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Veröffentlicht am 28.02.2021

Unten am Fluss ist und bleibt ein Klassiker!

Unten am Fluss
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Inhalt:
Das junge Kaninchen Fiver prophezeit eine unheilvolle Bedrohung, die seinem Gehege unmittelbar bevorsteht. Doch bis auf seinen großen Bruder Hazel, der um Fivers Hellsichtigkeit weiß, und wenige ...

Inhalt:
Das junge Kaninchen Fiver prophezeit eine unheilvolle Bedrohung, die seinem Gehege unmittelbar bevorsteht. Doch bis auf seinen großen Bruder Hazel, der um Fivers Hellsichtigkeit weiß, und wenige andere, schenkt niemand seiner Warnung Glauben. Die kleine Truppe macht sich allein auf die Suche nach einem neuen Zuhause – ohne dabei zu ahnen, dass dies erst der Anfang eines langen, gefahrenreichen Weges ist. Ob sie am Ende ein glückliches Leben in Freiheit und Frieden führen können?

Meinung:
Als das Kaninchen Fiver in einer Vorahnung sieht, dass großes Unheil über das Gehege, in dem sein großer Bruder Hazel und er leben, zieht, warnen die beiden das Oberkaninchen des Geheges. Doch dieses will von der drohenden Gefahr nichts wissen. Hazel hingegen glaubt seinem Bruder, lag dieser doch schon öfters richtig mit seinen Vorausahnungen. Daher machen die beiden Kaninchen sich zusammen mit ihren Freunden auf die Suche nach einem neuen Zuhause. Doch bis sie wirklich am Ziel ihrer Reise ankommen, erwarten sie einige Abenteuer und Gefahren.

Natürlich ist mir der Film "Watership Down" bekannt und ich verbinde mit ihm immer sehr gemischte Gefühle. Denn die Geschichte über Hazel und Fiver ist eine bedrohliche, gefahrvolle und teilweise sehr brutale Erzählung.
Da oft in der Diskussion steht, ob man diese Geschichte nun als Kinderbuch werten kann oder nicht, rate ich jedem Erwachsenen den Film, das Buch oder das Hörspiel selbst zu sehen/lesen/hören, um zu entscheiden, ob sein Kind dieser alles andere als fröhlichen Geschichte bereits gewappnet ist.

Ich selbst mag den Film trotz seiner Brutalität dennoch gerne. Und so wollte ich mir ein Bild über das eigentliche Buch machen. Daher war ich gespannt wie mir die Hörspielfassung hierzu gefallen würde.

Vorab ist zu erwähnen, dass das Hörspiel natürlich eine gekürzte Version des Buches ist. Die Handlung ist jedoch sehr ähnlich zum Film. Da ich das Buch nicht gelesen habe, lässt dies aber darauf schließen, dass es nicht so viele Abweichungen zwischen Buch und Film gibt, wie man dies von manch anderer Buchverfilmung kennt.

Gesprochen wird dieses Hörspiel von einer kunterbunten Auswahl an Sprechern. Um nur ein paar zu nennen hätten wir hier z. B. Peter Fricke und Jens Wawrczeck, die für mich die bekanntesten Sprecher des Hörspiels sind und deren Stimmen ich unglaublich gerne lausche.
Weitere Sprecher sind zudem Marc Hosemann, Gottfried Breitfuß oder Matthias Haase. Eine genaue Auflistung aller Sprecher findet sich im Booklet wieder.

Aber nicht nur jeder Charakter wurde vertont. Auch tolle Hintergrundgeräusche sorgen für die perfekte Ummantelung. Gerade die sowieso schon bedrohlichen und düsteren Stellen im Buch werden dadurch gleich noch ein Stück unheimlicher. Und obwohl ich die Geschichte bereits kannte, lief mir tatsächlich ein-, zweimal ein Schauer über den Rücken.

Wie bereits erwähnt ist die Geschichte von Hazel, Fiver und ihren Freunden nichts für zarte Gemüter. Die Kaninchen müssen allerlei Gefahren bestehen und sich im Kampf mit anderen Kaninchen beweisen. Von daher mag man dem Titel vielleicht einiges vorwerfen, aber ganz sicher nicht, dass er zu irgendeiner Zeit langweilig ist. Immer passiert etwas Neues.

Die Handlung ist in drei Teile aufgeteilt. Der erste Teil beinhaltet die Reise der Kaninchen zu ihrem neuen Zuhause. Im zweiten Teil dreht sich alles um das Gehege Efrafa und seine grausamen Bewohner. Im dritten Teil gipfelt dann alles in einem grandiosen Showdown zwischen Efrafa sowie Hazel und seinen Freunden.

Fazit:
Auch nach so vielen Jahren ist "Watership Down" oder "Unten am Fluss" für mich ein zeitloser Klassiker geblieben. Das Hörspiel ist nahe an der Filmversion und hat mir trotz der düsteren Thematik viel Spaß bereitet.
Nicht unerwähnt möchte ich lassen, dass mir sogar ab und an ein Schauer über den Rücken gelaufen ist und das wo ich die Geschichte doch bereits kannte.
Jedoch sollte jeder Erwachsene sich vorher selbst ein Bild machen, ob die Geschichte etwas für sein Kind ist. Denn die Brutalität der Handlung ist nicht von der Hand zu weisen.
Ich vergebe 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 28.02.2021

Unterhaltsamer Detektivfall der mit einem Augenzwinkern erzählt wird

Joscha & Marie und die Frage, wie man seine Eltern rettet, ohne einen Urknall auszulösen
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Inhalt:
Joscha und Marie sind zwar gleich alt, ansonsten aber komplett verschieden. Joscha liebt Sport, Marie programmiert und experimentiert mit Leidenschaft. Joscha hat Freunde. Marie nicht. Dafür ist ...

Inhalt:
Joscha und Marie sind zwar gleich alt, ansonsten aber komplett verschieden. Joscha liebt Sport, Marie programmiert und experimentiert mit Leidenschaft. Joscha hat Freunde. Marie nicht. Dafür ist sie eine Art weiblicher Sherlock Holmes. Gut für Joscha, denn an dem Tag, an dem seine Eltern entführt werden, ist Marie zur Stelle. Dass gemeinsame Ermittlungen ordentlich für Sprengstoff sorgen, ist klar wie Chlorwasser. Wird es ihnen trotzdem gelingen, Joschas Eltern zu retten, ganz ohne einen Urknall auszulösen?

Meinung:
Joschas Eltern wurden entführt und die Entführer zwingen Joscha dazu die Polizei nicht einzuschalten. Also benötigt er die Hilfe von einem Detektiv. Dabei stößt er auf die Anzeige von Marie. Marie ist zwar genauso alt wie Joscha, doch das erfährt dieser erst als er Marie schon mit der Befreiung seiner Eltern beauftragt hat. Marie ist jedoch nicht wie andere Kinder. Sie interessiert sich sehr für wissenschaftliche Experimente und spielt zudem gerne Sherlock Holmes. Daher könnte Marie vielleicht wirklich nicht die schlechteste Lösung für Joschas Problem sein.

Als ich zum ersten Mal den Klappentext zu dieser Geschichte gelesen habe, war ich vom humorvollen Unterton und dem anstehenden Detektivfall sehr angetan. Ich wollte mehr darüber erfahren, wie die beiden Kinder den Entführern von Joschas Eltern das Handwerk legen.

Schon nach kurzer Lesezeit fällt auf, dass Autor Jens Baumeister die Geschichte mit einem Augenzwinkern erzählt. Er nimmt seine Charaktere gerne ein wenig auf die Schippe und über das gesamte Buch hinweg schwingt ein humorvoller Ton mit. Dies hat mich unglaublich angesprochen. Ich fand es absolut erfrischend, dass die Geschichte von Joscha und Marie nicht zu ernst aufs Papier gebracht wurde.

Dies merkt man auch an den eingeschobenen Anmerkungen, die der Autor in Form von Kästchen in die Geschichte hat einfließen lassen. Auch hier gibt es etliche lustige Szenen z. B. in dem der Autor in einem Kästchen ein Quiz an die Leser richtet. Diese sollen anhand von vier Antwortmöglichkeiten entscheiden, wie die Geschichte denn wohl weiter verlaufen wird.
Dabei sind die Antwortmöglichkeiten teilweise sehr humorvoll und bringen den Leser einfach zum Schmunzeln.

Auch den Detektivfall rund um die Entführung von Joschas Eltern fand ich sehr gelungen. Natürlich waren manche Dinge nicht wirklich realistisch, aber ich muss sagen, das habe ich bei einer Geschichte, in der zwei Kinder einer Entführung auf der Spur sind, auch nicht erwartet.
Von daher darf man sich auf eine abwechslungsreiche, anregende und witzige Geschichte freuen.

Das Buch ist für Leser ab 10 Jahren empfohlen. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass die Geschichte bereits bei Kindern ab 8 Jahren punkten kann. Denn die Schriftgröße ist recht groß gehalten und die Handlung ist nicht zu dramatisch. Die unterschiedlichen Schriftarten und -größen bieten eine schöne Abwechslung.

Zur weiteren Auflockerung sind die erwähnten Kästchen mit den Anmerkungen des Erzählers.
Aber auch die Illustrationen von Dominik Rupp lockern die Geschichte auf.
Ich bin sehr angetan von der Aufmachung und Gestaltung des Buches! Hier hat sich der Autor wirklich etwas Tolles einfallen lassen!

Fazit:
Gemeinsam mit Joscha und Marie erlebt der Leser ein atemberaubendes, amüsantes und mitreißendes Abenteuer. Denn Marie und ihre Experimente, sowie deren Auswirkungen sind herrlich erfrischend und sorgen für beste Unterhaltung. So wird die Jagd nach den Entführern von Joschas Eltern zu einem wilden Spektakel.
Ich vergebe 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 28.02.2021

Potzblitzstarkes Abenteuer in Namibia

Polly Schlottermotz 6: Das ist ja der Brüller!
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Inhalt:
Potzblitz! Was man mit einem magischen Reise-Pass alles erleben kann! Polly ist unterwegs zu Tante Winnie nach Namibia, die gerade ein Zaubermittel gegen ihren Schluckauf sucht, als sie in der ...

Inhalt:
Potzblitz! Was man mit einem magischen Reise-Pass alles erleben kann! Polly ist unterwegs zu Tante Winnie nach Namibia, die gerade ein Zaubermittel gegen ihren Schluckauf sucht, als sie in der Savanne über den Jung-Löwen Komi stolpert. Der soll eigentlich mal König werden, kann dafür aber einfach nicht laut genug brüllen. Na klar, will Polly ihm helfen! Doch dann tauchen in der Nähe Jäger auf und Polly schlittert in ein neues potzblitzwildes Abenteuer ...

Meinung:
Endlich geht es für Polly, ihre Eltern und Schwester Lotti in den Urlaub. Doch auf dem Weg in die Berge geht so einiges schief und Polly ist irgendwann so stockwütend, dass sie sich kurzerhand zu Tante Winnie nach Namibia wünscht. Dort ist jedoch auch nicht alles Friede, Freude Eierkuchen. Denn Winnie hat einen fürchterlichen Schluckauf, den sie einfach nicht loswird. Polly lernt zudem Löwenjunges Komi kennen. Dieser soll irgendwann König der Savanne werden. Doch leider kann er bisher überhaupt nicht laut brüllen. Und dann treibt auch noch ein Jäger in der Nähe sein Unwesen. Immer mehr Tiere verschwinden spurlos.

Auf das neue Abenteuer von Vampirmädchen Polly Schlottermotz habe ich mich sehr gefreut. Denn die Abenteuer die Polly zusammen mit ihrer Tante Winnie, Fledermäuserich Adlerauge und Elefantendame Roberta erlebt sind immer super unterhaltsam.

Auch das neueste Abenteuer hat es von Anfang an in sich. Denn bei Familie Schlottermotz steht der erste gemeinsame Urlaub seit Jahren auf dem Programm. Die Eltern sind jedoch die ganze Zeit nur am Streiten, was ziemlich an Pollys Nervenkostüm zerrt.
Daher reist diese dann auch sehr spontan nach Namibia und hinterlässt nur auf der Toilette der Raststätte eine kurze Nachricht an die Familie. Dies empfand ich als ein wenig störend, da Polly sich einfach nicht sicher sein konnte, dass ihre Eltern die Nachricht auch tatsächlich finden würden. Als Leser machte ich mir die ganze Zeit Gedanken darüber, was für fürchterliche Sorgen sich Pollys Eltern wohl eine gewisse Zeit lang gemacht haben müssen. Ich finde, man hätte Pollys Verschwinden auch ein wenig charmanter lösen können.
Dies ist aber auch schon mein einziger Kritikpunkt.

Ansonsten kann die Geschichte nämlich wieder auf ganzer Linie punkten. Dies liegt nicht zuletzt an dem super coolen Setting. Namibia mit all seinen Wildtieren hat mich sofort angesprochen. Es hat unfassbar viel Spaß gemacht, gemeinsam mit Polly und ihren Freunden durch die Savanne zu streifen.

Auch der Spannungsfaktor kommt in diesem Buch nicht zu kurz. Denn Polly macht sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Jäger, der immer mehr Wildtiere einfängt und verschleppt. Polly ist sich dabei ganz sicher, dass nur der Wildhüter Mortimer Mecker dahinterstecken kann, von dem Tante Winnie so ganz begeistert ist. Polly findet ihn jedoch alles andere als sympathisch. Schließlich bezeichnet er sie als Kind. Natürlich ist Polly noch ein Kind, das möchte sie aber absolut nicht hören.

Im Buch stolpert man mal wieder über einige zauberhafte Illustrationen von Lisa Hänsch. Hier werden vor allen Dingen die vielen wilden Tiere toll in Szene gesetzt. Ich liebe aber auch die Darstellung von Tante Winnies Hausboot. Auf diesem würde ich gerne mal eine Woche Urlaub machen.

Fazit:
Der neueste Polly Schlottermotz Band spielt mitten in der Savanne von Namibia und hat neben Löwen, Nashörnern und Giraffen auch jede Menge Spannung anhand eines Wildjägers zu bieten.
Fans der Reihe dürfen sich wieder auf ein potzblitzstarkes Abenteuer freuen.
Ich vergebe 4,5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 28.02.2021

Legendäre Szenen, tolle Vertonung!

Der kleine Vampir und der unheimliche Patient
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Inhalt:
Dr. Schwartenfeger leitet nicht nur die Bürgerinitiative Rettet den alten Friedhof, sondern hat auch einen unheimlichen Patienten in Behandlung: einen Vampir. Was hat er mit dem Patienten vor? ...

Inhalt:
Dr. Schwartenfeger leitet nicht nur die Bürgerinitiative Rettet den alten Friedhof, sondern hat auch einen unheimlichen Patienten in Behandlung: einen Vampir. Was hat er mit dem Patienten vor? Anton stellt Nachforschungen an: Schließlich muss er wissen, ob Dr. Schwartenfeger den Vampiren wohl gesinnt ist …

Meinung:
Anton und seine Eltern sind zurück von ihrem Urlaub im Jammertal. Daher besteht Antons Mutter darauf, dass Anton wieder zu seinen Sitzungen beim Psychologen Dr. Schwartenfeger gehen soll. Anton ist alles andere als begeistert von dieser Idee. Wenigstens in den restlichen Ferien hätte er sich ein bisschen Erholung vor dem Psychologen gewünscht. Anton ändert seine Meinung jedoch schlagartig, als er erfährt, dass Herr Dr. Schwartenfeger der Leiter der Bürgerinitiative „Rettet den alten Friedhof“ ist. Zudem interessiert sich Herr Dr. Schwartenfeger sehr für Vampire und scheint ihnen freundlich gesinnt zu sein. Zudem macht es den Eindruck, dass Dr. Schwartenfeger sogar einen echten Vampir als Patienten hat. Klar, dass Anton sofort Nachforschungen darüber anstellen muss.

Hierbei handelt es sich um den mittlerweile neunten Band der Reihe. Da die einzelnen Geschichten oftmals abgeschlossen enden, kann man bei dieser Reihe auch sehr gut mittendrin anfangen. Am besten ist es jedoch, wenn man zumindest den ersten Band gehört hat, um erste Grundkenntnisse über Anton und die Vampire zu erhalten.

In diesem Band steht vor allen Dingen Antons Beziehung zu seinem Psychologen Herrn Dr. Schwartenfeger im Fokus. Aus Antons erster Abneigung entwickelt sich langsam echtes Interesse an Herrn Dr. Schwartenfeger, denn dieser scheint eine Leidenschaft für das Thema Vampire entwickelt zu haben. Doch kann Anton ihm wirklich trauen? Um diese Frage dreht sich viel im neuen Abenteuer. Daher ist es nicht verwunderlich, dass ein großer Teil der Geschichte im Haus von Herrn Dr. Schwartenfeger spielt.
Aber auch die Beziehung zwischen Anton und Anna nimmt eine neue Wendung. So muss Anna Anton beichten, dass sie den Kampf gegen das Vampirsein verloren hat. Anna hat nun keine Milchzähne mehr und muss dementsprechend ihre Nahrung umstellen.
Rüdiger der kleine Vampir braucht hingegen mal wieder dringend Antons Hilfe. So muss er sich nach vielen Jahrzehnten unbedingt die Haare waschen. Doch die nächtliche Haarwasch-Aktion im Badezimmer von Anton endet mit wütenden Nachbarn, einer sehr aufgebrachten Mutter und jeder Menge Chaos.

Auch das neueste Abenteuer von Anton, Rüdiger und Anna hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht. Auf verschiedenen Ebenen wird die Geschichte weitergeführt. Aufgrund der unterschiedlichen Handlungsstränge kommt es dabei auch nicht zu Langeweile.
Viel zu schnell sind die gut drei Hörstunden dann auch schon wieder vorbei.
Gerade das Ende schürt die Vorfreude auf den nächsten Band, da man sich einfach sicher sein kann, dass bei Antons Party doch so einiges schiefgehen wird. Schließlich sind Rüdiger und Anna auch eingeladen.

Wie bei jedem Hörbuch zum kleinen Vampir, kann ich auch bei diesem Titel nichts anderes als Lobeshymnen auf Katharina Thalbach aussprechen. Mindestens genauso gut gefallen mir die musikalischen Einschübe, die das Vampirfeeling noch besser transportieren. Nach so vielen Hörbüchern kennt man die Melodie bereits auswendig. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Melodie für mich mittlerweile zu einem absoluten Ohrwurm geworden ist.

Fazit:
Fans vom kleinen Vampir dürfen sich auch im neunten Band der Reihe auf eine tolle Geschichte, spannende Momente und humorvolle Szenen freuen. Gerade Rüdigers Haarwasch-Aktion in Antons Badezimmer zählt hierbei zu den legendären Szenen der gesamten Reihe. Ich liebe es dank der gelungenen Vertonung von Katharina Thalbach diese Reihe wieder neu erleben zu dürfen.
5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 28.02.2021

Unglaublich liebevolle und warmherzige Geschichte

Das kleine WIR im Kindergarten
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Inhalt:
Mit dem Kleinen WIR ist alles schöner! Das wissen auch die Kinder des Kindergarten Hummelbummel. Spielen, matschen, lesen – das alles und noch viel mehr machen die Kinder zusammen. Und dank des ...

Inhalt:
Mit dem Kleinen WIR ist alles schöner! Das wissen auch die Kinder des Kindergarten Hummelbummel. Spielen, matschen, lesen – das alles und noch viel mehr machen die Kinder zusammen. Und dank des WIR-Gefühls haben sie jede Menge Spaß dabei.
Ein WIR wächst immer da, wo Menschen sich mögen. Aber wie wird ein Kind Teil des WIR? Als Carl neu dazukommt, freut sich das WIR: Je mehr Kinder zusammen sind, desto größer und stärker wird das WIR-Gefühl. Doch am Anfang ist es für Carl gar nicht so einfach, Teil des WIR zu sein. Carl muss die anderen Kinder erst kennenlernen, bis er sich mit dem WIR verbunden fühlt. Zum Glück sind die Kinder aus Carls Gruppe und die tollen Erzieher*innen immer füreinander da. Sie trösten, kuscheln und päppeln das WIR auf.

Meinung:
Mit dem Kleinen WIR wird das Leben gleich viel schöner. Denn wer macht schon gerne Sachen alleine? Viel schöner ist es Dinge zusammen zu erleben. So ist es auch im Kindergarten, wenn man zusammen schaukelt, Ritter spielt und etwas vorgelesen bekommt. Das WIR verbindet und lässt die Kinder mehr zusammenwachsen.

Da ich schon viel Gutes über das Kleine WIR gehört habe, wollte ich mir mit diesem neuen Band über das Kleine WIR selbst ein Bild von der Geschichte machen.
Zwar handelt es sich hier um den vierten Band der Reihe, da die Geschichten aber in sich abgeschlossen sind, kann man das Buch perfekt als Einzelband lesen. Die Vorkenntnisse aus den Vorgängerbänden sind nicht nötig.
Denn gleich zu Beginn lernt der Leser das WIR kennen.

Im Laufe der Handlung wird den kleinen Lesern bewusst, dass alles doch einfach viel mehr Spaß macht, wenn man Dinge gemeinsam tut. Und das es immer schön ist, wenn jemand anders einem hilft.
So hilft das WIR dabei, dass Kind Bo seine Angst überwindet und mithilfe des WIRs über Baumstämme balanciert.
In einer anderen Situation sorgt das WIR dafür, dass Emil Sima hilft den Reißverschluss ihrer Jacke zu schließen.
Und als der Junge Carl neu in die Kindergartengruppe kommt, steht das WIR bereit, um ihm die Eingewöhnung in die neue Lebenssituation so einfach wie möglich zu gestalten.

Für die Zielgruppe der dreijährigen Kinder wird dieses Buch daher ein schöner Wegweiser dafür sein, wie glücklich es einen macht anderen zu helfen und gemeinsam mit anderen Kindern zu spielen.
Auch mein Sohn konnte mir gleich ein paar Dinge aus seinem Kindergartenalltag erzählen, die ihn zu diesen Situationen eingefallen sind.

Autorin Daniela Kunkel ist gleichzeitig auch die Illustratorin des Buches und erzeugt mit dem WIR ein Wesen, dem man sofort vertraut und in das man sich am liebsten hineinkuscheln möchte.

Fazit:
Eine unglaublich liebevolle und warmherzige Geschichte bietet sich jungen Lesern ab 3 Jahren mit dem WIR. Freundschaft und Zusammenhalt sind das A und O dieser Geschichte, aber auch Hilfsbereitschaft unter den Kindergartenkindern ist ein Thema.
Für dieses niedliche Büchlein vergeben wir sehr gerne 5 von 5 Junior-Hörnchen.

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