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Veröffentlicht am 08.05.2021

Wer bin ich ohne dich?

So wie du mich kennst
1

Sehr emotional starten wir in die Geschichte von den Schwestern Karla und Marie. Ein schrecklicher Unfall riss Marie aus Karlas Leben und hinterlässt eine klaffende und schmerzende Lücke. Diese wird noch ...

Sehr emotional starten wir in die Geschichte von den Schwestern Karla und Marie. Ein schrecklicher Unfall riss Marie aus Karlas Leben und hinterlässt eine klaffende und schmerzende Lücke. Diese wird noch verstärkt durch das Geheimnis, was Karla über ihre Schwester herausfindet und führt sie zu der Frage, ob sie ihre geliebte Schwester überhaupt richtig kannte.

Von Anfang an fragt man sich natürlich, was es mit den Fotos auf sich hat, wodurch der Spannungsbogen sehr gut aufgebaut wird. Nach und nach erfahren wir immer mehr Puzzleteile, die uns Marie und Karla aus abwechselnden Erzählperspektiven zukommen lassen. Das habe ich als sehr abwechslungsreich und spannend empfunden. Sowohl Karla, als auch Marie wirken wie aus dem Leben gegriffen. Als wären sie reale Personen, die wir genau so auf der Straße treffen könnten. Diese Nähe hat mir beim Lesen besonders gut gefallen. Wir erfahren so viele, oft liebevoll geschriebene Details über die beiden, dass sie nach kürzester Zeit schon sehr vertraut wirken.

Der Schreibstil hat mir direkt gefallen und unterstützt einen schönen Lesefluss. Teilweise hat die Geschichte ein paar kleine Längen, als sehr störend habe ich es aber nicht empfunden, dafür hat es mir insgesamt zu gut gefallen. Besonders das die Schwestern so unterschiedlich sind hat für viel Abwechslung gesorgt. Aber auch die Nebencharaktere sind alle sehr interessant und gut geschrieben.

Zu viel möchte ich natürlich nicht verraten, allerdings kann ich mit gutem Gewissen berichten, dass ich die Message des Buches super schön finde und euch die Geschichte von Karla und Marie nur ans Herz legen kann!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.04.2021

Schönes Leseerlebnis für gemütliche Stunden

Die Roseninsel
1

Im Buch finden wir uns in zwei Zeitebenen wieder. Der Gegenwart, in der Liv auf die Roseninsel kommt um ihrem stressigen Alltag zu entfliehen und der Vergangenheit, in der wir auf die heimliche Königstochter ...

Im Buch finden wir uns in zwei Zeitebenen wieder. Der Gegenwart, in der Liv auf die Roseninsel kommt um ihrem stressigen Alltag zu entfliehen und der Vergangenheit, in der wir auf die heimliche Königstochter Magdalena treffen. Beide Geschichten hatte für mich definitiv ihre Reize, wobei ich die Vergangenheit noch ein kleines bisschen interessanter fand. Aber auch die Gegenwart zu lesen macht Spaß, da Liv eine sehr sympathische Protagonistin ist und ich mit ihr mitfühlen konnte.

Das Buch lässt sich sehr flüssig und gut lesen, was natürlich an dem Schreibstil der Autorin liegt, aber auch daran, dass es nur wenig Längen gibt und die Geschichte fast immer sehr interessant ist. Ab und zu war es ein wenig langatmig, aber das hat nicht sehr doll gestört und ist der einzige Kritikpunkt den ich habe.

Besonders gefallen hat mir die umwerfend schöne Atmosphäre, die dieses Buch ausstrahlt. Es ist eine perfekte Geschichte für gemütliche Stunden auf der Terrasse oder dem Sofa

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.04.2021

Ganz solider erster Teil, für mich aber kein Highlight

Das Reich der Schatten, Band 1: Her Wish So Dark
1

Der erste Teil der neuen Fantasy-Dilogie von Jennifer Benkau entführt die Leser*innen in ein fantasievolles Reich, in dem nicht alles ist wie es scheint und man seine Wünsche zügeln sollte.

Der Schreibstil ...

Der erste Teil der neuen Fantasy-Dilogie von Jennifer Benkau entführt die Leser*innen in ein fantasievolles Reich, in dem nicht alles ist wie es scheint und man seine Wünsche zügeln sollte.

Der Schreibstil war anfangs recht ungewohnt für mich und ich brauchte ein paar Seiten, bevor ein richtiger Lesefluss entstehen konnte. Nach einer kurzen Gewöhnungsphase lies es sich aber gut lesen. Die Charaktere haben mir zum größten Teil gut gefallen. Vor allem die Hauptcharaktere Alaric und Laire fand ich sehr authentisch und sympathisch geschrieben. Beide sind nicht frei von Fehlern, aber sie geben ihr Bestes und lernen aus ihren Fehlern. Ihre Begleiter Vika und Jero hätten für meinen Geschmack etwas mehr Aufmerksamkeit bekommen können. Sie wirkten nicht richtig blass, aber dennoch nicht so gut ausgearbeitet, als das ich sie richtig ins Herz schließen konnte. Dafür gab es noch einen anderen Nebencharakter, den ich super fand aber aufgrund von Spoilern nicht benennen werde. Laires Freund Desmond war mir hingegen bis zum Ende nicht sympathisch, da man über ihn auch nicht sonderlich viel erfahren hat.

Die Geschichte wiederholt sich vor allem im Mittelteil an sehr vielen Stellen. Immer wieder Kampfszenen, dann kleinere Ruheszenen, dann wieder Kampf usw. Das hätte man etwas reduzieren können und dafür mehr in das Setting investieren.

Was mir nicht gefallen hat war das Ende. Ich fand einen Teil sehr vorhersehbar und den anderen Teil leider recht unlogisch. Generell kam es mir vor, als ob die Autorin noch einmal alles geben wollte, was dann aber erzwungen rüber kam. Manchmal ist weniger dann doch mehr.

Insgesamt fand ich den Teil solide und einige Stellen auch unterhaltsam, ein Highlight war es für mich aber nicht

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2021

Anders als erwartet, aber sehr gut!

Verity
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Der Einstieg in die Geschichte ist direkt total spannend und hat mich gefesselt. Der Schreibstil der Autorin hat mir richtig gut gefallen und sie hat es über das ganze Buch hinweg geschafft, dass die Spannung ...

Der Einstieg in die Geschichte ist direkt total spannend und hat mich gefesselt. Der Schreibstil der Autorin hat mir richtig gut gefallen und sie hat es über das ganze Buch hinweg geschafft, dass die Spannung nicht abgefallen ist.

Als kleine Warnung muss ich erwähnen, dass die Charaktere alle wirklich nicht unbedingt sympathisch sind! Mich persönlich hat das nicht gestört, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es für den ein oder anderen ein großer Kritikpunkt sein könnte. Allerdings hat das Buch eine Thrilleratmosphäre, wo es ja oft vorkommt, dass man die Charaktere nicht unbedingt mag.

Die Handlung ist sehr verrückt und etwas gestört, definitiv aber außergewöhnlich. Um nicht zu spoilern möchte ich dazu nicht mehr verraten.

Ich finde das Buch sehr lesenswert und empfehle es weiter!

  • Cover
  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2021

Ein Buch für zwischendurch

Lips Don't Lie
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Leider konnte mich das Buch nicht richtig überzeugen. Der Einstieg war recht schleppend und ich brauchte erst einmal einige Seiten, um mich mit der Geschichte anfreunden zu können.
Die Charaktere fand ...

Leider konnte mich das Buch nicht richtig überzeugen. Der Einstieg war recht schleppend und ich brauchte erst einmal einige Seiten, um mich mit der Geschichte anfreunden zu können.
Die Charaktere fand ich okay, aber nicht übermäßig sympathisch. Tristan redet fast nur über die Gang, Riley gefühlt nur über Basketball. Das kann man ja mögen – mein Fall war es aber nicht. Ich fand die Handlung recht zäh und klischeelastig. Das hätte man etwas schöner ausarbeiten können.

Der Schreibstil der Autorin hat das Buch ein bisschen "gerettet" weil er wirklich nicht schlecht war.

Für die Geschichte hätte ich mir ein bisschen mehr Spannung und weniger Eintönigkeit gewünscht

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