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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.03.2019

Feuerdämonen, ein Turnier und ein charmanter Leibwächter

Die letzte Königin - Das schlafende Feuer
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Das Cover gefällt mir sehr gut. Es bleibt auf jeden Fall im Auge und spiegelt das Wesentliche um Kalinda wieder. Der orientalischen Touch mit dem schönen Sari und den Henna-Tattoos und ihr Tonikum kommen ...

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es bleibt auf jeden Fall im Auge und spiegelt das Wesentliche um Kalinda wieder. Der orientalischen Touch mit dem schönen Sari und den Henna-Tattoos und ihr Tonikum kommen gut zur Geltung. Des Weiteren besticht das Cover vor allem durch die schönen Farben. Die Innengestaltung weiß auch zu überzeugen; zieren die Kapitelanfänge schöne, ornamentähnliche Details.

Der Schreibstil ist sehr gelungen, sehr bildhaft, detailreich und vor allem die Wortwahl hat mir sehr gut gefallen. Generell mag ich es sehr gerne, wenn Geschichten in Ich-Perspektive verfasst sind, da kann ich mich besser in die Protagonistin hineinversetzen.

Kalina ist eine tolle Heldin. Sie ist in einer Schwesternschaft aufgewachsen, ohne zu wissen, woher sie eigentlich kommt. Zum Glück bleibt dieses Geheimnis nicht geheim und dabei kommt die ein oder andere, überraschende Wahrheit ans Licht.
Kali soll die Schwesternschaft verlassen, um die hundertste Ehefrau von Rajah Tarek zu werden, von dem sie allerdings alles andere als angetan ist. Dabei muss sie ihre beste Freundin Jaya zurücklassen. Ein Wiedersehen zwischen den beiden habe ich mir richtig herbeigesehnt.
Deven hat mir gut gefallen, auch wenn er mir teilweise etwas blass erschien. Ich hoffe, dass er im Folgeband mehr in den Fokus rutscht.

Die Liebesgeschichte hatte ein gutes Tempo, die Bande haben sich langsam entwickelt. Mitunter aber auch ein bisschen zu langsam für meinen Geschmack. Auch hier hoffe ich, dass dieser Teil in der Fortsetzung etwas ausgebaut wird.

Insgesamt überrascht die Handlung mit tollen Wendungen, wo man sich teilweise nicht sicher sein konnte, wer Freund oder Feind ist. Auch endet das Buch an einer gemeinen Stelle, auch wenn es jetzt nicht der Mega-Cliffhanger ist. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung, die im Sommer erscheinen wird.

Veröffentlicht am 06.10.2018

Wenn die Kirschblüten blühen …

Das Mädchen aus Feuer und Sturm
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„Das Mädchen aus Feuer und Sturm“ war mein erstes Buch von Renée Ahdieh und definitiv nicht mein letztes.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Generell mag ich Mädchen auf Titelbildern, dazu noch die romantischen ...

„Das Mädchen aus Feuer und Sturm“ war mein erstes Buch von Renée Ahdieh und definitiv nicht mein letztes.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Generell mag ich Mädchen auf Titelbildern, dazu noch die romantischen Details, die zarte Farbgebung und Gestaltung … perfekt! Jedenfalls fast ;) Etwas an das Setting angepasst hätte es schon sein dürfen. Ich finde auch, dass z.B. ein Kimono sehr viel passender gewesen wäre.

Als Japanophile mag ich das Setting natürlich ausgesprochen gerne. Auch habe ich mit den Kanji, den speziellen Begriffen, der Intonation oder den Suffixen deswegen keine Probleme und schmälert so meinen Lesegenuss in keinster Weise. Zum Glück gibt es am Ende des Buches ein Glossar wo alle erwähnte Begriffe Erklärung finden.

Über ihren Schreibstil musste ich echt Staunen. Ihre Wortwahl, ihre Formulierungen sind so galant; fast schon poetische Ausführungen die uns durch ihre Geschichte leiten. Bis jetzt habe ich eigentlich kaum einen vergleichbaren Stil kennengelernt.
Die Protagonistin fand ich sympathisch. Sie ist eine toughe Protagonistin und definitiv nicht auf den Mund gefallen. Ab und zu, vor allem anfangs, fand ich ihre Entwicklung oder besser gesagt „Verwandlung“ aber etwas zu schnell.
Die Liebesgeschichte, die etwas im Hintergrund blieb, fand ich sehr süß. Davon werden wir hoffentlich im folgenden Teil mehr sehen.
Die Nebencharaktere fand ich soweit auch interessant, wenn auch großteils nicht sehr sympathisch. Vor allem wird man sehr lange im Dunkeln gelassen, weil man nicht weiß, welches Spiel hier gespielt wird und wem man vertrauen kann. Dafür waren die einzelnen Personen wirklich sehr gut charakterisiert, man konnte sie ganz klar voneinander unterscheiden, da alle spezielle Eigenschaften aufweisen konnten.

Im Großen und Ganzen war ich wirklich sehr zufrieden und freue mich schon auf den nächsten Band bzw. die nächsten Werke der Autorin. „Zorn und Morgenröte“ steht schon in den Startlöchern.

Veröffentlicht am 31.07.2018

Stille und Nichtwörter

Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren
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„Die Wahrheit über Dinge die einfach passieren“ ist ein tiefgründiges, gefühlvolles Werk, das mich tief berührt hat.
Die richtigen Worte für diese Lektüre zu treffen fällt mir echt schwer. Vor allem da ...

„Die Wahrheit über Dinge die einfach passieren“ ist ein tiefgründiges, gefühlvolles Werk, das mich tief berührt hat.
Die richtigen Worte für diese Lektüre zu treffen fällt mir echt schwer. Vor allem da die richtigen Worte – das was man sagt, oder eben nicht sagt – eine große Rolle in dem Buch spielen.

Ich liebe das Cover, das aus dem Englischen übernommen wurde, sehr. Ich mag die Ruhe und Gelassenheit, die es ausstrahlt. Prägnant ist auch die große Qualle, die eine wichtige Rolle in dem Jugendroman spielt. Das Cover, das wie unter Wasser wirkt, strahlt die Stille aus, die dort herrscht. Stille, die auch im Buch ein großes Thema darstellt.

Die Protagonistin Suzy hat sich nach einem Ereignis dazu entschlossen nicht mehr zu sprechen, da sie der Meinung ist, dass zu Schweigen weniger kaputt machen könne, als Worte es tun.
Sie hat es wirklich nicht leicht im Leben und mehr als einmal tat sie mir furchtbar Leid. Wie sie teilweise von ihrer besten Freundin, Franny, die zu Beginn des Buches verstorben ist, behandelt wurde, hat sie nicht verdient. Und auch nicht von den anderen Klassenkameraden. Der einzige der ihr nicht im Weg steht, ist ihr Laborpartner Justin.

Suzy quält sich mit der Frage, warum ihre Klassenkameradin gestorben ist. Sie wollte antworten auf die Frage finden und dabei ist sie auf Quallen gestoßen. Sie glaubt, dass diese Tierchen vielleicht etwas mit dem Tod ihrer Klassenkameradin zu tun haben könnten und beginnt über diese Tiere genauere Nachforschungen anzustellen. Suzy konnte sich einfach nicht damit abfinden, dass „Dinge einfach so passieren“. Und ehrlich gesagt, kann ich das auch nicht. Sie war auf der Suche nach einem Weg, um mit dem Tod ihrer ehemaligen Freundin klarzukommen.

Ich finde es interessant, dass sich die Autorin dafür entschieden hat, Quallen in ihrem Buch zu behandeln. Man kann viel über diese besonderen und eigenartigen Lebewesen lernen. Generell finde ich, dass einem das Buch viel gibt, und dass man viel für sein eigenes Leben mitnehmen kann.

Veröffentlicht am 31.07.2018

Sensible Thematik

Spinster Girls – Was ist schon normal?
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„Spinster Girls – Was ist schon normal?“ ist mehr als ein simples Jugendbuch. Es ist so viel tiefgründiger, als das unscheinbare Cover vermuten lässt.

Die Autorin ist mir nicht unbekannt, deswegen ist ...

„Spinster Girls – Was ist schon normal?“ ist mehr als ein simples Jugendbuch. Es ist so viel tiefgründiger, als das unscheinbare Cover vermuten lässt.

Die Autorin ist mir nicht unbekannt, deswegen ist mir das Buch ins Auge gefallen. Das Cover gefällt mir gar nicht, dafür konnte mich der Klappentext und einige Rezensionen überzeugen. Und ich bereue es nicht! Ich fand die Arbeit von Holly Bourne großartig, allerdings weniger das Setting – das wirklich sehr jugendlich wirkt – als mehr die Thematik.

Die Protagonistin Evelyn, genannt Evie, leidet an Zwangsstörungen. Mir gefällt dabei die Art wie dieses Thema behandelt wird, wie sensibel die Autorin damit umgeht.

Hollys Charaktere sind alle „echt“ mit Ecken und Kanten. Bei keinem dachte ich, dass er irgendeinem Klischee entspricht. Generell ist in diesem Buch kaum etwas rosarot; ich finde die Geschichte sehr realistisch verfasst; genau so könnte es sich irgendwo zutragen.
Die Mädchen finde ich soweit sympathisch, und man kann sich gut mit ihnen identifizieren. Vor allem in Evie kann ich mich bis zu einem gewissen Grad wiederfinden. Die anderen beiden Mädchen werden in Band 2 und 3 näher beleuchtet.
Die Jungs sind ... naja Jungs eben und verhalten sich ihrem Alter entsprechend. Großteils natürlich sehr unreif und vor allem gedankenlos. Von manchen hätte ich mir wirklich mehr erwartet, menschlich gesehen.

Die drei Freundinnen Evie, Amber und Lottie gründen gemeinsam einen Club und nennen sich die „Spinster Girls“. Sie wollen dem Begriff die Stigmatisierung nehmen und ihm eine neue Bedeutung verleihen.
Bei ihren Treffen besprechen sie viele aktuelle (auch feministische) Themen, die auch mir das ein oder andere beibringen konnten. Somit ist die Lektüre nicht nur für Jugendliche interessant!

Einzig mit dem Ende bzw. wie sich einige Dinge entwickelt haben bin ich unzufrieden, aber das Leben ist nunmal kein Wunschkonzert. Die Autorin hat hier bewusst auf den Fanservice verzichtet.

Auch wenn ich mit diesem einen Aspekt wirklich unzufrieden bin, fand ich das Buch wirklich gelungen, wenn nicht schon fast grandios, was ich bei diesem Cover wirklich nicht erwartet hätte.

Veröffentlicht am 31.07.2018

Zwischen zwei Prinzen

Wenn die Sterne Schleier tragen
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„Wenn die Sterne Schleier tragen“ hat mich wirklich bezaubern können, wenn auch nicht durchwegs.

Das Cover hat mich sofort angesprochen; Mädchen in Kleidern sind einfach ein sehr schönes Motiv! Gelb ...

„Wenn die Sterne Schleier tragen“ hat mich wirklich bezaubern können, wenn auch nicht durchwegs.

Das Cover hat mich sofort angesprochen; Mädchen in Kleidern sind einfach ein sehr schönes Motiv! Gelb zählt zwar nicht unbedingt zu meinen Lieblingsfarben, dennoch verstehe ich den Grund hinter der Farbe, spielt es im Buch doch eine größere Rolle.

Auch wenn mir der Verlag bis dato unbekannt war, wusste ich, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, dass ich es unbedingt haben musste. Der Verlag war für mich aber auch mit ein Entscheidungsgrund das Buch zu Lesen, weil ich wissen wollte, wie die Machart des Buches ist, da Cecilia eines ihrer ersten Bücher ist, soweit ich weiß.

Der Erzählstil entspricht meinen Vorlieben und der Inhalt trifft ganz genau meinem Geschmack. Das Setting ist auch großartig. Ich meine Vienna als Hauptstadt von Europa? Auch wenn es natürlich kaum dem „echten“ Wien entspricht, mochte ich die Darstellung sehr. Die Thematik ist nicht die Neueste, zählt aber dennoch zu meinen liebsten.
Die Ausführung des Buches hat mir teils sehr gut, teils weniger gut gefallen. Meine persönlichen Kritikpunkte liegen bei der Dreiecksgeschichte; welche ich generell nur bedingt mag und die etwas unreife und naive Art der Protagonistin Lia haben mich mehr als einmal aufgeregt. Auch mag ich das Konzept der Nebenbuhlerin absolut gar nicht.

Die beiden Prinzen finde ich sehr unterhaltsam, vor allem ihre gegensätzliche Art. Nach dem Lesen der Lektüre muss ich meine Meinung revidieren und tendiere doch eher zu Noran, da er mir doch um einiges erwachsener vorkommt, als sein hitziger Bruder Elias. Ich kann aber das Gehader der Protagonistin bezüglich der beiden Prinzen verstehen.

Fazit: Alles in allem hat mich das Buch sehr gut unterhalten und ich bin mehr als gespannt wie die Geschichte in Band 2 nach diesem überaus gemeinen und großen Cliffhanger fortgeführt wird.