischung aus Urban Fantasy, Magie, Emotionen und diesen ganzen Geheimnissen, die sich nach und nach entfalten. Die Handlung hatte für mich genau das, was ich liebe: Es passiert wirklich viel, es gibt Wendungen, dramatische Momente, Schmerz, Freundschaft, Romantik und ganz viel Mitfiebern.
Bryce mochte ich als Protagonistin unglaublich gern. Sie ist stark, selbstbewusst und hat ein gutes Herz, mit Ecken und Kanten. Gleichzeitig muss ich aber sagen, dass ich ihre teils sehr aggressiven Abwehrreaktionen gegenüber Männern manchmal etwas übertrieben fand. Ich konnte zwar verstehen, woher dieses Verhalten kommt, aber an manchen Stellen war es mir fast ein bisschen zu viel. Trotzdem hat das meiner Liebe zu ihrer Figur keinen Abbruch getan.
Auch die Dynamik zwischen den Figuren hat mich sehr überzeugt, weil sie sich nach und nach aufbaut und dadurch viel intensiver wird.
Für mich war das einfach ein unglaublich fesselndes Leseerlebnis. Spannend, emotional und atmosphärisch! Nach dem Lesen konnte ich sehr gut nachvollziehen, warum Sarah J. Maas so viele Fans hat.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Peak Fantasy mit Suchtfaktor

Heir of Illusion
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Ich bin absolut begeistert! Für mich war das wirklich peak Fantasy: handlungsreich, spannend, emotional, romantisch, tragisch und interessante Wendungen.
Schon der Einstieg hat mich direkt abgeholt, denn ...

Ich bin absolut begeistert! Für mich war das wirklich peak Fantasy: handlungsreich, spannend, emotional, romantisch, tragisch und interessante Wendungen.
Schon der Einstieg hat mich direkt abgeholt, denn die Geschichte ist ab der ersten Seite spannend und hat durchgehend ein gutes Tempo.
Ivy als Protagonistin hat mir richtig gut gefallen. Sie ist eine starke Frau, die kämpfen kann. Gleichzeitig ist sie nicht einfach nur „tough“, sondern auch verletzlich und innerlich zerrissen. Besonders ihr Selbsthass wurde für mich sehr überzeugend dargestellt. Man versteht ihren Schmerz und fühlt mit.
Auch die Dynamik zwischen den Protagonisten fand ich grossartig. Das Geplänkel war angenehm, natürlich und authentisch. Die Chemie zwischen ihnen war super: Neckerei, Spannung und eine spürbare Anziehung. Auch die Liebesszenen waren wunderschön und atmosphärisch beschrieben, sodass ich beim Lesen regelrecht entzückt war.
Für mich hatte dieses Buch wirklich alles, was ich von einem Fantasyroman will. Ich will den zweiten Band am liebsten jetzt sofort lesen. Ich weiss wirklich nicht, wie ich bis zur Veröffentlichung warten soll!

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Originelle Romantasy mit Schädelmagie und tollen Figuren

Ruinous Creatures - Der Kuss des Phönix
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Das Buch hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil, der mich sofort in die Welt hat eintauchen lassen.
Die Idee, dass Schädel magischer Kreaturen gepflegt werden und die Menschen dadurch Magie wirken ...

Das Buch hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil, der mich sofort in die Welt hat eintauchen lassen.
Die Idee, dass Schädel magischer Kreaturen gepflegt werden und die Menschen dadurch Magie wirken können, fand ich originell und neuartig.
Die magische Welt hat mir sehr gefallen, aber ich hätte mir an manchen Stellen etwas mehr Erklärung gewünscht. Es werden zum Beispiel immer wieder Wesen oder Begriffe genannt, bei denen ich gern genauer gewusst hätte, wie sie aussehen, welche Rolle sie spielen oder wie das System rund um Weber, Lernende, Jäger und Hüter eigentlich genau funktioniert. Auch bei der Schädelmagie hätte ich gern noch tiefer verstanden, wer sie wie nutzt und wozu genau.
Was ich dafür sehr erfrischend fand: Adela und Kian sind beide über 30. Adela ist 33, Kian 30, und das liest man in diesem Genre meiner Erfahrung nach viel zu selten. Überhaupt war das mein erstes Mal Protagonisten eines Fantasyromans zu begleiten, die keine Teenager oder Anfang zwanzig sind, sondern schon Lebenserfahrung und eine gewisse Reife mitbringen. Beide Figuren habe ich mit ihren Ecken und Kanten ins Herz geschlossen und ihre Dynamik habe ich genossen. Der Markt ist langsam übersättigt mit dem Slow Burn Trope, deshalb war das sehr erfrischend.
Die meisten Fragen werden am Ende geklärt, aber ein paar kleine Stellen und Wendungen haben mich stutzen lassen wegen der Ungereimtheiten. Trotzdem haben mich diese Punkte nicht wirklich aus der Geschichte gerissen. Dafür war ich viel zu sehr in der Welt, den Figuren und der Atmosphäre drin.
Für mich war Ruinous Creatures ein origineller Fantasyroman mit einer tollen Liebesgeschichte, spannenden Ideen und Figuren, die mir ans Herz gewachsen sind. Trotz kleiner Unklarheiten beim Worldbuilding und einzelner Logiklücken hat mich das Buch gepackt. Ich hatte viel Freude beim Lesen und bin sehr gespannt, was Jessi Cole Jackson als Nächstes schreibt.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Herzerwärmend, skurril und wunderbar geheimnisvoll

Das Glück bringt eine Katze
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Katzenfreunde werden an diesem Buch ganz bestimmt ihre Freude haben.Es besteht aus fünf lose miteinander verbundenen Kurzgeschichten und hat eine ganz herzerwärmende und mysteriöse Atmosphäre.
Im Mittelpunkt ...

Katzenfreunde werden an diesem Buch ganz bestimmt ihre Freude haben.Es besteht aus fünf lose miteinander verbundenen Kurzgeschichten und hat eine ganz herzerwärmende und mysteriöse Atmosphäre.
Im Mittelpunkt stehen alltägliche und authentische Situationen. Das Buch erinnert einen daran, achtsam zu sein und zuzulassen, dass selbst in kleinen Dingen Freude liegen kann.
Besonders mochte ich auch den leicht skurrilen Ton der Geschichte. Ab und zu blitzt ein leicht absurder Humor auf, der dem Ganzen noch mehr Charme verleiht. Gleichzeitig bleibt immer etwas Geheimnisvolles in der Luft. Nach und nach werden Hinweise gestreut, sodass man merkt, dass hinter allem mehr steckt, als es zunächst scheint. Dass am Ende alles aufgelöst wird, hat für mich sehr gut funktioniert und die Geschichte schön abgerundet.
Dieses Buch ist warmherzig, besonders und auf eine stille Art sehr berührend. Es zu lesen war mir von Anfang bis Ende eine Freude.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Robin-Hood-Vibes mit Luft nach oben

Queen of Thieves and Shadows
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Die Grundidee dieses Buches hatte mich sofort angesprochen: Eine junge Frau namens Elaine, die tagsüber als Heilerin am Hof dient und nachts als Anführerin einer Räuberinnengruppe gegen das System kämpft. ...

Die Grundidee dieses Buches hatte mich sofort angesprochen: Eine junge Frau namens Elaine, die tagsüber als Heilerin am Hof dient und nachts als Anführerin einer Räuberinnengruppe gegen das System kämpft. Es erinnert ein bisschen an Robin Hood und hat zusätzlich Elemente aus der irischen Mythologie. Der Plot an sich ist interessant aufgebaut und bietet einige gute Ansätze. Allerdings hatte ich beim Lesen öfter das Gefühl, dass manches noch stärker hätte ausgearbeitet werden können. Einige Beziehungen und Dynamiken zwischen den Figuren wirkten auf mich nicht ganz nachvollziehbar, weil ihre Hintergründe nicht klar waren. Zum Beispiel spricht Elaine von Anfang an sehr vertraut mit dem König, aber die beiden sind offensichtlich keine Freunde. Man erfährt nicht, woher diese vertraute Sprache bzw. Umgang kommt.
Mit Elaine bin ich zudem leider nicht richtig warm geworden. Sie soll Mitte zwanzig sein, wirkte auf mich in ihrem Verhalten aber stellenweise deutlich jünger. Auch ihre Hilfsbereitschaft und ihr moralischer Kompass fühlten sich für mich nicht immer ganz natürlich an. Generell hätte ich mir bei den Figuren mehr Tiefe gewünscht, um eine stärkere emotionale Bindung zu ihnen aufbauen zu können.
Der emotional eher flache und neutrale Schreibstil hat mich nicht angesprochen, was sicher Geschmackssache ist. Auch fand ich die vielen Wiederholungen zu viel des Guten.
Ebenso blieb die Liebesgeschichte für mich blass, da sich Gefühle und Entwicklungen recht plötzlich ergaben, ohne dass sie sich entfalten konnten.
Was mir jedoch positiv aufgefallen ist: Im letzten Teil nimmt die Handlung spürbar an Tempo zu, und einige offene Fragen werden schließlich zusammengeführt. Hier merkt man, dass in der Geschichte viele Ideen stecken, aber die Umsetzung hat mir persönlich nicht zugesagt. Denn anstatt das Geschehene mitzuerleben, wird man vor vollendete Tatsachen gestellt. Das nimmt dem Ganzen die Spannung.
Beim Lesen gab es zwischendurch Momente, in denen ich unsicher war, ob ich weiterlesen möchte, war aber dennoch neugierig genug, um zu erfahren, wie sich alles entwickelt.
Für mich ist "Queen of Thieves and Shadows" ein Buch mit einer starken Grundidee und viel Potenzial, das in der Umsetzung nicht immer ganz ausgeschöpft wurde. Wer ruhige Geschichten mit Robin-Hood-Vibes, weiblichen Räuberfiguren und mythologischen Elementen mag, könnte hier dennoch eine unterhaltsame Lektüre finden, auch wenn ich mir persönlich mehr Tiefe bei den Figuren und Spannungsaufbau gewünscht hätte.

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