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Veröffentlicht am 07.10.2021

Eine besondere Freundschaft zwischen Zombie und Menschenmädchen

Lilo & Moder - Eine Freundin der gruseligen Art
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Inhalt:
Obwohl ihre neuen Nachbarn sehr freundlich sind, merkt die elfjährige Lilo ziemlich schnell: Irgendwas stimmt nicht mit denen! Warum fällt dem Mädchen der Arm ab, während sie – ganz allein – einen ...

Inhalt:
Obwohl ihre neuen Nachbarn sehr freundlich sind, merkt die elfjährige Lilo ziemlich schnell: Irgendwas stimmt nicht mit denen! Warum fällt dem Mädchen der Arm ab, während sie – ganz allein – einen Schrank ins Haus trägt? Warum bringen die Eltern kein Wort heraus, sondern nur Gestöhn? Und warum riecht es in ihrer Wohnung, als hätten die Verwesens schon eine ganze Weile den Müll nicht rausgebracht? Als die beiden Söhne beginnen, mit ihren Köpfen Fußball zu spielen, weiß Lilo: Das sind Zombies! Aber Zombies, die weder Menschenfleisch noch Menschenhirn mögen, versichert ihr das Zombie-Mädchen Moder. Sehr beruhigend! Als sich herausstellt, dass Moder nicht nur genauso alt ist wie Lilo, sondern ab sofort in dieselbe Klasse geht, ist klar: Langweilig wird es mit der neuen besten Freundin garantiert nicht.

Meinung:
Lilo staunt nicht schlecht, als das Mädchen Moder mit ihrer Familie in die dunkle Kellerwohnung im Haus einzieht. Denn Familie Verwes ist anders als andere Familie. Wie kann es sonst sein, dass Moders Brüder ihre Köpfe abnehmen und damit Fußball spielen können? Oder das Moder beim Umzug ihren Arm verliert und sie dies gar nicht zu stören scheint. Auch die Eltern von Moder bekommen außer Gestöhne kein vernünftiges Wort über ihre Lippen. Schnell findet Lilo heraus, dass es sich bei Familie Moder um eine echte Zombie-Familie handelt. Und diese muss vor Schulleiterin Trudeltraud Rosmarin-Schnabel beschützt werden, denn diese ist eine Zombiejägerin.

Da mir die Akademie Fortuna-Reihe von Autorin Sarah M. Kempen ausgesprochen gut gefällt, freute ich mich sehr auf das neueste Werk der Autorin. Denn Lilo & Moders Geschichte klang wieder nach einer etwas anderen Geschichte und sehr interessant.

Als Fan von übersinnlichen Wesen wie Vampiren, Werwölfen und Co. war ich sofort neugierig geworden, als ich den Klappentext dieses Buches zum ersten Mal gelesen habe. Eine Zombie-Familie klang einfach nach einer super unterhaltsamen Geschichte. Und die habe ich auch ab der ersten Seite geboten bekommen. Denn bei Familie Verwes ist vieles anders als bei anderen Familien. Beispielsweise fühlt sich die Familie in der dunklen und feuchten Kellerwohnung des Hauses sofort heimisch. Außerdem mögen sie den Geruch von Blumen und gut riechenden Dingen überhaupt nicht. Viel lieber ist ihnen da schon der Geruch eines Komposthaufens.

So fällt es Protagonistin Lilo nicht schwer eins und eins zusammenzuzählen. Schnell ist ihr klar, dass Familie Verwes eine echte Zombiefamilie ist. Moder geht mit dieser Information auch recht offen um, denn Lilo ist ihr von Anfang an sehr sympathisch und die beiden gleichaltrigen Mädchen werden schnell Freundinnen.
Doch durch die Zombiejägerin Frau Rosmarin-Schnabel und ihre Tochter Yvette ist Familie Verwes ständig in Gefahr. Dabei fand ich es einfach herrlich erfrischend, dass dabei nicht etwa Frau Rosmarin-Schnabel auf die Idee kommt, dass es sich bei Moder und ihrer Familie um Zombies handeln könnte. Nein, ihre Tochter Yvette zieht die richtigen Schlüsse. Frau Rosmarin-Schnabel möchte jedoch von der Entdeckung ihrer Tochter nichts wissen und hält Yvette teilweise sogar für ein wenig verrückt.
Diese Ignoranz der Eltern fand ich sehr treffend beschrieben. Oftmals sind es doch gerade die Kinder die viel sensiblere Antennen als wir Erwachsenen haben.

Man merkt der Geschichte an, dass sie für Kinder ab 9 Jahren geschrieben wurde. So gibt es zwar durchaus Spannungsmomente, jedoch sind diese der Altersgruppe entsprechend eher dezent gesetzt. Viel mehr wird in diesem Buch ein Augenmerk auf den Humor und das Thema Freundschaft gelegt. Ich finde es schön, dass hier die Botschaft suggeriert wird, dass Herkunft und Aussehen nicht entscheidend für den Beginn einer Freundschaft sein sollten.

Auch etliche Illustrationen finden sich in der Geschichte wieder. Diese wurden von Sabine Mielke gezeichnet. Dabei darf man sich als Leser gleich zu Beginn auf tolle Porträts der wichtigsten Charaktere freuen.

Fazit:
Die Freundschaft von Lilo und Moder ist außergewöhnlich und sehr besonders. Denn Moder ist ein echtes Zombie-Mädchen und mit ihrer Familie wird es niemals langweilig. Daher habe ich mich ab der ersten Seite sehr wohl mit dieser Geschichte gefühlt. Die Spannungselemente sind aufgrund der Altersgruppe etwas dezenter gehalten, dennoch bin ich mir sicher, dass die eigentliche Zielgruppe absolut begeistert sein wird.
Ich vergebe 4 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 07.10.2021

Schöne Kurzgeschichtensammlung und nette Ergänzung zur Reihe

Woodwalkers & Friends (2). Zwölf Geheimnisse
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Inhalt:
Triste Weihnachtstage im Waisenhaus? Nicht mit Rothörchen Holly! Sie hat einen Plan für das schönste Fest aller Zeiten. Jeffrey muss seine Wolfsgestalt an der Menschenschule geheim halten. Ob er ...

Inhalt:
Triste Weihnachtstage im Waisenhaus? Nicht mit Rothörchen Holly! Sie hat einen Plan für das schönste Fest aller Zeiten. Jeffrey muss seine Wolfsgestalt an der Menschenschule geheim halten. Ob er mit einer waghalsigen Mutprobe endlich erreichen kann, dass ihn seine Mitschüler akzeptieren? Wapiti-Wandlerin Lou hat schlechte Erfahrungen mit Raubtieren gemacht. Trotzdem kann sie nicht aufhören, an den Pumajungen Carag zu denken. Und Brandon? Während eines Urlaubs auf Hawaii wächst der schüchterne Bison-Wandler über sich hinaus. Eines haben alle gemeinsam: Für Gestaltwandler wird das Leben nie langweilig!

Meinung:
Es ist einiges los in der Welt der Woodwalkers...
So hat Hörnchen Holly einen tollen Plan für ein wundervolles Weihnachtsfest im Waisenhaus. Eulenmädchen Trudy versucht unterdessen ihre Gefühle für Jeff auf die Reihe zu bekommen und wir erfahren wie die Rabenzwillinge Shadow und Wing zur Clearwater High gekommen sind. Auch Polarwölfin Tikaani begleiten wir an ihrem ersten Tagen an der Schule, während Jeff seine Wolfsgestalt an einer Menschenschule geheim halten muss. Wapiti-Mädchen Lou versucht derweil ihren Gefühlen für den Pumajungen Carag auf den Grund zu gehen. Und Kater Dorian sowie Maus Nell verbringen einen actionreichen und aufregenden Abend im Kino. Auch die Wölfe Cliff und Bo, Bison-Wandler Brandon und weitere Charaktere der Woodwalkers-Reihe erhalten hier ihr eigenes Kapitel.

Als ich zum ersten Mal von einer Geschichtensammlung der verschiedenen Woodwalker-Charaktere gehört habe, war ich sofort Feuer und Flamme. Automatisch ging ich davon aus, dass es sich hier um Geschichten handelt, die entweder nach oder während der eigentlichen Reihe spielen. Autorin Katja Brandis hat sich jedoch für eine bunte Mischung entschieden. So gibt es Geschichten, die vor den Ereignissen der eigentlichen Woodwalkers-Reihe spielen, als auch währenddessen und danach.

Da es sich hierbei quasi um einen Zusatzband zur eigentlichen Woodwalkers-Reihe handelt, sollte jeder, der dieses Buch gerne lesen möchte, die eigentliche Reihe bereits kennen. Ansonsten werden viele Szenen und Gespräche für den Leser unverständlich bleiben. Zudem könnten sich Leser mit diesem Zusatzband extrem zur eigentlichen Reihe spoilern.

Schön finde ich, dass die Geschichten recht chronologisch aufgebaut sind und man so als Leser nicht durch die verschiedenen „Zeiten“ hüpfen muss.
Prinzipiell hat mir dieser Mix gut gefallen. Mich persönlich konnten die Geschichten, die vor der Woodwalkers-Reihe spielen, jedoch nicht ganz so sehr fesseln. Hier merkte ich, dass ich mich doch leicht gelangweilt fühlte.

Dafür haben mich die restlichen Storys überzeugen können. Vor allen Dingen die Geschichte von Tikaanis erstem Tagen an der Clearwater High fand ich ultra spannend. Denn in dieser erzählt Katja Brandis wie sich das Wolfsrudel rund um Jeff zusammengestellt und gefunden hat.
Aber auch Dorians und Nells Besuch im Kino war eine lustige und sehr unterhaltsame Geschichte.

Ich finde es toll, dass hier etliche Nebencharaktere endlich einmal selbst zu Wort kommen und einen kleinen Teil ihrer eigenen Geschichte zum großen Ganzen beitragen können. Daher war es für mich ein spannendes Erlebnis endlich einmal in Watipipi-Mädchen Lous Gedanken eintauchen zu dürfen. Und auch Bertas Unstimmigkeiten mit ihrer Familie bzgl. Andrew Milling werden hier aufgegriffen und detailliert beschrieben.

Daraus ergibt sich eine tolle Geschichtensammlung. Zudem darf man sich auf farbliche Schülerportraits sowie die Lagepläne der Clearwater High Schule am Ende des Buches freuen.

Fazit:
Dieses Buch bringt uns einige Charaktere der Woodwalkers-Reihe anhand von interessanten Kurzgeschichten näher. Dabei darf der Leser sich sowohl auf Geschichten vor, als auch während und nach der eigentlichen Woodwalkers-Reihe freuen. Katja Brandis hält dabei wieder einige spannende Einblicke in die Welt der Woodwalkers parat. Das Buch bietet dem Leser zusätzlich noch farbliche Schülerportraits sowie die Lagepläne der Clearwater High Schule. Eine schöne Ergänzung zur eigentlichen Reihe und ein absolutes Must-Have für jeden Fan!
Ich vergebe 4 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 30.09.2021

Tolle Idee zu Jack the Ripper

Der letzte Rabe des Empire
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Inhalt:
London 1888. Eine Mordserie versetzt die Stadt in Angst und Schrecken. Voller Entsetzen verfolgt Melvin die Ereignisse, denn er kannte jedes einzelne Opfer. Als auch noch das Mädchen getötet wird, ...

Inhalt:
London 1888. Eine Mordserie versetzt die Stadt in Angst und Schrecken. Voller Entsetzen verfolgt Melvin die Ereignisse, denn er kannte jedes einzelne Opfer. Als auch noch das Mädchen getötet wird, das er heimlich liebt, setzt er alles daran, den Mörder aufzuspüren. Noch ahnt er nicht, dass in den dunklen Gassen des East End unheimliche Wesen auf ihn lauern. Und dass ihm ein einbeiniger Rabe auf Schritt und Tritt folgt …

Meinung:
Der Junge Melvin lebt auf den Straßen Londons im Jahre 1888. Zu dieser Zeit geht in London der gefürchtete Jack the Ripper um. Das erstaunliche an den Morden, die in der ganzen Stadt Angst und Schrecken verbreiten, ist, dass Melvin all die Opfer von Jack the Ripper persönlich kannte. Wer ist Jack the Ripper und was hat es mit dem einbeinigen Raben zu tun, der Melvin zu verfolgen scheint?

Da mir das Buch "Tara und Tahnee" von Autor Patrick Hertweck wirklich gut gefallen hat, war ich gespannt auf seinen neuen Jugendbuchschmöker, der wieder ein interessantes geschichtliches Ereignis aufgreift.

Dieses Mal dreht sich alles um die im Jahre 1888 begangenen Morde in London. Der Mörder, nur bekannt unter dem Namen Jack the Ripper, fasziniert bereits seit vielen Jahrzehnten die Menschen auf der ganzen Welt.
Patrick Hertweck hat aus diesem Serienmörder nun eine ganz eigene und individuelle Geschichte gezaubert. In diesem Buch erfährt man daher, wie sich die Ereignisse möglicherweise damals im Jahre 1888 abgespielt haben könnten.

Dabei kann ich vorwegnehmen, dass diese Interpretation sehr viel Übernatürliches, ja beinahe magisches, an den Tag legt. Wer hier auf eine nüchterne Darstellung der Thematik hofft dürfte enttäuscht werden. Mir hat jedoch der Hauch übersinnliches mit seinen Werwölfen, Vampiren und Untoten sehr gut gefallen. Dies verleiht der eigentlich schon extrem spannenden Thematik einen zusätzlichen Reiz.

Was man dem Buch anmerkt ist, dass Patrick Hertweck sich wirklich viel Mühe dabei gegeben hat die damaligen Lebensumstände genau zu recherchieren. Es gibt wahnsinnig viele Details aus der damaligen Zeit, die der Autor in seine Geschichte hat einfließen lassen. Dies macht die Handlung einfach deutlich authentischer.

Zu Beginn der Geschichte steht der Leser vor einer Vielzahl an Puzzleteilen, die alle nicht recht zusammenpassen wollen. Doch nach und nach werden die verschiedenen Puzzlestücke zu einem großen Ganzen zusammengesetzt. Dabei gab es für mich einige Aha-Momente.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Dabei lässt sich Patrick Herweck genug Zeit uns die verschiedenen Personen näherzubringen.

Nun könnte man meinen, dass die Geschichte für mich rundum perfekt war. Ein kleines Manko habe ich dann aber doch. Mir war die Handlung stellenweise ein wenig zu ausschweifend erzählt. Wie bereits erwähnt hat Patrick Hertweck ein Auge fürs Detail. Stellenweise kommt die Handlung dann aber ein wenig zu detailliert daher, sodass ich mich teilweise gelangweilt fühlte.

Fazit:
Patrick Hertweck hat mit seinem neuen Buch mal wieder bewiesen, dass er es drauf hat geschichtliche Ereignisse in eine ganz eigene Story zu verpacken. Dieses Mal hat er sich "Jack the Ripper" vorgeknöpft und daraus ein lebhaftes, vielseitiges und magisches Abenteuer erschaffen.
Ich vergebe 4,5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 21.09.2021

Eine magische Reise mit jeder Menge sprechender Tiere an Bord

Der Silberpfeil
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Inhalt:
Kate führt ein schönes Leben mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder Tom – wenn nicht alles so fürchterlich langweilig wäre! Als sie zu ihrem elften Geburtstag einen echten Zug geschenkt bekommt, ...

Inhalt:
Kate führt ein schönes Leben mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder Tom – wenn nicht alles so fürchterlich langweilig wäre! Als sie zu ihrem elften Geburtstag einen echten Zug geschenkt bekommt, kann sie ihr Glück kaum fassen. Mit dem SILBERPFEIL beginnt für Kate und Tom eine unglaubliche Reise, die durch grüne Dschungelwälder und trockene Wüsten führt, über blaue Meere und schneebedeckte Berge. Und damit nicht genug: Ihre Passagiere sind sprechende Tiere, die schon lange auf den SILBERPFEIL zu warten scheinen ...

Meinung:
Kate sehnt sich nach einem echten Abenteuer. Zwar hat ihr Leben alles zu bieten was man sich wünschen kann, doch langweilt Kate ihr Alltag. Daher macht sie große Augen als Onkel Herbert ihr zum Geburtstag eine echte Lokomotive schenkt. Doch die Silberpfeil, wie der Name der Lokomotive lautet, ist kein gewöhnlicher Zug. Vielmehr entführt der Zug Kate und ihren jüngeren Bruder Tom in eine magische Welt voller sprechender Tiere und atemberaubender Landschaften.

Als ich zum ersten Mal das Cover des Buches gesehen habe, war ich sofort fasziniert von diesem. Auch der Klappentext klang nach einer Geschichte ganz genau nach meinem Geschmack. Zudem erinnerte mich die Handlung ein klein wenig an „Der Polarexpress“, nur ohne das winterliche Setting.

Zu Beginn der Geschichte lernt der Leser die elfjährige Kate und ihren jüngeren Bruder Tom kennen. Kate langweilt sich fürchterlich in ihrem täglich gleichen Leben und wünscht sich daher ein echtes Abenteuer. Dies wird ihr durch ihren mysteriös wirkenden Onkel Herbert gebracht. Denn Kate ist nun stolze Besitzerin eines eigenen Zuges. Onkel Herbert ermutigt die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und lässt sie daher die Zugwaggons ihres Zuges selber bestimmen. Und so wünschen die beiden sich erst zwei Abteilwagen und einen Speisewagen bis ihre Fantasie anfängt Früchte zu tragen und beispielsweise ein Bibliothekswagen und ein Süßigkeitenwagen mit zu ihrem Zug gehören.

Fantasie ist allgemein das Stichwort für diese Geschichte. Denn Autor Lev Grossman entführt die Leser in eine äußerst magische Welt. So reisen die Kinder durch die verschiedensten Landschaften. Von schneebedeckten Bergen, einer Fahrt durchs Meer oder die Reise durch einen atemberaubenden Dschungel ist alles mit dabei. Auch die Passagiere des Zuges sind keine Menschen wie du und ich. Vielmehr handelt es sich hier um sprechende Tiere, die schon lange auf den Zug gewartet haben und alle ein ganz bestimmtes Ziel verfolgen.
Im Laufe der Handlung wird dem Leser klar, was es mit dem Zug auf sich hat und wohin er die Tiere transportiert. Diese in die Geschichte verwobenen Botschaft hat mein Herz berührt und mich gleichzeitig auch ein wenig traurig gestimmt.

„Der Silberpfeil“ ist an Kinder ab 10 Jahren gerichtet. Für mich hat die Altersangabe perfekt gepasst. Denn für jüngere Leser dürfte die Geschichte noch ein wenig zu komplex sein. Aber auch junggebliebene Erwachsene werden großen Spaß mit dieser Geschichte haben.

Auch ein paar schwarz-weiß Bilder gibt es im Buch zu betrachten. Diese wurden von Alina Brost für die deutsche Ausgabe gezeichnet.

Fazit:
Mein Ausflug mit dem „Silberpfeil“ war wirklich eine sehr magische Reise durch die Welt. Die vielen sprechenden Tiere, die abwechslungsreiche Story und die traumhaft schönen Regionen, durch die der magische Zug fährt, laden den Leser zum Träumen ein. Für Fans von fantastischen Geschichten und „Der Polarexpress“ ist diese Geschichte absolut empfehlenswert.
Mich persönlich konnte die Handlung nicht zu 100 % packen, weswegen ich nicht ganz die volle Punktzahl vergebe, dennoch sehr gute 4 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 21.09.2021

Geteilte Meinung bei uns zu Hause zu diesem Buch

Rille 2: Ein Dschungel voller Abenteuer!
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Inhalt:
Rille, der liebenswerte Gorilla mit großem Herz ist wieder da! Wie jedes Kind ist Rille mal fröhlich, mal ängstlich, mal wütend und dabei immer voller Neugier auf den kunterbunten Dschungel! Mit ...

Inhalt:
Rille, der liebenswerte Gorilla mit großem Herz ist wieder da! Wie jedes Kind ist Rille mal fröhlich, mal ängstlich, mal wütend und dabei immer voller Neugier auf den kunterbunten Dschungel! Mit dem frechen Papagei Pepe und Gürteltierdame Tatu erlebt er dort jeden Tag die tollsten Abenteuer. Dabei lernt Rille, dass Teilen richtig Spaß machen kann; Freunde nicht nur bei Gorilla-Schnupfen die beste Medizin sind; jeder auf seine Weise einzigartig ist und man für einen lustigen Dschungel-Winter nicht mal echten Schnee braucht … Diese Geschichten nimmt man immer wieder zur Hand!

Meinung:
Rille hat wieder viele Ideen im Kopf, mit denen er seinen Freunden das Leben im Dschungel noch angenehmer und lustiger gestalten möchte. Doch auch viele Gefühle beschäftigen Rille und sorgen dafür, dass er mal wütend, mal ängstlich und mal total glücklich ist. So wird auch dieses Buch wieder ein großer Spaß für die vielen Bewohner des Dschungels.

Nachdem mich der erste Band von Rille und seinen Freunden absolut überzeugt hatte, freute ich mich sehr auf den zweiten Band der Reihe. Diesen wollte ich gerne mit meinem Sohn zusammen lesen, da er mittlerweile zur Zielgruppe des Buches gehört. Doch daraus wurde leider nur bedingt etwas. Denn mein Sohn verlor nach zwei Kapiteln die Lust am Buch und wollte nicht mehr weiterlesen.
Und so genoss ich die restlichen Kapitel des Buches allein.

Wie bereits im ersten Band ist auch dieses Buch in viele Kurzgeschichten aufgeteilt. In insgesamt acht Kapiteln passiert im Dschungel wieder so einiges. Jedes Kapitel bildet dabei eine eigene Geschichte und endet in sich abgeschlossen.

Autorin Fee Krämer hat auch dieses Mal wieder viele Botschaften für die jungen Leser ab 5 Jahren vermittelt. So greift sie beispielsweise das Thema auf, dass durch ein unbedachtes Wort oder eine falsche Auffassung Missverständnisse schnell entstehen können, man diese aber auch schnell beseitigen kann.
Aber auch das Thema Langeweile wird anhand eines Regentages im Dschungel aufgegriffen und kindgerecht verarbeitet.

Ich hatte daher wieder wahnsinnig viel Spaß mit Rille und seinen Freunden. Richtig toll fand ich das Kapitel über den Dschungelwinter. Denn die Freunde erzeugen ihren eigenen Winter im Dschungel. Eine tolle Vorstellung.

Neben Gorilla Rille darf sich der Leser natürlich auch wieder auf Papagei Pepe, Gürteltierdame Tante Tatu, die drei kleinen Wasserschweine sowie Jaguar Onza freuen. Diese kunterbunte Truppe sorgt wieder für sehr viel Schmunzeln und gute Laune beim Leser.

Die gute Laune wird zudem von den schönen, lustigen und ideenreichen Illustrationen von Nikolai Renger befeuert.
Zu Beginn des Buches wartet dieses Mal auch eine Charakterdarstellung mit Bild auf die Leser.

Fazit:
Das zweite Abenteuer von Rille dem Gorilla und seinen Dschungelfreunden hat bei uns Zuhause für zwei getrennte Lager gesorgt. Mein Sohn empfand die Kurzgeschichtensammlung als eher langweilig und hörte nach kurzer Zeit auf mitzulesen. Ich bin natürlich am Ball geblieben und wurde wieder mit zuckersüßen Geschichten, lustigen Charakteren und wichtigen Botschaften belohnt.
Daher vergeben wir 4 von 5 Junior-Hörnchen.

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